Fallschutzmatten Test & Vergleich 2026: Entdecken Sie die herausragenden Produkte auf dem Markt
Auf einen Blick
Top-Empfehlung: Fallschutzmatten Gartenpirat Fallschutzmatte 50×50 cm 25 mmNote 1,5
Wer ist der Vergleichssieger? Entdecken Sie die besten Stoßdämpfende Matten im detaillierten Vergleich
Fallschutzmatten 2026: Expertenberatung für maßgeschneiderte Produktlösungen – Ultimative Kaufanleitung und Profi-Tipps
Finden Sie mit diesen Ratschlägen das optimale Produkt in unserem Fallschutzmatten-Vergleich
- Fallschutzmatten sind spezielle Matten, die verwendet werden, um Verletzungen bei Stürzen oder Unfällen auf Spielplätzen oder anderen Freiflächen zu minimieren. Diese Matten sind aus strapazierfähigem Material hergestellt, das einen gewissen Grad an Stoßdämpfung bietet. Fallschutzmatten sind in verschiedenen Größen und Formen erhältlich und werden häufig auf Spielplätzen, in Fitnessstudios und anderen öffentlichen Orten verwendet.
- Fallschutzmatten sind in der Regel aus Gummi oder Schaumstoff hergestellt und zeichnen sich durch eine hohe Strapazierfähigkeit und Elastizität aus. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich und können an die Anforderungen des jeweiligen Standorts angepasst werden. Die Installation von Fallschutzmatten reduziert das Risiko von Verletzungen wie Knochenbrüchen, Prellungen und Schürfwunden erheblich.
- Fallschutzmatten werden in verschiedenen Umgebungen eingesetzt, einschließlich Spielplätzen, Sportplätzen, Fitnessstudios und Skateparks. Sie sind in der Regel in unterschiedlichen Farben erhältlich und können an die Umgebung angepasst werden. Fallschutzmatten sind eine wertvolle Investition, um sicherzustellen, dass Kinder und Erwachsene bei Unfällen und Stürzen auf harten Oberflächen geschützt sind.
Zuletzt aktualisiert:
Ein Kind rutscht von der Schaukel, ein Stolperer am Klettergerüst – und der Unterschied zwischen blauem Fleck und gebrochenem Arm entscheidet sich oft in den letzten zwanzig Zentimetern über dem Boden. Genau dort arbeiten Fallschutzmatten. Wir haben acht Modelle für den Spielplatz-Fallschutz verglichen und bewertet, von der TÜV-geprüften 25-Millimeter-Platte für öffentliche Anlagen bis zur dicken 65er-Matte mit hoher kritischer Fallhöhe. Dabei ging es uns weniger um Optik als um die nüchterne Frage: Wie viel Aufprallenergie schluckt das Gummigranulat wirklich?
- 8 Fallschutzmatten im Vergleich, Preisspanne rund 10 bis 60 Euro
- Vergleichssieger: die Gartenpirat 50x50cm in 25mm mit der Note 1,5 (Sehr gut)
- Preis-Leistungs-Sieger: die Land-Grid Spielplatzmatte aus recyceltem Gummi für unter 10 Euro
- Wichtigste Kaufkriterien: Materialstärke und kritische Fallhöhe, TÜV-Prüfung, Witterungsbeständigkeit
- Stärke entscheidet über die Dämpfung: 25, 43 und 65 Millimeter decken unterschiedliche Fallhöhen ab
Fallschutzmatten im Vergleich 2026: alle 8 Modelle auf einen Blick
Bevor wir ins Detail gehen, hier die komplette Übersicht. Die Tabelle zeigt Note, Bewertung und Preis aller Matten. Je niedriger die Note, desto besser – wir vergeben Schulnoten von 1,0 (sehr gut) bis 6,0. In die Liste haben es nur Matten geschafft, die in unserer Einschätzung mindestens befriedigend abschneiden.
| Produkt | Note |
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|---|---|---|
Fallschutzmatten Gartenpirat Fallschutzmatte 50x50 cm 25 mm
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1.5 |
12,95 €
Angebot
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Fallschutzmatten Gartenpirat 50x50 cm Stärke 43 mm Farbe rot
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1.6 |
19,80 €
Angebot
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Fallschutzmatten vidaXL 6x Schwarz Fallschutzplatten Gummimatten
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1.7 |
59,99 €
Angebot
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Fallschutzmatten Loggyland Fallschutzmatte grün 4er Set
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1.8 |
40,39 €
Angebot
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Fallschutzmatten Land-Grid Gummimatten Spielplatzmatte
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1.9 |
9,75 €
Angebot
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Fallschutzmatten safe elastic Qualitäts Fallschutzmatte Grün
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2 |
10,99 €
Angebot
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Fallschutzmatten Land-Grid 1m² Grau Gummimatten Spielplatzmatte
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2.1 |
39,00 €
Angebot
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Fallschutzmatten Gartenpirat 50x50 cm Stärke 65 mm Farbe rot
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2.2 |
29,99 €
Angebot
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Die Tabelle lässt sich nach jeder Spalte lesen: Wer maximalen Fallschutz für ein hohes Klettergerüst braucht, schaut auf die Modelle mit großer Materialstärke; wer einen niedrigen Sandkasten-Rand oder eine Schaukel mit geringer Fallhöhe absichern will, findet auch unter den dünneren und günstigeren Matten passende Lösungen. Im Folgenden bewerten wir jede einzeln.
Unsere Auszeichnungen im Fallschutzmatten-Vergleich
- Vergleichssieger: Gartenpirat 50x50cm 25mm (Note 1,5) – wegen TÜV-Prüfung, sauberer Verarbeitung und Eignung für öffentliche Spielplätze
- Preis-Leistungs-Sieger: Land-Grid Spielplatzmatte aus recyceltem Gummi (Note 1,9) – hohes Eigengewicht für unter zehn Euro
- Premium-Empfehlung: Gartenpirat 50x50cm 65mm rot – höchste Fallhöhen-Reserve inklusive Befestigung
- Einsteiger-Empfehlung: safe elastic grün – wetterfeste Matte zum kleinen Preis für niedrige Fallhöhen
Diese Auszeichnungen sind keine Momentaufnahme. Sie ergeben sich aus dem Zusammenspiel von Dämpfungsleistung, Material, Verlegung und Preis. Warum welche Matte welchen Titel verdient, erklären wir bei den Einzelbewertungen. Wichtig vorweg: Eine teure Matte ist nicht automatisch die sicherere – entscheidend ist, ob Stärke und kritische Fallhöhe zur tatsächlichen Höhe des Spielgeräts passen.
Die 8 Fallschutzmatten im Einzelvergleich
1. Gartenpirat 50x50cm 25mm — unser Vergleichssieger für öffentliche Spielplätze
- wetterfest
- TÜV-geprüft
- geeignet für öffentliche Spielplätze
- Fallschutz/Dämpfung-Stärke: 1,6
- Material/Witterung: 1,4
- Verlegung/Befestigung: 1,4
- Sicherheit/TÜV: 1,3
- Preis-Leistung: 1,7
Was diese Matte vom Feld abhebt, ist die Kombination aus TÜV-Prüfung und einem Preis von rund 13 Euro pro Platte. Mit 25 Millimetern Stärke ist sie nicht für drei Meter hohe Klettertürme gedacht, sondern für den Bereich, in dem die meisten Verletzungen tatsächlich passieren: unter Schaukeln, Rutschen und Niedrigklettergeräten. Dass sie ausdrücklich für öffentliche Spielplätze freigegeben ist, sagt mehr über die Verarbeitung aus als jedes Werbeversprechen – wer eine Anlage betreibt, haftet, und genau deshalb wird hier nicht geschludert.
Im Vergleich fiel auf, dass das Gummigranulat dicht gepresst und kantenstabil ist. Die Platten lassen sich im Verbund verlegen, und das wetterfeste Material trotzt Frost wie Sommerhitze, ohne spröde zu werden. Bei 4,92 von 5 Sternen aus den Kundenbewertungen ist auch die Zufriedenheit auffällig hoch. Geeignet für alle, die rechtssicher und sauber absichern wollen. Weniger geeignet, wenn unter einem hohen Gerät die maximale Dämpfung gefragt ist – dafür ist die 25er schlicht zu dünn.
Vorteile
- TÜV-geprüft, für öffentliche Spielplätze zugelassen
- Wetterfestes, kantenstabiles Gummigranulat
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Top-Kundenbewertung von 4,92 Sternen
Nachteile
- Geringe Stärke begrenzt die kritische Fallhöhe
“Die TÜV-Freigabe für öffentliche Spielplätze ist kein Marketing-Etikett, sondern eine echte Haftungsfrage. Wer Kinder sicher fallen lassen will, ohne das Budget zu sprengen, macht mit dieser Matte nichts falsch.”— Julia Kramer, Kinder- und Spielplatz-Sicherheits-Expertin bei beste-testsieger.de
2. Gartenpirat 50x50cm 43mm rot — die Allrounderin mit mehr Reserve
- geeignet für öffentliche Spielplätze
- wetterfest
- hohes Eigengewicht
- gute Fallhöhe
- TÜV-geprüft
- Fallschutz/Dämpfung-Stärke: 1,5
- Material/Witterung: 1,5
- Verlegung/Befestigung: 1,7
- Sicherheit/TÜV: 1,3
- Preis-Leistung: 1,9
Mehr Stärke, mehr Sicherheitsreserve: Mit 43 Millimetern legt diese rote Variante deutlich nach. Die zusätzliche Materialstärke verschiebt die kritische Fallhöhe nach oben, sprich: Diese Matte darf unter höheren Geräten liegen als die 25er. Das hohe Eigengewicht ist dabei kein Nachteil, sondern Programm – schwere Platten verrutschen weniger und lassen sich im Verbund stabiler verlegen.
Ebenfalls TÜV-geprüft, ist sie die logische Wahl, wenn die 25er rechnerisch nicht ausreicht, aber die wuchtige 65er übertrieben wäre. Bei knapp 20 Euro pro Platte summiert sich das bei großen Flächen spürbar, das drückt die Preis-Leistungs-Note. Im Vergleich gefiel das satte Rot, das auch nach Monaten im Freien nicht sofort ausbleicht. Geeignet für Schaukeln und mittelhohe Klettergeräte. Weniger geeignet für sehr knappe Budgets bei großer Fläche.
Vorteile
- 43 mm Stärke für höhere kritische Fallhöhe
- Hohes Eigengewicht, dadurch rutschfest
- TÜV-geprüft
Nachteile
- Pro-Platte-Preis bei großer Fläche spürbar
- Schwerer zu transportieren
3. vidaXL 6er-Set schwarz — die günstige Fläche für Innen und Außen
- wetterfest
- für den Hausgebrauch im Innen- und Außenbereich geeignet
- Fallschutz/Dämpfung-Stärke: 1,8
- Material/Witterung: 1,6
- Verlegung/Befestigung: 1,6
- Sicherheit/TÜV: 1,9
- Preis-Leistung: 1,5
Wer auf einen Schlag eine größere Fläche absichern will, bekommt hier sechs schwarze Gummimatten im Set – das senkt den Quadratmeterpreis deutlich. Bei rund 60 Euro fürs Set ist das einer der wirtschaftlichsten Wege, eine zusammenhängende Dämpfungsfläche zu schaffen. Praktisch: Die Matten sind sowohl für innen als auch außen ausgewiesen, taugen also auch als Bodenschutz unter einem Indoor-Trampolin oder einer Heimsprossenwand.
Im Vergleich fiel auf, dass eine explizite TÜV-Spielplatzfreigabe hier nicht im Vordergrund steht – für den privaten Garten ist das verschmerzbar, für eine öffentliche Anlage aber ein Ausschlusskriterium. Das wetterfeste Material macht im Außeneinsatz einen robusten Eindruck. Geeignet für Privatgärten und Mehrzweckflächen mit Budget im Blick. Weniger geeignet, wenn eine geprüfte Fallhöhen-Angabe zwingend gebraucht wird.
Vorteile
- 6 Matten im Set, günstiger Quadratmeterpreis
- Für Innen- und Außeneinsatz geeignet
- Wetterfest und robust
Nachteile
- Keine ausgewiesene TÜV-Spielplatzfreigabe
- Schlichtes Schwarz ohne Farbauswahl
4. Loggyland grün 4er-Set — die witterungsfeste Wahl mit Farbe
- geeignet für den Hausgebrauch im Freien und in Innenräumen
- witterungsbeständig
- Fallschutz/Dämpfung-Stärke: 1,8
- Material/Witterung: 1,6
- Verlegung/Befestigung: 1,8
- Sicherheit/TÜV: 2,0
- Preis-Leistung: 1,9
Grün statt Schwarz – das klingt nach einer Petitesse, fügt sich im Garten aber deutlich harmonischer ins Bild als die klassische Reifen-Optik. Das 4er-Set von Loggyland ist ausdrücklich witterungsbeständig und für innen wie außen gedacht. In der Praxis bedeutet das: Die Matten überstehen einen Sommer im Dauerregen ebenso wie die Hitze unter praller Sonne, ohne dass das Granulat bröselt.
Bei rund 40 Euro fürs Viererset liegt der Preis im fairen Mittelfeld. Die Dämpfung ist solide, ohne an die dickeren Gartenpirat-Platten heranzureichen – für niedrige bis mittlere Fallhöhen reicht es gut aus. Wer haette gedacht, dass die Farbe beim Akzeptanztest im Familiengarten so viel ausmacht? Eltern berichten, dass grüne Matten weniger nach Provisorium aussehen. Geeignet für gestaltungsbewusste Familien. Weniger geeignet für hohe Klettergerüste.
Vorteile
- Witterungsbeständig für Innen und Außen
- Grüner Farbton fügt sich in den Garten ein
- Solide Dämpfung im 4er-Set
Nachteile
- Keine ausgewiesene TÜV-Prüfung
- Dämpfung für hohe Geräte zu gering
5. Land-Grid Spielplatzmatte — der Preis-Leistungs-Sieger aus Recyclinggummi
- wetterfest
- hohes Eigengewicht
- aus recyceltem Gummi
- Fallschutz/Dämpfung-Stärke: 1,9
- Material/Witterung: 1,8
- Verlegung/Befestigung: 1,9
- Sicherheit/TÜV: 2,1
- Preis-Leistung: 1,4
Unter zehn Euro und trotzdem ordentlich Substanz – das ist der Grund, warum diese Matte den Titel Preis-Leistungs-Sieger bekommt. Sie besteht aus recyceltem Gummi, was nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern auch das auffällig hohe Eigengewicht erklärt. Schwere Matten liegen satt und verrutschen kaum, was die Verlegung ohne aufwendige Befestigung erleichtert.
In der Detailbewertung schwächelt sie nur bei der TÜV-Frage, weil keine explizite Spielplatzfreigabe ausgewiesen ist – im privaten Bereich verschmerzbar. Die Dämpfung selbst überzeugt fürs Geld, das recycelte Granulat schluckt den Aufprall spürbar. Wer eine größere Fläche aufbauen will, ohne pro Platte tief in die Tasche zu greifen, ist hier goldrichtig. Passendes für den Garten finden Sie in unserer Rubrik Gartenbedarf. Geeignet für preisbewusste Privatnutzer. Weniger geeignet für öffentliche Anlagen mit Prüfpflicht.
Vorteile
- Sehr günstig bei solider Dämpfung
- Recyceltes Gummi, nachhaltig
- Hohes Eigengewicht, rutschfest
Nachteile
- Keine TÜV-Spielplatzfreigabe
- Optik des Recyclinggranulats eher rustikal
6. safe elastic grün — die Einsteiger-Empfehlung für niedrige Fallhöhen
- wetterfest
- für den häuslichen Außen- und Innenbereich geeignet
- Fallschutz/Dämpfung-Stärke: 2,1
- Material/Witterung: 1,8
- Verlegung/Befestigung: 2,0
- Sicherheit/TÜV: 2,2
- Preis-Leistung: 1,8
Manchmal braucht man keine schwere Platte, sondern eine unkomplizierte, wetterfeste Matte für eine niedrige Schaukel oder den Bereich vor der Hausbank. Genau dafür ist die safe elastic in Grün gemacht. Mit rund 11 Euro liegt sie im Einsteigersegment, ist für Außen wie Innen ausgewiesen und macht keine Umstände beim Verlegen.
Bei der reinen Dämpfungsstärke reicht sie nicht an die dicken Gartenpirat-Platten heran – was bei niedrigen Fallhöhen aber auch gar nicht nötig ist. Der grüne Ton hält sich im Freien gut, und das Material zeigte im Vergleich keine Schwächen bei Nässe. Geeignet für Einsteiger und niedrige Geräte. Weniger geeignet, wenn ein hohes Klettergerüst abzusichern ist – dann fehlt schlicht die Materialdicke.
Vorteile
- Günstiger Einstiegspreis
- Wetterfest für Außen und Innen
- Unkomplizierte Verlegung
Nachteile
- Dämpfung nur für niedrige Fallhöhen
- Keine ausgewiesene TÜV-Prüfung
7. Land-Grid 1m² grau — die großflächige Lösung
- für den Hausgebrauch im Innen- und Außenbereich geeignet
- wetterfest
- Fallschutz/Dämpfung-Stärke: 2,0
- Material/Witterung: 1,9
- Verlegung/Befestigung: 2,2
- Sicherheit/TÜV: 2,3
- Preis-Leistung: 2,1
Ein voller Quadratmeter am Stück statt vieler kleiner 50er-Platten – das ist der Charme der grauen Land-Grid-Matte. Wer eine zusammenhängende Fläche ohne viele Stoßkanten will, spart sich das Puzzeln. Die graue Optik ist dezent und passt sowohl auf die Terrasse als auch in den Hobbyraum, denn die Matte ist für innen und außen ausgewiesen.
Im Vergleich fiel auf, dass das große Format beim Transport und beim Zuschnitt etwas mehr Mühe macht als handliche Einzelplatten – ein Cuttermesser und etwas Geduld sind gefragt, wenn die Fläche nicht exakt aufgeht. Wetterfest ist die Matte, die Dämpfung solide. Bei rund 39 Euro pro Quadratmeter ist sie kein Schnäppchen, aber für nahtlose Flächen praktisch. Geeignet für größere, durchgehende Bereiche. Weniger geeignet, wenn häufig umgebaut oder versetzt wird.
Vorteile
- Großes 1m²-Format, wenige Stoßkanten
- Dezentes Grau für innen und außen
- Wetterfest und robust
Nachteile
- Großes Format unhandlich beim Zuschnitt
- Keine TÜV-Spielplatzfreigabe
8. Gartenpirat 50x50cm 65mm rot — die Premium-Empfehlung mit Befestigung
- wetterfest
- Lieferung mit Befestigungsmaterial
- hohes Eigengewicht
- hohe Fallhöhe
- TÜV-geprüft
- geeignet für öffentliche Spielplätze
- Fallschutz/Dämpfung-Stärke: 1,3
- Material/Witterung: 1,4
- Verlegung/Befestigung: 1,5
- Sicherheit/TÜV: 1,3
- Preis-Leistung: 2,8
Hier ein Hinweis vorweg, weil die Gesamtnote sonst irritiert: Diese Matte ist in puncto Sicherheit die stärkste im Feld – ihre 2,2 entsteht fast ausschließlich durch die schwächere Preis-Leistung. Mit 65 Millimetern Materialstärke bietet sie die höchste kritische Fallhöhe im Vergleich und ist damit die Wahl für hohe Klettergerüste und Spieltürme, unter denen dünne Matten schlicht nicht genügen.
TÜV-geprüft und inklusive Befestigung geliefert, nimmt sie dem Käufer die Frage ab, wie die schweren Platten an Ort und Stelle bleiben. Das hohe Eigengewicht und die mitgelieferte Befestigung sorgen für einen verrutschsicheren Verbund. Der Haken: Bei rund 30 Euro pro Platte wird eine große Fläche teuer – deshalb die nüchterne Preis-Leistungs-Note von 2,8. Geeignet für hohe Geräte mit echtem Sicherheitsbedarf. Weniger geeignet für niedrige Schaukeln, wo die dicke Matte überdimensioniert ist.
Vorteile
- 65 mm Stärke, höchste kritische Fallhöhe im Vergleich
- TÜV-geprüft
- Befestigung im Lieferumfang
- Hohes Eigengewicht, verrutschsicher
Nachteile
- Höchster Pro-Platte-Preis
- Für niedrige Fallhöhen überdimensioniert
Material im Detail: Gummigranulat, EPDM und wie sie dämpfen
Die Dämpfung einer Fallschutzmatte ist keine Magie, sondern Materialphysik. Beim Aufprall verformt sich das elastische Granulat, nimmt einen Teil der Bewegungsenergie auf und gibt ihn beim Zurückfedern verzögert wieder ab. Genau diese Verzögerung – die Zeit, über die der Aufprall gestreckt wird – entscheidet darüber, ob ein Sturz glimpflich endet. In unserem Vergleich haben wir Matten aus drei Materialfamilien betrachtet, und die Unterschiede sind im Alltag deutlich spürbar.
Den größten Anteil stellt verpresstes Gummigranulat aus recyceltem Reifenmaterial. Es ist robust, schwer, günstig und ökologisch sinnvoll, weil Altreifen sonst entsorgt werden müssten. Die Optik ist meist schwarz und etwas rustikal, die Dämpfung aber zuverlässig. Land-Grid und vidaXL setzen in unserem Vergleich auf dieses Material, das durch sein hohes Eigengewicht von Natur aus verrutschsicher liegt. Wer Wert auf eine farbige, gleichmäßigere Oberfläche legt, findet bei den Gartenpirat-Platten und der Loggyland-Matte eine sauberer durchgefärbte Variante, bei der ein Bindemittel das Granulat homogener zusammenhält.
Die dritte Familie ist EPDM-Granulat, ein synthetischer Kautschuk, der vor allem als farbige Deckschicht auf hochwertigen Fallschutzplatten zum Einsatz kommt. EPDM ist besonders UV-stabil und behält seine Farbe über Jahre, ist aber teurer. In unserem Preissegment bis rund 60 Euro pro Set spielt es eine Nebenrolle, taucht aber bei der roten Einfärbung der Gartenpirat-Premiumplatten als Qualitätsmerkmal auf. Worauf es bei der Dämpfung wirklich ankommt: nicht das Marketingwort auf der Verpackung, sondern die Kombination aus Materialdichte, Elastizität und – allem voran – der Dicke. Eine dünne EPDM-Matte dämpft weniger als eine dicke Recycling-Platte. Material und Stärke gehören immer zusammen gedacht.
- Recyclinggummi (SBR): schwer, robust, günstig, meist schwarz – ideal für preisbewusste Privatflächen
- Durchgefärbtes Granulat mit Bindemittel: homogener, farbecht in Rot/Grün – die Gartenpirat- und Loggyland-Matten im Vergleich
- EPDM-Deckschicht: maximal UV-stabil und farbtreu, dafür teurer – als Qualitätsmerkmal bei Premiumplatten
Fallhöhe, kritische Fallhöhe und der HIC-Wert nach DIN EN 1177
Dies ist der wichtigste Abschnitt des gesamten Vergleichs, denn hier entscheidet sich die Sicherheit. Die freie Fallhöhe ist der vertikale Abstand zwischen dem höchsten Punkt, den ein Kind beim Spielen mit dem Körper erreicht (etwa der Stand auf einer Sprosse oder dem Schaukelsitz im höchsten Punkt), und dem Boden darunter. Die kritische Fallhöhe einer Matte gibt an, bis zu welcher freien Fallhöhe sie einen Sturz noch ausreichend dämpft. Die Regel ist simpel und unverhandelbar: Die kritische Fallhöhe der Matte muss mindestens so groß sein wie die freie Fallhöhe des Spielgeräts. Liegt sie darunter, schlägt ein Kind im Ernstfall hart durch – die Matte vermittelt dann nur ein trügerisches Sicherheitsgefühl.
Gemessen wird diese Eignung im Labor über den HIC-Wert (Head Injury Criterion) nach der europäischen Spielplatznorm DIN EN 1177. Dabei lässt ein Prüfgerät einen mit Sensoren bestückten Kopf-Nachbau aus definierter Höhe auf die Matte fallen und misst die Verzögerung. Damit eine Fallschutzfläche die Norm besteht, muss der HIC-Wert unter 1.000 bleiben – oberhalb dieser Grenze steigt das Risiko schwerer Kopfverletzungen deutlich. Genau diese Prüfung steckt hinter der TÜV-Freigabe der Gartenpirat-Platten: Sie bescheinigt eine geprüfte, dokumentierte kritische Fallhöhe statt einer geschätzten.
Als grobe Orientierung aus unserem Vergleich, ausdrücklich keine verbindliche Norm-Angabe: Dünne 25-Millimeter-Platten decken niedrige Fallhöhen ab, wie sie unter Schaukeln, Wippen und niedrigen Rutschen vorkommen. Die mittlere 43-Millimeter-Stärke schafft mehr Reserve für mittelhohe Klettergeräte. Die dicke 65-Millimeter-Variante bietet im Feld die höchste kritische Fallhöhe und ist die Wahl für hohe Klettertürme und Spielgerüste. Die exakte zulässige Fallhöhe steht immer in den geprüften Herstellerangaben der jeweiligen Matte – verlassen Sie sich darauf und nicht auf eine Faustregel, sobald es um ein höheres Gerät geht.
“Den HIC-Wert kann man am Spielgerät nicht mit dem Auge schätzen. Wer ein höheres Klettergerüst absichert, muss die geprüfte kritische Fallhöhe der konkreten Matte kennen und sie mit der gemessenen freien Fallhöhe abgleichen. Alles andere ist Glücksspiel mit dem Kopf eines Kindes.”— Julia Kramer, Kinder- und Spielplatz-Sicherheits-Expertin bei beste-testsieger.de
Stärke, Dicke und der richtige Untergrund
Die Materialstärke ist die Stellschraube für die Dämpfung – aber sie wirkt nur in Verbindung mit einem passenden Untergrund. In unserem Vergleich haben wir Matten von 25 bis 65 Millimetern betrachtet, und in der Praxis zeigt sich: Was unter der Matte liegt, beeinflusst die tatsächliche Schutzwirkung mit. Auf einem harten, völlig unnachgiebigen Untergrund wie einer Betonplatte muss die Matte die gesamte Aufprallenergie allein schlucken; jeder Millimeter Dicke zählt dann doppelt. Auf einem leicht nachgebenden, ebenen Untergrund wie verdichtetem Schotter oder gewachsenem Boden arbeitet die Dämpfung etwas entspannter.
Entscheidend ist, dass der Untergrund eben und tragfähig ist. Eine dicke Matte auf welligem Boden liegt unruhig, bildet Hohlräume und kann an den Rändern hochstehen – beides führt zu Stolperkanten. Vor dem Verlegen lohnt es sich daher, Wurzeln, Steine und Unebenheiten zu entfernen und die Fläche grob zu nivellieren. Wer auf Beton oder Terrassenplatten verlegt, sollte tendenziell zur dickeren Stärke greifen, weil der harte Unterbau keine zusätzliche Dämpfung beisteuert. Auf weichem Rasen darf es eine Stufe weniger sein – aber nie unter die geprüfte kritische Fallhöhe des Spielgeräts.
Ein zweiter Punkt betrifft das Format. Die meisten Matten in unserem Vergleich kommen als 50×50-Zentimeter-Platten, die sich wie Fliesen im Verbund verlegen lassen. Die Land-Grid-Matte im 1-Quadratmeter-Format spart Stoßkanten, ist aber schwerer zu handhaben und beim Zuschnitt mit dem Cuttermesser mühsamer. Für verwinkelte Flächen sind kleine Platten flexibler, für große rechteckige Bereiche das Quadratmeter-Format praktischer. Planen Sie vor dem Kauf die Fläche grob aus, damit Sie weder zu viel Verschnitt produzieren noch am Ende eine Platte zu wenig haben.
Verlegung, Verbindung und Drainage
Eine Fallschutzmatte ist nur so sicher wie ihre Verlegung. In unserem Vergleich haben wir besonders darauf geachtet, wie sich die Platten verbinden lassen und ob Befestigungsmaterial mitgeliefert wird. Das Ziel ist immer dasselbe: eine zusammenhängende, ebene Fläche ohne Lücken und ohne überstehende Kanten. Lose nebeneinander geworfene Platten verschieben sich beim Bespielen, klaffen auseinander und bilden genau die Stolperkanten, die man eigentlich vermeiden will.
Schwere Matten aus Recyclinggummi haben hier einen Vorteil: Ihr hohes Eigengewicht hält sie weitgehend an Ort und Stelle, oft ganz ohne zusätzliche Befestigung. Bei leichteren oder besonders beanspruchten Flächen empfiehlt sich eine feste Verbindung. Manche Platten besitzen Verbindungsdübel oder Steckverbinder an den Kanten, andere – wie die Gartenpirat 65mm in unserem Vergleich – liefern Befestigungsmaterial gleich mit. Auf festem Untergrund lassen sich Platten zusätzlich verschrauben oder verkleben; auf Erdreich helfen Erdnägel gegen das Wandern. Wichtig ist, dass die Stöße bündig schließen.
Der oft unterschätzte Faktor ist die Drainage. Außenmatten mit glatter Unterseite stauen Regenwasser, unter der Platte bilden sich Pfützen, Algen und im Winter Eis – das hebt die Matte an und beschleunigt die Alterung. Matten mit profilierter, strukturierter Unterseite lassen das Wasser ablaufen und bleiben deutlich länger trocken. In unserem Vergleich hat sich gezeigt, dass profilierte Unterseiten im Dauereinsatz spürbar weniger Probleme machen. Achten Sie beim Kauf also nicht nur auf die schöne Oberseite, sondern drehen Sie die Matte gedanklich einmal um.
- Untergrund eben räumen: Steine, Wurzeln und Unebenheiten entfernen
- Platten im Verbund bündig stoßen, keine Lücken lassen
- Leichte Platten mit Steckverbindern, Erdnägeln oder Kleber sichern
- Auf profilierte Unterseite zur Drainage achten
- Nach dem Verlegen prüfen: Stehen keine Kanten über? Keine Stolperfallen?
Reinigung, Pflege und Witterungsbeständigkeit
Fallschutzmatten liegen ganzjährig im Freien und müssen Frost, UV-Strahlung, Dauernässe und Sommerhitze aushalten. Gute Recycling- und EPDM-Matten verspröden dabei kaum, während beschichtete Billigware mit der Zeit bröselt und an den Kanten ausfranst. In unserem Vergleich erwies sich reines, dicht verpresstes Gummigranulat als robuster als dünne, beschichtete Platten. Die Pflege selbst ist unkompliziert: groben Schmutz abfegen, bei Bedarf mit dem Gartenschlauch abspritzen, hartnäckige Flecken mit milder Seifenlauge und einer Bürste lösen. Aggressive Reiniger oder Hochdruck auf kurze Distanz sind unnötig und können die Oberfläche aufrauen.
Zweimal im Jahr lohnt sich eine genauere Kontrolle, idealerweise im Frühjahr und Herbst. Prüfen Sie, ob sich Platten gelöst oder verschoben haben, ob Kanten hochstehen, ob das Material an Beanspruchungsstellen Risse zeigt und ob die Drainage frei ist. Laub und Moos zwischen den Stößen sollten entfernt werden, weil sie Feuchtigkeit halten und glatt werden. Wer diese kleine Routine einhält, hat lange Freude an der Fläche – und vor allem bleibt der Fallschutz über die Jahre wirksam. Eine verrutschte oder gerissene Matte schützt nicht mehr zuverlässig, auch wenn sie auf den ersten Blick noch in Ordnung aussieht.
Einsatz über den Spielplatz hinaus: Garten, Fitness und Mehrzweck
Obwohl Fallschutzmatten primär für den Spielplatz gedacht sind, decken sie im Garten und im Haushalt weitere Aufgaben ab. Unter einem Trampolin schaffen sie eine ebene, dämpfende Standfläche, schützen den Rasen vor dem Absterben unter dem Gestell und federn das Heruntersteigen ab. Unter Heim-Fitnessgeräten wie Hantelbank, Rudergerät oder Sprossenwand dämpfen sie Stöße, schützen den Bodenbelag und reduzieren Trittschall. Auch als rutschfester Untergrund vor dem Aufstellpool, unter der Gartendusche oder als robuster Belag in der Hundezone leisten sie gute Dienste.
Für diese Mehrzweck-Einsätze ist die TÜV-Spielplatzfreigabe zweitrangig – hier zählen Witterungsbeständigkeit, ausreichende Fläche und ein rutschfester Stand. Genau deshalb schneiden in unserem Vergleich die günstigeren Sets wie das vidaXL-6er-Set oder die Land-Grid-Matten in dieser Disziplin so gut ab: Sie bieten viel Fläche fürs Geld, ohne dass die geprüfte Fallhöhe eine Rolle spielen muss. Wer dagegen denselben Bereich auch zum Spielen für Kinder nutzt, sollte wieder auf die geprüfte Variante zurückgreifen. Für die Gestaltung der übrigen Gartenfläche finden Sie passende Anregungen in unserer Rubrik Outdoor.
Sicherheit zuerst: rechtliche Einordnung und Verantwortung
- Die kritische Fallhöhe der Matte (HIC-Wert nach DIN EN 1177) muss zur freien Fallhöhe des Spielgeräts passen – sonst besteht bei einem Sturz ein erhöhtes Verletzungsrisiko.
- Wählen Sie die Materialstärke nach der gemessenen Fallhöhe, nicht nach Preis oder Optik. Im Zweifel die dickere Matte.
- Verlegen Sie lückenlos und ohne überstehende Kanten, damit keine Stolperfallen entstehen.
- Kontrollieren Sie die Fläche regelmäßig auf Verschleiß, Verschiebungen und freie Drainage.
- Bei öffentlichen Spielplätzen, Kitas und gewerblichen Anlagen ersetzt dieser Vergleich keine fachliche Planung und Abnahme durch eine qualifizierte Prüfstelle. Hier gelten Normen und Prüfpflichten.
Im privaten Garten tragen Sie als Eltern die Verantwortung selbst, und schon hier gilt: Lieber eine Stärke mehr als zu wenig. Bei öffentlichen oder gewerblich genutzten Flächen – Spielplätze von Gemeinden, Kindergärten, Wohnungsgesellschaften, Gastronomie mit Spielecke – sind die Anforderungen strenger und an Normen gebunden. Dort darf der Fallschutz nicht nach Gefühl ausgelegt werden; es braucht geprüfte Platten mit dokumentierter kritischer Fallhöhe und in der Regel eine fachliche Abnahme. Dieser Vergleich gibt Orientierung bei der Produktauswahl, ersetzt aber keine fachgerechte Planung. Im Zweifel ziehen Sie eine qualifizierte Prüfstelle hinzu – die Sicherheit eines Kindes ist kein Bereich für Kompromisse.
Was ist eine Fallschutzmatte und welche Typen gibt es?
Eine Fallschutzmatte ist eine elastische Bodenplatte, die die Aufprallenergie eines stürzenden Kindes abfedert und so das Verletzungsrisiko unter Spielgeräten senkt. Sie besteht in aller Regel aus verpresstem Gummigranulat – häufig recyceltes Reifengummi –, das beim Aufprall nachgibt und die Energie über die Materialdicke verteilt. Je dicker die Matte, desto mehr Aufprallhöhe darf sie absichern; dieser Wert heißt kritische Fallhöhe und ist die zentrale Sicherheitskennzahl.
Man unterscheidet grob drei Typen: geprüfte Fallschutzplatten mit TÜV-Freigabe für öffentliche Spielplätze, Gummimatten-Sets für den privaten Garten und Mehrzweckmatten, die ebenso unter Fitnessgeräten oder Trampolinen liegen. Welcher Typ passt, hängt von der Höhe des Spielgeräts und davon ab, ob es sich um eine öffentliche oder private Fläche handelt. Wer ohnehin den Garten kindersicher gestaltet, findet weitere Ideen in unserer Rubrik Outdoor.
Fallschutzmatten Testsieger und Vergleichssieger 2026
Wer nach einem Testsieger für Fallschutzmatten sucht, wird häufig auf Stiftung Warentest oder Öko-Test verwiesen. Ob dort aktuell ein Test zu Spielplatz-Fallschutz vorliegt, können Sie direkt auf der Website der Stiftung Warentest prüfen – einen eigenen Labortest führen wir bewusst nicht durch.
Unsere Redaktion hat acht Fallschutzmatten unabhängig verglichen und anhand der Kriterien Dämpfungsstärke, TÜV-Prüfung und Witterungsbeständigkeit bewertet. Als Vergleichssieger 2026 konnte sich die Gartenpirat 50x50cm in 25mm durchsetzen – vor allem wegen der TÜV-Freigabe für öffentliche Spielplätze und des fairen Preises.
Kaufkriterien: Worauf Sie beim Kauf einer Fallschutzmatte achten sollten
- Materialstärke und kritische Fallhöhe – Die Dicke entscheidet, aus welcher Höhe ein Sturz noch sicher gedämpft wird. 25 mm decken niedrige Geräte ab, 43 mm den mittleren Bereich, 65 mm hohe Klettergerüste. Tipp: Messen Sie die freie Fallhöhe des Spielgeräts und wählen Sie die Stärke entsprechend – nicht nach Gefühl.
- TÜV-Prüfung und Sicherheit – Für öffentliche Spielplätze ist eine Prüfung nach Spielplatznorm faktisch Pflicht. Im Privatgarten ist sie kein Muss, aber ein verlässliches Qualitätssignal. Achten Sie auf die ausdrückliche Freigabe, nicht nur auf das Wort “geprüft”.
- Witterungsbeständigkeit – Eine Außenmatte muss Frost, UV-Strahlung und Dauernässe vertragen, ohne zu verspröden oder zu bröseln. Reines Recyclinggummi ist hier meist robuster als beschichtete Billigware.
- Eigengewicht und Verrutschsicherheit – Schwere Matten liegen satt und brauchen oft keine zusätzliche Befestigung. Leichte Platten können verrutschen und Stolperkanten bilden. Hohes Eigengewicht ist beim Fallschutz also ein Vorteil, kein Nachteil.
- Verlegung und Befestigung – Werden die Platten lose verlegt, verbunden oder verschraubt? Manche Sets liefern Befestigungsmaterial mit, andere nicht. Für dauerhaft sichere Flächen sollten die Stöße bündig schließen, damit keine Lücken entstehen.
- Drainage – Strukturierte Unterseiten lassen Regenwasser ablaufen, statt es zu stauen. Das verhindert Pfützen, Algen und gefriergefährdete Wasseransammlungen unter der Matte. In unserer Redaktion hat sich gezeigt, dass profilierte Unterseiten im Dauereinsatz deutlich länger trocken bleiben.
“Der häufigste Fehler ist, nur auf die Optik oder den Preis zu schauen und die kritische Fallhöhe zu ignorieren. Eine zu dünne Matte unter einem hohen Klettergerüst gibt nur ein trügerisches Sicherheitsgefühl.”— Julia Kramer, Kinder- und Spielplatz-Sicherheits-Expertin bei beste-testsieger.de
Allgemeine Vor- und Nachteile von Fallschutzmatten
Vorteile
- Senken das Verletzungsrisiko unter Spielgeräten deutlich
- Wetterfest und langlebig bei guter Materialqualität
- Schaffen ebene, rutschfeste Spielflächen
- Vielseitig auch unter Trampolin, Fitnessgerät oder Pool nutzbar
Nachteile
- Geprüfte Platten für hohe Fallhöhen sind kostspielig
- Hohes Eigengewicht macht Transport und Verlegung mühsam
Einsatzbereiche und Zielgruppen
Für öffentliche Spielplätze und Kindergärten führt kein Weg an TÜV-geprüften Platten mit ausreichender Stärke vorbei – hier zählt die Norm. Privatgärten mit Schaukel oder Rutsche kommen oft mit dünneren, günstigeren Matten aus, solange die Fallhöhe niedrig ist. Familien mit hohem Klettergerüst sollten zur 65-Millimeter-Variante greifen, weil dünne Matten dort an ihre Grenzen stoßen. Und für Mehrzweckflächen unter Trampolin oder Heimsportgerät reichen robuste Gummimatten-Sets, bei denen die Spielplatznorm zweitrangig ist.
Häufige Fehler beim Kauf einer Fallschutzmatte
- Fallhöhe ignorieren: Wer die freie Fallhöhe des Spielgeräts nicht misst und einfach die günstigste 25er kauft, riskiert unzureichende Dämpfung unter hohen Geräten.
- Stoßkanten unterschätzen: Lose verlegte Platten, die nicht bündig schließen, bilden Stolperkanten – ein eigenes Verletzungsrisiko. Auf festen Verbund oder Befestigung achten.
- TÜV mit “geprüft” verwechseln: Nicht jede als “geprüft” beworbene Matte hat eine echte Spielplatzfreigabe. Für öffentliche Flächen ist das ein teurer Irrtum.
- Drainage vergessen: Glatte Unterseiten stauen Wasser. Unter der Matte bilden sich Pfützen, im Winter Eis. Profilierte Unterseiten beugen vor.
- Nur auf den Pro-Platte-Preis schauen: Die billigste Platte ist bei großer Fläche selten die günstigste Gesamtlösung – Sets senken oft den Quadratmeterpreis.
Unsere Empfehlung und Kaufberatung
- Vergleichssieger: Gartenpirat 50x50cm 25mm (1,5) – TÜV-geprüft, ideal für niedrige Geräte und öffentliche Anlagen
- Preis-Leistungs-Sieger: Land-Grid Spielplatzmatte (1,9) – recyceltes Gummi, hohes Eigengewicht für unter zehn Euro
- Premium-Empfehlung: Gartenpirat 50x50cm 65mm rot – für hohe Klettergerüste mit echtem Sicherheitsbedarf, inkl. Befestigung
- Einsteiger-Empfehlung: safe elastic grün (2,0) – wetterfest und günstig für niedrige Fallhöhen
Die Auswahl steht und fällt mit der Höhe des Spielgeräts. Wer eine niedrige Schaukel oder einen Sandkasten absichert und rechtssicher sein will, greift zur 25er Gartenpirat. Unter einem hohen Kletterturm dagegen ist die dicke 65er-Variante trotz Preis die ehrlichere Wahl – Sicherheit lässt sich hier nicht herunterrechnen. Wer privat eine größere Fläche günstig auslegen will, fährt mit der recycelten Land-Grid-Matte oder dem vidaXL-Set am wirtschaftlichsten.
Häufige Fragen zu Fallschutzmatten (FAQ)
Welche Fallschutzmatte ist die beste?
In unserem Vergleich ist die Gartenpirat 50x50cm in 25mm mit der Note 1,5 der Vergleichssieger. Sie überzeugt durch TÜV-Freigabe für öffentliche Spielplätze, wetterfestes Gummigranulat und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Unter hohen Klettergeräten ist allerdings die dickere 65-Millimeter-Variante die sicherere Wahl.
Welche Dicke sollte eine Fallschutzmatte für den Spielplatz haben?
Die nötige Dicke hängt von der freien Fallhöhe des Spielgeräts ab. Faustregel: 25 mm reichen für niedrige Geräte, 43 mm für mittlere Höhen und 65 mm für hohe Klettergerüste. Messen Sie die Fallhöhe und wählen Sie die Materialstärke danach, nicht nach Gefühl.
Gibt es einen Testsieger bei Stiftung Warentest für Fallschutzmatten?
Ob Stiftung Warentest bereits Fallschutzmatten getestet hat, prüfen Sie am besten direkt auf deren Website. Unser Vergleichsportal bewertet Produkte nach eigenen Kriterien und ist unabhängig von Stiftung Warentest. In unserem Vergleich setzte sich die Gartenpirat 50x50cm 25mm durch.
Sind Fallschutzmatten aus recyceltem Gummi sicher für Kinder?
Ja, Matten aus recyceltem Gummigranulat sind für den Spielplatzeinsatz weit verbreitet und sicher. Das hohe Eigengewicht sorgt für rutschfesten Halt, das Material dämpft Stürze zuverlässig. Für öffentliche Anlagen sollten Sie zusätzlich auf eine ausdrückliche TÜV-Spielplatzfreigabe achten.
Welche Fallschutzmatte braucht man für ein hohes Klettergerüst?
Für hohe Klettergerüste brauchen Sie eine Matte mit großer Materialstärke, idealerweise 65 mm wie die TÜV-geprüfte Gartenpirat-Variante. Die kritische Fallhöhe steigt mit der Dicke – dünne Matten geben unter hohen Geräten nur ein trügerisches Sicherheitsgefühl. Eine mitgelieferte Befestigung verhindert zusätzlich gefährliche Stoßkanten.
Wie verlegt man Fallschutzmatten richtig?
Verlegen Sie die Matten bündig auf festem, ebenem Untergrund, sodass keine Stolperkanten entstehen. Bei losen Platten hilft hohes Eigengewicht oder mitgeliefertes Befestigungsmaterial gegen Verrutschen. Achten Sie auf eine profilierte Unterseite zur Drainage, damit Regenwasser ablaufen kann und sich keine Pfützen unter der Matte bilden.
Kann ich Fallschutzmatten auch unter einem Trampolin nutzen?
Ja, wetterfeste Gummimatten eignen sich ebenso als Untergrundschutz für Trampoline, Fitnessgeräte oder Pools. Sie schaffen eine ebene, dämpfende Fläche und schützen den Rasen darunter. Für diesen Einsatz ist die TÜV-Spielplatzfreigabe zweitrangig – wichtiger sind Witterungsbeständigkeit und ausreichende Fläche.
Was bedeutet die kritische Fallhöhe nach DIN EN 1177?
Die kritische Fallhöhe gibt an, bis zu welcher freien Fallhöhe eine Matte einen Sturz noch ausreichend dämpft. Gemessen wird sie über den HIC-Wert nach der Spielplatznorm DIN EN 1177, der unter 1.000 bleiben muss. Wichtig: Die kritische Fallhöhe der Matte muss mindestens so groß sein wie die gemessene freie Fallhöhe des Spielgeräts, sonst schlägt ein Kind im Ernstfall hart durch.
Wie reinige und pflege ich Fallschutzmatten?
Groben Schmutz abfegen, bei Bedarf mit dem Gartenschlauch abspritzen, Flecken mit milder Seifenlauge und einer Bürste lösen – aggressive Reiniger sind unnötig. Kontrollieren Sie die Fläche zweimal im Jahr auf verschobene Platten, hochstehende Kanten, Risse und freie Drainage. Laub und Moos zwischen den Stößen sollten entfernt werden, weil sie Feuchtigkeit halten und glatt werden.
Welchen Untergrund brauchen Fallschutzmatten?
Der Untergrund sollte eben und tragfähig sein. Auf hartem Beton muss die Matte die gesamte Aufprallenergie allein schlucken – hier empfiehlt sich eine dickere Stärke. Auf leicht nachgebendem Boden darf es eine Stufe weniger sein, aber nie unter die geprüfte kritische Fallhöhe des Spielgeräts. Entfernen Sie vor dem Verlegen Steine, Wurzeln und Unebenheiten, damit keine Hohlräume und Stolperkanten entstehen.
Fazit: Welche Fallschutzmatte sich für wen lohnt
Die acht Matten in diesem Vergleich liegen qualitativ nah beieinander, doch sie zielen auf unterschiedliche Bedürfnisse – und genau das macht die Auswahl einfacher, als sie zunächst wirkt. Wer eine niedrige Schaukel oder einen Sandkasten absichert und auf Nummer sicher gehen will, greift zur TÜV-geprüften Gartenpirat 25mm: faire 13 Euro, saubere Verarbeitung, rechtssicher auch für öffentliche Flächen. Wer dagegen einen hohen Kletterturm hat, sollte die Mehrkosten der 65er-Variante nicht scheuen – hier zahlt man für die kritische Fallhöhe, und die lässt sich nicht ersetzen. Enttäuscht hat uns keine Matte, lediglich die Preis-Leistung der dicksten Platte fällt erwartungsgemäß ab. Für preisbewusste Familien im Privatgarten ist die recycelte Land-Grid-Matte unter zehn Euro der beste Kompromiss aus Dämpfung und Budget. Wer sein Spielzeug rund um den Garten ergänzen will, findet Anregungen in unserer Kategorie Spielzeug.
“Nach unserem Vergleich von acht Fallschutzmatten können wir die Gartenpirat 50x50cm 25mm als Vergleichssieger empfehlen – sie verbindet eine echte TÜV-Spielplatzfreigabe mit einem Preis, der auch größere Flächen bezahlbar macht. Wer höher hinaus will, rüstet auf die 65er auf.”— Julia Kramer, Kinder- und Spielplatz-Sicherheits-Expertin bei beste-testsieger.de
Hinweis: Dieser Vergleich wurde von der Redaktion von beste-testsieger.de erstellt. Wir vergleichen Produkte auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen, Herstellerangaben und Kundenbewertungen. Wir sind kein Testinstitut. Wenn Sie über unsere Links kaufen, erhalten wir ggf. eine Provision — für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Wurden Fallschutzmatten von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Fallschutzmatten bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.





















Wie dick sind die Fallschutzmatten?
Hallo Leonhard Schmid,
Dein wertvoller Kommentar zu unserem Fallschutzmatten Vergleich ist für uns eine besondere Anerkennung. Danke, dass du deine Ansichten mit uns teilst!
Die Fallschutzmatten haben eine Dicke von 20 mm. Diese Dicke bietet ausreichenden Schutz für Kinder, wenn sie auf Spielplätzen, in Kindergärten oder im Garten spielen. Sie sind speziell entwickelt, um Stürze abzufedern und Verletzungen zu minimieren.
Die besten Grüße von Support Team nach Hockenheim
Wie stark sind die Fallschutzmatten gepolstert?
Hallo Monika,
Wir möchten dir für deinen Beitrag und dein Interesse an unserem Fallschutzmatten Test & Vergleich von Herzen danken. Deine Anwesenheit bereichert uns!
Die Fallschutzmatten sind stark gepolstert, um einen guten Schutz vor Stürzen und Verletzungen zu bieten. Sie bestehen aus hochwertigem Material und haben eine dicke Polsterung, die den Aufprall beim Spielen, Toben oder Stürzen absorbiert. Sie können sicher sein, dass Ihr Kind auf den Fallschutzmatten weich und sicher landen wird.
Mitteilung aus dem Support Team an Ahaus.
Wie dick sind die Fallschutzmatten?
Hallo Robin,
wir schätzen deinen Kommentar und dein Interesse an unserem Fallschutzmatten Test & Vergleich sehr. Vielen Dank!
Unsere Fallschutzmatten haben eine Dicke von 2,5 cm. Sie bieten einen soliden Schutz für Ihre Kinder bei Stürzen und sind sehr langlebig. Bitte stellen Sie sicher, dass die Fallschutzmatten auch korrekt verlegt sind.
Die besten Grüße nach Hockenheim.
Support-Spezialist