Führen Sie Auto und Motorrad?

Ein eigenes Fahrzeug zu besitzen ist für viele Menschen mehr als nur Fortbewegung. Schließlich erleichtern Autos und Motorräder nicht nur alltägliche Aufgaben, wie das Abholen der Kinder von der Kita oder den Einkauf. Sie bedeuten Unabhängigkeit zB von öffentlichen Verkehrsmitteln. Es geht um Freiheit, und für viele ist das die Essenz von Motorrädern. Ob auf zwei oder vier Rädern – neben Fahrspaß und Komfort spielt auch die Sicherheit eine entscheidende Rolle. Erfahren Sie mehr über alle in der Anleitung unten.

Sicherheit geht vor - im Auto oder Motorrad

Ob Familienbuggy, Sportwagen, Reiseenduro oder Rennwagen – Sicherheit sollte beim Fahren immer an erster Stelle stehen. Aus gutem Grund gibt es viele Vorschriften für die Ausrüstung im Auto und die Ausrüstung beim Motorradfahren. Hier ein Überblick über die wichtigsten Dinge in der Fahrzeugausstattung:

  • Erste-Hilfe-Kasten
  • Warndreieck
  • Sicherheitsweste

In Deutschland muss jedes Auto einen Verbandskasten haben. Es ist wichtig zu beachten, dass das Set vollständig sein muss und das Verfallsdatum nicht abgelaufen sein darf. Der Inhalt ist nach DIN 13164 definiert. In Österreich muss zusätzlich ein Verband mitgeführt werden: Dieser muss staubdicht verpackt und zur Wundversorgung geeignet sein. Eine Autoapotheke nach ÖNORM V 5101 wird empfohlen. Motorräder sind ausgenommen.

Warndreiecke – in Österreich auch Störungsdreiecke genannt – dienen der Absicherung von Störungs- und Unfallstellen. Die Mitnahme ist nicht nur in Deutschland und Österreich, sondern auch in den meisten anderen europäischen Ländern Pflicht.

In Österreich ist seit Mai 2004 eine auffällige Weste mitzuführen und zu tragen. Dies gilt für Fahrer von mehrspurigen Kraftfahrzeugen und bezieht sich auf Warnkleidung nach ÖNORM EN 471. Wenn ein Ausfalldreieck gesetzt werden muss, muss es auf offener Straße getragen werden. Es muss beim Aussteigen aus dem Auto auf der Autobahn getragen werden. Auch in Deutschland sind Warnwesten seit 2014 Pflicht. Es gibt jedoch keine Regeln, wann es zu tragen ist. In beiden Ländern sind Motorräder von der Westenpflicht ausgenommen.

Motorräder müssen Helme tragen. Das schützt den Fahrer bei einem Unfall – schließlich gibt es bei einem Zweirad keine Kollisionszone. Neben Helmen muss Deutschland auch eine Mindestschutzausrüstung bereitstellen. Obwohl dies im Alltag nicht zwingend ist. Dennoch wird die richtige Schutzkleidung dringend empfohlen, einschließlich Motorradhelme, Schutzjacken und -hosen, Gürtel, Handschuhe und Stiefel.

Auf deutschen Straßen besteht in der Regel keine Winterreifenpflicht. Wer jedoch mit Sommerreifen auf Glatteis, Schnee, Schnee, Schnee oder Frost fährt, muss mit einer Strafe rechnen. Wenn Sie also ganzjährig sicher unterwegs sein wollen, empfiehlt es sich, Ihre Sommerreifen durch Winterreifen zu ersetzen oder entsprechend gekennzeichnete Ganzjahresreifen zu verwenden. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm ist einzuhalten. Bei Winterreifen wird jedoch empfohlen, sie auszutauschen, wenn das Profil weniger als 4 mm beträgt.

In Österreich besteht Winterausrüstungspflicht vom 1. November bis 15. April. Dazu gehört auch die wetterabhängige Winterreifenpflicht. Zugelassen sind Winterräder oder Ganzjahresreifen mit M+S-Kennzeichnung und einer Mindestprofiltiefe von 4 mm. Alternativ können Sie Schneeketten verwenden, die dann zumindest an den Rädern der Antriebswelle montiert werden müssen.

Hinweis: Auf einigen Straßen besteht Schneekettenpflicht. Dies wird durch ein kreisförmiges Logo mit blauem Hintergrund und einem Schneekettensymbol dargestellt. Generell sind Schneeketten jedoch nur auf schneebedeckten Straßen und nur dann erlaubt, wenn die Straße nicht beschädigt ist.

Raus aus dem Alltag – viel Spaß im Urlaub

Urlaub – das bedeutet Erholung und Abschluss. Zuvor müssen allerdings noch die Klamotten gewaschen und die Koffer gepackt werden. Und auch das Fahrzeug sollte vor Fahrtantritt noch einmal überprüft werden. Die meisten reisen immer noch mit dem eigenen Auto, oft Hunderte von Kilometern. Auch lange Reisen sind mit der richtigen Ausrüstung für alle Mitfahrer erschwinglich.

Navigationssysteme sind heute aus den meisten Autos nicht mehr wegzudenken. Ob im In- oder Ausland, mit dem richtigen Navi kommen Sie sicher ans Ziel – ohne mühsames Kartenlesen.

Baumstämme bieten oft nicht genug Platz, besonders für Häuser. Aber Anhänger und Transportsysteme können helfen. Zusätzlicher Stauraum kann beispielsweise durch den Einbau einer Dachbox geschaffen werden. Der Anhänger bietet viel Platz auf Reisen. Aber auch für Fahrer, die häufig Waren transportieren, sind sie im Alltag nützlich. Fahrradträger können auch verwendet werden, um Zweiräder für lange Reisen in den Urlaub zu transportieren oder sich im Flugzeug fortzubewegen.