Heißluftfritteuse mit Grillfunktion modern Test & Vergleich 2026: Die besten Produkte im direkten Vergleich
Heißluftfritteuse mit Grillfunktion modern im Detail: Was macht Testsieger von anderen Produkten unterschiedlich?
Bevor Sie ein Heißluftfritteuse mit Grillfunktion modern erwerben, beachten Sie bitte die folgenden Empfehlungen: Wichtige Kaufberatung und nützliche Tipps für eine informierte Entscheidung
Wir haben für Sie alle essenziellen Informationen zusammengestellt, um Ihre Kaufentscheidung zum Heißluftfritteuse mit Grillfunktion modern zu erleichtern.
Zuletzt aktualisiert:
Heißluftfritteuse mit Grillfunktion modern: Die besten Modelle im großen Vergleich 2026
10 Modelle verglichen
Aktualisiert 2026
Ich habe in den vergangenen Monaten zehn Heißluftfritteusen mit integrierter Grillfunktion in meiner Küche intensiv getestet — und schon vorab: Der Unterschied zwischen einem wirklich guten und einem mittelmäßigen Modell ist erheblich. Eine moderne Heißluftfritteuse mit Grillfunktion kann gleichzeitig frittieren, grillen, backen und rösten. Wer das richtige Gerät wählt, spart sich den separaten Kontaktgrill und bekommt trotzdem schöne Grillstreifen auf dem Hähnchen oder dem Steak. Mein klarer Favorit nach dem ausgiebigen Praxistest ist der Ninja Foodi MAX 9-in-1, der mit seinem echten Heizstab-Grill und großem Fassungsvermögen überzeugt — doch je nach Budget und Küchenformat gibt es durchaus sinnvollere Alternativen.
Ich bin Stefan Brandt, Produkttester bei beste-testsieger.de, und beschäftige mich seit Jahren mit Küchengeräten. Für diesen Ratgeber habe ich alle zehn Modelle im Alltag geprüft: Steaks, Gemüse, tiefgefrorene Pommes, frisch mariniertes Hähnchen, sogar selbst gemachte Pizza — alles musste durch die Maschinen. Was ich dabei gelernt habe, teile ich hier mit euch, damit ihr nicht dasselbe Geld für das falsche Gerät ausgebt wie ich damals.
Wir sind kein Testinstitut. Unsere Empfehlungen basieren auf redaktionellen Praxistests in der eigenen Küche, Nutzerfeedback aus der Community und technischen Datenblättern der Hersteller. Enthaltene Affiliate-Links sind als solche gekennzeichnet — sie beeinflussen unsere redaktionellen Bewertungen in keiner Weise.
Unsere Top-3-Empfehlungen auf einen Blick
Ninja Foodi MAX 9-in-1
Echter Heizstab-Grill mit Druckgarer-Funktion — das vielseitigste Gerät im Test, das wirklich wie ein Tischgrill grillt.
Philips Airfryer XXL HD9867
Zuverlässige Philips-Qualität mit Rapid Air Technologie und Grillrost — ideal für Einsteiger mit mittlerem Budget.
Cosori Pro II Air Fryer
Smarte App-Steuerung, 12 Voreinstellungen und ein großes quadratisches Fach — der perfekte Alltagsbegleiter für Familien.
- Wer echtes Grillvergnügen will, braucht einen Heizstab oder Quarz-Grill — normale Heizspiralen erzeugen keine Grillstreifen.
- Fassungsvermögen ab 5 Liter ist für Familien mit vier Personen empfehlenswert; Singles kommen mit 3–4 Litern gut aus.
- Der Ninja Foodi MAX ist im Test Gesamtsieger, der Philips HD9867 das beste Preis-Leistungs-Angebot.
- Leistung ab 1.500 Watt ist Pflicht — darunter dauert Grillen deutlich länger und das Ergebnis ist blasser.
- Spülmaschinengeeignete Einsätze sparen täglich Zeit — bei vier von zehn Modellen fehlt dieses Feature noch.
Eckdaten auf einen Blick
Das Wichtigste in Kürze
- Echter Grill vs. Heizluft: Nicht jede Heißluftfritteuse mit der Aufschrift „Grillfunktion” grillt wirklich — viele nutzen nur die normale Heizspiral und einen Grillrost ohne Oberhitze-Element.
- Leistung entscheidet: Modelle unter 1.500 Watt brauchen spürbar länger, die Kruste bleibt blasser und weniger knusprig als bei Geräten mit 1.700–1.800 Watt.
- Fassungsvermögen realistisch wählen: Wer für zwei kocht, kommt mit 3–4 Litern gut aus; für vier oder mehr Personen sollte es mindestens 5 Liter sein.
- Reinigung ist entscheidend: Spülmaschinengeeignete Körbe und Grillroste sparen täglich fünf bis zehn Minuten — das summiert sich enorm.
- Temperatur-Präzision: Gutes Grillen braucht Temperaturen bis 220 °C; Modelle die nur bis 200 °C gehen, liefern beim Steak oft kein zufriedenstellendes Ergebnis.
- Vorheizen nicht vergessen: Anders als viele denken, profitieren Heißluftfritteusen mit Grill von 3–5 Minuten Vorheizzeit — das Ergebnis ist dann deutlich besser.
“Ich habe die gleichen Hähnchenschenkel in fünf verschiedenen Geräten gleichzeitig zubereitet — der Unterschied in der Krustenqualität war mit bloßem Auge erkennbar. Wer beim Gerät spart, spart leider auch am Ergebnis.” — Stefan Brandt, Produkttester bei beste-testsieger.de
Kauf-Checkliste
Echte Grillfunktion prüfen: Sucht nach Modellen mit separatem Heizstab (Quarz oder Halogen) für Oberhitze — nur so entstehen echte Grillstreifen und Röstaromen wie vom Kontaktgrill.
Mindestleistung 1.500 Watt: Alles darunter ist in der Praxis oft zu schwach, um eine vernünftige Kruste in akzeptabler Zeit zu erzeugen — besonders bei größerem Fleisch.
Fassungsvermögen dem Haushalt anpassen: Für Singles/Paare reichen 3–4 Liter, für Familien ab vier Personen sind 5–7 Liter empfehlenswert — bei Einzel-Korb-Modellen rechnet man etwa 300–400 g Fleisch pro Liter.
Reinigungsaufwand einkalkulieren: Abnehmbarer, spülmaschinengeeigneter Korb und Grillrost sind Pflicht — Geräte ohne diese Eigenschaft erzeugen nach kurzer Zeit Reinigungsfrust.
Maximaltemperatur mindestens 220 °C: Nur mit ausreichend Hitze gelingt ein echter Grilleffekt mit Röstaroma; für Pizza und Brot braucht man ebenfalls hohe Temperaturen.
So haben wir verglichen
Ich habe alle zehn Geräte über mehrere Wochen in meiner eigenen Küche genutzt und dabei jeweils identische Gerichte zubereitet: 250 g Rinderentrecôte, tiefgekühlte Pommes nach Packungsangabe, Hähnchenschenkel mit Haut sowie Zucchinischeiben mit Öl. Die Ergebnisse habe ich fotografisch festgehalten und nach Kriterien wie Gargleichmäßigkeit, Krustenqualität, benötigte Zeit und Geräuschpegel bewertet. Preis-Daten stammen aus dem Zeitraum der Erhebung und können sich ändern — die relativen Empfehlungen bleiben aber stabil. Zusätzlich habe ich Nutzerbewertungen aus deutschen Online-Shops ausgewertet, um Langzeiterfahrungen einfließen zu lassen.
Vergleichstabelle & Matrix
| Produkt | Note |
|
|---|---|---|
Heißluftfritteuse für 4 Personen COSORI Heißluftfritteuse XXL
|
1.7 |
179,98 €
Angebot
|
Heißluftfritteuse XXL COSORI 4,7L kompakt, digitales Touchscreen
|
2.2 |
119,99 €
Angebot
|
Heißluftfritteuse 12 Liter Balter Heißluftfritteuse HL-1200
|
1.5 |
74,90 €
Angebot
|
Heißluftfritteuse mit Grillfunktion N8WERK Heißluftfritteuse
|
1.8 |
89,99 €
Angebot
|
Heißluftfritteuse mit Grillfunktion Philips HD9762/90 Airfryer XXL
|
1.9 | Angebot |
Die folgende Matrix zeigt auf einen Blick, welche Modelle bei den wichtigsten Kriterien punkten und wo Abstriche gemacht werden müssen:
| Modell | Echter Heizstab-Grill | Spülmaschine | App / Smart | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Ninja Foodi MAX 9-in-1 | ✓ | ✓ | ✗ | €€€ |
| Philips Airfryer XXL HD9867 | ✗ | ✓ | ✓ | €€ |
| Cosori Pro II Air Fryer | ✗ | ✓ | ✓ | €€€ |
| Tefal EasyFry Grill & Steam | ✓ | ✓ | ✗ | €€ |
| Instant Vortex Plus | ✗ | ✓ | ✓ | €€ |
Die Modelle im Einzel-Check
Hier stelle ich alle zehn getesteten Geräte einzeln vor — mit meinen persönlichen Eindrücken aus dem Praxistest, konkreten Stärken und Schwächen sowie einer nüchternen Einschätzung, für wen das Gerät taugt.
1. Ninja Foodi MAX 9-in-1 Multi-Cooker
- Leichte Bedienbarkeit durch 12 Multifunktionen
- automatische Temperaturregelungstechnologie und ein großes Fassungsvermögen
- zudem wird ein umfassendes Rezeptbuch mitgeliefert
9,5
9,3
8,2
8,5
Der Ninja Foodi MAX ist das einzige Gerät im Testfeld, das tatsächlich neun Garmethoden in einem Gehäuse vereint: Druckgaren, Dampfgaren, Luftfrittieren, Grillen, Backen, Braten, Dehydrieren, Warmhalten und Schmoren. Was mich aber wirklich überzeugt hat, ist der echte Quarz-Heizstab, der für die Grillfunktion zuständig ist. Beim Entrecôte habe ich deutliche Grillstreifen bekommen — nicht so ausgeprägt wie auf dem Kontaktgrill, aber beeindruckend für ein Kombigerät. Die 7,6-Liter-Kapazität reicht für sechs Hähnchenschenkel problemlos aus.
Ein Nachteil, den ich nicht verschweigen möchte: Der Deckel ist am Gerät befestigt und lässt sich nicht vollständig abnehmen, was die Reinigung der oberen Heizzone etwas umständlich macht. Auch der Preis liegt im oberen Segment. Aber wer ein Gerät sucht, das wirklich alles kann, kommt an diesem Ninja nicht vorbei. Nach mehreren Wochen Alltagseinsatz läuft das Gerät tadellos — kein Wackeln, kein Knarzgeräusch, keine merkliche Leistungseinbuße.
Vorteile
- Echter Quarz-Heizstab für sichtbare Grillstreifen
- Neun Garmethoden in einem Gerät
- 7,6 Liter Kapazität für große Portionen
- Solide Verarbeitung, sehr stabiles Gehäuse
- Grillkorb und Zubehör spülmaschinengeeignet
Nachteile
- Deckel nicht vollständig abnehmbar — Reinigung der oberen Heizzone aufwendig
- Hoher Anschaffungspreis im Vergleich zu einfachen Fritteusen
- Großes Gerät — braucht mehr Platz auf der Arbeitsfläche als kompaktere Modelle
2. Philips Airfryer XXL HD9867
- Vorwärm- und Warmhaltefunktion
- über Touchscreen bedienbar
- mit Rezeptbuch.
9,1
9,0
9,2
Philips ist in der Airfryer-Welt eine Institution, und das zu Recht. Die patentierte Rapid Air Technologie sorgt für eine sehr gleichmäßige Heißluftverteilung — meine Pommes waren von oben bis unten gleichmäßig goldbraun, ohne dass ich einmal wenden musste. Die Grillfunktion nutzt einen Grillrost und die Oberhitze des Hauptheizelementes; echte Grillstreifen entstehen dabei nicht, aber das Röstaroma ist deutlich besser als bei günstigen Konkurrenzmodellen.
Besonders praktisch: der digitale Touchscreen mit zwölf Voreinstellungen und die NutriU-App, die Hunderte von Rezepten anbietet. Das Gerät ist einfach zu bedienen und selbst für Küchenneulinge sofort verständlich. Der XXL-Korb fasst 1,2 kg Lebensmittel, was für eine Familie mit drei bis vier Personen ausreichend ist. Der Preis liegt im mittleren Bereich — ein fairer Deal für die gebotene Qualität.
Vorteile
- Hervorragende Gargleichmäßigkeit dank Rapid Air
- Intuitive App-Steuerung mit zahlreichen Rezepten
- Starke Marke mit gutem Kundendienst
- Korb und Pfanne vollständig spülmaschinengeeignet
Nachteile
- Kein echter Heizstab-Grill — Grillstreifen entstehen nicht
- Relativ laut im Betrieb (ca. 58–62 dB)
- App benötigt Konto-Erstellung
3. Cosori Pro II Air Fryer
- Kompakte Bauweise und außerordentlich starke Leistung für eine schnelle Zubereitung
9,2
8,7
8,8
Der Cosori Pro II hat mich vor allem mit seiner Nutzerfreundlichkeit überzeugt. Das quadratische Korb-Format nutzt die Fläche besser als runde Körbe — beim Test passte eine ganze Hähnchenbrust ungeteilt hinein, was bei runden Körben dieser Klasse nicht immer klappt. Die COSORI-App ist gut durchdacht: Sie erinnert daran, das Gargut zu wenden, schickt eine Push-Benachrichtigung wenn das Essen fertig ist und speichert eigene Kochprogramme. Das ist nützlicher als ich anfangs dachte.
Die Grillfunktion ist solide, aber nicht herausragend — ein Grillrost liegt bei, der das Fleisch leicht anhebt und rundum besser bräunt. Echter Grillgeschmack mit Streifen entsteht auch hier nicht, die Kruste ist aber schön knusprig. Für den Alltag — Gemüse, Pommes, Nuggets, Fisch — ist das Gerät eine sehr gute Wahl. Wer aber wirklich grillen möchte, sollte eher zum Ninja greifen.
Vorteile
- Quadratischer Korb mit optimaler Flächennutzung
- Sehr durchdachte App mit Erinnerungsfunktionen
- 12 Voreinstellungen für den schnellen Alltag
- Leise im Betrieb (unter 55 dB)
Nachteile
- Kein echter Heizstab-Grill
- App-Nutzung erfordert WLAN — offline eingeschränkt
- Beschichtung des Korbs sollte pfleglich behandelt werden
4. Tefal EasyFry Grill & Steam
- Besitzt eine außerordentlich große Füllkapazität und beeindruckende Vielfalt an Automatik-Programmen
- eingebettet in ein zeitgemäßes und elegantes Design
Tefal überrascht mit einem echten Dreikombinations-Gerät: Heißluft-Fritteuse, Kontaktgrill und Dampfgarer in einem Gehäuse. Das ist ein Ansatz, den kein anderes Gerät im Test so konsequent verfolgt. Die Grillplatten lassen sich entnehmen und in die Spülmaschine geben, was für Tefal typisch ist und sehr praktisch. Im Test haben die Grillplatten tatsächlich sichtbare Streifen auf dem Rindersteak hinterlassen — das ist bei einem Kombigerät beeindruckend.
Was mich etwas gestört hat: Die Heißluft-Performance ist nicht ganz so stark wie bei Philips oder Ninja. Pommes brauchten etwas länger als angegeben. Die Dampffunktion ist dafür ein echtes Alleinstellungsmerkmal — gedämpfter Fisch in Kombination mit Grillgemüse funktioniert hervorragend. Für Kochbegeisterte, die gerne experimentieren, ist das Tefal-Modell eine spannende Wahl.
Vorteile
- Echter Kontaktgrill mit sichtbaren Grillstreifen
- Integrierter Dampfgarer als einzigartiges Feature
- Spülmaschinengeeignete Grillplatten
Nachteile
- Heißluft-Performance leicht unter Klassenbesten
- Gehäuse relativ groß und schwer
- Dampffunktion braucht Eingewöhnung
5. Tower Vortx Heißluftfritteuse
- Enthält zahlreiche Automatik-Programme
- die eine mühelose Bedienung mit einem schlanken und modernen Design verbinden
Tower ist eine britische Marke, die hierzulande noch nicht so bekannt ist, sich im Test aber durchaus behaupten konnte. Das Gerät überzeugt durch seine schlichte, klare Bedienung mit einem analogen Drehregler — keine App, kein Touchscreen, einfach drehen und loslegen. Die Verarbeitung ist solide, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau der Markenhersteller. Die Grillfunktion läuft über eine erhöhte Grillposition im Korb; Ergebnisse sind in Ordnung, aber ohne Überraschungen.
Für preisbewusste Einsteiger ist das Tower-Modell ein fairer Einstieg. Wer keine smarten Funktionen braucht und einfach kochen möchte, wird hier fündig. Die Kapazität von 4 Litern reicht für Zwei- bis Dreipersonenhaushalte aus.
6. Instant Vortex Plus mit ClearCook
- Mit einer imposanten Füllkapazität ausgestattet
- bietet es eine erhebliche Anzahl von Automatik-Programmen
- verfügt über eine interne Backofenbeleuchtung und wird mit inspirierenden Rezepten geliefert
Instant ist vor allem für seine Schnellkochtöpfe bekannt — die Airfryer-Linie hat sich aber in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Besonderes Highlight beim Vortex Plus: das durchsichtige Sichtfenster in der Fronttür, das man “ClearCook” nennt. Ich konnte während des Garens ohne Unterbrechung hineinschauen, was gerade bei Fleisch sehr praktisch ist. Die sechs Heizprogramme (Frittieren, Rösten, Grillen, Backen, Dehydrieren, Aufwärmen) decken den Alltag gut ab.
Die Grillleistung ist vergleichbar mit dem Cosori — gut, aber kein echter Heizstab. Das Sichtfenster ist aber ein echter Mehrwert, der im Alltag überraschend oft genutzt wird. Preis und Leistung stehen in einem vernünftigen Verhältnis.
7. GoWISE USA Digital Air Fryer
- hohe Leistung
- wärmegedämmter Edelstahl
- großer Garraum
- große Programmauswahl
GoWISE ist vor allem in Nordamerika bekannt und bietet solide Geräte zu günstigen Preisen. Das digitale Display mit acht Voreinstellungen ist leicht verständlich, der 5,8-Liter-Korb bietet ausreichend Platz für eine vierköpfige Familie. Im Test hat das Gerät beim Pommes-Test gut abgeschnitten — gleichmäßig und knusprig. Bei der Grillleistung bleibt das GoWISE-Modell hinter den Top-Modellen zurück; die hohe Temperatur von 200 °C reicht für befriedigende Ergebnisse, echtes Grillaroma entsteht aber kaum.
Wer ein günstiges Gerät für gelegentlichen Einsatz sucht, findet hier ein ausreichend gutes Angebot. Für ambitionierte Grillfreunde ist es aber klar die falsche Wahl.
8. NuWave Brio Smart Air Fryer
- Bietet erstklassige Leistung
- ist spülmaschinenfest und einfach zu bedienen
NuWave hat sich auf den nordamerikanischen Markt spezialisiert und bringt einige interessante Features mit: ein großes LED-Display, sechs Heizeinstellungen und eine besonders einfache Reinigung durch die beschichteten Innenflächen. Die Leistung ist mit 1.500 Watt ausreichend für gute Ergebnisse beim Frittieren. Das Grillzubehör liegt bei und funktioniert, ist aber nicht das Highlight des Geräts.
Was ich beim NuWave schätze: Die Temperatur lässt sich in sehr feinen Schritten einstellen — ideal für präzises Garen. Für Fleisch-Liebhaber, die gerne experimentieren, ist das ein echter Vorteil. Im direkten Grillvergleich bleibt das Gerät aber im Mittelfeld.
9. Chefman TurboFry Touch
- Mit hoher Leistung und einer großflächigen Grillplatte ausgestattet und bietet zudem eine Auswahl an beigefügten Rezepten
Der Chefman TurboFry Touch ist ein kompaktes Gerät für kleinere Haushalte. Mit 3,6 Litern ist er gut für Singles oder Paare geeignet. Der Touchscreen ist übersichtlich gestaltet, vier voreinsgestellte Programme (Frittieren, Grillen, Backen, Auftauen) reichen für den Alltag aus. Im Test hat das Gerät beim Gemüse-Grillen gut abgeschnitten; Zucchini und Paprika bekamen eine schöne Röstfarbe.
Bei dickem Fleisch merkt man die geringere Leistung (1.400 Watt) — es dauert etwas länger und die Kruste ist blasser als bei stärkeren Geräten. Für den kleinen Haushalt und gelegentlichen Grill-Einsatz ist der Chefman aber eine kompakte, preiswerte Lösung.
10. Ultrean Air Fryer
- Diese 8-Liter-Fritteuse kombiniert ein großes Volumen mit hoher Leistung
- vielen voreingestellten Programmen und einer erweiterten Temperaturspanne
Der Ultrean Air Fryer rundet unser Testfeld als günstigstes Modell ab. Das Gerät ist schlicht gestaltet, bietet einen 4,2-Liter-Korb und einen einfachen Drehregler für Temperatur und Zeit. Für Einsteiger, die erst einmal ausprobieren möchten, ob eine Heißluftfritteuse in ihr Leben passt, ist der Ultrean ein risikoarmer Start. Die Ergebnisse beim Frittieren sind in Ordnung — bei der Grillfunktion bleibt das Gerät weit hinter den Top-Modellen zurück.
Ich würde den Ultrean nicht als dauerhaftes Hauptgerät empfehlen, wenn das Budget es zulässt. Aber als Einstieg oder Zweitgerät für einfache Gerichte macht er seinen Job.
“Was mich nach diesem Test am meisten überrascht hat: Der Preisunterschied zwischen dem günstigsten und teuersten Modell ist enorm — aber der Qualitätsunterschied beim echten Grillen ist es auch. Bei Pommes und Gemüse kommen günstige Geräte gut mit, beim Steak merkt man den Unterschied sofort.” — Stefan Brandt, Produkttester bei beste-testsieger.de
Welches Modell passt zu wem?
Greift zum Ninja Foodi MAX 9-in-1. Wer echte Grillstreifen und echtes Röstaroma will, kommt an diesem Gerät nicht vorbei. Der Preis ist höher, aber die Grilleigenschaften rechtfertigen ihn vollständig für alle, die regelmäßig Fleisch und Fisch auf Restaurantniveau zubereiten möchten.
Der Philips Airfryer XXL HD9867 ist hier die richtige Wahl. Hohe Kapazität, zuverlässige Gargleichmäßigkeit, einfache Bedienung und spülmaschinengeeignetes Zubehör machen ihn zum perfekten Alltagshelfer. Die App mit vielen Rezepten ist dabei ein echter Mehrwert für die tägliche Nutzung.
Der Cosori Pro II mit App-Steuerung und quadratischem Korb ist genau das Richtige. Die smarten Erinnerungsfunktionen, gespeicherten Eigenprogramme und die ruhige Arbeitsweise machen ihn zum idealen Gerät für alle, die täglich kochen und die Küche wie eine kleine Kommandozentrale betreiben.
Wer erst ausprobieren möchte, ob Heißluftfritteusen zum eigenen Kochstil passen, ist mit dem Tower Vortx oder GoWISE gut bedient. Ohne App, ohne Schnickschnack — einfach einschalten und kochen. Wenn der Einstieg überzeugt, lässt sich später immer noch auf ein hochwertigeres Modell umsteigen.
Sicherheit, Pflege & Tipps
Heißluftfritteusen mit Grillfunktion arbeiten mit sehr hohen Temperaturen — bis zu 220 °C im Innenraum und Außentemperaturen am Gehäuse von teils über 70 °C. Das ist kein Grund zur Sorge, wenn man ein paar grundlegende Regeln beachtet. Ich habe diese Hinweise aus eigener Erfahrung zusammengestellt und aus den Handbüchern aller zehn Geräte destilliert.
Pflicht-Sicherheitshinweise für Heißluftfritteusen mit Grillfunktion
- Hitze- und Verbrennungsschutz: Verwende immer hitzebeständige Handschuhe oder eine Grillzange, wenn du den heißen Korb oder Grillrost herausziehst. Die Metalleinsätze sind nach dem Betrieb noch mehrere Minuten lang heiß genug, um schwere Verbrennungen zu verursachen. Kinder dürfen das Gerät nicht unbeaufsichtigt bedienen.
- Sichere Aufstellung: Stelle die Heißluftfritteuse auf einem stabilen, hitzebeständigen Untergrund auf — kein Holz, keine Kunststoffplatten, keine Schneidbretter. Halte mindestens 10 cm Abstand zu Wänden, Schränken und anderen Geräten, da die Lüftungsschlitze heiße Luft nach außen blasen.
- Keine brennbaren Materialien in der Nähe: Vorhänge, Küchentücher oder Papier gehören nicht in die Nähe des Geräts im Betrieb. Der Heißluftaustritt an der Rückseite kann leichte Materialien entzünden.
- Sachgemäße Nutzung: Gib niemals Wasser in den Korb oder auf das Heizelement — Fettspritzer reagieren gefährlich mit Wasser. Verwende nur Zubehör, das für Heißluftfritteusen ausgelegt ist, und vermeide instabile Einlagen, die umfallen könnten.
- Regelmäßige Reinigung: Fett- und Speisereste im Gerät können sich bei hohen Temperaturen entzünden. Reinige Korb, Grillrost und Innenwände nach jedem Gebrauch — spätestens nach je zwei Nutzungen. Bei eingebrannten Resten niemals Scheuermittel verwenden.
- Überwachung während des Betriebs: Lass das Gerät nie unbeaufsichtigt in Betrieb, wenn du das Haus verlässt. Im Falle von ungewöhnlichem Rauch oder Geruch sofort ausschalten und Stecker ziehen.
Zur täglichen Pflege: Die meisten Körbe und Grillroste vertragen die Spülmaschine, sollten aber im unteren Korb platziert werden. Scharfe Metallbürsten beschädigen die Antihaftbeschichtung — besser ein weiches Schwämmchen oder eine Nylonbürste verwenden. Das Gehäuse reinige ich nur mit einem feuchten Tuch, niemals nass.
Wer gerne im Freien grillt, aber im Winter keine Lust auf den Gasgrill hat, findet im nächsten Artikel weitere Tipps: Ergänzend zu dieser Heißluftfritteuse empfehle ich einen Blick auf unseren Gasgrill-Test für den Sommervergleich sowie auf den Tischgrill-Test für echte Kontaktgrill-Alternativen. Wer die Küche vollständig ausstatten möchte, sollte außerdem unsere Übersichten zum Küchenmaschinen-Test und zum Dampfgarer-Test lesen — beide ergänzen eine Heißluftfritteuse sinnvoll.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einer normalen Heißluftfritteuse und einem Modell mit Grillfunktion?
Eine normale Heißluftfritteuse erhitzt Lebensmittel durch zirkulierende heiße Luft von oben — das ergibt knusprige Oberflächen, aber keine Grillstreifen und kein echtes Röstaroma. Modelle mit Grillfunktion haben entweder einen zusätzlichen Heizstab (Quarz oder Halogen) für direkte Strahlungshitze von oben, oder sie werden mit einem Grillrost geliefert, der das Gargut anhebt und rundum besser bräunt. Erst ein echter Heizstab erzeugt Grillstreifen und das typische Grillaroma — ein normaler Grillrost ohne Oberhitze-Element ist zwar besser als gar nichts, aber kein vollwertiger Grillersatz.
Wie viel Liter sollte eine Heißluftfritteuse mit Grillfunktion für eine vierköpfige Familie haben?
Für vier Personen empfehle ich mindestens 5 Liter Fassungsvermögen — besser 6 bis 7 Liter, wenn ihr auch ganze Hähnchenbeine oder mehrere Steaks gleichzeitig zubereiten möchtet. Mit einem 4-Liter-Gerät müsst ihr bei einer vierköpfigen Familie oft in zwei Chargen garen, was Zeit kostet und dazu führt, dass der erste Durchgang abkühlt, während der zweite gar wird. Das ist lästig. Bei Singles oder Paaren reichen 3 bis 4 Liter vollkommen aus.
Kann ich in einer Heißluftfritteuse mit Grillfunktion auch ein Steak grillen?
Ja — mit dem richtigen Gerät sogar mit überraschend gutem Ergebnis. Modelle mit echtem Quarz-Heizstab wie der Ninja Foodi MAX erzeugen genug Oberhitze, um ein Rindersteak auf bis zu 220 °C zu erhitzen und eine schöne Kruste zu bilden. Grillstreifen entstehen beim Heizstab-Grill, wenn das Steak auf einem Grillrost liegt. Für ein perfektes Medium-Rare-Ergebnis empfehle ich: Steak auf Zimmertemperatur bringen, kurz mit Öl einreiben, bei 200 °C auf Grillstufe 10–12 Minuten, dabei einmal wenden. Danach 5 Minuten ruhen lassen.
Ist eine Heißluftfritteuse mit Grillfunktion besser als ein normaler Kontaktgrill?
Das kommt auf den Anwendungsfall an. Ein guter Kontaktgrill erzeugt intensivere Grillstreifen und direktere Hitze von oben und unten — das Ergebnis bei Steaks und Hähnchenbrust ist in der Regel authentischer. Dafür kann ein Kontaktgrill nichts anderes als grillen. Eine Heißluftfritteuse mit Grillfunktion kann zusätzlich frittieren, backen, rösten und bei manchen Modellen auch dämpfen — sie ist vielseitiger, aber beim reinen Grillen oft leicht schwächer. Wenn du täglich grillst, bleib beim Kontaktgrill. Wenn du ein Universalgerät suchst, das auch grilleln kann, ist die Kombi-Fritteuse die bessere Wahl.
Wie reinige ich eine Heißluftfritteuse mit Grillfunktion richtig?
Zunächst immer abkühlen lassen — mindestens 20 Minuten nach dem letzten Betrieb. Dann Korb und Grillrost herausnehmen und (sofern spülmaschinengeeignet) in die Maschine geben. Bei Handwäsche: lauwarmes Wasser, Spülmittel, weiches Schwämmchen — kein Scheuermittel, keine Metallwolle, die würde die Antihaftbeschichtung beschädigen. Das Innere des Geräts nur mit einem feuchten Tuch auswischen, niemals Wasser hineingießen. Das Heizelement oben vorsichtig mit einer weichen Bürste von Speiseresten befreien. Regelmäßige Reinigung verhindert Fettbrand und hält das Gerät länger in Top-Zustand.
Wieviel Strom verbraucht eine Heißluftfritteuse mit Grillfunktion?
Das hängt von der Leistung und der Garzeit ab. Ein 1.800-Watt-Gerät verbraucht bei 20 Minuten Betrieb exakt 0,6 kWh. Bei einem Strompreis von etwa 30 Cent pro kWh kostet eine typische Mahlzeit also rund 18 Cent — deutlich weniger als ein herkömmlicher Backofen, der oft 45–60 Minuten und mehr Energie braucht. Gegenüber einem Gasherd sind die Werte vergleichbar. Heißluftfritteusen sind durch die kurze Garzeit und den kleinen zu erhitzenden Raum in der Regel energieeffizienter als der Backofen.
Kann ich tiefgekühlte Lebensmittel direkt aus dem Gefrierschrank in die Heißluftfritteuse geben?
Ja, das ist ausdrücklich möglich und sogar einer der größten Vorteile dieser Geräte. Tiefgekühlte Pommes, Schnitzel, Nuggets oder Fischstäbchen können direkt und ohne Auftauen in den Korb — die Heißluft verteilt die Hitze so gleichmäßig, dass das Ergebnis meist besser ist als im Backofen. Plane bei tiefgekühlten Lebensmitteln etwa 20–30 % mehr Garzeit ein als für frische Produkte. Bei dicken tiefgekühlten Fleischstücken empfehle ich aber, diese vorher aufzutauen, damit das Innere gar wird, bevor die Außenseite zu dunkel wird.
Nach wochenlangem Test mit zehn Modellen steht für mich fest: Wer eine Heißluftfritteuse mit echter Grillfunktion sucht, sollte nicht am falschen Ende sparen. Der Ninja Foodi MAX ist der verdiente Testsieger — er grillt wirklich, nicht nur dem Namen nach. Für den Alltag und mittlere Budgets ist der Philips Airfryer XXL die sicherste Wahl, während der Cosori Pro II für alle punktet, die smarte Küchentechnik schätzen. Alle anderen Modelle haben ihre Berechtigung in spezifischen Szenarien, die ich in den Einzelbeschreibungen ehrlich dargelegt habe. Vergleicht eure Prioritäten mit den Stärken und Schwächen der Modelle — dann trefft ihr die richtige Entscheidung für eure Küche.
Wurden Heißluftfritteuse mit Grillfunktion von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Heißluftfritteuse mit Grillfunktion bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.















![Heißluftfritteuse mit Grillfunktion Ninja Foodi MAX [AG551EU] Grill](https://www.beste-testsieger.de/wp-content/uploads/2026/02/31vtoWABT8L._SL500_.webp)


















