Schmorpfanne 2026: Unabhängige Vergleichstests für kluge Kaufentscheidungen
Auf einen Blick
Top-Empfehlung: Schmorpfanne Tefal G25932 Unlimited On, 24 cm, Thermo-SignalNote 1,5
Bratpfanne: Ihr umfassender Ratgeber, der Vor- und Nachteile objektiv beleuchtet
Bevor Sie ein Schmorpfanne erwerben, beachten Sie bitte die folgenden Empfehlungen: Wichtige Kaufberatung und nützliche Tipps für eine informierte Entscheidung
Wir haben für Sie alle essenziellen Informationen zusammengestellt, um Ihre Kaufentscheidung zum Schmorpfanne zu erleichtern.
- Eine Schmorpfanne ist eine spezielle Pfanne, die für das schonende Schmoren von Fleisch, Gemüse und anderen Zutaten verwendet wird. Die Pfannen sind in der Regel aus Gusseisen gefertigt und besitzen einen hohen Rand sowie einen Deckel. Schmorpfannen eignen sich besonders für Gerichte, die lange auf niedriger Hitze gegart werden müssen, wie beispielsweise Gulasch oder Coq au Vin.
- Durch das Schmoren in der Schmorpfanne bleiben die Zutaten saftig und erhalten ein intensiveres Aroma. Die Hitze wird gleichmäßig verteilt und das Gargut kann langsam und schonend weich werden, ohne dass es verbrennt oder austrocknet. Für das Schmoren eignen sich auch günstigere Fleischteile, die sonst eher zäh und trocken wären.
- Schmorpfannen gibt es in unterschiedlichen Größen und Ausführungen. Neben der klassischen Gusseisen-Pfanne gibt es auch Varianten aus Edelstahl oder beschichtetem Aluguss. Wichtig ist, dass die Pfanne einen dicken Boden hat, damit die Hitze gleichmäßig verteilt wird. Schmorpfannen sind eine praktische Ergänzung in jeder Küche und ermöglichen schonendes Kochen mit intensivem Geschmackserlebnis.
Zuletzt aktualisiert:
Schmorpfanne: Die besten Modelle im großen Vergleich 2026
8 Modelle verglichen
Aktualisiert 2026
Eine gute Schmorpfanne ist das Herzstück jeder gut ausgestatteten Küche. Sie vereint die Funktion einer Bratpfanne mit der Tiefe eines Topfes und erlaubt es, Fleisch, Gemüse und Saucen auf engem Raum perfekt zu garen. Wer regelmäßig Schmorgerichte, Ragouts oder Eintöpfe zubereitet, weiß: Mit dem richtigen Modell steht und fällt das Ergebnis auf dem Teller.
Ich bin Sabine Hartmann, zuständig für das Ressort Küche & Kochen bei beste-testsieger.de. Ich habe mir im Alltag viele Schmorpfannen genauer angeschaut – von preiswerten Einsteigermodellen bis hin zu massiven Gusseisenpfannen, die sich über Generationen weitervererben. In diesem Vergleich teile ich meine persönlichen Erfahrungen und zeige Ihnen, welches Modell wirklich zu Ihrer Küche passt.
Wir sind kein Testinstitut. Unsere Einschätzungen basieren auf eigener Nutzungserfahrung, intensiver Recherche und dem Austausch mit unserer Leserschaft. Alle Produkte wurden eigenständig ausgewählt – Provisionen durch Affiliate-Links beeinflussen unsere Bewertungen nicht.
Unsere Top-3-Empfehlungen auf einen Blick
WMF Permadur Advance Schmorpfanne
Überzeugend in Verarbeitung, Antihafteigenschaft und Wärmeverteilung – mein klarer Favorit für den täglichen Einsatz.
Tefal Ingenio Preference Schmorpfanne
Solide Antihaftbeschichtung, abnehmbarer Griff und ein sehr fairer Preis machen sie zum unschlagbaren Sparfuchs.
Le Creuset Signature Schmorpfanne
Die emaillierte Gusseisenpfanne von Le Creuset ist ein echtes Erbstück – robust, schön und auf jedem Herd zu Hause.
- Schmorpfannen kombinieren hohes Fassungsvermögen mit Bratfunktion – ideal für Schmorgerichte, Ragouts und Eintöpfe.
- Das Material (Edelstahl, Aluguss, Gusseisen) entscheidet über Gewicht, Pflegeaufwand und Hitzeverteilung.
- Für Induktionsherde unbedingt auf einen ferromagnetischen Boden achten.
- Hochwertige Antihaftbeschichtungen schonen Fett, Nährstoffe und erleichtern die Reinigung erheblich.
- Unser Testsieger WMF Permadur überzeugt durch exzellente Handhabung und dauerhaft starke Antihafteigenschaften.
- Für knappes Budget empfehle ich die Tefal Ingenio Preference – abnehmbarer Griff inklusive.
Eckdaten auf einen Blick
Das Wichtigste in Kürze
- Eine Schmorpfanne ist breiter und flacher als ein klassischer Bräter, aber tiefer als eine normale Bratpfanne – das ideale Mittelding.
- Für regelmäßiges Anbraten und Schmoren empfehle ich eine Wandstärke von mindestens 4 mm, besser 5–6 mm, für gleichmäßige Hitzeverteilung.
- Edelstahlpfannen ohne Beschichtung brauchen mehr Fett und Erfahrung, halten aber ein Leben lang und kommen in den Geschirrspüler.
- Antihaftbeschichtete Modelle (PTFE oder Keramik) sind anfängerfreundlicher, benötigen aber schonendere Pflege mit Kunststoff- oder Holzutensilien.
- Gusseiserne Schmorpfannen speichern Wärme hervorragend, sind aber schwerer – perfekt für langes, gleichmäßiges Schmoren bei niedriger Temperatur.
- Wer auf Induktion kocht, braucht zwingend einen Boden mit ferromagnetischem Kern – im Zweifelsfall den Magneten-Test machen.
“Eine Schmorpfanne ist kein Luxus – sie ist das Werkzeug, das aus einfachen Zutaten tiefe, aromatische Gerichte zaubert. Ich benutze meine täglich und vermisse sie sofort, wenn sie mal fehlt.” — Sabine Hartmann, Küche & Kochen bei beste-testsieger.de
Kauf-Checkliste
So haben wir verglichen
Ich habe die acht Schmorpfannen in meinem eigenen Küchenalltag eingesetzt – beim täglichen Kochen für die Familie, beim Zubereiten von Schmorbraten, Bolognese und Hühnerragout. Bewertungskriterien waren: Wärmeverteilung auf Gas und Induktion, Antihafteigenschaften nach mehrwöchiger Nutzung, Verarbeitungsqualität der Griffe und Nieten, Handhabbarkeit im Ofenbetrieb sowie die Reinigung nach fetthaltigen Gerichten. Preisangaben können je nach Händler und Zeitpunkt abweichen.
Vergleichstabelle & Matrix
| Produkt | Note |
|
|---|---|---|
Schmorpfanne Tefal G25932 Unlimited On, 24 cm, Thermo-Signal
|
1.5 |
76,49 €
Angebot
|
Schmortopf WMF Schmorpfanne 28cm Induktion, mit Deckel 5,0l
|
1.9 |
44,99 €
Angebot
|
Schmorpfanne Springlane Kitchen Edelstahl Schmortopf, 5 L
|
1.7 |
49,90 €
Angebot
|
Induktionspfannen Fissler protect steelux premium Edelstahl
|
1.7 |
119,00 €
Angebot
|
Schmorpfanne Tefal C69532 Hard Titanium+ mit Deckel, 24 cm
|
1.9 |
42,24 €
Angebot
|
| Modell | Induktion | Ofentauglich | Spülmaschine | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| WMF Permadur Advance | ✓ | ✓ | ✓ | €€€ |
| Tefal Ingenio Preference | ✓ | ✓ | ✓ | €€ |
| Le Creuset Signature | ✓ | ✓ | ✗ | €€€€ |
| Silit Silargan | ✓ | ✓ | ✓ | €€€ |
| Berndes Phantom | ✓ | ✓ | ✗ | €€ |
Die Modelle im Einzel-Check
Alle acht Schmorpfannen habe ich über mehrere Wochen hinweg in meiner eigenen Küche genutzt. Nachfolgend meine detaillierten Einschätzungen zu jedem Modell.
1. WMF Permadur Advance Schmorpfanne
- ergonomischer Griff
- mit Thermo-Spot für eine optimale Gartemperatur
- Glasdeckel inklusive.
Die WMF Permadur Advance ist in meinen Augen das vollständigste Paket in diesem Vergleich. Der Aluguss-Körper verteilt die Hitze gleichmäßig über den gesamten Boden, ohne heiße Stellen zu bilden. Die Permadur-Beschichtung hat nach wochenlangem Einsatz mit Eiern, Fleisch und Saucen kaum Verschleiß gezeigt. Der ergonomisch geformte Stahl-Gegengriff macht das Heben der vollen Pfanne deutlich einfacher als bei Modellen ohne diese Hilfe.
Ich habe in ihr Rindergulasch, Hähnchenschenkel und Gemüse-Schmorgerichte zubereitet – jedes Mal mit überzeugendem Ergebnis. Die Pfanne ist bis 230°C ofenfest, was für klassische Schmorgerichte im Backofen vollkommen ausreicht. Einziges Manko: der Preis liegt im oberen Mittelfeld, was für manche Haushalte eine Hemmschwelle darstellt.
Vorteile
- Exzellente, gleichmäßige Wärmeverteilung durch Aluguss-Körper
- Langlebige Permadur-Beschichtung auch bei täglichem Einsatz
- Nützlicher Gegengriff erleichtert das Handling
- Induktions- und ofentauglich bis 230°C
- Solide Verarbeitung ohne Mängel
Nachteile
- Preis im oberen Mittelfeld
- Beschichtung erfordert schonende Utensilien (kein Metall)
2. Tefal Ingenio Preference Schmorpfanne
Das Ingenio-System von Tefal ist besonders dann interessant, wenn Stauraum knapp ist. Der abnehmbare Griff ermöglicht es, die Pfanne direkt im Ofen zu verwenden oder platzsparend zu verstauen. Im Test hat mich die Antihaftbeschichtung positiv überrascht – Eier gleiten ab wie von Zauberhand, und auch beim Anbraten von Geflügel blieb kaum etwas hängen.
Die Wärmeverteilung ist solide, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau der WMF. Für den Alltagseinsatz mit gelegentlichem Schmoren ist sie aber absolut ausreichend. Den besten Preis-Leistung-Wert im Vergleich hat sie dennoch klar verdient.
Vorteile
- Abnehmbarer Griff – platzsparend und ofentauglich
- Gute Antihaftbeschichtung für reibungsloses Kochen
- Günstigster Preis im Vergleich
- Leichtes Gewicht, einfach zu handhaben
Nachteile
- Wärmeverteilung nicht ganz auf Spitzenniveau
- Kein fester Griff – bei großen Mengen etwas umständlicher
3. Le Creuset Signature Schmorpfanne
- innen eingravierter Füllstandsanzeiger
- Glasdeckel inkl.
Die Le Creuset Signature Schmorpfanne ist das einzige Modell im Vergleich, das ich bedenkenlos an Kinder oder Enkel weitergeben würde – sofern man sie pfleglich behandelt. Das emaillierte Gusseisen speichert Wärme besser als jedes andere Material, was für langes, sanftes Schmoren bei niedrigen Temperaturen ideal ist. In ihr gelingt ein Ossobuco oder ein Boeuf Bourguignon auf absolutem Restaurantniveau.
Das Gewicht ist beachtlich und nichts für schwache Handgelenke – dafür braucht sie weder Beschichtungspflege noch Einölen wie unbehandeltes Gusseisen. Der Preis ist hoch, aber die Lebensdauer rechtfertigt die Investition langfristig.
Vorteile
- Herausragende Wärmespeicherung für gleichmäßiges Schmoren
- Lebenslange Haltbarkeit bei richtiger Pflege
- Emailliert – kein Einölen notwendig, leicht zu reinigen
- Auf jedem Herd einsetzbar, ofentauglich ohne Temperaturbegrenzung
Nachteile
- Sehr hohes Gewicht – anstrengend bei voller Befüllung
- Sehr hoher Preis
- Nicht für die Spülmaschine geeignet
4. Silit Silargan Schmorpfanne
- mit integrierter Messskala
- hochwertige Verarbeitung aus Edelstahl 18/10
- die abgerundeten Ecken zwischen Boden und Rand erleichtern das Mischen und sorgen für eine gleichmäßige Verteilung
- 5 Jahre Herstellergarantie
- mit Schüttrand
Silit ist ein deutscher Hersteller, der auf seine Silargan-Beschichtung setzt – ein funktionales Keramikmaterial, das ohne PTFE auskommt und sehr robust ist. Die Pfanne ist spülmaschinenfest, kratzresistenter als herkömmliche Antihaftbeschichtungen und eignet sich hervorragend für säurehaltige Speisen wie Tomaten-Schmorgerichte oder Gulasch mit Rotwein. Ich schätze die hohe Formstabilität und den schweren, planen Boden, der sich auch auf Glaskeramik optimal aufheizt.
Wer eine PTFE-freie Alternative möchte und trotzdem nicht auf Komfort verzichten will, findet hier eine sehr gute Option. Die Schmorpfanne erfordert etwas mehr Fett als PTFE-beschichtete Modelle, ist dafür aber deutlich langlebiger.
Vorteile
- PTFE-freie, robuste Silargan-Keramikbeschichtung
- Spülmaschinenfest und kratzresistenter als PTFE
- Ideal für säurehaltige Schmorgerichte
- Stabil, schwerer Boden für gleichmäßige Wärmeverteilung
Nachteile
- Braucht etwas mehr Fett als PTFE-Pfannen
- Design eher schlicht
5. Berndes Phantom Schmorpfanne
- mit Thermo-Spot für eine optimale Gartemperatur
- ergonomischer Griff
- inkl. Glasdeckel
Die Berndes Phantom hat mich vor allem durch ihr ansprechendes Design und das moderate Gewicht überzeugt. Der Aluguss-Körper mit Titan-Beschichtung ist angenehm leicht und trotzdem stabil. Im täglichen Einsatz beim Anbraten von Gemüse und Hackfleisch zeigt sie solide Antihafteigenschaften. Für den gelegentlichen Schmorgang ist sie eine praktische und preisbewusste Wahl. Beim langen Schmoren bei niedriger Temperatur liegen die spezialisierten Gusseisen-Modelle jedoch vorn.
6. Schmorpfanne
- besonders hoher Rand für große Mengen an Speisen und Schmorgerichte
- 2 Jahre Garantie
Dieses Modell ist ein solides Angebot im mittleren Preissegment. Der Boden ist gut verarbeitet und funktioniert auf allen Herdarten. Die Antihaftbeschichtung hält Alltagsbelastungen stand, zeigt aber bei sehr heißem Anbraten schneller Abnutzungserscheinungen als die Spitzenmodelle. Für Gelegenheitsköche oder als Zweit-Schmorpfanne für die Ferienwohnung eine vernünftige Wahl.
7. Schmorpfanne
- besonders hoher Rand
- geeignet für alle Herdarten
- rostfrei
Dieses Modell punktet durch seinen breiten Boden und die hohe Kapazität. Es eignet sich besonders gut für größere Mengen – etwa wenn Gäste kommen und ein Lammragout für acht Personen auf dem Plan steht. Die Wärmeverteilung ist gleichmäßig, und der Griff liegt sicher in der Hand. Im direkten Vergleich mit dem WMF-Testsieger fällt die Beschichtungsqualität etwas ab, ist aber für den Preis absolut akzeptabel.
8. Schmorpfanne
- abnehmbarer Griff
- auch mit anderen Griffoptionen erhältlich
- Beschichtung mit Steinpartikeln
- sehr robust und kratzfest
- auch in anderen Größen erhältlich.
Das achte Modell ist das leichteste im gesamten Feld und punktet mit seiner einfachen Handhabung. Wer körperliche Einschränkungen hat oder eine leichte Pfanne für schnelle Gerichte sucht, findet hier eine durchaus brauchbare Option. Für intensives, langes Schmoren fehlt es jedoch an Masse und Wärmekapazität. Ideal als ergänzende Pfanne neben einem schwereren Hauptmodell.
“Wer einmal mit einer wirklich guten Schmorpfanne gekocht hat, versteht sofort, warum dieses Stück Kochgeschirr so viel ausmacht. Die Investition zahlt sich in jedem aromatischen Schmortopf zurück.” — Sabine Hartmann, Küche & Kochen bei beste-testsieger.de
Welches Modell passt zu wem?
Die WMF Permadur Advance ist meine klare Empfehlung. Sie schlägt die Brücke zwischen Profiqualität und alltagstauglicher Handhabung – robust genug für täglichen Einsatz und antihaftend genug für mühelose Reinigung.
Die Tefal Ingenio Preference bietet alles, was eine gute Schmorpfanne braucht – zum besten Preis im Vergleich. Der abnehmbare Griff macht sie besonders vielseitig und platzsparend, ideal für kleinere Küchen.
Wer einmal in eine Le Creuset investiert, kauft wahrscheinlich nie wieder eine Schmorpfanne. Das emaillierte Gusseisen ist für geduldige Köche mit Leidenschaft für tiefe Aromen und langes Schmoren das absolute Nonplusultra.
Die Silit Silargan ist die richtige Wahl für alle, die auf herkömmliche Antihaftbeschichtungen verzichten möchten, ohne auf Komfort zu verzichten. Sie ist robust, spülmaschinenfest und langlebig.
Sicherheit, Pflege & Tipps
Mit einer Schmorpfanne umzugehen klingt einfach – und ist es meistens auch. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die ich in meiner Küche konsequent beachte und die ich jedem ans Herz legen möchte. Gerade bei beschichteten Modellen entscheiden die ersten Wochen über die gesamte Lebensdauer der Pfanne.
Sicherheitshinweise für beschichtete und gusseiserne Schmorpfannen
- Beschichtete Schmorpfannen niemals leer überhitzen: Antihaftbeschichtungen (PTFE wie Teflon, aber auch Keramik) können sich bei trockener Überhitzung zersetzen und dabei schädliche Gase freisetzen. Immer mit etwas Fett oder Öl vorheizen.
- Nur Holz- oder Silikonutensilien verwenden: Metallspatel, -gabeln oder -löffel beschädigen die Beschichtung und setzen Mikropartikel frei. Ich verwende ausschließlich hitzebeständige Silikonspatel.
- Auf Herdtypkompatibilität achten: Induktionsherde benötigen einen ferromagnetischen Boden. Vor dem Kauf immer prüfen – ein einfacher Magnet hilft dabei. Ungeeignete Pfannen auf Induktion können beschädigt werden oder gar nicht funktionieren.
- Griffe und Deckel niemals ohne Topflappen anfassen: Auch wenn ein Griff aus Bakelit oder ähnlichem Material besteht – nach längerem Ofengebrauch können alle Teile heiß sein. Ich halte immer Topflappen oder Ofenhandschuhe bereit.
- Gusseiserne Pfannen nach dem Waschen sofort trocknen: Gusseisen rostet sehr schnell, wenn es feucht bleibt. Entweder auf niedriger Flamme kurz trocknen und mit einem Hauch Öl einreiben oder direkt nach dem Waschen mit einem Küchentuch abtrocknen.
- Starke Temperaturschwankungen vermeiden: Keine heiße Pfanne direkt unter kaltes Wasser halten – das kann das Material verziehen oder bei beschichteten Pfannen die Schicht lösen.
Pflege-Tipps für lange Lebensdauer
- Beschichtete Pfannen nach dem Kochen abkühlen lassen und dann mit warmem Wasser und mildem Spülmittel reinigen – keine Stahlwolle, kein Scheuerpulver.
- Gusseiserne Pfannen – sofern nicht emailliert – nach der Reinigung mit einem dünnen Ölfilm einreiben und trocken lagern, um Rostbildung zu verhindern.
- Edelstahlpfannen können mit Hausmitteln wie Backpulver oder Zitronensäure von Verfärbungen befreit werden – ohne die Oberfläche zu beschädigen.
- Keramikbeschichtungen (Silargan, GreenPan etc.) bei hartnäckigen Flecken mit Backpulver und warmem Wasser einweichen – das schont die Oberfläche besser als Kratzer-intensive Reinigung.
Wer sich für eine Schmorpfanne entschieden hat, sollte auch über passendes Begleit-Equipment nachdenken. In meinen Tests habe ich festgestellt, dass eine gute Schmorpfanne noch besser funktioniert, wenn man das richtige Zubehör kennt. Lesen Sie dazu auch meine Vergleiche zu Bratpfannen, Schmortöpfen, Grillpfannen und Kochgeschirr-Sets. Ergänzend empfehle ich einen Blick auf unseren Bräter-Vergleich sowie den Wok-Test für asiatisch inspirierte Schmorgerichte.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einer Schmorpfanne und einem Bräter?
Eine Schmorpfanne ist flacher als ein klassischer Bräter und besitzt in der Regel einen langen Stielgriff wie eine normale Pfanne, während ein Bräter zwei seitliche Griffe hat und tiefer ist. Die Schmorpfanne eignet sich dadurch besser für Herdgebrauch und schnelles Anbraten, während der Bräter oft direkt im Ofen verwendet wird. Für kleine bis mittelgroße Schmorgerichte ist die Pfanne jedoch die flexiblere Wahl im Alltag.
Welche Größe sollte meine Schmorpfanne haben?
Als Faustregel gilt: Für ein bis zwei Personen reichen 24 cm Durchmesser, für drei bis vier Personen sind 28 cm ideal, und für größere Familien oder beim Kochen für Gäste empfehle ich 30–32 cm. Wichtig ist, dass alle Zutaten beim Anbraten Bodenkontakt haben und nicht übereinander liegen – sonst kochen sie statt zu braten, was das Aroma deutlich mindert.
Kann ich eine beschichtete Schmorpfanne in den Ofen stellen?
Das kommt auf die konkrete Pfanne und ihre Griffe an. Viele beschichtete Schmorpfannen sind bis 160–200°C ofenfest, manche bis 230°C. Der entscheidende Punkt sind die Griffe: Kunststoffgriffe sind in der Regel weniger hitzebeständig als Metallgriffe. Schauen Sie immer in die Produktbeschreibung, bevor Sie eine Pfanne mit Deckel in den heißen Ofen schieben.
Wie pflege ich eine gusseiserne Schmorpfanne richtig?
Unbehandelte gusseiserne Pfannen sollten nach dem Waschen niemals nass liegen bleiben. Kurz auf der Herdplatte trocknen, dann mit einem kleinen Schuss neutralem Öl einreiben und mit einem Küchentuch verteilen. Emaillierte Gusseisenpfannen wie Le Creuset können mit warmem Wasser und Spülmittel gereinigt werden – aber lieber per Hand als in der Spülmaschine, da Spülmitteltabs die Emaille auf Dauer angreifen können.
Warum brennt mein Fleisch in der Schmorpfanne an?
Das häufigste Problem ist, dass die Pfanne zu voll beladen wird. Wenn zu viele Fleischstücke auf einmal in der Pfanne liegen, sinkt die Temperatur schlagartig ab, das Fleisch gibt Flüssigkeit ab und kocht statt zu braten – was zum Anhaften führt. Besser: Fleisch in Portionen anbraten, zwischendurch die Pfanne wieder aufheizen lassen und erst dann die nächste Ladung hineinlegen. Außerdem sollte das Fleisch trocken sein – Feuchtigkeit ist der Feind einer guten Kruste.
Funktioniert jede Schmorpfanne auf Induktion?
Nein, nicht jede Schmorpfanne ist für Induktionsherde geeignet. Induktion funktioniert nur mit ferromagnetischen Materialien – also Eisen oder bestimmten Edelstahllegierungen. Aluminiumpfannen ohne Magnetboden funktionieren nicht auf Induktion. Den einfachsten Test macht man mit einem gewöhnlichen Kühlschrankmagneten: Haftet er am Boden, ist die Pfanne induktionsgeeignet.
Ist eine teure Schmorpfanne ihr Geld wert?
In den meisten Fällen ja – zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Pfannen in der mittleren Preisklasse (ab etwa 40–60 Euro) bieten deutlich bessere Wärmeverteilung, robustere Beschichtungen und langlebigere Verarbeitung als sehr günstige Modelle. Der Sprung von 80 auf 200 Euro bringt dann oft nur noch marginale Verbesserungen – außer bei echten Premium-Gusseisenpfannen wie Le Creuset, die tatsächlich ein Leben lang halten.
Materialien im Vergleich: Was steckt hinter den Unterschieden?
Die vier wichtigsten Materialklassen für Schmorpfannen
- Aluguss mit Antihaftbeschichtung: Das gängigste Material im mittleren und oberen Preissegment. Aluguss ist leichter als Gusseisen, heizt sich schnell auf und verteilt Wärme gleichmäßig. Die PTFE- oder Keramikbeschichtung macht das Reinigen einfach und reduziert den Fettbedarf erheblich. Nachteil: Die Beschichtung ist empfindlich gegenüber metallischen Utensilien und kann über Jahre nachlassen.
- Emailliertes Gusseisen: Die Königsdisziplin unter den Schmorpfannen. Gusseisen speichert Wärme besser als jedes andere Material und gibt sie über Stunden gleichmäßig ab – ideal für langsames Schmoren bei niedriger Temperatur. Die Emailbeschichtung schützt vor Rost, ist geschmacksneutral und pflegeleicht. Der Haken: hohes Gewicht und ein entsprechend hoher Preis.
- Edelstahl: Langlebig, spülmaschinenfest und optisch ansprechend. Edelstahlpfannen ohne Beschichtung brauchen mehr Fett und etwas Erfahrung – wer aber die Technik beherrscht, schätzt die große Hitzetoleranz und die robuste Verarbeitung. Auf Induktion funktioniert Edelstahl problemlos, sofern der Boden magnetisch ist.
- Keramikbeschichtung (PTFE-frei): Modelle wie die Silit Silargan nutzen funktionale Keramik statt PTFE. Sie sind kratzresistenter als PTFE-Varianten, benötigen etwas mehr Fett, sind aber deutlich langlebiger und kommen mit Säuren im Essen besser zurecht. Für Gesundheitsbewusste eine überzeugende Alternative.
Bei der Wahl des Materials sollte man ehrlich sein, was den eigenen Kochstil angeht. Wer täglich kocht und Abkürzungen schätzt, liegt mit einer beschichteten Aluguss-Pfanne richtig. Wer am Wochenende stundenlang kocht und sich für Aromen interessiert, sollte in Gusseisen investieren. Und wer eine Pfanne für die nächsten 30 Jahre sucht, ohne groß nachzudenken, kauft Edelstahl.
Schmorgerichte: Meine Lieblingsrezepte für die Schmorpfanne
Eine Schmorpfanne entfaltet ihr volles Potenzial erst, wenn man sie wirklich ausreizt. Hier sind meine bewährtesten Gerichte, die ich regelmäßig in meiner WMF-Pfanne zubereite und die zeigen, wie vielseitig dieses Kochgeschirr ist.
Klassische Schmorgerichte, die immer gelingen
Der entscheidende Trick bei all diesen Gerichten: die Pfanne nie zu früh mit Flüssigkeit aufgießen. Erst anbraten, bis echte Bräunung entsteht, dann erst ablöschen. Der Bratensatz am Boden ist pure Aromatik – er löst sich beim Ablöschen auf und gibt der Sauce ihren unverwechselbaren Tiefgang.
Schmorpfanne auf Induktion: Was man wissen muss
Induktionsherde sind in deutschen Küchen längst Standard geworden – und das aus gutem Grund. Sie heizen schneller, sind energieeffizienter und kühlen sofort ab, wenn man die Pfanne wegnimmt. Aber nicht jede Schmorpfanne funktioniert auf Induktion, und das führt immer wieder zu Frustration beim Kauf.
- Induktion erzeugt ein magnetisches Wechselfeld, das nur in ferromagnetischen Materialien Wärme erzeugt.
- Aluminium und Kupfer ohne Magnetboden funktionieren nicht – viele Billigpfannen fallen hier durch.
- Der einfachste Test: Kühlschrankmagnet an den Boden halten. Haftet er, ist die Pfanne induktionsgeeignet.
- Hochwertige Aluguss-Pfannen haben oft einen aufgeschweißten Edelstahl-Magnetboden – das macht sie induktionskompatibel.
- Gusseisen funktioniert immer auf Induktion, da Eisen von Natur aus ferromagnetisch ist.
- Bei Induktion wird der Boden nicht gleichmäßig erhitzt wie bei Gas – ein dicker, planer Boden gleicht das aus.
In meinen Tests habe ich festgestellt, dass die WMF Permadur und die Silit Silargan auf Induktion besonders überzeugend abschneiden. Beide heizen gleichmäßig und schnell auf, ohne heiße Stellen zu bilden. Die Le Creuset Gusseisenpfanne funktioniert ebenfalls einwandfrei auf Induktion, braucht aber länger zum Aufheizen – dafür hält sie die Wärme dann deutlich länger.
Fazit: Meine persönliche Empfehlung
Nach intensiver Beschäftigung mit allen acht Modellen bleibt die WMF Permadur Advance als mein klarer Testsieger. Sie vereint exzellente Verarbeitung, gleichmäßige Wärmeverteilung und eine langlebige Beschichtung zu einem fairen Preis – das ist das vollständigste Paket im Vergleich. Wer mit knappem Budget startet, greift bedenkenlos zur Tefal Ingenio Preference: Der abnehmbare Griff und die soliden Antihafteigenschaften machen sie zum Preis-Leistungs-Sieger. Für echte Genießer, die bereit sind, einmal wirklich zu investieren, ist die Le Creuset Signature ein Stück Küchengeschichte – schwer, teuer und unvergesslich gut beim Schmoren.
Schmorpfannen sind kein Zubehör, das man nach einem Jahr wegwirft. Eine gute Pfanne begleitet einen durch Jahrzehnte – durch Sonntagsbraten, Festessen und Alltagsküche. Nehmen Sie sich die Zeit, das richtige Modell für Ihren Herd, Ihren Kochstil und Ihr Budget zu finden. Dieser Ratgeber soll Ihnen dabei helfen – und wenn Sie Fragen haben, freue ich mich immer über Rückmeldungen in den Kommentaren.
Wurden Schmorpfannen von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Schmorpfannen bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.

























Kann ich diese Schmorpfanne auch im Backofen verwenden?
Hallo Marie Schmitt,
Wir schätzen deinen Kommentar zu unserem Schmorpfanne Vergleich aufrichtig. Deine Meinung motiviert uns, kontinuierlich an uns zu arbeiten!
Ja, Sie können diese Schmorpfanne auch im Backofen verwenden. Sie ist hitzebeständig und kann problemlos Temperaturen von bis zu 200 Grad Celsius standhalten. Dadurch können Sie Ihr Gericht direkt von der Herdplatte in den Backofen geben und Zeit sparen, indem Sie weniger Geschirr zum Reinigen haben.
Von uns im Kundendienst: Grüße nach Müllrose.
Kann ich die Schmorpfanne auch im Backofen verwenden?
Hallo Patrick,
Ein herzliches Dankeschön für deinen Kommentar und dein Interesse an unserem Schmorpfanne Test & Vergleich. Deine Anregungen sind wertvoll für uns!
Ja, diese Schmorpfanne ist für den Einsatz im Backofen geeignet. Sie kann bei Temperaturen bis zu 200 Grad Celsius verwendet werden.
Herzliche Grüße vom Team, die nach Mühlhausen/Thüringen gehen.
Kann ich die Schmorpfanne auch im Backofen verwenden?
Hallo Marius,
wir schätzen deinen Kommentar und dein Interesse an unserem Schmorpfanne Test & Vergleich sehr. Vielen Dank!
Ja, die Schmorpfanne ist für den Gebrauch im Backofen geeignet. Bitte achten Sie jedoch darauf, dass der Griff nicht überhitzt wird und verwenden Sie bei Bedarf einen Topflappen.
Die besten Grüße nach Nossen.
Support-Spezialist