LS2-Helm Vergleichstest 2026: Finden Sie heraus, welches Produkt das Beste ist
Welches Motorradhelm zählt zu den besten? Ein Vergleich der Top-Auswahl
LS2-Helm 2026: Vergleiche und wertvolle Tipps für Ihre Kaufentscheidung finden Sie hier – Umfassender Ratgeber und Expertenmeinungen
Die Anschaffung eines LS2-Helm gestaltet sich einfacher, wenn Sie unsere Empfehlungen beachten. In diesem Ratgeber finden Sie alle essenziellen Informationen
- Der LS2-Helm ist ein hochwertiger und sicherer Motorradhelm. Er ist in verschiedenen Größen und Farben erhältlich und bietet dank seiner Polycarbonat-Schale und dem Mehrpunktbefestigungssystem einen hervorragenden Schutz für den Kopf. Die Helme sind außerdem mit einem kratzfesten Visier und einem Innenfutter aus hypoallergenem Material ausgestattet.
- Der LS2-Helm ist nicht nur sicher, sondern auch sehr komfortabel. Er verfügt über eine optimierte Belüftung und ein geringes Gewicht, was den Tragekomfort deutlich erhöht. Zudem gibt es verschiedene Modelle, die für unterschiedliche Einsatzbereiche konzipiert sind, wie zum Beispiel Rennsport, Touring oder Adventure.
- Als einer der führenden Hersteller von Helmzubehör legt LS2 großen Wert auf Design und Qualität. Die Helme sind nicht nur äußerst funktionell, sondern auch optisch ansprechend gestaltet und passen sich jedem Stil an. Überzeugen Sie sich selbst von der Leistung und dem Komfort des LS2-Helms und finden Sie das passende Modell für Ihre Bedürfnisse.
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LS2-Helm im Vergleich 2026: Die besten Modelle von Klapphelm bis Jethelm
Ich fahre seit über zwanzig Jahren Motorrad, vom Pendel-Roller bis zur Tourenmaschine, und in dieser Zeit sind mir einige Helmmarken durch die Hände gegangen. LS2 ist mir dabei immer wieder begegnet – als Marke, die ordentliche Sicherheit zu fairen Preisen liefert, ohne dass man gleich vierstellig investieren muss. In diesem Vergleich nehme ich die populärsten LS2-Modelle unter die Lupe: Klapphelme, Integralhelme und Jethelme. Ich erkläre, worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt, wo die Unterschiede liegen und für wen welcher Helm passt.
Mein Name ist Thomas Weber, ich bin bei beste-testsieger.de für den Bereich Kfz und Technik zuständig. Was ich hier schreibe, beruht auf eigener Fahrpraxis, Herstellerangaben und der Auswertung vieler Kundenrückmeldungen. Eines vorweg, weil es wichtig ist: Ein Helm ist kein Modeaccessoire, sondern Schutzausrüstung. Die Passform entscheidet im Ernstfall über deine Gesundheit. Diesen Punkt nehme ich in diesem Artikel besonders ernst.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Marke LS2: Spanischer Hersteller (MHR Group), bekannt für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Einsteiger- und Mittelklassesegment.
- Prüfnorm beachten: Nur Helme mit gültiger ECE 22.06 (oder noch zulässiger ECE 22.05) kaufen. In Deutschland gilt Helmpflicht nach § 21a StVO.
- Helmtypen: Integralhelm = höchster Schutz, Klapphelm = flexibel für Touren, Jethelm = offen, ohne Kinnschutz und damit geringerer Schutz.
- Passform vor Preis: Kopfumfang messen, fester Sitz ohne Druckstellen. Größe niemals nach Gefühl raten.
- Beliebte Serie: Die FF900 Valiant II ist LS2s 180-Grad-Klapphelm und einer der meistdiskutierten Helme der Marke.
Warum LS2 für viele Motorradfahrer interessant ist
LS2 gehört zur MHR Group, einem Hersteller, der jährlich Millionen Helme produziert. Genau diese Stückzahlen erklären, warum LS2 Modelle anbieten kann, die technisch erstaunlich nah an deutlich teureren Premiumhelmen liegen, aber preislich klar darunter bleiben. Für Einsteiger, Wenigfahrer und Pendler ist das ein attraktives Angebot. Ich treffe immer wieder Fahrer, die ihren ersten Helm bewusst nicht für 500 Euro kaufen wollen, sondern erst einmal Erfahrung sammeln – und für genau diese Gruppe ist LS2 oft eine sinnvolle Wahl.
Das heißt nicht, dass LS2 nur Einsteiger bedient. Modelle wie die FF900 Valiant II zeigen, dass die Marke auch im technisch anspruchsvolleren Klapphelm-Segment mitspielt. Trotzdem gilt: Je nach Modell variiert die Verarbeitungsqualität, und nicht jeder Helm passt zu jeder Kopfform. Deshalb lohnt sich der genaue Blick, den ich dir hier gebe. Wenn du dich grundsätzlich noch orientierst, hilft auch unser allgemeiner Motorradhelm-Vergleich weiter.
Welche Helmtypen LS2 anbietet
LS2 deckt die gängigen Bauformen ab. Damit du die spätere Modellauswahl besser einordnen kannst, hier die Kurzfassung:
- Integralhelm: Geschlossene Bauform mit festem Kinnteil. Bietet das höchste Schutzniveau und die beste Aerodynamik. Ideal für sportliche Fahrer und Vielfahrer.
- Klapphelm (Modularhelm): Das Kinnteil lässt sich nach oben klappen. Praktisch beim Tanken, an der Ampel oder zum Reden. Etwas schwerer als ein reiner Integralhelm.
- Jethelm: Offene Bauform ohne Kinnschutz. Luftig und bequem in der Stadt, aber mit deutlich geringerem Schutz im Gesichtsbereich. Mehr dazu in unserem Jethelm-Vergleich.
Sicherheitshinweise, die ich jedem mitgebe
- Prüfnorm: Nur Helme mit ECE 22.06 (oder noch gültiger ECE 22.05) sind in Deutschland zugelassen. Das Prüfetikett sitzt am Kinnriemen.
- Kinnriemen immer schließen: Ein offener oder lose sitzender Helm schützt im Sturz praktisch nicht.
- Nach einem Sturz ersetzen: Auch ohne sichtbare Risse kann die Schale ihre Schutzwirkung verloren haben. Im Zweifel: neuer Helm.
- Keine Gebrauchthelme: Du kennst die Vorgeschichte nicht. Ein einziger unbemerkter Sturz reicht, um den Schutz zunichte zu machen.
- Alterung: Auch ein nie gestürzter Helm altert. Richtwert für den Austausch sind etwa fünf bis sieben Jahre.
- Sichtbares Visier: Kratzer und Beschläge mindern die Sicht erheblich. Visier sauber und kratzfrei halten.
So findest du die richtige Größe und Passform
Wenn mich jemand fragt, worauf er beim Helmkauf zuerst achten soll, antworte ich nicht mit “Marke” oder “Preis”, sondern mit “Passform”. Ein Helm der richtigen Größe schützt deutlich besser als ein teurer Helm in der falschen Größe. Und ehrlich gesagt: Die meisten Probleme, die ich in Rückmeldungen lese – Druckstellen an der Stirn, Wackeln bei Tempo, schmerzende Ohren – sind Passformprobleme, keine Materialprobleme.
Kopfumfang richtig messen
Leg ein Maßband etwa einen bis zwei Zentimeter über den Augenbrauen rund um den Kopf, an der breitesten Stelle. Der gemessene Umfang in Zentimetern ist dein Ausgangswert. Bei LS2 entspricht das den üblichen Größen: rund 55–56 cm ist meist S, 57–58 cm M, 59–60 cm L und so weiter. Wichtig: Die Größentabellen unterscheiden sich zwischen Herstellern, deshalb immer die LS2-eigene Tabelle des konkreten Modells prüfen.
Der Sitz-Test, den ich immer empfehle
Setz den Helm auf und schließ den Kinnriemen. Der Helm muss satt anliegen, die Wangenpolster sollen die Wangen spürbar umschließen. Versuch dann, den Helm bei geschlossenem Riemen nach vorne und hinten zu bewegen – die Kopfhaut sollte mitgehen, der Helm darf nicht über die Stirn rutschen. Trag ihn ein paar Minuten. Entstehen punktuelle Druckstellen, ist die Form nicht ideal. Ein guter Helm drückt nirgends, sitzt aber fest. Diese Anprobe kann ein Online-Vergleich nicht ersetzen.
Ein zweiter Test, den ich gerne mache: Bei geschlossenem Riemen versuche ich, den Helm mit beiden Händen vom Hinterkopf her nach vorne abzustreifen. Lässt er sich abrollen, ist er zu groß oder die falsche Form für deinen Kopf. Ein gut sitzender Helm bleibt dabei am Platz. Achte außerdem auf die sogenannte Kopfform: Manche Köpfe sind eher rund, andere länglich-oval. LS2-Helme tendieren zu einer mittleren, leicht ovalen Innenform – wer einen sehr runden Kopf hat, spürt das mitunter als Druck an Stirn und Hinterkopf. In solchen Fällen hilft nur die Anprobe verschiedener Marken, denn jede Marke hat ihre eigene Schalengeometrie.
Noch ein praktischer Hinweis zu den Wangenpolstern: Sie dürfen anfangs ruhig eng sein. EPS-Schaum gibt nicht nach, aber das Komfortpolster setzt sich in den ersten Betriebsstunden um wenige Millimeter. Wer den Helm also nach dem ersten Tragen als minimal zu eng empfindet, an Stirn aber keine Druckstellen hat, liegt oft genau richtig. Schmerzhafte Druckpunkte an einzelnen Stellen sind dagegen ein Warnsignal – das gibt sich nicht durch Eingewöhnung.
Ein Helm, der “schon passt, wenn ich mich dran gewöhne”, passt nicht. Die richtige Passform fühlt sich vom ersten Moment an fest, aber schmerzfrei an. – Thomas Weber, Kfz/Technik bei beste-testsieger.de
Die besten LS2-Klapphelme im Vergleich
Klapphelme sind meine persönliche Empfehlung für Tourenfahrer und Pendler, die oft an der Ampel oder Tankstelle das Kinnteil öffnen wollen. Bei LS2 dreht sich in diesem Segment fast alles um die FF900 Valiant II – einen 180-Grad-Klapphelm, dessen Kinnteil sich komplett nach hinten über den Hinterkopf klappen lässt. Das ist praktisch, weil man den Helm so auch als Jethelm-ähnliche Variante fahren kann (sofern die jeweilige Zulassung das erlaubt).
LS2 FF900 Valiant II Revo – der vielseitige 180-Grad-Klapphelm
Die Valiant II Revo ist das Aushängeschild von LS2 im Klapphelm-Bereich. Das Kinnteil klappt nicht nur hoch, sondern komplett nach hinten – damit hat man bei der Stadtfahrt das offene Gefühl eines Jethelms und auf der Landstraße den geschlossenen Schutz eines Integralhelms. In der Praxis schätze ich genau diese Doppelnutzung. Das integrierte Sonnenvisier und die solide Belüftung machen den Helm zu einem ehrlichen Tourenbegleiter. Wer auf langen Strecken Flexibilität sucht, findet hier viel Helm fürs Geld.
Vorteile
- 180-Grad-Klappmechanik für echte Doppelnutzung
- Integriertes Sonnenvisier
- Gutes Belüftungskonzept für lange Touren
- Faires Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- Etwas höheres Gewicht durch die Mechanik
- Bei hohem Tempo hörbare Windgeräusche
LS2 FF900 Valiant II Orbit Jeans – Klapphelm im Casual-Look
Technisch ist die Orbit-Jeans-Variante die gleiche Basis wie die Revo, optisch geht sie aber einen lässigeren Weg im Jeans-Dekor. Für mich ist das ein Helm für Fahrer, die ihren Klapphelm auch auf der klassischen Maschine oder dem Custom-Bike tragen wollen, ohne dass er zu sportlich wirkt. Die Klappfunktion und das Sonnenvisier bleiben identisch zur Standardvariante – der Unterschied ist reine Optik, und die trifft den Casual-Geschmack gut.
Vorteile
- Dezentes, casual-orientiertes Design
- Komplette 180-Grad-Funktion wie die Revo
- Integriertes Sonnenvisier serienmäßig
Nachteile
- Dekor ist Geschmackssache
- Gleiche Windgeräusche wie die Standardvariante
- sehr gute Visiereigenschaften inklusive Pinlock-Vorbereitung
- geringes Gewicht
- waschbares ECE-22.05 zertifiziertes Innenfutter
- geeignet für Brillenträger
- schützt vor UV-Strahlen
LS2 FF900 Valiant II Solid XXXL – die Klapphelm-Wahl für große Köpfe
Viele Hersteller hören bei XL auf. LS2 bietet die Valiant II auch in XXXL an, und das ist ein echtes Plus. Ich bekomme regelmäßig Anfragen von Fahrern mit großem Kopfumfang, die schlicht keinen passenden Helm finden. Wer hier landet, sollte den Kopfumfang exakt messen und mit der LS2-Tabelle abgleichen – gerade in den großen Größen ist die Passform sicherheitsentscheidend. Funktional ist es dieselbe gute Klapphelm-Basis, nur eben in selten verfügbarer Größe.
Vorteile
- Seltene Größe XXXL verfügbar
- Bewährte FF900-Technik mit Sonnenvisier
- Schlichtes, zeitloses Solid-Design
Nachteile
- Große Größen bauen entsprechend voluminös
- Vor Kauf unbedingt Größe exakt messen
- geringes Gewicht
- einschließlich Pinlock-Vorbereitung
LS2 Valiant matt L – der schlanke Klapphelm-Klassiker
Die ursprüngliche Valiant (FF399) ist der Vorgänger der FF900 und nach wie vor beliebt. Sie war einer der ersten bezahlbaren 180-Grad-Klapphelme überhaupt und hat LS2 in diesem Segment bekannt gemacht. In der matten Variante in Größe L wirkt sie zurückhaltend und unauffällig. Wer einen erprobten, schlanken Klapphelm sucht und nicht zwingend die neueste Generation braucht, fährt damit ordentlich.
Vorteile
- Bewährter 180-Grad-Klappmechanismus
- Schlanke, kompakte Bauform
- Mattes, dezentes Finish
Nachteile
- Ältere Generation als die FF900
- Ausstattung etwas einfacher
Eine ausführlichere Gegenüberstellung verschiedener Klappmechaniken und Marken findest du in unserem Klapphelm-Vergleich. Dort gehe ich auch auf das Thema P/J-Zulassung ein, das gerade bei klappbaren Helmen relevant ist.
Ein Wort zur P/J-Kennzeichnung, weil es bei Klapphelmen oft Verwirrung gibt: Helme mit der Kennung “P” sind dafür geprüft, im geschlossenen Zustand denselben Schutz wie ein Integralhelm zu bieten. Ein zusätzliches “J” bedeutet, dass der Helm auch im geöffneten Zustand als Jethelm zugelassen ist – also legal mit hochgeklapptem Kinnteil gefahren werden darf. Trägt ein Klapphelm nur das “P”, solltest du das Kinnteil während der Fahrt geschlossen halten. Bei der FF900 Valiant II ist genau diese Doppelzulassung ein Verkaufsargument, weshalb sie sich als 180-Grad-Helm auch offen fahren lässt. Prüfe das immer am konkreten Etikett, denn die Kennzeichnung kann je nach Ausführung variieren.
Die besten LS2-Integralhelme im Vergleich
Integralhelme bieten das höchste Schutzniveau, weil das Kinnteil fest mit der Schale verbunden ist. Bei einem Sturz auf das Gesicht – und das ist statistisch ein häufiger Aufprallpunkt – macht das einen entscheidenden Unterschied. Wer sportlich fährt oder viele Kilometer auf der Autobahn abspult, ist mit einem Integralhelm grundsätzlich am besten beraten. LS2 hat hier mehrere Modelle vom Einsteiger bis zur Mittelklasse.
- ECE 22.05 zertifiziert
- besonders geringes Gewicht
- inklusive Pinlock-Vorbereitung
LS2 Stream Evo – der ausgewogene Integralhelm
Die Stream Evo ist für mich der typische “Allrounder” im LS2-Integral-Programm. Sie kombiniert ein integriertes Sonnenvisier mit einer ordentlichen Belüftung und einem Gewicht, das auf längeren Fahrten nicht stört. Für Pendler und Tourenfahrer, die einen klassischen geschlossenen Helm ohne Schnickschnack wollen, ist sie eine solide Basis. Das Visier lässt sich werkzeuglos wechseln, was die Reinigung erleichtert.
Vorteile
- Integriertes Sonnenvisier
- Werkzeugloser Visierwechsel
- Ausgewogenes Gewicht für lange Strecken
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- Belüftung im Hochsommer eher durchschnittlich
- Polster fallen je nach Kopfform etwas eng aus
- inklusive Brillenfach
- inklusive Pinlock-Vorbereitung
LS2 FF902 Scope Solid – kompakter Integralhelm mit moderner Linie
Die FF902 Scope ist LS2s modernerer Integralhelm und richtet sich an Fahrer, die eine kompakte, aerodynamische Form schätzen. Sie wirkt schlanker als die Stream und hat eine zeitgemäße Optik. In der Solid-Variante bleibt sie schlicht. Ich finde die Scope besonders für jüngere Fahrer interessant, denen das Design wichtig ist, die aber nicht auf den vollen Integralschutz verzichten wollen.
Vorteile
- Moderne, kompakte Bauform
- Integriertes Sonnenvisier
- Klares, zeitloses Solid-Design
Nachteile
- Passform eher für schmale Köpfe
- Windgeräusche bei hohem Tempo spürbar
LS2 Rapid – der günstige Einsteiger-Integralhelm
Die Rapid ist LS2s Preisbrecher und einer der meistverkauften Einsteiger-Integralhelme überhaupt. Wer seinen ersten Helm kauft oder einen günstigen Zweithelm sucht, kommt an ihr kaum vorbei. Klar: An der Belüftung und am Visiermechanismus merkt man den niedrigen Preis. Aber als zugelassener, sicherer Einstieg in die Integralhelm-Welt erfüllt sie ihren Zweck. Ich empfehle sie ausdrücklich Einsteigern, nicht Vielfahrern.
Vorteile
- Sehr günstiger Einstiegspreis
- Geringes Gewicht
- Vollwertiger Integralschutz
- Viele Farb- und Dekorvarianten
Nachteile
- Kein integriertes Sonnenvisier
- Belüftung einfach gehalten
- Eher laut bei Autobahntempo
Die besten LS2-Jethelme im Vergleich
Jethelme sind offen, luftig und beliebt in der Stadt, auf dem Roller oder beim entspannten Cruisen. Ein Punkt, den ich nie verschweige: Ein Jethelm hat keinen Kinnschutz und bietet damit ein deutlich geringeres Schutzniveau als ein Integral- oder Klapphelm. Wer mit dem Jethelm fährt, sollte sich dieses Kompromisses bewusst sein. Für die Stadtrunde bei niedrigem Tempo kann er die richtige Wahl sein, für die Landstraße würde ich persönlich zum Integralhelm greifen.
- besonders geringes Gewicht
- sehr gute Visiereigenschaften
- ECE-22.05 zertifiziert
- gute Belüftung
- waschbares Innenfutter
- schützt vor UV-Strahlen
LS2 Airflow Camo – der luftige Jethelm fürs Auffallen
Die Airflow ist ein klassischer Jethelm, leicht und gut belüftet, hier im Camo-Dekor. Für Stadtfahrer und Rollerpiloten, die das offene Fahrgefühl mögen, ist sie eine bequeme Lösung. Das Camo-Design ist Geschmackssache, fällt aber definitiv auf. Wichtig bleibt auch beim Jethelm: gültige ECE-Norm und fester Sitz. Den fehlenden Kinnschutz sollte man bei der Fahrweise immer im Hinterkopf behalten.
Vorteile
- Sehr leicht und luftig
- Bequem für Stadt und Roller
- Auffälliges Camo-Dekor
Nachteile
- Kein Kinnschutz – geringeres Schutzniveau
- Wenig Windschutz bei höherem Tempo
LS2 OF562 Airflow – der bewährte offene Klassiker
Die OF562 ist die bewährte Basis der Airflow-Serie und seit Jahren ein Verkaufsschlager im Jethelm-Segment. Sie ist leicht, gut zu reinigen und angenehm zu tragen. Für mich ist sie der typische Sommer- und Stadthelm: Man setzt ihn auf, fühlt die Luft und kommt entspannt durch den Verkehr. Auch hier gilt der ehrliche Hinweis – der offene Aufbau ist komfortabel, aber sicherheitstechnisch ein Kompromiss.
Vorteile
- Leichter, bewährter Jethelm-Klassiker
- Gute Belüftung für warme Tage
- Angenehm zu tragen im Stadtverkehr
Nachteile
- Kein Gesichts- und Kinnschutz
- Für Landstraße und Autobahn nur bedingt geeignet
- einschließliche Pinlock-Vorbereitung
- geringes Gewicht
LS2 Valiant II Full schwarz matt – Klapphelm im schlichten Schwarz
Zum Abschluss noch einmal zurück zum Flaggschiff: die Valiant II im vollflächigen mattschwarzen Finish. Wer das 180-Grad-Klappkonzept will, aber optisch maximal dezent bleiben möchte, ist hier richtig. Mattschwarz kaschiert leichte Gebrauchsspuren gut und passt zu nahezu jeder Maschine. Funktional ist es die volle FF900-Ausstattung mit Sonnenvisier und kompletter Klappmechanik – nur eben im zeitlosesten aller Looks.
Vorteile
- Komplette 180-Grad-Klappfunktion
- Zeitloses Mattschwarz, passt zu allem
- Integriertes Sonnenvisier
Nachteile
- Mattschwarz heizt sich in der Sonne stärker auf
- Höheres Gewicht durch Klappmechanik
LS2-Helme im direkten Überblick
Damit du die Modelle nebeneinander einordnen kannst, habe ich die wichtigsten Vertreter aus Klapp-, Integral- und Jethelm-Bereich in einer Tabelle zusammengestellt. So siehst du auf einen Blick, welcher Helm zu deinem Einsatzzweck passt.
| Produkt | Note |
|
|---|---|---|
LS2-Helm LS2 Motorradhelm FF900 VALIANT II REVO BLACK H-V
|
2.3 |
287,20 €
Angebot
|
LS2-Helm LS2 Motorradhelm STREAM EVO Mat, Schwarz mat
|
1.8 |
95,20 €
Angebot
|
LS2-Helm LS2 Herren Airflow Camo Motorradhelm, gelb, XL
|
1.5 |
48,80 €
Angebot
|
LS2-Helm LS2 Motorradhelm FF902 SCOPE SOLID MATT BLACK
|
2.1 |
120,99 €
Angebot
|
LS2-Helm LS2 Motorradhelm RAPID Mat, Schwarz, Größe XL
|
1.7 |
89,00 €
Angebot
|
Die Tabelle ist ein Ausgangspunkt, kein Ersatz für die Anprobe. Welcher Helm am Ende der richtige ist, hängt stark von deiner Kopfform und deinem Einsatzprofil ab. Wer viel pendelt, gewichtet anders als jemand, der nur am Wochenende cruist.
Ich rate jedem: Wähle den Helmtyp nach deiner Hauptnutzung, nicht nach dem schönsten Dekor. Ein Tourenfahrer braucht etwas anderes als ein Stadtroller-Pilot. – Thomas Weber, Kfz/Technik bei beste-testsieger.de
Worauf du beim Kauf eines LS2-Helms sonst noch achten solltest
Neben Größe und Helmtyp gibt es ein paar praktische Details, die im Alltag den Unterschied machen. Ich habe sie über die Jahre schätzen gelernt – und ihr Fehlen genauso bemerkt.
Belüftung und Beschlagfreiheit
Ein gut belüfteter Helm ist im Sommer Gold wert und verhindert im Winter das Beschlagen des Visiers. Viele LS2-Modelle bringen ein Pinlock-vorbereitetes Visier mit, das das Beschlagen deutlich reduziert. Achte beim Kauf darauf, ob eine Pinlock-Scheibe enthalten ist oder separat gekauft werden muss – das wird oft übersehen.
Sonnenvisier und Brillenträger
Ein integriertes Sonnenblendvisier ist enorm praktisch, weil du bei wechselndem Licht nicht zwischen klarer und getönter Scheibe wechseln musst. Die meisten höherwertigen LS2-Modelle haben es serienmäßig, Einsteigerhelme wie die Rapid nicht. Brillenträger sollten zusätzlich prüfen, ob die Wangenpolster eine Brillenaussparung haben – nicht jedes Modell ist gleich brillenfreundlich.
Geräuschpegel und Komfort
Windgeräusche sind bei Helmen im LS2-Preissegment ein typischer Kompromiss. Klapphelme sind konstruktionsbedingt etwas lauter als reine Integralhelme. Wer empfindlich ist, fährt ohnehin am besten mit Gehörschutz – das empfehle ich unabhängig vom Helm. Der Tragekomfort hängt am Ende vor allem an der Passform, weniger am Preis.
Passende Ausrüstung nicht vergessen
Ein Helm ist nur ein Teil der Schutzausrüstung. Wer sicher unterwegs sein will, kombiniert ihn mit guten Motorradhandschuhen und einer geeigneten Motorradjacke. Gerade bei niedrigen Stürzen schützen Handschuhe und Protektorenjacke vor genau den Verletzungen, die am häufigsten passieren.
Meine Kurz-Empfehlung nach Fahrertyp
- Pendler & Tourenfahrer: Klapphelm wie die FF900 Valiant II Revo – flexibel und alltagstauglich.
- Sportliche & Vielfahrer: Integralhelm wie die Stream Evo oder FF902 Scope – maximaler Schutz.
- Einsteiger & Zweithelm: Rapid – günstiger, zugelassener Integralhelm.
- Stadt & Roller: Jethelm wie die OF562 Airflow – luftig, aber mit bewusst geringerem Schutz.
LS2 im Vergleich zu anderen Helmmarken
Eine Frage, die mir oft gestellt wird: Lohnt sich ein LS2 oder soll ich gleich mehr ausgeben? Meine ehrliche Antwort hängt vom Fahrprofil ab. LS2 positioniert sich klar im Einsteiger- und Mittelklassesegment und konkurriert dort mit Marken wie HJC, Nexx, Scorpion oder den günstigeren Linien von Shoei und Shark. Im direkten Vergleich punktet LS2 vor allem beim Preis und bei der Verfügbarkeit von Sondergrößen wie XXXL.
Premiummarken bieten im Gegenzug oft eine bessere Geräuschdämmung, ausgefeiltere Aerodynamik und langlebigere Visiermechaniken. Wer täglich pendelt und viele Autobahnkilometer fährt, merkt diese Unterschiede über die Jahre. Für Gelegenheitsfahrer, Einsteiger oder als Zweithelm sehe ich LS2 jedoch als sehr vernünftige Wahl. Man bekommt einen zugelassenen, sicheren Helm, ohne das doppelte oder dreifache Budget aufzuwenden.
Wann sich der Aufpreis zu Premium lohnt
Wenn du mehr als 15.000 Kilometer im Jahr fährst, viel auf der Autobahn unterwegs bist oder besonders geräuschempfindlich bist, kann ein teurerer Helm den Aufpreis rechtfertigen. Auch wer eine ungewöhnliche Kopfform hat, findet bei Premiummarken manchmal eine bessere Passung, weil dort mehr Schalengrößen angeboten werden. Für alle anderen ist die Mehrausgabe eher Komfortgewinn als Sicherheitsgewinn – die grundlegende Schutzwirkung erfüllt jeder zugelassene Helm.
Der Sweet Spot in der LS2-Palette
Innerhalb des LS2-Sortiments liegt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für mich bei den mittleren Modellen: der Stream Evo im Integralbereich und der FF900 Valiant II im Klappbereich. Beide bringen integriertes Sonnenvisier und ordentliche Belüftung mit, ohne in den unteren Preisbereich der reinen Einsteigerhelme zu rutschen. Die Rapid ist hervorragend, wenn das Budget eng ist, aber sie verzichtet eben auf Komfortfeatures. Welcher der richtige ist, hängt davon ab, wie oft und wie weit du fährst.
Saisonale Tipps: LS2-Helm im Sommer und Winter
Ein Helm wird das ganze Jahr über unterschiedlich beansprucht. Im Sommer steht die Belüftung im Vordergrund, im Winter die Beschlagfreiheit und Wärme. Gerade jetzt in der wärmeren Jahreszeit lohnt sich der Blick auf gut durchlüftete Modelle.
Worauf es im Sommer ankommt
Bei Hitze ist eine wirksame Belüftung Gold wert. Achte auf Helme mit verstellbaren Lufteinlässen an Kinn und Stirn sowie Abluftöffnungen am Hinterkopf. Ein Jethelm wie die OF562 Airflow ist im Stadtsommer natürlich am luftigsten – mit dem bekannten Kompromiss beim Schutz. Wer den vollen Schutz behalten will, fährt mit einem gut belüfteten Integralhelm oder einem Klapphelm mit offener Kinnpartie an der Ampel ebenfalls angenehm. Helle Helmfarben heizen sich in der Sonne deutlich weniger auf als mattschwarze – das spürt man auf langen Sommertouren.
Worauf es im Winter ankommt
In der kalten Jahreszeit ist Beschlagen das größte Ärgernis. Ein Pinlock-vorbereitetes Visier ist hier praktisch unverzichtbar, weil die zweite Scheibe einen isolierenden Luftpolster bildet und das Beschlagen wirksam verhindert. Schließe im Winter die Lufteinlässe und nutze gegebenenfalls einen Sturmhaube unter dem Helm. Wichtig bleibt trotz Kälte: Auch mit Sturmhaube muss der Helm fest und korrekt sitzen, der Kinnriemen geschlossen.
Schnell-Checkliste für die Helmwahl
- Helmtyp nach Hauptnutzung wählen (Integral, Klapp oder Jet).
- Kopfumfang messen und mit der LS2-Tabelle des Modells abgleichen.
- Auf gültige ECE 22.06 (oder noch zulässige 22.05) achten.
- Auf Sonnenvisier und Pinlock-Tauglichkeit prüfen, falls gewünscht.
- Wenn möglich vor dem Kauf im Fachhandel anprobieren.
- Kinnriemen immer schließen und nach Sturz ersetzen.
Häufige Fragen zu LS2-Helmen
Sind LS2-Helme sicher?
Ja, sofern sie eine gültige Prüfnorm tragen. Alle in Deutschland zugelassenen LS2-Helme erfüllen die ECE-Norm (aktuell ECE 22.06, ältere Modelle die noch zulässige ECE 22.05). Diese Norm schreibt umfangreiche Aufprall- und Abriebtests vor. Entscheidend für den realen Schutz ist neben der Norm vor allem die richtige Passform und ein geschlossener Kinnriemen.
Welcher LS2-Helm eignet sich am besten für Touren?
Für Touren empfehle ich einen Klapphelm wie die FF900 Valiant II. Die Möglichkeit, das Kinnteil an der Ampel oder Tankstelle zu öffnen, ist auf langen Strecken sehr angenehm. Wer es sportlicher mag und reinen Integralschutz bevorzugt, fährt mit der Stream Evo gut. Beide bieten ein integriertes Sonnenvisier, was auf Tagestouren mit wechselndem Licht praktisch ist.
Wie finde ich die richtige Helmgröße bei LS2?
Miss deinen Kopfumfang etwa einen bis zwei Zentimeter über den Augenbrauen mit einem Maßband und gleiche den Wert mit der LS2-Größentabelle des konkreten Modells ab. Die Größen variieren leicht zwischen Herstellern. Der Helm muss fest sitzen, ohne zu drücken. Wenn er sich bei geschlossenem Riemen über die Stirn schieben lässt, ist er zu groß. Eine Anprobe im Fachhandel ersetzt keine Tabelle.
Was ist der Unterschied zwischen Integral-, Klapp- und Jethelm?
Ein Integralhelm hat ein fest verbundenes Kinnteil und bietet das höchste Schutzniveau. Ein Klapphelm hat ein aufklappbares Kinnteil – flexibel, aber etwas schwerer. Ein Jethelm ist offen und hat keinen Kinnschutz, ist also luftiger, schützt aber das Gesicht deutlich weniger. Die Wahl hängt vom Einsatzzweck ab: viel Tempo und Schutz sprechen für Integral, Stadtfahrten für Jet, Vielseitigkeit für Klapp.
Wann muss ich meinen LS2-Helm austauschen?
Nach jedem Sturz oder Aufprall solltest du den Helm ersetzen, auch wenn von außen nichts zu sehen ist – die schützende Innenschale kann unsichtbar beschädigt sein. Unabhängig davon altert das Material. Als Richtwert gilt ein Austausch nach etwa fünf bis sieben Jahren. Kaufe niemals einen gebrauchten Helm, weil du dessen Vorgeschichte nicht kennst.
Haben LS2-Helme ein Sonnenvisier und sind sie Pinlock-tauglich?
Die meisten höherwertigen LS2-Modelle wie die FF900 Valiant II, Stream Evo und FF902 Scope haben ein integriertes Sonnenblendvisier. Einsteigerhelme wie die Rapid haben es nicht. Viele Modelle sind zudem Pinlock-vorbereitet, was Beschlagen verhindert. Prüfe vor dem Kauf, ob die Pinlock-Scheibe bereits enthalten ist oder separat gekauft werden muss.
Die Geschichte und Technik hinter der Marke LS2
Wer einen Helm kauft, vertraut der Marke ein Stück Sicherheit an. Deshalb finde ich es sinnvoll, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. LS2 ist die Helmmarke der MHR Group, eines Herstellers, der seine Wurzeln in der Fertigung von Helmschalen hat und heute zu den größten Helmproduzenten weltweit zählt. Anders als manche Marken, die ihre Helme komplett zukaufen und nur das Logo aufdrucken, betreibt MHR eigene Forschung und Produktion. Das merkt man an der konstanten Qualität über die Modellreihen hinweg.
Ein technisches Detail, das mir bei LS2 immer wieder positiv auffällt, ist das Schalenmaterial. Je nach Modell kommen unterschiedliche Werkstoffe zum Einsatz: thermoplastische Kunststoffe bei den günstigeren Helmen und glasfaserverstärkte Verbundschalen (HPFC, High Pressure Fiberglass Composite) bei den höherwertigen Modellen. Verbundschalen sind in der Regel leichter und können Aufprallenergie etwas gleichmäßiger verteilen. Für dich als Käufer heißt das: Ein Blick in die technischen Daten lohnt sich, denn das Schalenmaterial sagt mehr über den Helm aus als die Farbe.
Wie ein Helm im Sturz tatsächlich schützt
Viele Fahrer unterschätzen, wie ein Helm funktioniert. Es ist nicht die harte Außenschale allein, die schützt. Die eigentliche Arbeit leistet die Innenschale aus EPS-Schaum (expandiertes Polystyrol). Sie wird beim Aufprall kontrolliert zusammengedrückt und verlangsamt so die Bewegung deines Kopfes über wenige Millisekunden hinweg. Genau diese Verzögerung verhindert, dass dein Gehirn mit voller Wucht gegen die Schädelinnenwand schlägt. Die harte Außenschale verteilt die Energie und schützt vor Durchdringung.
Das erklärt auch, warum ein Helm nach einem Sturz ersetzt werden muss, selbst wenn er äußerlich heil aussieht. Der EPS-Schaum ist ein Einweg-Schutz: Einmal komprimiert, kann er beim nächsten Aufprall nicht mehr dieselbe Energie aufnehmen. Aus diesem Grund sage ich es noch einmal deutlich: Nach einem Sturz oder einem heftigen Aufprall, etwa wenn der Helm vom Sitz auf den Asphalt fällt, gehört er ersetzt. Das Geld für einen neuen Helm ist gut investiert, wenn man bedenkt, was er schützt.
Die teuerste Außenschale nützt nichts, wenn der EPS-Schaum bereits einmal gearbeitet hat. Ein gestürzter Helm ist verbraucht – egal, wie gut er aussieht. – Thomas Weber, Kfz/Technik bei beste-testsieger.de
ECE 22.06 verstehen: Was die neue Prüfnorm bedeutet
Seit einigen Jahren löst die Prüfnorm ECE 22.06 die ältere ECE 22.05 ab. Beide Normen findest du auf dem Etikett am Kinnriemen, die Buchstaben- und Zahlenkombination beginnt mit einem “E” im Kreis, gefolgt von einer Länderkennziffer. Für dich ist relevant: Helme mit ECE 22.05 dürfen in einer Übergangsphase noch verkauft und gefahren werden, neu entwickelte Helme tragen aber die strengere ECE 22.06.
Was hat sich verbessert? Die neue Norm testet an mehr Aufprallpunkten, prüft auch Schrägaufpralle (die in der Realität häufig vorkommen) und stellt höhere Anforderungen an Visiere und Sonnenblenden. Außerdem werden Helme in mehreren Geschwindigkeiten getestet. Unterm Strich ist ein ECE-22.06-Helm nach aktuellem Stand der Technik geprüft. Wenn du die Wahl hast und das Budget passt, würde ich zu einem 22.06-Helm greifen. Pflicht ist es nicht, solange die 22.05-Übergangsfrist gilt – sicherheitstechnisch sinnvoll aber durchaus.
Wo das Prüfetikett sitzt und wie du es liest
Das ECE-Etikett ist ein schmales Band, das am Kinnriemen vernäht ist. Darauf steht zum Beispiel “E1 22.06” oder “E4 22.05”. Die Ziffer nach dem E bezeichnet das Land, in dem der Helm zugelassen wurde (E1 = Deutschland, E4 = Niederlande und so weiter) – für die Gültigkeit in der EU ist das nicht entscheidend. Wichtig ist, dass überhaupt eine gültige ECE-Kennung vorhanden ist. Finger weg von Helmen, die nur eine US-Norm (DOT) oder gar keine europäische Zulassung tragen – die sind in Deutschland im Straßenverkehr nicht erlaubt.
Prüfnorm-Checkliste vor dem Kauf
- ECE-Etikett am Kinnriemen vorhanden? (E im Kreis + Nummer + 22.06 oder 22.05)
- Kein reiner DOT-Helm ohne ECE-Zulassung – der ist hierzulande nicht zulässig.
- Bei Klapphelmen zusätzlich auf die P/J-Kennzeichnung achten (P = geschlossen geprüft, J = offen geprüft).
- Herstellungsdatum prüfen: Es steht meist eingeprägt unter den Wangenpolstern – wegen der Materialalterung relevant.
Pflege und Reinigung deines LS2-Helms
Ein Helm hält länger und bleibt angenehmer zu tragen, wenn man ihn pflegt. Das ist kein großer Aufwand, wird aber oft vernachlässigt. Bei den meisten LS2-Modellen lässt sich das Innenfutter herausnehmen und waschen – ein echter Vorteil gerade im Sommer, wenn der Helm durch Schweiß schnell riecht. Ich nehme das Futter etwa zwei- bis dreimal pro Saison heraus und wasche es bei niedriger Temperatur von Hand oder im Wäschenetz.
Das Visier richtig sauber halten
Ein klares Visier ist eine Frage der Sicherheit, nicht der Optik. Insekten, Straßenschmutz und Fettfilme streuen das Licht und können dich gerade bei Gegenlicht oder in der Dämmerung blenden. Reinige das Visier nur mit lauwarmem Wasser und einem weichen Tuch, niemals trocken abwischen – Sandkörner verkratzen die empfindliche Beschichtung sofort. Auf scharfe Reiniger oder Glasreiniger mit Alkohol solltest du verzichten, weil sie die Anti-Kratz- und Anti-Beschlag-Beschichtungen angreifen können.
Lagerung in der Winterpause
In der kalten Jahreszeit, wenn das Motorrad steht, gehört der Helm nicht in die feuchte Garage und nicht in die pralle Sonne ans Fenster. Beides schadet dem Material und den Polstern. Ideal ist ein trockener, dunkler Ort bei Zimmertemperatur, am besten in einem atmungsaktiven Helmbeutel. So vermeidest du Stockflecken und behältst die Form der Polster. Wer einen Jethelm fährt, sollte das offene Innenfutter besonders vor Staub schützen.
Häufige Fehler beim Helmkauf – und wie du sie vermeidest
In meinen Jahren bei beste-testsieger.de habe ich viele Rückmeldungen gelesen und einige typische Fehler immer wieder gesehen. Diese kannst du leicht umgehen:
Zu großer Helm aus Bequemlichkeit
Der häufigste Fehler: Man greift eine Nummer größer, weil sich der passende Helm anfangs eng anfühlt. Das ist verständlich, aber gefährlich. Ein neuer Helm soll fest sitzen, weil sich die Polster mit der Zeit um wenige Millimeter setzen. Ein zu großer Helm kann sich im Sturz verdrehen oder im schlimmsten Fall vom Kopf rutschen. Lieber die korrekte Größe wählen und die Eingewöhnung in Kauf nehmen.
Optik vor Funktion stellen
Ein schickes Dekor ist verlockend, aber es schützt nicht. Wähle zuerst Helmtyp und Passform, dann erst die Farbe. Gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr ist übrigens auch ein Sicherheitsfaktor – helle Helme werden von anderen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen als komplett mattschwarze. Das sollte man bei der Farbwahl im Hinterkopf behalten.
Den Kinnriemen unterschätzen
Ein erstaunlich häufiger Fehler ist ein zu locker eingestellter Kinnriemen. Der Helm soll mit geschlossenem Riemen so fest sitzen, dass du gerade noch einen oder zwei Finger zwischen Riemen und Kinn schieben kannst. Sitzt er lockerer, kann der Helm im Ernstfall verrutschen. LS2 verwendet je nach Modell Ratschen- oder Doppel-D-Verschlüsse – beide sind sicher, wenn man sie richtig einstellt und konsequent schließt.
Wenn du nach diesem Vergleich tiefer einsteigen willst, lohnt auch ein Blick auf benachbarte Themen wie unseren großen Motorradhelm-Überblick, in dem ich Marken und Bauformen markenübergreifend gegenüberstelle.
Mein Fazit zu LS2-Helmen
LS2 bietet für nahezu jeden Fahrertyp einen passenden Helm – und das zu Preisen, die den Einstieg ins Motorradfahren oder den Zweithelm bezahlbar machen. Mein persönlicher Favorit für den Alltag ist die FF900 Valiant II als flexibler Klapphelm. Wer maximalen Schutz will, greift zum Integralhelm wie der Stream Evo, und für die Stadt ist ein Jethelm wie die OF562 Airflow eine luftige Option – mit dem bewussten Wissen um den fehlenden Kinnschutz.
Was auch immer du wählst: Die Passform und eine gültige Prüfnorm sind wichtiger als jedes Dekor und jeder Preis. Nimm dir Zeit für die Größenwahl, schließe immer den Kinnriemen und tausche den Helm nach einem Sturz aus. Dann begleitet dich dein LS2 sicher durch viele Saisons.
Zum Schluss noch ein persönlicher Gedanke aus vielen Jahren auf dem Motorrad: Der beste Helm ist immer der, den du auch wirklich aufsetzt – richtig sitzend und vollständig geschlossen. Ein günstiger, gut passender LS2 schützt dich besser als ein teurer Premiumhelm, der zu groß gekauft wurde oder dessen Kinnriemen aus Bequemlichkeit offen bleibt. Investiere die Sorgfalt also nicht nur in die Kaufentscheidung, sondern in die tägliche Anwendung. Mess deinen Kopf, probiere wenn möglich an, prüfe das ECE-Etikett und gewöhne dir an, den Riemen jedes Mal zu schließen, bevor der Motor läuft.
Und wenn du deine Schutzausrüstung gerade ohnehin überdenkst: Ein Helm ist die Basis, aber Handschuhe, Jacke und gutes Schuhwerk gehören für mich genauso dazu. Schau dazu gern in unsere weiteren Ratgeber zu Motorradhandschuhen und passender Schutzkleidung – damit bist du von Kopf bis Fuß gut vorbereitet auf die nächste Tour.
Transparenzhinweis
- Wir sind kein Testinstitut. Dieser Vergleich beruht auf eigener Fahrpraxis, Herstellerangaben und ausgewerteten Kundenrückmeldungen. Er ersetzt keine eigene Anprobe im Fachhandel.
- Sicherheitsrelevante Angaben wie Prüfnorm und Größe solltest du immer am konkreten Produkt prüfen, da Hersteller Modelle und Ausstattung ändern können.
- Dieser Artikel enthält Produktlinks. Beim Kauf über diese Links können wir eine Provision erhalten – für dich ändert sich am Preis nichts.
- Verfügbarkeit, Größen und Ausstattungsdetails der genannten LS2-Modelle können sich ändern. Maßgeblich sind immer die aktuellen Angaben des Händlers und des Herstellers zum Zeitpunkt deines Kaufs.
- Sicherheit geht vor: Im Zweifel oder bei einer ungewöhnlichen Kopfform suche bitte den Fachhandel auf und lass dich vor Ort beraten und anpassen.
Wurden LS2-Helm von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu LS2-Helm bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.






















Wie ist die Passform des LS2-Helms?
Hallo Luca Keller,
Dein Engagement in Bezug auf unseren LS2-Helm Vergleich ist beeindruckend. Herzlichen Dank für deine aktive Teilnahme und wertvolle Unterstützung!
Der LS2-Helm bietet eine herausragende Passform und ist für optimalen Komfort konzipiert. Dank fortschrittlicher Technologien und hochwertiger Materialien sitzt er sicher und bequem auf dem Kopf. Die Helmpolster sind zudem herausnehmbar und waschbar, um die Hygiene zu gewährleisten. Wir empfehlen jedoch, vor dem Kauf die Größentabelle zu überprüfen, um sicherzustellen, dass der Helm Ihnen perfekt passt.
Beste Wünsche von der Service-Crew für Radevormwald.
Verfügt der LS2-Helm über ein integriertes Sonnenvisier?
Hallo Sophie,
Wir möchten dir für deinen Beitrag zu unserem LS2-Helm Test & Vergleich danken. Dein Interesse ist für uns von großer Bedeutung!
Ja, der LS2-Helm verfügt über ein integriertes Sonnenvisier, das Schutz vor Sonnenblendung bietet. Es kann leicht hoch- oder heruntergeklappt werden, je nach Bedarf. Das Sonnenvisier ist ein praktisches Feature, das es ermöglicht, den Helm an unterschiedliche Lichtverhältnisse anzupassen, ohne dass eine separate Sonnenbrille erforderlich ist.
Unsere Grüße reisen nach Bingen am Rhein – Support ist da.
Ist dieser Helm für Motorrad- oder Fahrradfahrer geeignet?
Hallo Lukas,
wir schätzen deinen Kommentar und dein Interesse an unserem LS2-Helm Test & Vergleich sehr. Vielen Dank!
Dieser Helm ist für Motorradfahrer geeignet und entspricht den Sicherheitsstandards ECE 22.05.
Die besten Grüße nach Schkeuditz.
Support-Spezialist