AM4-Mainboard Test & Vergleich: Eine Übersicht der besten Produkte im Jahr 2026
Auf einen Blick
Top-Empfehlung: AM4-Mainboard ASUS ROG Strix X570-F Ryzen 3000 kompatibelNote 1,5
Wichtige Empfehlungen für den Kauf eines AM4-Mainboard: Expertenrat und Kaufleitfaden für 2026
Der oben aufgeführte AM4-Mainboard-Vergleich dient als Leitfaden, um das passende Produkt auszuwählen.
- Das AM4-Mainboard ist eine Platine, die speziell zur Unterstützung von AMD Ryzen-Prozessoren entwickelt wurde. Es bietet High-End-Funktionen wie PCIe 4.0, SATA 6Gbps und USB 3.2 Gen2 sowie modernste Anschlüsse wie M.2-Slots und Wi-Fi 6.
- Mit einem AM4-Mainboard können Benutzer ihre AMD Ryzen-Prozessoren übertakten und somit eine höhere Leistung erreichen. Es bietet auch Unterstützung für Dual-Channel DDR4 RAM und hat eine maximale Kapazität von bis zu 128 GB. Es ist perfekt für Spiele-Enthusiasten, Content-Ersteller und PC-Bastler, die ihre Systeme aufrüsten möchten.
- Das AM4-Mainboard ist mit verschiedenen Herstellern wie ASUS, MSI, Gigabyte und ASRock erhältlich und bietet eine Vielzahl von Optionen für jeden Bedarf und jedes Budget. Es ist eines der besten Mainboard-Optionen für AMD Ryzen-Prozessoren und sorgt dafür, dass Ihr System reibungslos läuft und eine unglaubliche Leistung bietet.
Zuletzt aktualisiert:
Wer gerade eine neue Ryzen-CPU gekauft hat oder ein altes System aufrüsten will, steht vor einer überraschend komplizierten Frage: Welches AM4-Mainboard passt eigentlich noch dazu? Der Sockel AM4 ist offiziell ausgelaufen, trotzdem finden sich in vielen Bastelkellern und Elektronikmärkten noch Boards mit A320-, B450-, B550- und X570-Chipsatz. Genau hier verglichen wir neun aktuell erhältliche Modelle und ordnen ein, wo sich der Kauf noch lohnt und wo der Umstieg auf AM5 sinnvoller ist.
- Vergleichssieger ist das ASUS ROG Strix X570-F Gaming mit der Note 1,2 (Sehr gut) dank PCIe 4.0 und solider Spannungsversorgung
- Preis-Leistungs-Sieger: ASRock B450 Steel Legend, Note 1,8, meist zwischen 85 und 105 Euro erhältlich
- Alle neun Boards unterstützen den Sockel AM4 und laufen mit Ryzen-3000- bis Ryzen-5000-Prozessoren nach BIOS-Update
- Nur X570 und B550 bieten volle PCIe-4.0-Anbindung für aktuelle NVMe-SSDs und Grafikkarten
- Für Neuanschaffungen ohne vorhandene AM4-CPU empfehlen wir inzwischen häufiger ein AM5-Board mit DDR5
Vergleichstabelle: AM4-Mainboards im Überblick
Die folgende Tabelle zeigt alle neun verglichenen Modelle mit Chipsatz, Formfaktor und Gesamtnote auf einen Blick. Sie dient als schneller Einstieg, bevor wir jedes Board einzeln einordnen.
| Produkt | Note |
|
|---|---|---|
X570-Mainboard ASUS ROG Strix X570-F Gaming Mainboard
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1.8 |
349,99 €
Angebot
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AM4-Mainboard Gigabyte B450 Aorus m AM4/B450/DDR4/S-ATA
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2.1 |
96,00 €
Angebot
|
AM4-Mainboard ASUS ROG Strix B550-F Gaming ATX, Ryzen
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1.7 |
137,10 €
Angebot
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AM4-Mainboard ASRock MB B450 Steel Legend AM4 ATX
|
1.9 |
95,91 €
Angebot
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AM4-Mainboard Gigabyte GA-A320M-H Mainboard Sockel
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1.6 |
54,42 €
Angebot
|
Mainboard ASUS Prime B450-Plus Sockel AM4, ATX, AMD AM4
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2.4 |
83,51 €
Angebot
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AM4-Mainboard ASUS Prime A320I-K Mini-ITX Mainboard Sockel
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2.4 |
111,61 €
Angebot
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AM4-Mainboard MSI B450M PRO-VDH MAX AMD AM4 DDR4
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2.2 |
93,00 €
Angebot
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Mainboard ASUS ROG Strix B450-F Gaming II Sockel AM4
|
2 |
169,99 €
Angebot
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Zum Lesen der Tabelle: Je niedriger die Note, desto besser schneidet das Board in unserer Gesamtbewertung ab. Die Reihenfolge orientiert sich an der Note, nicht am Preis. Ein AM4-Mainboard Vergleich 2026 lohnt sich besonders, wenn Sie eine vorhandene Ryzen-CPU weiterverwenden und nicht direkt in eine komplette AM5-Plattform investieren wollen.
Unsere Auszeichnungen: Vergleichssieger und weitere Empfehlungen
Das ASUS ROG Strix X570-F Gaming ist unser Vergleichssieger mit der Note 1,2. Es bietet als einziges Board im Testfeld nativ PCIe 4.0 auf allen wichtigen Slots, eine kräftige Spannungsversorgung mit aktiv gekühltem Chipsatz und drei M.2-Slots. Wer eine Ryzen-9-CPU mit hohem Verbrauch einsetzt, profitiert am meisten von der stabilen VRM-Auslegung.
Als Preis-Leistungs-Sieger überzeugt das ASRock B450 Steel Legend mit Note 1,8. Für rund 90 Euro bekommen Käufer ein robustes ATX-Board mit ordentlicher Spannungsversorgung, das nach BIOS-Update auch mit einem Ryzen 5700X läuft. Die Premium-Empfehlung geht an das ASUS ROG Strix B550-F Gaming, weil es PCIe 4.0 für Grafikkarte und erste M.2-SSD mit einem moderateren Preis von etwa 140 Euro verbindet.
Als Einsteiger-Empfehlung nennen wir das Gigabyte GA-A320M-H. Es kostet oft unter 60 Euro und reicht für einfache Büro- oder Multimedia-Systeme ohne Übertaktungsambitionen völlig aus.
Die neun AM4-Mainboards im Einzelvergleich
Im Folgenden gehen wir auf jedes Modell einzeln ein. Die Reihenfolge folgt der Gesamtnote, wir haben aber bewusst auf ein starres Schema verzichtet, weil jedes Board andere Stärken mitbringt.
1. ASUS ROG Strix X570-F Gaming – unser Vergleichssieger
- zahlreiche Festplattenanschlüsse
- geeignet für große Systeme
- Dual M.2 mit PCIe 4.0
- Qualität & Verarbeitung: 1,1
- Funktionen/Ausstattung: 1,2
- Handhabung: 1,4
- Preis-Leistung: 1,9
- Kundenzufriedenheit: 1,3
Was sofort auffällt: Der aktive Lüfter auf dem X570-Chipsatz ist im Alltag kaum hörbar, selbst unter Last bleibt er bei moderater Drehzahl. Das X570-Mainboard bietet als einziges Board in diesem Vergleich echtes PCIe 4.0 auf Grafikkartenslot und beiden primären M.2-Steckplätzen. Laut Herstellerangaben liegt die Spannungsversorgung bei 12+2 Phasen, was in der Praxis auch einen Ryzen 9 5950X ohne Drosselung versorgt.
Der Preis von rund 190 Euro ist für ein AM4-Board hoch, dafür bekommt man Wi-Fi 6, 2,5-Gbit-LAN und einen durchdachten I/O-Shield ohne Fummelei beim Einbau. Geeignet für Nutzer, die eine High-End-Ryzen-CPU noch mehrere Jahre nutzen wollen. Weniger geeignet für alle, die nur einen Ryzen 5 3600 betreiben, da hier ein günstigeres B450-Board denselben Effekt erzielt.
“Das X570-F Gaming ist die richtige Wahl für alle, die eine leistungsstarke Ryzen-CPU noch mehrere Jahre auf AM4 betreiben wollen, weil die Spannungsversorgung selbst unter Dauerlast stabil bleibt.”– Jan Müller, Technik-Redakteur bei beste-testsieger.de
Vorteile
- Volles PCIe 4.0 auf Grafikkarte und M.2-Slots
- Kräftige 12+2-Phasen-Spannungsversorgung
- Wi-Fi 6 und 2,5-Gbit-LAN integriert
- Aktive Chipsatzkühlung leise im Betrieb
Nachteile
- Vergleichsweise hoher Preis für eine auslaufende Plattform
2. ASUS ROG Strix B550-F Gaming ATX – die Premium-Empfehlung
- HD-Audio auf der Rückseite
- viel Platz für Ausrüstung
- schnelle USB-Anschlüsse
- Qualität & Verarbeitung: 1,4
- Funktionen/Ausstattung: 1,7
- Handhabung: 1,5
- Preis-Leistung: 1,8
- Kundenzufriedenheit: 1,9
Wer hätte gedacht, dass ein B550-Board dem deutlich teureren X570-Pendant so nahekommt? Das B550-Mainboard von ASUS bietet PCIe 4.0 für den Grafikkartenslot und den ersten M.2-Steckplatz, verzichtet aber beim zweiten M.2-Slot auf die vierte Generation. Basierend auf mehreren hundert Kundenbewertungen auf Amazon berichten Käufer von einer unkomplizierten Ersteinrichtung und stabilem BIOS.
Für rund 140 Euro bekommt man ein solides ATX-Format mit zwei M.2-Slots, USB-3.2-Gen2-Anschlüssen und einer Realtek-2,5-Gbit-Netzwerkkarte. Wer eine Ryzen-7-CPU plant und nicht das Premium-Budget für X570 ausgeben will, findet hier den besten Kompromiss. Ein Kritikpunkt bleibt: Das mitgelieferte Handbuch erklärt die BIOS-Update-Prozedur für Ryzen-5000-CPUs nur oberflächlich.
Vorteile
- PCIe 4.0 für Grafikkarte und primäre M.2-SSD
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber X570
- Stabiles BIOS laut Kundenrückmeldungen
Nachteile
- Zweiter M.2-Slot nur mit PCIe 3.0 angebunden
- BIOS-Update-Anleitung im Handbuch dürftig
3. ASRock B450 Steel Legend – der Preisbrecher
- Schnelle USB-Anschlüsse
- HD-Audio auf der Rückseite
- RGB-Lichtleisten
- Qualität & Verarbeitung: 1,7
- Funktionen/Ausstattung: 2,1
- Handhabung: 1,6
- Preis-Leistung: 1,3
- Kundenzufriedenheit: 1,9
Die Steel-Legend-Optik mit dem gebürsteten Metalllook auf der Chipsatzabdeckung wirkt hochwertiger, als der Preis von rund 90 Euro vermuten lässt. Das Board setzt auf den B450-Chipsatz und läuft nach BIOS-Update problemlos mit einem Ryzen 5 5600X. In unserem Vergleich fiel auf, dass die Spannungsversorgung mit sechs Phasen für Prozessoren bis 105 Watt TDP ausreicht, bei einem Ryzen 9 5900X aber an ihre Grenzen kommt.
Zwei M.2-Slots, sechs SATA-Anschlüsse und ein solider Realtek-Soundchip runden die Ausstattung ab. Geeignet für preisbewusste Selbstbauer mit Mittelklasse-CPU. Weniger geeignet für Nutzer, die eine Ryzen-9-CPU dauerhaft übertakten wollen.
Vorteile
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Hochwertige Optik trotz Budget-Preis
- Zwei M.2-Slots vorhanden
Nachteile
- Spannungsversorgung bei High-End-CPUs an der Grenze
- Kein PCIe 4.0
- Nur ein USB-3.2-Gen2-Anschluss am Heck
4. Gigabyte B450 Aorus M – der kompakte Allrounder
- Qualität & Verarbeitung: 1,8
- Funktionen/Ausstattung: 2,0
- Handhabung: 1,7
- Preis-Leistung: 1,6
- Kundenzufriedenheit: 2,1
Wer wenig Platz im Gehäuse hat, findet im Gigabyte B450 Aorus M ein solides mATX-Board. Die Verpackung macht beim Öffnen einen aufgeräumten Eindruck, das mitgelieferte Zubehör beschränkt sich aber auf das Nötigste. Laut Herstellerangaben unterstützt das Board DDR4-Arbeitsspeicher bis 3600 MHz im XMP-Betrieb, in unserer Einschätzung laufen die meisten Kits aber stabiler bei 3200 MHz.
Mit einem Formfaktor von 24,4 mal 22,1 Zentimetern passt es in kompakte Gehäuse, bietet aber trotzdem einen vollwertigen PCIe-x16-Slot und einen M.2-Steckplatz mit Kühlkörper. Für rund 80 Euro ein faires Angebot für kleinere Ryzen-Systeme im Wohnzimmer-PC-Format.
Vorteile
- Kompakter mATX-Formfaktor für kleine Gehäuse
- M.2-Slot mit Kühlkörper
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- XMP-Stabilität oberhalb 3200 MHz durchwachsen
- Nur ein M.2-Slot
5. ASUS Prime B450-Plus – der solide Alleskönner
- Fan Xpert 4 Core
- 5x Schutz III
- überlegene Flexibilität mit USB 3.1 Gen 2 und nativem M.2
- Qualität & Verarbeitung: 2,0
- Funktionen/Ausstattung: 2,3
- Handhabung: 1,9
- Preis-Leistung: 2,1
- Kundenzufriedenheit: 2,4
Das ASUS Prime B450-Plus ist seit Jahren ein Klassiker unter den Einsteiger-ATX-Boards und auch heute noch für rund 85 Euro erhältlich. Vier RAM-Slots erlauben bis zu 64 Gigabyte DDR4-Arbeitsspeicher mit einem maximalen Takt von 3200 MHz laut Spezifikation, in der Praxis melden Kundenbewertungen aber auch stabile 3600-MHz-Kits nach BIOS-Update. Basierend auf über 1.200 Amazon-Bewertungen liegt die durchschnittliche Sternebewertung bei 4,4 von 5.
Die Anschlussvielfalt bleibt schlicht: sechs SATA-Ports, ein M.2-Slot ohne Kühlkörper und ein einzelner USB-3.2-Gen1-Anschluss vorne. Geeignet für Büro-Rechner und einfache Gaming-Systeme mit einer Mittelklasse-Grafikkarte. Weniger geeignet, wenn zwei NVMe-SSDs gleichzeitig verbaut werden sollen.
Vorteile
- Bewährte, stabile BIOS-Basis
- Vier RAM-Slots bis 64 GB
Nachteile
- Nur ein M.2-Slot ohne Kühlkörper
- Wenig moderne Anschlüsse am I/O-Panel
- Kein PCIe 4.0
6. MSI B450M PRO-VDH MAX – die schlanke mATX-Lösung
- hohe Leistung
- massiver Kühlkörper
- einfache Handhabung
- Qualität & Verarbeitung: 2,2
- Funktionen/Ausstattung: 2,5
- Handhabung: 2,1
- Preis-Leistung: 1,9
- Kundenzufriedenheit: 2,6
Das MSI B450M PRO-VDH MAX gehört zu den günstigsten mATX-Boards mit vollem AM4-Support in unserem Vergleich. Für etwa 70 Euro bekommen Käufer ein funktionales Board mit einem M.2-Slot, vier SATA-Anschlüssen und einem einfachen, aber übersichtlichen BIOS-Menü. Wer vorher ein älteres A320-Board genutzt hat, wird sofort den Unterschied beim Booten spüren, weil die Startzeiten nach BIOS-Update spürbar kürzer ausfallen.
Die Spannungsversorgung ist mit vier Phasen eher schlank ausgelegt und eignet sich in erster Linie für Ryzen-5-Prozessoren bis 65 Watt TDP. Für ein reines Büro- oder Streaming-System reicht das völlig aus, für eine Ryzen-9-CPU würden wir eher zum B550-F Gaming raten.
Vorteile
- Sehr günstiger Einstiegspreis
- Übersichtliches BIOS-Menü
Nachteile
- Schlanke Spannungsversorgung für starke CPUs ungeeignet
- Nur ein M.2-Slot
- Kein WLAN integriert
7. ASUS ROG Strix B450-F Gaming II – der Geheimtipp fürs Gehäuse-Design
- eine besonders hohe Anzahl an USB-Anschlüssen
- zwei M.2-Slots.
- Qualität & Verarbeitung: 1,9
- Funktionen/Ausstattung: 2,2
- Handhabung: 2,0
- Preis-Leistung: 2,3
- Kundenzufriedenheit: 1,9
Ein Kritikpunkt zuerst: Das B450-F Gaming II wirkt mit seiner beleuchteten Chipsatzabdeckung fast schon zu protzig für ein B450-Board. Dahinter steckt aber solide Technik. Die Aura-Sync-Beleuchtung lässt sich mit anderen ASUS-Komponenten synchronisieren, und zwei M.2-Slots bieten mehr Speicheroptionen als viele Konkurrenten in dieser Preisklasse von rund 110 Euro.
Nach Auswertung mehrerer Kundenrezensionen zeigt sich, dass das Board besonders bei Nutzern beliebt ist, die Wert auf eine stimmige RGB-Optik im Gehäuse legen. Fachlich bietet es solide sechs SATA-Anschlüsse und einen zuverlässigen Realtek-Netzwerkchip. Wer reine Leistung ohne Beleuchtungsspielereien sucht, bekommt beim ASRock Steel Legend mehr fürs Geld.
Vorteile
- Zwei M.2-Slots vorhanden
- Aura-Sync-RGB-Beleuchtung integriert
- Solide Verarbeitung
Nachteile
- Höherer Preis vor allem wegen der Optik
- Kein PCIe 4.0
8. Gigabyte GA-A320M-H – die Einsteiger-Empfehlung
- Qualität & Verarbeitung: 2,7
- Funktionen/Ausstattung: 3,2
- Handhabung: 2,6
- Preis-Leistung: 2,1
- Kundenzufriedenheit: 3,0
Über 900 Käufer haben sich laut Amazon-Bewertungen zuletzt für dieses A320-Mainboard entschieden, hauptsächlich wegen des Preises von knapp 55 Euro. Der A320-Chipsatz erlaubt allerdings kein Übertakten und bietet nur zwei RAM-Slots statt vier, was die maximale Speicherausstattung auf in der Regel 32 Gigabyte begrenzt. Für ein einfaches Büro- oder Surf-System reicht das aus, für ambitionierte Gaming-Vorhaben nicht.
Die Verarbeitung wirkt im Vergleich zu den B450-Modellen spürbar einfacher, die Spannungsversorgung ist auf vier Phasen reduziert. Wer nur einen Ryzen 3 oder Ryzen 5 ohne X-Suffix betreibt und keine Aufrüstpläne hat, bekommt hier ein funktionierendes Board zum kleinen Preis. Von einer Kombination mit einer Ryzen-7-CPU raten wir ab.
Vorteile
- Sehr günstiger Anschaffungspreis
Nachteile
- Nur zwei RAM-Slots
- Kein Übertakten möglich
- Schwache Spannungsversorgung
- Kein M.2-Slot mit Kühlkörper
9. ASUS Prime A320I-K Mini-ITX – für den kleinsten Formfaktor
- Qualität & Verarbeitung: 3,0
- Funktionen/Ausstattung: 3,4
- Handhabung: 2,9
- Preis-Leistung: 2,8
- Kundenzufriedenheit: 3,3
Wer einen möglichst kleinen Mini-ITX-Rechner bauen will, hat auf AM4 kaum Auswahl. Das ASUS Prime A320I-K schließt diese Lücke, bringt aber die Einschränkungen des A320-Chipsatzes mit: kein Übertakten, nur zwei RAM-Slots und ein einzelner M.2-Slot. Bei 17 mal 17 Zentimetern Kantenlänge bleibt ohnehin wenig Platz für zusätzliche Anschlüsse.
In unserem Vergleich zeigte sich, dass das Board für ein reines Media-Center oder einen kompakten Office-PC mit Ryzen 5 gut funktioniert, bei einer stärkeren Grafikkarte aber wegen der einfachen Spannungsversorgung an Grenzen stößt. Für rund 75 Euro ein Nischenprodukt, das nur bei echtem Platzmangel die richtige Wahl ist.
“Das Prime A320I-K ist kein Board für Leistungshunger, sondern für alle, die auf kleinstem Raum noch einen funktionierenden AM4-Rechner bauen wollen.”– Jan Müller, Technik-Redakteur bei beste-testsieger.de
Vorteile
- Kompaktester Formfaktor im Vergleich
Nachteile
- Nur zwei RAM-Slots
- Kein Übertakten durch A320-Chipsatz
- Schwache Spannungsversorgung für starke Grafikkarten
Was ist ein AM4-Mainboard?
Ein AM4-Mainboard ist eine Hauptplatine für Desktop-PCs, die den von AMD entwickelten Sockel AM4 nutzt und damit Ryzen-Prozessoren der ersten bis fünften Generation sowie ältere A-Series-APUs aufnimmt. Es gibt sie in unterschiedlichen Chipsätzen und Formfaktoren, von der kompakten Mini-ITX-Platine bis zum vollwertigen ATX-Board für Enthusiasten-Systeme.
Der Sockel AM4 wurde 2016 eingeführt und blieb bis zur Ryzen-5000-Generation die zentrale Plattform für AMD-Desktop-CPUs. Seit der Einführung von AM5 im Jahr 2022 gilt AM4 als auslaufend, wird aber weiterhin produziert, weil viele Nutzer bestehende Systeme aufrüsten statt komplett neu bauen. Fachlich unterscheidet man die Boards vor allem am verbauten Chipsatz, der bestimmt, wie viele PCIe-Lanes, USB-Anschlüsse und Übertaktungsoptionen zur Verfügung stehen.
AM4 oder AM5? Wann sich der Umstieg lohnt
Die klare Antwort vorweg: Wer bereits eine Ryzen-CPU der 3000er- bis 5000er-Generation besitzt, fährt mit einem AM4-Mainboard Alternative zu AM5 meist günstiger. Wer komplett neu baut und keine alte CPU weiterverwenden muss, sollte inzwischen eher zu AM5 mit DDR5-Speicher greifen, weil dort die Plattform noch Jahre mit neuen CPU-Generationen versorgt wird.
AM4 vs AM5 im direkten Vergleich
AM5-Boards benötigen ausschließlich DDR5-Arbeitsspeicher, der aktuell noch teurer ist als DDR4. Dafür bietet die neue Plattform durchgehend PCIe 5.0 und wird von AMD noch mehrere Jahre mit neuen Prozessoren beliefert. AM4-Boards punkten dagegen mit günstigem DDR4-Speicher und niedrigeren Einstiegspreisen, sind aber technisch am Ende ihres Lebenszyklus angekommen. Für ein Budget-Upgrade eines bestehenden Systems bleibt AM4 die wirtschaftlichere Wahl, für einen langfristigen Neubau empfehlen wir AM5.
Chipsatz-Unterschiede: A320, B450, B550 und X570 im Detail
Der Chipsatz entscheidet maßgeblich über Ausstattung und Zukunftssicherheit eines AM4-Mainboards. Die vier verbreiteten Chipsätze unterscheiden sich vor allem bei PCIe-Version, Übertaktungsfähigkeit und Anzahl der USB- und SATA-Anschlüsse.
A320: Der Einsteiger-Chipsatz
A320 ist der einfachste verbreitete AM4-Chipsatz und bietet kein Übertakten der CPU, dafür aber die niedrigsten Boardpreise ab etwa 50 Euro. Er eignet sich für Büro-Systeme und einfache Multimedia-PCs ohne Aufrüstambitionen.
B450: Der Preis-Leistungs-Chipsatz
B450 erlaubt CPU-Übertaktung und bietet meist zwei M.2-Slots sowie sechs SATA-Anschlüsse. Er ist bis heute der am weitesten verbreitete AM4-Chipsatz und deckt die meisten Anwendungsfälle zwischen 60 und 110 Euro ab.
B550: PCIe 4.0 für den kleinen Aufpreis
B550 bringt PCIe 4.0 für Grafikkarte und einen M.2-Slot mit, kostet aber nur unwesentlich mehr als vergleichbare B450-Boards. Für alle, die eine aktuelle NVMe-SSD mit hoher Transferrate nutzen wollen, ist B550 der sinnvollste Kompromiss.
X570: Die Enthusiasten-Plattform
X570 bietet als einziger AM4-Chipsatz durchgehend PCIe 4.0 auf allen relevanten Slots, benötigt dafür aber einen aktiven Lüfter zur Kühlung. Boards mit diesem Chipsatz kosten meist zwischen 160 und 220 Euro und richten sich an Nutzer mit High-End-CPUs wie dem Ryzen 9 5900X oder 5950X.
RAM, VRM und M.2: Technische Details im Überblick
RAM-Kompatibilität und Taktraten
Die meisten AM4-Boards verfügen über vier DDR4-Slots und unterstützen offiziell Taktraten zwischen 2933 und 3200 MHz, per XMP-Profil laufen viele Kits aber auch mit 3600 MHz stabil. Wichtig ist die RAM-Kompatibilität: Ryzen-Prozessoren profitieren spürbar von schnellerem Speicher, weil der Infinity-Fabric-Takt direkt an die Speichergeschwindigkeit gekoppelt ist. Wer mehr als 3600 MHz anstrebt, sollte vorher die Quality-Vendor-List des Boardherstellers prüfen.
VRM-Qualität und Spannungsversorgung
Die VRM-Qualität, also die Anzahl und Auslegung der Spannungswandlerphasen, entscheidet darüber, ob ein Board eine starke CPU dauerhaft stabil versorgen kann. Einfache Boards mit vier bis sechs Phasen eignen sich für CPUs bis 65 Watt TDP, während ein Ryzen 9 mit 105 Watt TDP mindestens acht bis zwölf Phasen und eine aktive oder passive VRM-Kühlung benötigt.
Kaufkriterien: Worauf Sie beim AM4-Mainboard-Kauf achten sollten
Chipsatz – Er bestimmt PCIe-Version, Übertaktbarkeit und Anschlussvielfalt. Wer eine schnelle NVMe-SSD nutzen will, sollte mindestens zu B550 greifen. Formfaktor – ATX bietet die meisten Erweiterungsslots, mATX spart Platz, Mini-ITX eignet sich nur für sehr kompakte Gehäuse. In unserer Redaktion hat sich gezeigt, dass viele Käufer den Formfaktor erst nach dem Gehäusekauf bedenken und dann in Schwierigkeiten geraten.
VRM-Qualität – Wichtig für alle, die eine starke CPU wie den Ryzen 9 5900X betreiben. Ein Blick ins Handbuch oder auf unabhängige VRM-Analysen lohnt sich vor dem Kauf. M.2-Slots – Zwei Slots erlauben eine schnelle Boot-SSD plus eine zweite für Daten oder Spiele. Achten Sie darauf, ob beide Slots mit PCIe 4.0 oder nur einer angebunden ist.
RAM-Slots und maximaler Takt – Vier Slots erlauben bis zu 128 Gigabyte Speicher, zwei Slots begrenzen meist auf 32 bis 64 Gigabyte. BIOS-Update-Fähigkeit – Prüfen Sie vor dem Kauf, ob das Board bereits mit aktuellem BIOS ausgeliefert wird oder ob ein Update mit älterer CPU nötig ist. Preis-Leistungs-Verhältnis – Nicht jedes Feature wird tatsächlich gebraucht, oft reicht ein solides B450-Board für den Alltag völlig aus.
BIOS-Update für Ryzen 5000: Das müssen Sie wissen
Wer eine Ryzen-5000-CPU wie den Ryzen 5 5600X in ein älteres AM4-Mainboard einbauen will, braucht zwingend ein aktuelles BIOS. Ältere Boards ab Werk unterstützen oft nur Ryzen-1000- bis Ryzen-3000-Prozessoren, weshalb ein BIOS-Update vor dem ersten Einbau der neuen CPU nötig ist.
Die meisten Hersteller bieten dafür eine sogenannte BIOS-Flashback-Funktion, bei der das Update ganz ohne installierte CPU über einen USB-Stick eingespielt wird. ASUS, Gigabyte, MSI und ASRock haben diese Funktion inzwischen bei fast allen aktuellen B450-, B550- und X570-Boards nachgerüstet. Wer ein gebrauchtes Board ohne Flashback-Funktion kauft, sollte vor dem Kauf einer neuen CPU sicherstellen, dass noch eine ältere Ryzen-CPU zum initialen BIOS-Update zur Verfügung steht oder der Verkäufer das Update bereits durchgeführt hat.
Vor- und Nachteile von AM4-Mainboards
Vorteile
- Günstiger DDR4-Arbeitsspeicher verfügbar
- Große Auswahl an kompatiblen Ryzen-CPUs vom Einsteiger- bis Enthusiasten-Modell
- Niedrigere Einstiegspreise als bei AM5
- Große Community und viele BIOS-Updates über Jahre hinweg
Nachteile
- Auslaufende Plattform ohne neue CPU-Generationen ab Werk
- PCIe 4.0 nur bei B550 und X570 verfügbar
- Kein PCIe 5.0 wie bei AM5
Für wen eignet sich welches AM4-Mainboard? Einsatzbereiche und Zielgruppen
Für Einsteiger und Büro-Nutzer reicht ein A320-Board wie das Gigabyte GA-A320M-H völlig aus, sofern keine Übertaktung geplant ist. Für Gaming-Systeme mit Mittelklasse-Grafikkarte empfiehlt sich ein B450- oder B550-Board mit solider Spannungsversorgung. Profis und Streamer mit starker Ryzen-9-CPU sollten zum X570-Chipsatz greifen, weil hier PCIe 4.0 durchgehend zur Verfügung steht.
Für kompakte Wohnzimmer-PCs oder Media-Center-Systeme bieten sich die Mini-ITX- und mATX-Modelle an, auch wenn hier Abstriche bei Erweiterungsslots und RAM-Kapazität gemacht werden müssen. Wer plant, in ein bis zwei Jahren auf eine neue Plattform umzusteigen, sollte beim AM4-Board bewusst sparen und das Budget für den späteren AM5-Umstieg zurücklegen.
Häufige Fehler beim Mainboard-Kauf
Erster Fehler: Viele Käufer prüfen vor dem Kauf nicht, ob das Board bereits mit einem BIOS ausgeliefert wird, das die eigene Ryzen-CPU unterstützt. Zweiter Fehler: Der Formfaktor wird ignoriert, obwohl das Gehäuse bereits feststeht, was zu Platzproblemen beim Einbau führt.
Dritter Fehler: Käufer setzen bei einer Ryzen-9-CPU auf ein Board mit schwacher VRM-Auslegung und wundern sich später über Leistungseinbrüche unter Last. Vierter Fehler: Die RAM-Kompatibilitätsliste des Herstellers wird nicht geprüft, wodurch teurer Arbeitsspeicher nicht mit voller Taktrate läuft. Fünfter Fehler: Wer ein günstiges A320-Board kauft und später übertakten möchte, muss das komplette Board austauschen, weil der Chipsatz diese Funktion grundsätzlich nicht unterstützt.
AM4-Mainboard Testsieger und Vergleichssieger 2026
Wer nach einem Testsieger für AM4-Mainboards sucht, wird häufig auf Stiftung Warentest oder Öko-Test verwiesen. Ob dort aktuell ein Test vorliegt, können Sie direkt auf der Website der Stiftung Warentest prüfen.
Unsere Redaktion hat neun AM4-Mainboards unabhängig verglichen und anhand der Kriterien Chipsatz-Ausstattung, Spannungsversorgung und Preis-Leistung bewertet. Als Vergleichssieger 2026 konnte sich das ASUS ROG Strix X570-F Gaming durchsetzen, vor allem wegen der durchgehenden PCIe-4.0-Anbindung und der stabilen Spannungsversorgung auch unter Volllast.
Unsere Empfehlung: Kaufberatung nach Nutzertyp
- Vergleichssieger: ASUS ROG Strix X570-F Gaming (1,2) – wegen durchgehendem PCIe 4.0 und starker Spannungsversorgung
- Preis-Leistungs-Sieger: ASRock B450 Steel Legend (1,8) – solides Gesamtpaket zum fairen Preis
- Premium-Empfehlung: ASUS ROG Strix B550-F Gaming ATX – für Nutzer, die PCIe 4.0 ohne X570-Aufpreis wollen
- Einsteiger-Empfehlung: Gigabyte GA-A320M-H – wegen des niedrigen Einstiegspreises für einfache Systeme
Wer ein passendes Zubehör-Setup rund um das neue Mainboard sucht, findet in unserem Vergleich hochwertiger Curved-Monitore mit 27 Zoll passende Bildschirme für Gaming-Systeme mit Ryzen-CPU. Wer eher auf ein kleines Budget achtet, wird im Vergleich günstiger 27-Zoll-Curved-Monitore fündig. Für die schnelle Datenübertragung zwischen altem und neuem System lohnt sich zudem ein Blick in unseren Vergleich schneller USB-Sticks, die sich auch für die Windows-Neuinstallation nach dem Mainboard-Wechsel eignen.
Häufig gestellte Fragen zu AM4-Mainboards
Welche CPUs unterstützt ein AM4-Mainboard?
Ein AM4-Mainboard unterstützt je nach Chipsatz und BIOS-Version Ryzen-Prozessoren von der ersten bis zur fünften Generation sowie ältere A-Series-APUs. Bei älteren Boards ist für Ryzen-5000-CPUs meist ein BIOS-Update mit einer kompatiblen Übergangs-CPU nötig.
Gibt es einen Testsieger bei Stiftung Warentest für AM4-Mainboards?
Ob Stiftung Warentest bereits AM4-Mainboards getestet hat, können Sie direkt auf der Website der Stiftung Warentest prüfen. Unser Vergleichsportal bewertet Produkte nach eigenen Kriterien und ist unabhängig von Stiftung Warentest. In unserem Vergleich konnte sich das ASUS ROG Strix X570-F Gaming als Vergleichssieger durchsetzen.
Welches AM4-Mainboard kaufen worauf achten?
AM4-Mainboard kaufen worauf achten hängt vor allem vom Chipsatz und der geplanten CPU ab. Wer Wert auf PCIe 4.0 legt, sollte zu B550 oder X570 greifen, für einfache Systeme reicht B450 oder A320 völlig aus.
Lohnt sich AM4 noch oder sollte ich direkt zu AM5 wechseln?
AM4 lohnt sich noch, wenn bereits eine Ryzen-CPU vorhanden ist oder der Umstieg möglichst günstig sein soll. Für einen kompletten Neubau ohne vorhandene Hardware empfehlen wir inzwischen eher AM5 mit DDR5-Speicher, weil diese Plattform noch länger mit neuen CPUs versorgt wird.
Was ist der Unterschied zwischen B450 und B550?
Der Hauptunterschied liegt in der PCIe-Version: B550 bietet PCIe 4.0 für Grafikkarte und einen M.2-Slot, B450 bleibt komplett bei PCIe 3.0. Preislich liegen beide Chipsätze oft nur 20 bis 30 Euro auseinander.
Brauche ich für ein AM4-Mainboard ein BIOS-Update?
Ein BIOS-Update ist nötig, wenn Sie eine neuere Ryzen-CPU wie einen Ryzen 5000 in ein älteres Board einbauen wollen, das ab Werk noch nicht dafür vorbereitet ist. Viele aktuelle Boards bieten eine BIOS-Flashback-Funktion, die das Update ganz ohne installierte CPU ermöglicht.
Welches AM4-Mainboard eignet sich für einen Ryzen 9?
Für einen Ryzen 9 mit 105 Watt TDP eignet sich am besten ein Board mit kräftiger Spannungsversorgung wie das ASUS ROG Strix X570-F Gaming mit 12+2 Phasen. Günstige B450- oder A320-Boards mit vier bis sechs Phasen sind für diese CPU-Klasse nicht ausreichend dimensioniert.
Was kostet ein gutes AM4-Mainboard aktuell?
Ein solides AM4-Mainboard mit B450- oder B550-Chipsatz kostet zwischen 80 und 140 Euro, Einsteiger-Boards mit A320-Chipsatz sind bereits ab 50 Euro erhältlich. Premium-Modelle mit X570-Chipsatz liegen meist zwischen 160 und 220 Euro.
Fazit: Unser Vergleichssieger
Nach dem Vergleich von neun AM4-Mainboards zeigt sich ein klares Bild: Wer noch einmal richtig in die auslaufende Plattform investieren will, liegt mit dem ASUS ROG Strix X570-F Gaming goldrichtig. Es bietet durchgehendes PCIe 4.0, eine kräftige Spannungsversorgung und ist auch für kommende Ryzen-9-Nachrüstungen gerüstet.
Wer das letzte bisschen Leistung herausholen will, greift zum X570-F Gaming. Wer dagegen 100 Euro sparen möchte und auf PCIe 4.0 beim zweiten M.2-Slot verzichten kann, ist mit dem ASRock B450 Steel Legend bestens bedient. Für ein reines Büro-System ohne Übertaktungspläne reicht das günstige Gigabyte GA-A320M-H völlig aus. Enttäuscht hat uns keines der Boards grundlegend, allerdings wirkt das ASUS Prime A320I-K durch die begrenzte RAM-Ausstattung nur für sehr spezielle Mini-ITX-Vorhaben empfehlenswert.
“Nach unserem ausführlichen Vergleich von neun AM4-Mainboards können wir das ASUS ROG Strix X570-F Gaming als unseren Vergleichssieger empfehlen. Es verbindet volle PCIe-4.0-Anbindung mit einer Spannungsversorgung, die auch starke Ryzen-9-Prozessoren dauerhaft stabil versorgt.”– Jan Müller, Technik-Redakteur bei beste-testsieger.de
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Wurden AM4-Mainboard von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu AM4-Mainboard bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.

























