Bootszubehör - Alle Tests und Vergleiche

Die besten Produkte aus der Kategorie Bootszubehör im Vergleich

Beste-Testsieger.de Schlauchboot - beliebt bei Anfängern

Schlauchboote sind bei Wassersportlern beliebt. Es ist leicht zu transportieren und einfach zu handhaben.

Materialien, Design und Eignung

Moderne Schlauchboote bestehen aus verschiedenen Kunststoff- oder Gummihüllen. Einfache Versionen sind meist Gummiboote, die in Badeseen eingesetzt werden. Modelle, die für das Segeln im offenen Wasser ausgelegt sind, müssen besondere Stabilitätsanforderungen erfüllen. Ihre Schalen sind meist mit Gewebefasern verstärkt. Außerdem haben sie normalerweise mehrere Schalen. Auf See dürfen Motoren eingesetzt werden, daher muss das Material besonders widerstandsfähig gegen Öl, Treibstoff und Salzwasser sein.

Böden – insbesondere günstigere Modelle – sind meist aufgeblasen. Der Vorteil hierbei ist der zusätzliche Auftrieb durch das aufblasbare Deck. Höherwertige Modelle kommen meist mit einem Hochdruckluftboden, der sehr stabil und verwindungssteif, aber relativ leicht im Gewicht ist. Sehr stabile Modelle von Schlauchbooten sind meist mit Aluminiumböden ausgestattet. Es ist ein guter Kompromiss zwischen Leichtigkeit und großer Stärke. Ein Modell mit Kunststoffsockel ist ebenfalls erhältlich.

Hersteller geben für ihre Produkte meist eine maximale Personenzahl vor. Weiterhin sollte auf die maximal mögliche Zuladung geachtet werden, da neben den Insassen oft auch Gegenstände oder Gepäck transportiert werden. Schlauchboote bieten angemessene Sitzgelegenheiten für die Anzahl der Personen. Meist handelt es sich dabei um gepolsterte Sitzkissen oder Ausführungen mit Rückenlehne. Auch eine Ausstattung mit Sitzbänken ist üblich.

Luftkammern und Ventile

In den meisten Fällen sind Schlauchboote mit mehreren Luftkammern ausgestattet. Wenn der Rumpf beschädigt ist, kann dies sicherheitsrelevant sein, da die intakte Kammer bei Druckverlust noch schwimmen kann. In Schlauchbooten** sind zum Füllen von Luft verschiedene Arten von Ventilen** eingebaut. Einfache Modelle haben Quetschventile, auch für Luftkissen. Sogenannte Boston-Ventile sind auf sehr hochwertigen Booten mit entsprechend hohen Innendrücken zu finden. Mit ihnen können Sie schnell aufblasen und wieder entleeren. Ein weiterer gängiger Ventiltyp ist ein Schraubventil mit Rückschlagdeckel, der das Entweichen von Druckluft verhindert.

Meist gibt es auch Überdruckventile, die entsprechend Luft ablassen und so den Innendruck der Bootskammer regulieren und Schäden vorbeugen. Eine Besonderheit ist das Ablassventil. Entwässerung ist die Entfernung von Wasser, das in das Boot gelangt. Diese speziellen Ventile tun dies, indem sie sich während der Fahrt öffnen und dann aufgrund des erzeugten Unterdrucks Wasser ausströmen lassen.

mit Motorantrieb

Bei langen Fahrten, auf großen Binnengewässern oder sogar auf dem Seeweg lohnt es sich, über die Nutzung eines motorisierten Schlauchbootes nachzudenken. Prinzipiell können hierfür Elektro- oder Verbrennungsmotoren eingesetzt werden. Letzteres bietet in der Regel eine höhere Leistung. Allerdings ist zu beachten, dass sie nicht in allen Gewässern erlaubt sind und ggf. auch ein Bootsführerschein erforderlich ist. Im Allgemeinen machen Schlauchboothersteller Angaben zum Motor, insbesondere zum maximalen Motorgewicht und den maximal zulässigen Leistungsdaten des Motors.

Weitere Features erleichtern das Manövrieren des Bootes oder verbessern den Fahrkomfort deutlich. Diese beinhalten:

Tragegriff für einfachen Transport

  • inklusive Paddel
  • eine Sicherheitslinie
  • Reperaturset

Außerdem werden diese Boote normalerweise in einer praktischen Tragetasche geliefert.

Kajak - Das beste für Wasserausflüge

Ein Kajak ist ein langes, geschlossenes Boot, das den besonderen Anforderungen von Wasserausflügen gerecht wird. Anders als bei den Kanadiern sitzt der Fahrer oder die Fahrerin in speziellen Sitzluken und treibt das Boot mit Skulls an. Die Sitze sind meist verstellbar ausgeführt und sorgen so für einen hohen Komfort. Oft sind sie zusätzlich gepolstert. Zusätzlich sind die Rückenlehne und die Fußstütze oft verstellbar, um Körpergröße und Sitzposition optimal anzupassen. Bei zweisitzigen Kajaks können Kinder normalerweise zusammen fahren. Aus diesem Grund bieten einige Hersteller auch Modelle mit 2+1 Sitzplätzen an.

Größe und Eignung

Der Markt bietet Kajaks in verschiedenen Größen an. Typischerweise finden Sie Boote zwischen 3,5 und 5 Metern Länge. Touren- oder Reisekajaks, die für die Navigation in Binnengewässern entwickelt wurden, sind normalerweise kürzer, aber breiter. Spezielle Versionen für das Wildwassersegeln sind ebenfalls eher kurz gehalten, im Gegensatz zu den meist sehr langen und meist schmalen Seekajaks. Aufgrund ihrer geringen Höhe haben sie praktisch keinen Windwiderstand, eine gute Kursstabilität und relativ hohe Reisegeschwindigkeiten.

Material

Im Allgemeinen bestehen Kajaks aus Kunststoff. In seltenen Fällen kommt Aluminium oder sogar Holz zum Einsatz. Besondere Bedeutung hat Polyethylen als Werkstoff erlangt, der die Anforderungen an Stabilität, geringes Gewicht und ausreichende Flexibilität erfüllt. Viele Hersteller verwenden glasfaserverstärkte Kunststoffe. Auf diese Weise lassen sich leichte Rümpfe mit hoher Bruchdehnung herstellen, die sehr langlebig sind. Weitere Anforderungen an Materialien und Lacke sind die Beständigkeit gegen Salzwasser und die Einwirkung von Kraftstoffen, Ölen oder UV-Strahlung.

Die eher ungünstigen Transporteigenschaften von Kajaks können durch den Bau faltbarer Modelle deutlich verbessert werden. Sie bestehen in der Regel aus einer Gummi- oder PVC-Bootshaut und einem Innenrahmen aus Holz, Kunststoff oder Aluminium. Faltboote lassen sich meist mit wenigen Handgriffen zusammenbauen, sodass sie in kurzer Zeit einsatzbereit sind.

Ein weiteres Feature ist das aufblasbare Kajak, das dank seiner geringen Größe einfach zu transportieren ist, beispielsweise in einem Koffer. Die Kehrseite ist jedoch ihre Windempfindlichkeit und die Gefahr von Beschädigungen durch ihre recht empfindliche Außenhaut. Um dies auszugleichen, verwenden viele Hersteller Gewebeverstärkungen. Dies gilt insbesondere für Fußböden, die zudem meist aufblasbar ausgelegt sind.

Das oben sitzende Model ist ein Experte für Kajaks. Sie zeichnen sich durch einen geschlossenen Rumpf aus, der Unsinkbarkeit mit hoher Robustheit kombiniert. Die Paddler können sich mit dem Trapez am eingelassenen Sitz sichern, so bekommen sie trotz der hohen Position ein sicheres Fahrgefühl. Viele dieser Modelle eignen sich hervorragend zum Angeln und verfügen über nützliche Funktionen wie Angelrutenhalter.

andere Funktionen

Es ist sinnvoll, ihn mit einem Spritzschutz auszustatten. Dadurch wird das Eindringen von Wasser während der Fahrt effektiv reduziert. Sollte diese nicht im Lieferumfang des Herstellers enthalten sein, kann eine passende Version erworben werden. Ähnlich wie Schlauchboote haben auch viele Kajaks Verdrängung. Sie können verwendet werden, um Wasser in Booten zu entfernen. Dies ist in jedem Fall notwendig, da das Eindringen von Gischt oder Regen nie ganz verhindert werden kann. Um das Kajak über kurze Strecken an Land transportieren zu können, sind richtige Tragegriffe sehr vorteilhaft. Beispielsweise sind Wasserbarrieren und ähnliche Hindernisse generell zu vermeiden.

Schwanzflosse

Finnen bzw. Heckflossen verbessern den Geradeauslauf und damit die Kursstabilität des Kajaks. Bei einigen Modellen sind bereits Richtflossen verbaut. Andere haben Befestigungsmittel zum nachträglichen Befestigen der Rippen. Vor allem Rennkajaks sind zusätzlich mit Steuerflossen ausgestattet, über die Sie die Fahrtrichtung bestimmen können.
3 Kanadier - auf ruhigem Wasser

Eine andere Art von Kanus sind die sogenannten Kanadier, die einen offenen Aufbau aufweisen und traditionell kniend, manchmal aber auch sitzend gefahren werden. Je nach Körperhaltung gibt es Ausführungen mit speziellen Kniesitzen oder Ausführungen mit Ruderbänken oder ähnlichen Funktionssitzen. Der Antrieb erfolgt per Paddel. Bei Solo-Kanus, d. h. Kanus, die für eine Person geeignet sind, wird die Lenkung durch Ruderschläge beeinflusst. Hier schlagen die Ruderblätter am Ende des Ruderschlages ein und geben die Richtung vor. Zu zweit oder zu dritt rudern Paddler normalerweise Seite an Seite, um das Gleichgewicht zu halten.

Kanus der nordamerikanischen Ureinwohner wurden aus Birkenrinde oder Holz und später aus Segeltuch hergestellt. Moderne Designs können aus Aluminium hergestellt werden, aber Kunststoff ist im Schiffbau allgegenwärtig.

Kanadier werden oft für Kanufahrten eingesetzt. Sie werden hauptsächlich in Seen und ruhigen Flüssen eingesetzt. Je nach Ausführung und Größe bieten sie Platz für mehrere Personen und deren Gepäck. Boote sind meist sehr leicht gehalten und haben meist Tragegriffe, da immer wieder Hindernisse umfahren werden müssen.

Neben der Freizeitnutzung fassen die Kanadier auch im Leistungssport Fuß. Neben Kajak oder Kajak-Slalom gibt es Wettkämpfe wie Marathons oder Wildwasserabfahrten.