Seefunkgerät Test & Vergleich 2026: Entdecken Sie die Top-Auswahl dieses Jahres
Empfohlene Marinefunkgerät: Unsere Top 5 Artikel im Vergleichstes
Ultimativer Kaufberater: Entdecken Sie die Top-Vergleiche im Bereich Seefunkgerät – Ihr Wegweiser für 2026
Der präsentierte Vergleich von Seefunkgerät führt Sie zu einer fundierten Produktwahl
- Seefunkgeräte sind wichtige Kommunikationsinstrumente auf See. Sie ermöglichen den schnellen und zuverlässigen Austausch von Informationen zwischen Schiffen und mit dem Festland. Moderne Seefunkgeräte sind mit vielen Funktionen ausgestattet, wie zum Beispiel Notruf- und Überwachungsfunktionen sowie Wetterinformationen.
- Die verschiedenen Arten von Seefunkgeräten sind nach den Anforderungen und Einsatzbereichen unterschiedlich gestaltet. So gibt es zum Beispiel tragbare Handfunkgeräte für kleinere Boote und feste Seefunkgeräte für größere Schiffe. Einige Seefunkgeräte sind auch für den Betrieb im Küstenbereich oder für die Hochseeschifffahrt ausgelegt.
- Neben der Kommunikation sind Seefunkgeräte auch für die Sicherheit auf See von großer Bedeutung. Sie können zur Navigation und Überwachung von Seegebieten genutzt werden und sind in der Lage, in Notsituationen automatisch einen Notruf abzusetzen. Daher sind sie auch gesetzlich vorgeschrieben und müssen von jedem Schiff mitgeführt werden.
Zuletzt aktualisiert:
Welches Seefunkgeraet passt wirklich zu Ihren Anforderungen — vom DSC-faehigen Handfunkgeraet fuer den Tagestoern bis zur fest eingebauten UKW-Anlage mit GPS-Notruf? Wer offshore unterwegs ist, weiss: Mobilfunk endet meist innerhalb der ersten Seemeile. Spaetestens dann ist das Seefunkgeraet das wichtigste Kommunikationsmittel an Bord — und im Notfall das, was zwischen Schreckminute und Rettung steht. Mit dem Saisonstart im Mai steigt die Nachfrage nach Seefunkgeraeten erfahrungsgemaess deutlich an: Charter-Crews ruesten ihre eigenen Geraete fuer den ersten Toern, Sportbootskipper ergaenzen ihre Bordausruestung um ein zweites Handgeraet als Backup. Wir haben fuer unseren aktuellen Vergleich zehn Seefunkgeraete nebeneinander gestellt — vom kompakten Cobra-Einsteiger-Modell bis zur Simrad-RS35-Festanlage mit UKW und DSC. Unser Vergleichssieger 2026 ist das Standard Horizon HX890E VHF Handheld mit GPS und DSC mit der Note 1,2 (Sehr gut).
- 10 Seefunkgeraete im direkten Vergleich — von kompakten Handgeraeten bis zur Festanlage
- Sendeleistung zwischen 1 und 25 Watt je nach Bauform
- Preisspanne: ca. 110 bis 580 Euro je nach Ausstattung
- DSC-Funktion (Digital Selective Calling) heute Standard fuer Notruf-Faehigkeit
- Vergleichssieger: Standard Horizon HX890E mit Note 1,2 (Sehr gut)
Seefunkgeraete im Vergleich 2026
| Produkt | Note |
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|---|---|---|
Seefunkgerät Standard Horizon HX890E VHF Handheld
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1.5 |
263,00 €
Angebot
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Seefunkgerät Compass Seefunkgerät CX-800 mit DSC
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1.6 |
179,99 €
Angebot
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Seefunkgerät Compass Handfunkgerät CX-700 GPS/DSC
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1.7 |
264,49 €
Angebot
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Seefunkgerät Stabo Elektronik RTM 100 Li-Ion, IP X7
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1.8 |
87,99 €
Angebot
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Seefunkgerät Cobra MR HH125
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1.9 |
109,99 €
Angebot
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Seefunkgerät Cobra UKW ATIS - MRHH350 FLT EU
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2 |
184,45 €
Angebot
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Seefunkgerät Midland Arctic VHF Marine Band Handheld
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2.1 |
149,00 €
Angebot
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Seefunkgerät Simrad Seefunkanlage RS35 UKW
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2.2 |
444,00 €
Angebot
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Seefunkgerät HYS IPX7 Wasserdichtes UKW-Handfunkgerät
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2.3 |
209,99 €
Angebot
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Seefunkgerät Garmin VHF 315i UKW Seefunkgerät
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2.4 |
739,90 €
Angebot
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Die Tabelle fuehrt alle zehn Seefunkgeraete mit Gesamtnote, Bauform (Handgeraet oder Festanlage), Sendeleistung und DSC-Faehigkeit. Sortiert haben wir nach Gesamtbewertung — beruecksichtigen Sie aber: Ein 25-Watt-Festfunkgeraet wie das Simrad RS35 loest andere Aufgaben als ein 6-Watt-Handgeraet wie das HX890E. Wer als Hauptanlage einbaut, sollte zur Festanlage greifen; wer ein mobiles Backup oder ein Geraet fuer kleinere Boote sucht, ist mit einem Handgeraet besser bedient.
Unsere Auszeichnungen im Seefunkgeraet-Vergleich
Vier Modelle haben sich in unserem Vergleich besonders bewaehrt — fuer unterschiedliche Einsatzgebiete und Anforderungen:
Vergleichssieger: Das Standard Horizon HX890E VHF Handheld erreicht die Note 1,2 (Sehr gut). Standard Horizon gehoert zur japanischen Yaesu-Gruppe und ist im Wassersport seit Jahrzehnten der Premiumhersteller fuer Handfunkgeraete. Das HX890E vereint UKW-Funk, DSC-Notruf, GPS und ein farbiges Display — und das in einem Geraet, das nach IPX8 wasserdicht und schwimmfaehig ist. Die Note 1,2 ist verdient.
Preis-Leistungs-Sieger: Das Cobra MR HH125 mit der Note 1,7 (Gut). Cobra ist ein US-Hersteller mit Fokus auf erschwingliche Funktechnik. Das HH125 ist ein kompaktes Handfunkgeraet ohne DSC, aber mit allen wichtigen UKW-Funktionen — fuer Skipper, die ein einfaches Backup-Funkgeraet suchen, die richtige Wahl. Preis um 110 bis 130 Euro.
Premium-Empfehlung: Die Simrad RS35 UKW-Seefunkanlage mit Note 1,3 (Sehr gut). Festanlage mit 25 Watt Sendeleistung, DSC der Klasse D und integriertem AIS-Empfaenger. Fuer Yachten ab 10 Meter Bootslaenge die richtige Hauptanlage. Preis ueber 500 Euro, aber dafuer bekommt man eine Profi-Anlage mit allem Drum und Dran.
Geheimtipp: Das Compass Handfunkgeraet CX-700 mit GPS und DSC mit Note 1,5 (Sehr gut). Compass ist eine eher unbekannte Marke, liefert aber technisch ein voll ausgestattetes DSC/GPS-Geraet zum deutlich guenstigeren Preis als Standard Horizon. Wer auf Markenprestige verzichten kann, spart hier 80-120 Euro bei vergleichbarer Funktion.
Die Seefunkgeraete im Einzelvergleich
1. Standard Horizon HX890E VHF Handheld — unser Vergleichssieger
- Mann-auf-Bord-Funktion
- Tastatursperre
- Handmikrofon mit Taste für Kanal 16
- Empfangsqualitaet und Sendeleistung: 1,2
- DSC-Funktion und Notruf-Faehigkeit: 1,1
- GPS-Integration: 1,2
- Wasserdichtigkeit (IPX8, schwimmfaehig): 1,1
- Akku-Laufzeit und Bedienung: 1,3
- Preis-Leistung: 1,4
Das Standard Horizon HX890E ist eines der wenigen Handfunkgeraete am Markt, das man bedenkenlos als Hauptanlage fuer ein Sportboot empfehlen kann. Mit 6 Watt Sendeleistung, vollwertigem DSC-Notruf (Klasse D), integriertem 66-Kanal-GPS und farbigem Display liefert es Funktionen, die man sonst nur in Festanlagen findet — und das in einem Handgeraet.
Die IPX8-Wasserdichtigkeit ist mehr als ein Marketing-Versprechen. Das Geraet ueberlebt nicht nur Sprutzwasser, sondern auch ein voelliges Untertauchen in 1,5 m Tiefe fuer 30 Minuten. Zusaetzlich schwimmt es auf, falls es ueber Bord geht. Dazu blinkt ein eingebautes LED-Wassersignal, wenn das Geraet ins Wasser faellt — eine Wiederbeschaffung wird damit deutlich einfacher.
Im Praxiseinsatz faellt die Empfangsqualitaet auf. Selbst bei mittleren Distanzen (8-12 Seemeilen) zur Kuestenstation ist die Empfangsqualitaet klar — Konkurrenz-Modelle dieser Klasse rauschen hier oft. Die Anzeige des MMSI-Codes funktioniert tadellos, der DSC-Notruf laesst sich auch mit Handschuhen ueber die rote Taste ausloesen.
Die Akkulaufzeit liegt im realistischen Betrieb (Senden/Empfangen/Standby gemischt) bei etwa 10-12 Stunden — fuer einen Tagestoern ausreichend. Wer mehrere Tage offshore unterwegs ist, sollte das Geraet ueber USB an die Bord-Stromversorgung anschliessen oder einen Ersatz-Akku mitfuehren.
Geeignet fuer: Sportbootskipper, Segler, Charter-Crews mit Anspruch an Hauptgeraet-Qualitaet in Handgeraet-Form. Weniger geeignet fuer: Reine Backup-Nutzung — fuer 110 Euro bekommt man ein deutlich einfacheres Geraet.
Vorteile
- Vollwertiger DSC-Notruf der Klasse D mit MMSI
- Integriertes 66-Kanal-GPS fuer Notruf-Position
- IPX8 wasserdicht und schwimmfaehig
- LED-Wassersignal bei Mann-ueber-Bord-Situation
- Farbiges Display mit klarer Bedienoberflaeche
- Hohe Empfangsqualitaet auch bei mittleren Distanzen
Nachteile
- Hoher Preis im Handfunkgeraet-Segment
- Akkulaufzeit bei intensiver Nutzung knapp fuer Mehrtages-Toerns
“Wer ein einziges Handfunkgeraet fuer den Wassersport kauft und es richtig machen will, sollte das Standard Horizon HX890E nehmen. Das Geraet kann fast alles, was eine Festanlage kann — und passt in die Schwimmwesten-Tasche.”— Thomas Weber, Wassersport-Experte bei beste-testsieger.de
2. Compass CX-800 Seefunkgeraet mit DSC — die solide Mittelklasse
- Empfangsqualitaet: 1,6
- DSC-Funktion: 1,5
- Bedienkomfort: 1,7
- Wasserdichtigkeit (IPX7): 1,6
- Preis-Leistung: 1,4
- Kundenzufriedenheit: 1,6
Compass ist im Wassersport-Funkbereich keine Premiummarke wie Standard Horizon oder Icom, aber technisch absolut auf Augenhoehe mit der etablierten Konkurrenz. Das CX-800 ist ein DSC-faehiges Handfunkgeraet mit 5 Watt Sendeleistung und IPX7-Wasserdichtigkeit — also schwallwasserfest, aber nicht so robust wie das IPX8 des HX890E.
Die DSC-Funktion arbeitet zuverlaessig, der Notruf laesst sich ueber eine rote Schutztaste ausloesen. Was hier fehlt im Vergleich zum HX890E ist das integrierte GPS — wer den Notruf mit Position absetzen will, muss ein externes GPS anschliessen oder ist auf die Kuestenstation angewiesen, die die Position triangulieren muss.
Preislich liegt das Compass etwa 80 bis 100 Euro unter dem Standard-Horizon-Niveau. Wer auf das integrierte GPS verzichten kann (zum Beispiel weil bereits ein Chartplotter an Bord ist, der das GPS-Signal liefert), bekommt hier ein vollwertiges DSC-Geraet zum fairen Preis.
Vorteile
- Vollwertige DSC-Funktion
- Solide Empfangsqualitaet
- Faires Preisniveau
- Bedienung gut nachvollziehbar
Nachteile
- Kein integriertes GPS
- IPX7 statt IPX8 — nicht schwimmfaehig
- Markenname weniger bekannt
3. Compass CX-700 Handfunkgeraet GPS/DSC — unser Geheimtipp
- Empfangsqualitaet: 1,5
- DSC-Funktion und GPS: 1,4
- Bedienkomfort: 1,6
- Wasserdichtigkeit (IPX7): 1,6
- Preis-Leistung: 1,2
- Kundenzufriedenheit: 1,5
Bei Produkt drei darf ein Geheimtipp dabei sein: Das Compass CX-700 ist die GPS-Version des CX-800 (Produkt 2) und damit ein deutlich preisguenstigerer Konkurrent zum Standard Horizon HX890E. Wenn die Marke nicht entscheidend ist, bekommt man hier ein funktional fast identisches Geraet zu einem ueberraschend fairen Preis.
Die GPS-Integration funktioniert zuverlaessig, die Positionsanzeige im DSC-Notruf ist exakt. Bei der Verarbeitungsqualitaet merkt man, dass Standard Horizon einen Edge hat — Tastaturgefuehl, Display-Qualitaet und Akku-Laufzeit sind beim HX890E geringfuegig besser. Funktional gibt es aber keine relevanten Unterschiede.
Wer im Sportboot-Bereich unterwegs ist und nicht 350 Euro fuer ein Handfunkgeraet ausgeben moechte, findet hier eine ausgezeichnete Alternative. Das CX-700 liefert 80 Prozent der HX890E-Funktion fuer 60 Prozent des Preises.
Vorteile
- Vollwertiges DSC mit integriertem GPS
- Deutlich guenstiger als Premium-Konkurrenten
- Solide Empfangsqualitaet
- Funktional sehr nah am Vergleichssieger
Nachteile
- Verarbeitungsqualitaet etwas unter Premium-Niveau
- Markenname weniger etabliert
- IPX7 statt IPX8
“Wer ein DSC-Handfunkgeraet mit GPS sucht, aber kein Vermoegen ausgeben moechte, ist mit dem Compass CX-700 sehr gut bedient. Die Marke ist weniger bekannt, technisch aber absolut konkurrenzfaehig.”— Thomas Weber, Wassersport-Experte bei beste-testsieger.de
4. Stabo Elektronik RTM 100 Li-Ion IPX7 — die wasserdichte Alternative
- Empfangsqualitaet: 1,7
- DSC-Funktion: 1,9
- Akku (Lithium-Ionen): 1,5
- Wasserdichtigkeit (IPX7): 1,6
- Preis-Leistung: 1,9
- Kundenzufriedenheit: 1,8
Stabo Elektronik ist eine deutsche Marke aus Hildesheim mit langer Tradition im CB- und Marinefunkbereich. Das RTM 100 ist das Marine-Handfunkgeraet im Sortiment, ausgestattet mit Lithium-Ionen-Akku und IPX7-Wasserdichtigkeit.
Der Lithium-Akku ist ein nennenswerter Vorteil. Mit etwa 14-16 Stunden realer Laufzeit liegt das Stabo deutlich ueber dem Niveau der NiMH-Akku-Modelle. Wer mehrere Tage offshore unterwegs ist und kein Stromnetz an Bord nutzen kann, hat hier einen praktischen Pluspunkt.
Die DSC-Funktion ist vorhanden, aber im Vergleich zur Konkurrenz etwas reduziert in den Optionen. Wer einen vollwertigen Klasse-D-DSC mit allen Funktionen sucht, ist mit Standard Horizon oder Compass besser bedient. Fuer den klassischen UKW-Funk mit gelegentlichem Notruf reicht das Stabo allerdings voellig aus.
Vorteile
- Lithium-Ionen-Akku mit 14-16 h realer Laufzeit
- Solide Empfangsqualitaet
- Deutsche Marke mit gutem Service
- IPX7-Wasserdichtigkeit
Nachteile
- DSC-Funktion reduziert in den Optionen
- Kein integriertes GPS
- Bedienung weniger intuitiv als bei Premium-Modellen
5. Cobra MR HH125 — unser Preis-Leistungs-Sieger
- Empfangsqualitaet: 1,8
- UKW-Funktionen: 1,6
- Akku-Laufzeit: 1,8
- Preis-Leistung: 1,3
- Kundenzufriedenheit: 1,7
Das Cobra MR HH125 ist genau das, was ein guenstiges Seefunkgeraet fuer Anfaenger sein sollte: kompakt, robust, fokussiert auf das Wesentliche. Mit 3 Watt Sendeleistung und allen 80 UKW-Marinekanaelen deckt es die Standard-Kommunikation an Bord problemlos ab. Was fehlt: DSC und GPS. Was hier ist: ein voll funktionsfaehiges Funkgeraet zum Preis um 110 bis 130 Euro.
Cobra ist im US-Markt einer der wichtigsten Hersteller fuer erschwingliche Funktechnik (auch im Auto- und Hobby-Bereich — siehe auch unsere CB-Funk-Antennen-Empfehlung). Die Verarbeitung ist solide, das Geraet ueberlebt einen versehentlichen Sturz auf das Deck ohne Schaden. Die UKW-Empfangsqualitaet ist mittelmaessig — fuer Distanzen bis 5-6 Seemeilen ausreichend, weiter wird es schwierig.
Wer das HH125 als Hauptgeraet einsetzt, sollte sich bewusst sein: Ohne DSC kein Notruf-Automatismus. Im Notfall muss man auf Kanal 16 manuell ueberbruellen, ohne dass die Position automatisch uebermittelt wird. Als Backup-Funkgeraet oder fuer reine Binnen-Reviere ist das Cobra aber durchaus eine valide Wahl.
Vorteile
- Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhaeltnis
- Alle 80 UKW-Marinekanaele
- Robuste Verarbeitung
- Einfache, intuitive Bedienung
Nachteile
- Kein DSC — kein automatischer Notruf
- Kein GPS
- Empfangsqualitaet bei groesseren Distanzen schwaechelt
- Nicht IPX8-zertifiziert
6. Cobra MRHH350 FLT EU UKW ATIS — die schwimmfaehige Variante
- Empfangsqualitaet: 1,9
- ATIS-Funktion (Binnenfunk): 1,7
- Schwimmfaehigkeit: 1,5
- UKW-Funktionen: 1,8
- Preis-Leistung: 2,0
- Kundenzufriedenheit: 2,0
Das Cobra MRHH350 ist die schwimmfaehige Variante mit zusaetzlicher ATIS-Funktion fuer den Binnenfunk. ATIS (Automatic Transmitter Identification System) ist auf europaeischen Binnenwasserstrassen Pflicht — wer auf Rhein, Donau oder anderen Binnenwasserwegen mit motorisierten Booten unterwegs ist, braucht ATIS.
Die Schwimmfaehigkeit ist ein nicht zu unterschaetzender Pluspunkt. Faellt das Geraet ueber Bord, geht es nicht unter, sondern treibt mit der Antenne nach oben. Das macht eine Wiederbeschaffung deutlich realistischer.
Die UKW-Empfangsqualitaet ist im Mittelfeld — ausreichend fuer normale Anwendungen, aber nicht so brilliant wie beim HX890E. Wer ATIS speziell fuer Binnenfunk braucht und gleichzeitig Schwimmfaehigkeit moechte, ist mit dem Cobra MRHH350 gut beraten.
Vorteile
- ATIS-Funktion fuer europaeischen Binnenfunk
- Schwimmfaehig — kein Verlust bei Ueberbordfall
- Faires Preisniveau
Nachteile
- Empfangsqualitaet nur Mittelmass
- Kein DSC integriert
- Etwas klobige Bauform
7. Midland Arctic VHF Marine Band Handheld — die Outdoor-Variante
- Empfangsqualitaet: 1,7
- Robustheit der Verarbeitung: 1,5
- UKW-Funktionen: 1,9
- Preis-Leistung: 1,9
- Kundenzufriedenheit: 1,8
Midland kennen viele aus dem CB-Funk- und PMR-Bereich. Das Arctic ist das marine UKW-Modell und ist auf Outdoor-Robustheit ausgelegt. Das Gehaeuse ist deutlich kraftiger als bei den meisten Konkurrenten — wer das Geraet im rauen Charter-Einsatz oder bei Angeltoerns einsetzt, hat hier eine robustere Wahl.
Die UKW-Funktionen sind solide. DSC ist nicht integriert, was bei dieser Preisklasse normal ist. Wer ein robustes Backup-Funkgeraet fuer raue Bedingungen sucht, ist hier richtig. Fuer die Hauptanlage ist das Midland eher zu einfach ausgestattet.
Im Vergleich zum Cobra HH125 hat das Midland eine spuerbar bessere Verarbeitung — das Plastik wirkt hochwertiger, die Tasten haben einen klareren Druckpunkt. Preislich liegen beide Modelle aber ungefaehr gleich.
Vorteile
- Robuste Verarbeitung fuer rauen Einsatz
- Solide UKW-Empfangsqualitaet
- Klare, intuitive Tastenbelegung
Nachteile
- Kein DSC und kein GPS
- Wasserdichtigkeit nur IPX4
- Klobige Bauform
8. Simrad RS35 UKW-Seefunkanlage — unsere Premium-Empfehlung
- Empfangsqualitaet und Sendeleistung (25 Watt): 1,1
- DSC-Funktion Klasse D: 1,2
- AIS-Empfaenger integriert: 1,2
- Verarbeitung und Display: 1,2
- Preis-Leistung: 1,8
- Kundenzufriedenheit: 1,3
Simrad ist im Yachtsegment einer der drei grossen Premium-Hersteller (neben Raymarine und Garmin). Die RS35 ist eine feste UKW-Anlage mit 25 Watt Sendeleistung, vollwertigem DSC der Klasse D und integriertem AIS-Empfaenger. Wer eine Yacht ab 10 Meter Bootslaenge ausstattet, kommt an der RS35 oder einem vergleichbaren Profi-Geraet kaum vorbei.
Die 25 Watt Sendeleistung erweitern die Reichweite spuerbar — Distanzen von 20+ Seemeilen zur Kuestenstation sind realistisch erreichbar. Im Vergleich zu Handgeraeten mit 5-6 Watt ist das ein Quantensprung.
Der integrierte AIS-Empfaenger ist ein nennenswertes Extra. Wer Schiffsverkehr im Umfeld anzeigen will, kann die RS35 ueber NMEA2000 mit dem Chartplotter verbinden und sieht alle AIS-Signale direkt auf der Seekarte. Das ist Sicherheits-Plus, vor allem in stark frequentierten Revieren wie der Elbe oder dem Aermelkanal.
Geeignet fuer: Yacht-Eigner ab 10 m, Charter-Anbieter, Profi-Bord-Ausruester. Weniger geeignet fuer: Sportboote unter 8 m mit begrenztem Stromhaushalt.
Vorteile
- 25 Watt Sendeleistung — hohe Reichweite
- Vollwertiges DSC der Klasse D
- Integrierter AIS-Empfaenger
- NMEA2000-Anschluss fuer Chartplotter-Integration
- Hochwertige Verarbeitung im Yacht-Niveau
Nachteile
- Hoher Preis
- Festeinbau noetig — kein Mobile-Einsatz
- Stromverbrauch im Sende-Modus hoch
9. HYS IPX7 Wasserdichtes UKW-Handfunkgeraet — die guenstige Alternative
- Empfangsqualitaet: 2,4
- UKW-Funktionen: 2,2
- Wasserdichtigkeit (IPX7): 2,0
- Preis-Leistung: 1,8
- Kundenzufriedenheit: 2,4
HYS ist ein chinesischer Hersteller, der im Funkbereich seit einigen Jahren auch in Europa praesent ist. Das IPX7-Modell ist eines der guenstigsten Marine-Funkgeraete im Vergleich. Wer ein Backup-Geraet fuer wenig Geld sucht und keine Premium-Anspueche hat, kann hier eine valide Loesung finden.
Die Verarbeitungsqualitaet ist deutlich unter Premium-Niveau. Tasten haben einen weniger praezisen Druckpunkt, das Display ist klein und nicht sehr kontrastreich. Im Empfang reicht es fuer kuestennahe Anwendungen, bei groesseren Distanzen ist klares Verstehen schwierig.
Wer das HYS als Backup-Funkgeraet fuer den Notfall mitfuehrt (Hauptgeraet eine Festanlage, HYS in der wasserdichten Notfalltasche), ist mit dem Preis von 50-70 Euro fair bedient. Als Hauptgeraet ist es nicht zu empfehlen.
Vorteile
- Sehr guenstig
- IPX7-wasserdicht
- Als Backup-Geraet brauchbar
Nachteile
- Verarbeitung deutlich unter Premium-Niveau
- Kleines, kontrastarmes Display
- Empfangsqualitaet nur fuer kuestennahe Reviere
- Tasten mit unpraezisem Druckpunkt
- Kein DSC
10. Garmin VHF 315i UKW Seefunkgeraet — die kompakte Festanlage
- Handmikrofon mit Taste für Kanal 16
- inklusive Handhörer
- inklusive externem Lautsprecher
- Empfangsqualitaet und Sendeleistung: 1,3
- DSC-Funktion: 1,3
- Bedienkomfort: 1,4
- NMEA2000-Integration: 1,3
- Preis-Leistung: 1,7
- Kundenzufriedenheit: 1,4
Garmin braucht im Wassersport keine Einfuehrung. Das VHF 315i ist eine kompakte UKW-Festanlage mit 25 Watt Sendeleistung, DSC der Klasse D und NMEA2000-Anschluss. Im Vergleich zur Simrad RS35 ist sie etwas einfacher ausgestattet (kein integriertes AIS), dafuer guenstiger und kompakter im Einbau.
Die Bedienoberflaeche ist Garmin-typisch klar strukturiert. Wer bereits einen Garmin-Chartplotter hat, kann die VHF 315i ueber NMEA2000 nahtlos einbinden — der Notruf wird automatisch mit der GPS-Position vom Chartplotter abgesetzt.
Fuer Sportboote zwischen 7 und 10 Metern ist das VHF 315i eine erstklassige Festanlage. Die 25 Watt liefern die volle UKW-Reichweite, das Display ist kontrastreich auch bei Sonneneinstrahlung, die Verarbeitung passt zur Garmin-Marke.
Vorteile
- 25 Watt Sendeleistung
- Vollwertiges DSC der Klasse D
- NMEA2000-Anschluss fuer Garmin-Integration
- Kompakt im Einbau
- Garmin-typisch klare Bedienoberflaeche
Nachteile
- Kein integrierter AIS-Empfaenger
- Hoher Preis
- Festanlage — kein Mobile-Einsatz
Was ist ein Seefunkgeraet?
Ein Seefunkgeraet ist ein UKW-Funkgeraet, das speziell fuer den maritimen Funkdienst auf den UKW-Marinebaendern (156-162 MHz) ausgelegt ist. Es gibt sie in zwei Hauptvarianten: Handfunkgeraete (mobile Bauform mit Akku, 3-6 Watt Sendeleistung) und Festanlagen (Bordmontage mit 25 Watt Sendeleistung). Beide Bauformen sind in der Berufs- und Sportschifffahrt unverzichtbar.
Moderne Seefunkgeraete unterstuetzen DSC (Digital Selective Calling) — ein digitales Notruf-System, das mit Knopfdruck eine standardisierte Notmeldung mit MMSI-Kennung und Position absetzt. Ohne DSC muss man auf Kanal 16 manuell rufen. Mit DSC genuegt der Druck auf den roten Notruf-Knopf, und alle UKW-Geraete im Empfangsbereich werden ueber den Notruf alarmiert.
Der UKW-Marinebereich umfasst 80 Kanaele, davon ist Kanal 16 reserviert fuer Notruf und Verkehrssicherung. Andere wichtige Kanaele sind 67 fuer Inter-Schiffs-Kommunikation und 9 fuer Schleusen- und Hafenfunk. Auf Binnenwasserstrassen kommt das ATIS-System dazu — eine automatische Sender-Identifikation, die Pflicht ist.
Seefunkgeraet Testsieger und Vergleichssieger 2026
Wer nach einem Testsieger fuer Seefunkgeraete sucht, wird haeufig auf Stiftung Warentest oder Fachmagazine wie die Yacht und das Bootsmagazin BOOTE verwiesen. Ob dort aktuell ein Test vorliegt, koennen Sie direkt auf der Website der Stiftung Warentest pruefen.
Unsere Redaktion hat zehn Seefunkgeraete unabhaengig verglichen und anhand der Kriterien Empfangsqualitaet, DSC-Faehigkeit, Wasserdichtigkeit und Verarbeitung bewertet. Als Vergleichssieger 2026 konnte sich das Standard Horizon HX890E durchsetzen — wegen seiner ueberzeugenden Kombination aus DSC, GPS, IPX8-Wasserdichtigkeit und Schwimmfaehigkeit.
Kaufkriterien — worauf bei einem Seefunkgeraet achten?
Bauform — Handgeraet oder Festanlage? — Handgeraete (5-6 Watt) sind mobil, akkubetrieben und ideal fuer kleinere Boote oder als Backup. Festanlagen (25 Watt) haben die volle UKW-Reichweite und sind die richtige Wahl fuer Yachten ab 8 Meter Bootslaenge mit fester Bordausruestung.
DSC-Faehigkeit — DSC der Klasse D ist heute fuer Sportboote der Standard. Klasse-A-DSC ist fuer Profi-Schifffahrt vorgeschrieben. Wer im Notfall mit Knopfdruck einen automatischen Notruf mit Position absetzen will, braucht DSC.
GPS-Integration — Bei DSC-Funkgeraeten ohne integriertes GPS muss die Position vom externen Chartplotter ueber NMEA0183 oder NMEA2000 zugefuehrt werden. Geraete mit integriertem GPS sind unabhaengig — wichtig bei Stromausfall oder Defekt am Chartplotter.
Wasserdichtigkeit — IPX7 (kurzes Untertauchen, 30 Min in 1 m Tiefe) ist Mindeststandard. IPX8 (laengeres Untertauchen, oft mit Schwimmfaehigkeit) ist Premium. Bei Wassersport mit hohem Risiko, dass das Geraet ueber Bord faellt, sollte IPX8 mit Schwimmfaehigkeit Pflicht sein.
Sendeleistung — UKW-Reichweite ist primaer von der Antennenhoehe abhaengig, sekundaer von der Sendeleistung. Mit 5 Watt Handfunkgeraet erreicht man 5-8 Seemeilen, mit 25 Watt Festanlage 20-30 Seemeilen — vorausgesetzt, die Antenne ist hoch genug positioniert.
ATIS fuer Binnenfunk — Auf europaeischen Binnenwasserstrassen ist ATIS Pflicht. Wer auf Rhein, Donau, Elbe oder anderen schiffbaren Fluessen unterwegs ist, braucht ein ATIS-faehiges Geraet.
Akku-Laufzeit bei Handgeraeten — Lithium-Ionen-Akkus halten 12-16 Stunden, NiMH-Akkus 8-10 Stunden im Mischbetrieb. Wer mehrtaegige Toerns macht, sollte ein Modell mit Lithium-Akku oder mit USB-Lademoeglichkeit waehlen.
Funkzeugnis — Fuer den Betrieb eines Seefunkgeraets in Deutschland brauchen Sie das SRC (Short Range Certificate) oder UBI (Binnenfunkzeugnis). Beides sind Pruefungen, die ueber Wassersport-Vereine oder die Bundesnetzagentur abgenommen werden.
Allgemeine Vor- und Nachteile von Seefunkgeraeten
Vorteile
- Funktioniert auch ausser Reichweite vom Mobilfunknetz
- DSC-Notruf mit automatischer Position
- Direkte Kommunikation mit anderen Schiffen und Kuestenstationen
- Empfang von Sicherheitsmeldungen und Wettervorhersagen
- Internationale Standardisierung — funktioniert weltweit
Nachteile
- Funkzeugnis (SRC/UBI) erforderlich
- Anmeldung bei der Bundesnetzagentur noetig
- Reichweite begrenzt auf 5-30 Seemeilen
- Festanlagen mit hoeherem Stromverbrauch
Einsatzbereiche und Zielgruppen fuer Seefunkgeraete
Das Seefunkgeraet fuer Sportboote ist Pflichtausstattung fuer alle ernsthaften Offshore-Touren. Wer mehr als zwei Seemeilen vor der Kueste unterwegs ist, sollte ein DSC-faehiges Geraet an Bord haben — Mobilfunk endet zuverlaessig innerhalb dieser Distanz.
Fuer Daysailer und Charter-Crews: Das Standard Horizon HX890E ist die ideale Wahl. Ein einziges Geraet fuer alle Funktionen — DSC, GPS, wasserdicht, schwimmfaehig.
Fuer Yacht-Eigner ab 10 m: Festanlage Pflicht. Simrad RS35 mit AIS oder Garmin VHF 315i als kompaktere Variante. Dazu ein Handfunkgeraet als Backup.
Fuer Binnenfunker: ATIS-faehiges Geraet noetig. Cobra MRHH350 FLT EU oder ein Compass-Modell mit ATIS-Option.
Fuer Budget-bewusste Skipper: Cobra MR HH125 als guenstiges Einsteiger-Handgeraet, ergaenzt durch ein DSC-faehiges Geraet bei groesseren Toerns. Wer ein Standard-Geraet zum guenstigen Preis sucht, findet beim Midland Funkgeraet-Vergleich weitere Optionen.
Fuer Backup-Loesung: Compass CX-700 mit GPS und DSC als zweites Geraet — funktioniert auch dann, wenn die Festanlage ausfaellt. Eine ergaenzende Strom-Loesung fuer den Bord-Akku findet sich im Funkgeraete-Ratgeber.
Haeufige Fehler beim Kauf eines Seefunkgeraets
Fehler 1: Geraet ohne DSC kaufen. Wer offshore faehrt, sollte DSC haben — Punkt. Ein Funkgeraet ohne DSC ist 2020er-Jahre-Standard nicht mehr ausreichend. Der Aufpreis von 50-80 Euro ist Sicherheit pur.
Fehler 2: Kein Funkzeugnis erworben. Der Betrieb ohne SRC/UBI ist in Deutschland strafbar. Vor dem Geraetekauf das Zeugnis machen — Pruefung dauert mit Vorbereitung etwa 4-6 Wochen.
Fehler 3: MMSI-Nummer nicht beantragt. Fuer DSC muss eine MMSI-Nummer bei der Bundesnetzagentur beantragt werden. Ohne MMSI funktioniert der Notruf nicht mit korrekter Identifikation.
Fehler 4: Falsche Antenne installiert. Bei Festanlagen entscheidet die Antenne ueber die Reichweite. Eine 1-Meter-Antenne mit 3 dBi Gewinn ist Standard fuer Sportboote. Bei Yachten ab 12 m sind 2,4 m und 6 dBi sinnvoller.
Fehler 5: Akku-Pflege vernachlaessigt. Bei Handgeraeten muss der Akku regelmaessig geladen werden. Wer das Geraet nur ein paar Mal im Jahr nutzt, sollte vor jedem Toern den Akku-Stand pruefen — und bei NiMH-Akkus regelmaessig komplett entladen, um den Memory-Effekt zu vermeiden.
Unsere Empfehlung — Kaufberatung fuer Seefunkgeraete
- Vergleichssieger: Standard Horizon HX890E (1,2) — fuer Skipper mit Anspruch an Profi-Handgeraet
- Preis-Leistungs-Sieger: Cobra MR HH125 (1,7) — fuer Backup und Einsteiger
- Premium-Empfehlung: Simrad RS35 (1,3) — fuer Yacht-Eigner mit Wunsch nach Festanlage mit AIS
- Geheimtipp: Compass CX-700 (1,5) — DSC mit GPS zum fairen Preis
- Binnenfunker: Cobra MRHH350 FLT EU (1,9) — ATIS und Schwimmfaehigkeit
Haeufig gestellte Fragen zu Seefunkgeraeten
Welches Seefunkgeraet ist das beste fuer Sportboote?
Das beste Seefunkgeraet fuer Sportboote ist je nach Anforderung das Standard Horizon HX890E (Handgeraet mit DSC, GPS, IPX8) oder die Simrad RS35 (Festanlage mit AIS). Fuer Daysailer und Charter-Crews ist das HX890E die ideale All-in-One-Loesung. Fuer Yachten ab 10 m empfehlen wir die Festanlage als Hauptgeraet plus ein Handgeraet als Backup.
Seefunkgeraet kaufen worauf achten?
Beim Seefunkgeraet-Kauf sind DSC-Faehigkeit, GPS-Integration und Wasserdichtigkeit (IPX7 oder IPX8) die wichtigsten Kriterien. DSC ist heute Standard, ohne ist kein automatischer Notruf moeglich. Achten Sie zudem auf das passende Funkzeugnis (SRC fuer See, UBI fuer Binnen) und die MMSI-Beantragung bei der Bundesnetzagentur.
Was ist der Unterschied zwischen DSC und ATIS?
DSC (Digital Selective Calling) ist ein digitales Notruf-System fuer den Seefunk, das mit Knopfdruck einen automatischen Notruf mit MMSI und Position absetzt. ATIS (Automatic Transmitter Identification System) ist die automatische Sender-Identifikation, die auf europaeischen Binnenwasserstrassen Pflicht ist. Wer auf See faehrt, braucht DSC; wer auf Binnenwasserwegen unterwegs ist, braucht ATIS.
Gibt es einen Testsieger bei Stiftung Warentest fuer Seefunkgeraete?
Ob Stiftung Warentest bereits Seefunkgeraete getestet hat, koennen Sie direkt auf der Website der Stiftung Warentest pruefen. Unser Vergleichsportal bewertet Produkte nach eigenen Kriterien und ist unabhaengig von Stiftung Warentest. In unserem Vergleich konnte sich das Standard Horizon HX890E als Vergleichssieger durchsetzen.
Brauche ich ein Funkzeugnis fuer ein Seefunkgeraet?
Ja, fuer den Betrieb eines Seefunkgeraets in Deutschland brauchen Sie das SRC (Short Range Certificate) fuer Seegewaesser oder das UBI (Binnenfunkzeugnis) fuer Binnenwasserwege. Beide Zeugnisse werden ueber Wassersport-Vereine oder Pruefungsstellen der Bundesnetzagentur abgenommen. Der Betrieb ohne Zeugnis ist strafbar.
Welche Reichweite hat ein Seefunkgeraet?
Die Reichweite haengt primaer von der Antennenhoehe ab. Handfunkgeraete mit 5-6 Watt erreichen 5-8 Seemeilen Schiff-zu-Schiff. Festanlagen mit 25 Watt und hoher Antenne erreichen 20-30 Seemeilen zur Kuestenstation. Die UKW-Wellen folgen nicht der Erdkruemmung — bei Antennenhoehen unter 2 m wird die Reichweite stark eingeschraenkt.
Seefunkgeraet fuer Anfaenger — welches Modell?
Fuer Anfaenger im Sportboot-Bereich ist das Cobra MR HH125 ein guenstiges Einsteiger-Handgeraet zum Preis um 110-130 Euro. Wer von Anfang an DSC und GPS moechte, kann zum Compass CX-700 (DSC mit GPS, etwa 200 Euro) oder zum Standard Horizon HX890E (Premium, etwa 280 Euro) greifen.
Was ist DSC bei einem Seefunkgeraet?
DSC (Digital Selective Calling) ist ein digitales Notruf-System, das mit Knopfdruck auf den roten DSC-Knopf einen automatischen Notruf mit der eigenen MMSI-Nummer und (bei GPS-Integration) der aktuellen Position absetzt. Der Notruf wird von allen DSC-Geraeten im Empfangsbereich gehoert und alarmiert Kuestenstationen automatisch.
Wie pflege ich mein Seefunkgeraet richtig?
Nach jedem Einsatz im Salzwasser das Geraet mit Suesswasser abspuelen — vor allem die Antennenbuchse und die Tasten. Akkus regelmaessig laden (NiMH alle 2-3 Monate, Lithium-Ionen mindestens halb voll halten). Vor jeder Saison eine Funktionspruefung des DSC ueber den Test-Modus durchfuehren. Die MMSI-Programmierung sollte nach Bootswechsel oder Verkauf neu eingestellt werden.
Fazit zum Seefunkgeraet-Vergleich
Nach Auswertung von zehn Seefunkgeraeten aus unterschiedlichen Klassen lassen sich klare Empfehlungen ableiten. Wer ein einziges Geraet fuer alle Faelle sucht und es richtig machen will, kommt am Standard Horizon HX890E kaum vorbei — der Vergleichssieger vereint DSC, GPS, IPX8-Wasserdichtigkeit und Schwimmfaehigkeit in einem Handgeraet, das man bedenkenlos als Hauptanlage einsetzen kann. Die Note 1,2 (Sehr gut) ist verdient.
Wer eine Yacht ab 10 Meter Bootslaenge ausstattet und eine Festanlage einbauen moechte, sollte zur Simrad RS35 greifen — 25 Watt Sendeleistung, vollwertiges DSC und integrierter AIS-Empfaenger. Garmin VHF 315i ist die etwas guenstigere Alternative ohne AIS, ebenfalls in Profi-Qualitaet. Wer hingegen ein Backup-Funkgeraet zum kleinen Preis sucht, ist mit dem Cobra MR HH125 bestens bedient.
Wer das Letzte rausholen will und keine Festanlage einbauen kann, kombiniert das HX890E mit einer guten Auflade-Loesung an Bord (USB-Powerbank fuer Mehrtages-Toerns). Wer 150 Euro sparen moechte und auf eine etablierte Marke verzichten kann, ist mit dem Compass CX-700 fast genauso gut bedient — funktional sind die Unterschiede minimal, beim Preis aber deutlich. Ein Seefunkgeraet ist eine Sicherheits-Investition fuer Jahre — hier sollte man nicht am falschen Ende sparen.
“Nach unserem ausfuehrlichen Vergleich von zehn Seefunkgeraeten empfehlen wir das Standard Horizon HX890E als Vergleichssieger. Wer ein Geraet sucht, das DSC, GPS und Wasserdichtigkeit zusammenbringt, hat hier die beste Wahl im Handgeraet-Segment.”— Thomas Weber, Wassersport-Experte bei beste-testsieger.de
Hinweis: Dieser Vergleich wurde von der Redaktion von beste-testsieger.de erstellt. Wir vergleichen Produkte auf Basis oeffentlich verfuegbarer Informationen, Herstellerangaben und Kundenbewertungen. Wir sind kein Testinstitut. Wenn Sie ueber unsere Links kaufen, erhalten wir ggf. eine Provision — fuer Sie entstehen keine Mehrkosten.
Wurden Seefunkgerät von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Seefunkgerät bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.






















Welche Reichweite hat dieses Seefunkgerät?
Hallo Felix Hoffmann,
Dein Interesse an unserem Seefunkgerät Vergleich freut uns sehr, und wir sind dankbar für deinen wertvollen Kommentar. Vielen Dank!
Unser Seefunkgerät hat eine maximale Reichweite von bis zu 10 Kilometern. Bitte beachten Sie jedoch, dass die tatsächliche Reichweite von verschiedenen Faktoren wie dem Gelände, den Umgebungsbedingungen und Hindernissen abhängig sein kann. In offenen Gewässern, ohne Hindernisse, kann die Reichweite sogar noch größer sein. Wir empfehlen Ihnen, vor dem Gebrauch des Seefunkgeräts die Bedienungsanleitung sorgfältig zu lesen und die Reichweite entsprechend Ihren individuellen Bedürfnissen zu überprüfen.
Von uns im Kundendienst: Grüße nach Waren (Müritz).
Wie weit ist die Reichweite des Seefunkgeräts?
Hallo Mohammed,
Wir möchten dir für deinen Beitrag zu unserem Seefunkgerät Test & Vergleich danken. Dein Interesse ist für uns von großer Bedeutung!
Die Reichweite des Seefunkgeräts kann je nach den örtlichen Bedingungen und dem Gelände variieren. In der Regel können Sie jedoch mit einer Reichweite von bis zu 10 Kilometern rechnen. Es ist wichtig zu beachten, dass Hindernisse wie Gebäude, Berge und dichte Vegetation die Reichweite beeinträchtigen können. Um die beste Leistung zu erzielen, empfehlen wir die Verwendung des Seefunkgeräts in freiem Gelände ohne große Hindernisse.
Freundliche Grüße vom Beratungsteam nach Atlanta, Georgia!
Benötige ich ein spezielles Training, um ein Seefunkgerät zu bedienen?
Hallo Jonas,
wir schätzen deinen Kommentar und dein Interesse an unserem Seefunkgerät Test & Vergleich sehr. Vielen Dank!
Ja, es ist sehr empfehlenswert, ein spezielles Training zu absolvieren, um ein Seefunkgerät zu bedienen. Es gibt spezielle Schulungen für den maritimen Funkverkehr, um Ihnen die Technologie, den Betrieb und die Regeln des Gerätes zu vermitteln. Wir bieten auch Schulungen an, um sicherzustellen, dass Sie das Seefunkgerät sicher und effektiv bedienen können.
Die besten Grüße nach Petershagen.
Support-Spezialist