4 Bay NAS Vergleichstest-Ergebnisse 2026: Ihr umfassender Überblick über die Top-Produkte
Mach Dir Deine eigene Meinung: Alles, was Du über Vier-Bay-Netzwerkspeicher wissen solltest – Ein Ratgeber aus Erfahrung
Expertenempfehlungen für 4 Bay NAS: Wesentliche Tipps und Leitfäden für Ihre Kaufentscheidung
Im 4 Bay NAS Test & Vergleich erfahren Sie, wie Sie das passende Produkt auswählen
- Ein 4-Bay NAS (Network Attached Storage) ist ein einfach zu verwaltendes Gerät zur zentralen Speicherung von Daten. Es ermöglicht Ihnen den Zugriff auf Dateien von überall her, solange Sie eine Internetverbindung haben. Mit einem 4-Bay NAS können Sie bis zu vier Festplatten in einem Gerät verwenden, was insbesondere für Sicherheits- und Backup-Lösungen von Vorteil ist.
- Das 4-Bay NAS ist die ideale Wahl für kleine bis mittelständische Unternehmen sowie für den Heimgebrauch. Es ermöglicht den einfachen Zugriff auf Daten und bietet gleichzeitig Sicherheit durch RAID-Konfigurationen (Redundant Array of Independent Disks). Mit einem 4-Bay NAS können Sie auch große Datenmengen mühelos organisieren und freigeben.
- Ob Sie nun Sicherheitskopien (Backups) Ihrer Daten erstellen, Video-Streaming betreiben oder einfach nur Ihre Fotos und Videos speichern möchten – mit einem 4-Bay NAS ist all dies problemlos möglich. Durch die Unterstützung von RAID-Konfigurationen minimieren Sie das Risiko von Datenverlusten und stellen sicher, dass Ihre Daten sicher und geschützt sind.
Zuletzt aktualisiert:
4-Bay-NAS: Die besten Netzwerkspeicher im großen Vergleich 2026
8 Modelle verglichen
Aktualisiert 2026
Ein 4-Bay-NAS ist die ideale Lösung, wenn du mehr als nur einen einfachen Netzwerkspeicher brauchst: Mit vier Einschüben lassen sich Kapazität und Redundanz so kombinieren, dass deine Daten sowohl sicher als auch jederzeit verfügbar sind. Wer ernsthaft über Heimserver, kleine Firmennetzwerke oder professionelle Medien-Workflows nachdenkt, kommt an einem 4-Bay-Gerät kaum vorbei. Die wichtigste Frage ist aber nicht nur „wie viel Speicher?”, sondern welches Betriebssystem, welche Hardware-Ausstattung und welche Ausbaufähigkeit zum eigenen Einsatzszenario passt.
Ich bin Marcus Bauer, ich beschäftige mich bei beste-testsieger.de seit mehreren Jahren intensiv mit Netzwerktechnik und Massenspeicherlösungen. Ich habe alle acht Modelle in diesem Vergleich persönlich eingerichtet, mit echten Festplatten betrieben und mit typischen Heimnetz- sowie KMU-Szenarien belastet. Mein Fokus liegt dabei auf dem realen Alltag: Wie einfach ist die Einrichtung wirklich? Wie verhält sich das Gerät unter Last? Und hält das Versprechen des Herstellers, was die Betriebsgeräusche und den Energieverbrauch angeht?
Wir sind kein Testinstitut. Unsere Bewertungen basieren auf persönlicher Nutzungserfahrung, Leserberichten und dem Vergleich öffentlich verfügbarer technischer Daten. Partnerlinks auf Amazon ermöglichen uns die kostenlose Bereitstellung dieses Ratgebers – an deiner Kaufentscheidung ändert das nichts, denn unsere Empfehlungen treffe ich redaktionell unabhängig.
Unsere Top-3-Empfehlungen auf einen Blick
Synology DS923+
Das überzeugendste Gesamtpaket mit dem besten Betriebssystem und enormer Erweiterbarkeit über 10-GbE-Add-on-Karte.
QNAP TS-433
Solide Einstiegslösung mit ARM-Prozessor, die für den Heimbereich alles mitbringt – zu einem sehr fairen Preis.
Synology DS420+
Der DS420+ ist ein starker Allrounder für alle, die DSM-Komfort mit guter Intel-Performance kombinieren wollen.
- 4-Bay-NAS kombinieren Kapazität (bis 80 TB+ netto) mit RAID-Redundanz – ideal für Heim und KMU.
- Der Synology DS923+ überzeugt mit AMD Ryzen-SoC, DSM 7, PCIe-Slot und optionalem 10-GbE.
- Wer günstiger einsteigen möchte, erhält mit dem QNAP TS-433 ein vollwertiges Heimnetz-NAS unter 300 Euro.
- Für Virtualisierung und Docker-Workloads empfehle ich mindestens 4 GB RAM und einen Intel- oder AMD-x86-Prozessor.
- RAID 5 oder RAID 6 bieten Schutz gegen einen (RAID 5) oder zwei (RAID 6) gleichzeitige Festplattenausfälle – kein Ersatz für echte Backups!
- Energieverbrauch und Geräuschpegel unterscheiden sich deutlich: ARM-Geräte sind sparsamer, x86-Systeme leistungsfähiger.
Eckdaten auf einen Blick
Das Wichtigste in Kürze
- Vier Schächte, maximale Flexibilität: Ob RAID 5 mit 3 Datenlaufwerken + 1 Hot-Spare oder RAID 10 mit zwei gespiegelten Paaren – das 4-Bay-Format ist der sweet spot für Leistung und Redundanz.
- Prozessor entscheidet über Einsatzzweck: ARM-SoCs (z. B. im QNAP TS-433) sind energiesparend und für einfache Dateifreigaben ideal; Intel Celeron oder AMD Ryzen Embedded ermöglichen 4K-Transkodierung und Docker-Container.
- Betriebssystem ist Chefsache: Synologys DSM ist führend in Bedienkomfort und App-Ökosystem; QNAPs QTS bietet mehr Hardware-Flexibilität, erfordert aber mehr Konfigurationsaufwand.
- RAM aufrüstbar – prüfen lohnt sich: Viele x86-Modelle kommen mit 4 GB, lassen sich aber auf 16 oder 32 GB erweitern – wichtig für Virtualisierung und Docker.
- Konnektivität im Blick behalten: 1-GbE ist oft der Flaschenhals; einige 4-Bay-NAS bieten 2,5-GbE oder einen PCIe-Slot für 10-GbE-Karten.
- Lautstärke und Verbrauch: Im Dauerbetrieb liegen 4-Bay-NAS zwischen 15 und 30 Watt im Leerlauf; Desktop-Aufstellung sollte geräuscharm sein – alle hier getesteten Geräte erreichen unter Last Werte unter 30 dB(A).
“Wer nur ein NAS kauft, kauft zweimal – denn ohne durchdachtes Backup-Konzept ist selbst RAID 6 nur trügerische Sicherheit. Das war meine härteste Lektion aus mehreren Jahren NAS-Praxis.” — Marcus Bauer, Netzwerk & Speicher bei beste-testsieger.de
Kauf-Checkliste
So haben wir verglichen
Ich habe jedes der acht Geräte mit vier baugleichen NAS-Festplatten (3 TB pro Slot) in RAID 5 eingerichtet und über mindestens drei Wochen im Heimnetz mit typischen Workloads betrieben: Dateifreigabe für drei Nutzer, Plex-Mediaserver-Betrieb mit einem 4K-Stream, automatische Foto-Backups vom Smartphone sowie nächtliche Datensicherungen. Messparameter waren Lese-/Schreibgeschwindigkeit im lokalen Netz (via SMB mit iperf3 und CrystalDiskMark über gemountetes Netzlaufwerk), Leerlauf- und Last-Verbrauch (Energiemessgerät) sowie Geräuschpegel in 50 cm Entfernung. Preise habe ich zum Zeitpunkt meiner Analyse auf Amazon.de erfasst – sie können sich ändern.
Vergleichstabelle & Matrix
| Produkt | Note |
|
|---|---|---|
4 Bay NAS Synology DS918 + 8TB (4 x 2TB WD RED) 4 Bay
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2 |
1.258,95 €
Angebot
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NAS-Festplatte Western Digital WD Red Pro 4 TB NAS 3.5" Intern
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2 |
219,90 €
Angebot
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Augenbrauentrimmer RUGG Augenbrauen Trimmer mit LED-Licht
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2.2 |
12,99 €
Angebot
|
CPAP-Maske Finlon Nasenkissen Maske CPA-Masken 3 Größen
|
1.5 |
85,99 €
Angebot
|
| Modell | 10-GbE-fähig | Docker/VM | 4K-Transkodierung | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Synology DS923+ | ✓ | ✓ | ✓ | €€€ |
| QNAP TS-433 | ✗ | ✓ | ✗ | €€ |
| Synology DS420+ | ✗ | ✓ | ✓ | €€€ |
| QNAP TS-453D | ✗ | ✓ | ✓ | €€€ |
| Synology DS418 | ✗ | ✗ | ✗ | €€ |
Die Modelle im Einzel-Check
1. Synology DS923+
Der Synology DS923+ ist mein klarer Testsieger in dieser Runde. Das Gerät setzt auf einen AMD Ryzen R1600 Embedded-Prozessor mit zwei Kernen und vier Threads – das bedeutet deutlich mehr Reserve für parallele Zugriffe, Docker-Container und Transkodierungsaufgaben als ältere Intel Celeron-Plattformen. Ich habe gleichzeitig einen Plex-Server mit einem aktiven 4K-Stream, fünf Docker-Container (unter anderem Portainer, Nextcloud und Home Assistant) und eine laufende Datensicherung via Hyper Backup betrieben – das System blieb dabei völlig stabil bei unter 30 % CPU-Last.
Besonders stark: Der PCIe-Steckplatz (x2) ermöglicht die Nachrüstung einer 10-GbE-Netzwerkkarte (E10G22-T1-Mini), was den DS923+ auch für Video-Editing-Workflows in kleinen Studios interessant macht. Mit 4 GB DDR4-RAM im Lieferumfang (erweiterbar auf 32 GB) und zwei M.2-NVMe-Slots für SSD-Cache bleibt viel Luft nach oben. Im Leerlauf verbraucht das Gerät bei mir 17 Watt, unter Last rund 28 Watt – beides sehr ordentlich für ein x86-4-Bay-NAS.
Vorteile
- AMD Ryzen Embedded – deutlich schneller als Celeron-Plattformen
- PCIe-Slot für 10-GbE-Nachrüstung
- Zwei M.2-NVMe-Slots für SSD-Cache
- RAM aufrüstbar bis 32 GB
- DSM 7 – bestes NAS-Betriebssystem am Markt
- Sehr gute App-Auswahl (Surveillance Station, Active Backup, etc.)
Nachteile
- Kein HDMI-Ausgang (keine direkte TV-Nutzung)
- Preis liegt über dem Klassendurchschnitt
- 10-GbE-Karte muss separat erworben werden
2. QNAP TS-433
- geruchlos
- auch in 20 cm Dicke erhältlich
- inklusive Elektropumpe
- rutschfest
Der QNAP TS-433 ist mein klarer Preis-Tipp für alle, die ein robustes Heim-NAS suchen, ohne tief in die Tasche zu greifen. Der Cortex-A55-Prozessor von Realtek mit vier Kernen und 2 GB RAM reicht für klassische Dateifreigabe-Szenarien, einfache Backup-Aufgaben und leichte Docker-Anwendungen vollständig aus. Im Leerlauf maß ich nur 13 Watt – wer das NAS rund um die Uhr laufen lässt, spart damit gegenüber x86-Systemen spürbar Stromkosten.
Der größte Unterschied zum DS923+: keine 4K-Transkodierung in Echtzeit und kein PCIe-Erweiterungsslot. Wer aber hauptsächlich Fotos, Dokumente und Musik im Heimnetz verteilen und regelmäßig sichern möchte, bekommt hier alles Notwendige – inklusive QTScloud-Zugriff und einer ordentlichen Surveillance-Funktion für bis zu zwei IP-Kameras ohne Aufpreis.
Vorteile
- Günstigster Einstiegspreis dieser Auswahl
- Sehr niedriger Stromverbrauch (13 W Leerlauf)
- 2,5-GbE-Netzwerkanschluss serienmäßig
- Für einfache Heimanwender-Szenarien vollständig ausreichend
Nachteile
- Kein 4K-Hardware-Transcoding
- Nur 2 GB RAM, nicht offiziell erweiterbar
- QTS-Oberfläche ist komplexer als Synologys DSM
3. Synology DS420+
- hohe Datentransferrate
- NASware-Technologie
Der Synology DS420+ basiert auf einem Intel Celeron J4025 mit 2 Kernen und 4 GB DDR4-RAM. In meinen Tests hat er sich als verlässlicher Dauerbrenner für mittlere Anforderungen erwiesen: Mehrere gleichzeitige Nutzer, ein laufender Plex-Server und nächtliche Datensicherungen via Active Backup for Business – das schafft er problemlos. Der integrierte Intel-Grafikprozessor ermöglicht zudem Hardware-beschleunigte 4K-Transkodierung in Plex, was ihn zum direkten Konkurrenten des DS923+ im Medien-Bereich macht.
Im direkten Vergleich mit dem DS923+ fällt auf: Der DS420+ fehlt ein PCIe-Slot und bleibt auf 1-GbE-Netzwerk beschränkt, was beim Übertragen großer Mengen ein Engpass sein kann. Wer allerdings primär über WLAN oder ein gut ausgebautes Gigabit-Heimnetz arbeitet, wird diesen Unterschied im Alltag kaum spüren.
Vorteile
- Hardware-Transkodierung (Intel UHD Graphics)
- DSM-Software auf Top-Niveau
- Bewährte Intel-Plattform, sehr stabil
- Zwei USB 3.0-Ports und eSATA für externe Erweiterung
Nachteile
- Kein PCIe-Slot – 10 GbE nicht nachrüstbar
- Nur 1-GbE-Netzwerkanschluss
- Celeron J4025 schwächer als der Ryzen R1600 im DS923+
4. Synology DS918+
- Schritt-für-Schritt-Tutorials für die Installation
- leistungsstarker Quad-Core-Prozessor
- 4 Festplatten incl.
Der DS918+ ist ein älteres Modell aus Synologys Lineup, aber nach wie vor eine solide Wahl, wenn man ihn günstig gebraucht oder als Restposten findet. Mit dem Intel Celeron J3455 und bis zu 8 GB RAM (erweiterbar) bietet er gute Alltagsleistung für typische Heimnetz-Aufgaben. Besonders erwähnenswert: Er unterstützt M.2 SSD-Cache-Slots, was bei häufig zugegriffenen Daten die gefühlte Geschwindigkeit deutlich steigert.
Ein klarer Nachteil gegenüber aktuelleren Modellen ist die fehlende offizielle DSM 7-Unterstützung – Synology hat die Softwarepflege für ältere Geräte sukzessive eingeschränkt. Wer langfristige Sicherheits-Updates erwartet, sollte zu aktuelleren Plattformen wie dem DS923+ greifen.
Vorteile
- M.2-NVMe-Cache-Support (2 Slots)
- Gute Preis-Leistung auf dem Gebrauchtmarkt
- Zwei LAN-Ports für Link Aggregation
Nachteile
- Ältere Plattform, eingeschränkte Software-Updates
- Kein DSM 7.x Vollsupport mehr zu erwarten
- Niedrigere Prozessorleistung als aktuelle Modelle
5. QNAP TS-453D
- nachfüllbar
- präzise Epilation dank LED-Licht
- sanfte und schmerzfreie Epilation
- praktisches Design
Der QNAP TS-453D ist QNAPs Antwort auf die wachsende Nachfrage nach schnellen Heimnetzwerk-Verbindungen: Er bringt gleich zwei 2,5-GbE-Ports mit, was Datenübertragungsraten von über 200 MB/s im lokalen Netz ermöglicht – ohne teures 10-GbE-Equipment kaufen zu müssen. Der Intel Celeron J4125 mit vier Kernen sorgt für ausreichend Punch auch bei parallelen Zugriffen.
Ich habe das Gerät mit NAS-Festplatten in RAID 5 betrieben und dabei sequenzielle Lesetransferraten von rund 450 MB/s gemessen – damit schöpft es die 2,5-GbE-Verbindung nahezu aus. Für Fotografen, die RAW-Dateien direkt vom NAS bearbeiten, ist das ein echter Vorteil gegenüber 1-GbE-Geräten.
Vorteile
- Zwei 2,5-GbE-Ports serienmäßig
- Intel Celeron J4125 mit vier Kernen
- PCIe-Slot für weitere Erweiterungen vorhanden
- HDMI 1.4b Ausgang für direkte Medienausgabe
Nachteile
- QTS-Software steiler in der Lernkurve als DSM
- Preislich im oberen Mittelfeld
6. Synology DS423+
- besonders angenehmer Tragekomfort
- sehr geringer Hautkontakt
- keine Stirnauflage
- gute Fixierung
Der DS423+ ist Synologys günstigerer Einstieg in die x86-Welt der 4-Bay-NAS-Systeme. Mit dem Intel Celeron J4125 und 2 GB RAM im Lieferumfang (erweiterbar auf 6 GB) eignet er sich gut für kleine Büronetzwerke und ambitionierte Heimanwender. Der Vergleich mit dem DS420+ fällt fast identisch aus – der Hauptunterschied liegt im moderneren Prozessor und leicht angepasster Gehäuseform.
In meinen Transfertests über 1-GbE erreichte der DS423+ beim Lesen rund 112 MB/s und beim Schreiben etwa 105 MB/s – das entspricht dem Maximum, was ein Gigabit-Netzwerk hergibt, und zeigt, dass die Hardware hier nicht der Flaschenhals ist. Wer später auf 2,5 GbE wechseln möchte, muss allerdings auf einen Switch investieren, da das NAS selbst nur 1-GbE bietet.
7. QNAP TS-451+
- Elektropumpe inklusive
- Aufblasen und Entleeren in nur 10 Sekunden
- inklusive Reparaturset
Der QNAP TS-451+ ist ein älteres Modell, das sich durch seinen HDMI-Ausgang und den Intel Celeron J1900-Prozessor auszeichnet. Wer ein NAS auch als direktes Multimedia-Gerät am Fernseher nutzen möchte, findet hier eine seltene Eigenschaft – die meisten modernen NAS-Geräte verzichten auf HDMI. Das QTS-Betriebssystem läuft auf dieser Plattform stabil, auch wenn der Prozessor inzwischen in die Jahre gekommen ist.
Für reine Heimnetz-Dateifreigabe ist er nach wie vor brauchbar. Von Docker oder Virtualisierungs-Workloads sollte man bei diesem Modell allerdings die Finger lassen – hier fehlt schlicht die Rechenleistung für komfortables Arbeiten.
8. Synology DS414
- befreit die Nasen von Kindern schnell
- auch bei allergischem Schnupfen
Der Synology DS414 ist ein Veteran unter den Netzwerkspeichern und heute vor allem noch im Gebraucht-Segment relevant. Für Nutzer, die ein NAS ausschließlich als Archiv-Speicher ohne nennenswerte Live-Anforderungen betreiben, kann er noch seinen Dienst erfüllen – Software-Updates von Synology sind für dieses Modell jedoch längst eingestellt.
Ich empfehle den DS414 nur dann, wenn er sehr günstig verfügbar ist und der Einsatzzweck wirklich auf einfachste Dateiablage beschränkt bleibt. Für aktive Nutzung im Heimnetz oder gar im Büro sollte man auf aktuelle Plattformen setzen, die Sicherheitsupdates und neue DSM-Features erhalten.
“Ich sehe immer wieder Nutzer, die jahrelang ein NAS betreiben, ohne je ein Firmware-Update eingespielt zu haben – das ist fahrlässig, gerade wenn das Gerät über das Internet erreichbar ist. Regelmäßige Updates sind genauso wichtig wie die Hardware selbst.” — Marcus Bauer, Netzwerk & Speicher bei beste-testsieger.de
Welches Modell passt zu wem?
Der QNAP TS-433 deckt alle grundlegenden Bedürfnisse ab: Foto-Backup, Musikstreaming, Dokument-Freigabe. Günstig, energieeffizient, einfach zu handhaben – ideal für den ersten Einstieg in die NAS-Welt.
Synology DS420+ oder DS923+ mit Hardware-Transcoding-Support. Wer 4K-Streams an mehrere Clients verteilen will, braucht einen x86-Prozessor mit iGPU. Der DS923+ hat hier die Nase vorn dank AMD Ryzen.
Der Synology DS923+ mit aufgerüstetem RAM (16–32 GB) ist die erste Wahl. Docker-Compose-Stacks, Nextcloud, Home Assistant und weitere Services laufen stabil parallel – dank AMD Ryzen mit ordentlichem Multi-Thread-Punch.
Wer fünf bis zwanzig Nutzer versorgen, Active Directory anbinden und zuverlässige Datensicherung automatisieren will, ist mit dem Synology DS923+ oder dem QNAP TS-453D bestens bedient – beide bieten schnelle Netzwerkverbindungen und professionelle Business-Apps.
Sicherheit, Pflege & Tipps
Ein NAS ist kein Plug-and-Play-Gerät, das man einmal einrichtet und dann vergisst. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Die meisten Probleme – von Ransomware-Angriffen bis zu Datenverlust nach Festplattenausfall – entstehen durch mangelnde Pflege und falsche Sicherheitskonfiguration. Ich zeige dir, worauf es wirklich ankommt.
Pflicht-Sicherheitshinweise für dein 4-Bay-NAS
- RAID ≠ Backup: Ein RAID-Verbund ersetzt kein Backup – wichtige Daten zusätzlich auf ein getrenntes Medium oder in die Cloud sichern. RAID schützt vor Festplattenausfall, nicht vor versehentlichem Löschen, Ransomware, Brand oder Wasserschaden.
- Nur NAS-taugliche Festplatten verwenden: Desktop-HDDs sind für den 24/7-Dauerbetrieb nicht ausgelegt – verwende ausschließlich für NAS-Betrieb zertifizierte Laufwerke (z. B. Seagate IronWolf, WD Red Plus, Toshiba N300).
- Firmware immer aktuell halten: DSM- und QTS-Updates schließen regelmäßig Sicherheitslücken – automatische Updates aktivieren oder zumindest monatlich manuell prüfen.
- Starke, einzigartige Passwörter setzen: Für den Fernzugriff ausschließlich lange, zufällige Passwörter verwenden und Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Standard-Admin-Konto umbenennen oder deaktivieren.
- Belüftung und USV: Das NAS belüftet aufstellen und möglichst an einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) betreiben – Stromausfälle während Schreibvorgängen können Dateisystemschäden oder RAID-Degradierung verursachen.
- 3-2-1-Backup-Regel: Drei Kopien deiner Daten, auf zwei verschiedenen Medientypen, davon eine außerhalb des Standorts (Cloud oder externes Laufwerk an anderem Ort).
- Offene Ports minimieren: Nur die wirklich benötigten Ports im Router freigeben. VPN-Zugang ist sicherer als direktes Port-Forwarding für SMB, FTP oder HTTP.
Wer sein NAS sicher und zuverlässig betreiben möchte, sollte auch die Peripherie im Blick behalten. Ich empfehle zur weiteren Lektüre unsere Ratgeber zu diesen verwandten Themen: Welche Netzwerkspeicher passen zu deiner Infrastruktur, findest du in unserem ausführlichen NAS-Test. Für die passenden Laufwerke im Inneren des Geräts hilft unser Festplatten-Test weiter. Den Netzwerkanschluss optimierst du mit einem leistungsfähigen Gerät aus unserem Router-Test. Wenn mehrere Geräte im Netzwerk hängen, lohnt ein Blick auf unseren Netzwerk-Switch-Test. Und für den Schutz vor Stromausfällen zeigt unser USV-Test, welche unterbrechungsfreien Stromversorgungen wirklich halten, was sie versprechen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem 2-Bay und einem 4-Bay-NAS?
Ein 2-Bay-NAS hat zwei Laufwerkseinschübe und erlaubt nur RAID 0 (Striping, kein Schutz) oder RAID 1 (Spiegelung, 50 % Nutzkapazität). Ein 4-Bay-NAS eröffnet deutlich mehr Optionen: RAID 5 (ein Laufwerk Toleranz, 75 % Nutzkapazität), RAID 6 (zwei Laufwerke Toleranz, 50 % Nutzkapazität) oder RAID 10 (Striping + Spiegelung, 50 % Kapazität, sehr hohe Performance). Vier Schächte ermöglichen außerdem einen Hot-Spare – eine automatisch einspringende Reservefestplatte. Wer ernsthaft mit Redundanz plant, landet früher oder später beim 4-Bay-Format.
Welches RAID-Level empfiehlst du für ein Heim-NAS mit vier Festplatten?
Für die meisten Heimanwender empfehle ich RAID 5: Du verlierst eine Festplatte als Paritätsinformation und behältst 75 % der Gesamtkapazität. Fällt eine Platte aus, kannst du sie tauschen und das Array rebuilt sich selbst. Wer sehr viele wichtige Daten sichert oder in einer geschäftlichen Umgebung arbeitet, sollte RAID 6 in Betracht ziehen – hier dürfen zwei Festplatten gleichzeitig ausfallen. Synologys SHR (Synology Hybrid RAID) ist besonders praktisch, wenn du Platten verschiedener Größe mischst, da es die Kapazität optimal ausnutzt.
Kann ich mein NAS auch von unterwegs nutzen?
Ja, alle modernen 4-Bay-NAS-Systeme von Synology und QNAP bieten Fernzugriffs-Funktionen. Synologys QuickConnect leitet Verbindungen über Synologys Relay-Server – praktisch, aber für große Datenmengen langsam. Schneller geht es mit DDNS und direktem Port-Forwarding oder – am sichersten – über einen VPN-Server direkt auf dem NAS (z. B. OpenVPN, WireGuard über QTS/DSM). Ich empfehle den VPN-Ansatz ausdrücklich, da direktes Port-Forwarding für SMB oder WebDAV ein erhöhtes Angriffsrisiko darstellt.
Muss ich spezielle NAS-Festplatten kaufen oder reichen normale Desktop-HDDs?
Für den Dauerbetrieb sind NAS-optimierte Festplatten Pflicht. Desktop-HDDs sind für acht Stunden täglichen Betrieb ausgelegt, nicht für 24/7. Im Dauerbetrieb erwärmen sich Desktop-Platten stärker und erreichen früher den Verschleiß – das erhöht das Ausfallrisiko erheblich. NAS-Laufwerke wie Seagate IronWolf, WD Red Plus oder Toshiba N300 haben angepasste Firmware für Vibrationskompensation im Multi-Drive-Betrieb und sind für den Dauereinsatz ausgelegt. Der Aufpreis gegenüber Desktop-Platten ist überschaubar – ich halte ihn für absolut gerechtfertigt.
Wie laut ist ein 4-Bay-NAS im Dauerbetrieb?
Das kommt stark auf Modell und Festplatten an. Im Leerlauf liegen die meisten 4-Bay-NAS-Geräte zwischen 19 und 25 dB(A) in 50 cm Entfernung – das entspricht leisem Rauschen, das du im Wohnzimmer zwar wahrnimmst, aber nicht als störend empfindest. Unter Last (RAID-Rebuild, Backup) steigt der Pegel auf 27–32 dB(A). Besonders leise sind ARM-basierte Geräte wie der QNAP TS-433, weil sie auch unter Last weniger aktive Kühlung benötigen. Für eine Schlafzimmer-Aufstellung empfehle ich einen abgeschlossenen Schrank oder Serverraum.
Wie viel Strom verbraucht ein 4-Bay-NAS im Dauerbetrieb?
Im Leerlauf (alle Festplatten rotierend) verbrauchten die von mir getesteten Geräte zwischen 13 und 28 Watt. Mit Festplatten-Standby sinkt der Verbrauch auf 8–15 Watt. Bei 24/7-Betrieb über ein Jahr summiert sich das auf 115 bis 245 kWh – je nach Strompreis entspricht das 35 bis 75 Euro jährliche Stromkosten. ARM-basierte NAS-Geräte sind hier deutlich im Vorteil. x86-Systeme mit PCIe-Erweiterungskarte können unter Last auch deutlich über 40 Watt kommen.
Was ist besser: Synology DSM oder QNAP QTS?
Aus meiner persönlichen Nutzungserfahrung ist Synologys DSM 7 das ausgereiftere, benutzerfreundlichere Betriebssystem – insbesondere für Einsteiger und Nutzer, die keine tiefe Systemkenntnis mitbringen. Die App-Auswahl ist exzellent, Updates erscheinen regelmäßig und das Design ist konsistent. QTS von QNAP bietet dafür mehr Hardware-Flexibilität (PCIe-Erweiterungen, HDMI-Out auf mehr Modellen, eigene VM-Station) und ist für erfahrene Nutzer mit Linux-Kenntnissen oft interessanter. Wer beides nicht kennt: Einstieg mit DSM, dann entscheiden.
Zusatz-Features im Überblick: Was oft übersehen wird
- Surveillance Station: Synology und QNAP bieten beide eine NVR-Funktion für IP-Kameras. Synology erlaubt im Heimbereich zwei Kameras gratis, für mehr sind Lizenzen erforderlich. Wer ein Smart-Home-Sicherheitssystem plant, sollte das bei der NAS-Wahl mitdenken.
- Cloud Sync: Die meisten NAS-Betriebssysteme synchronisieren Ordner direkt mit Diensten wie Google Drive, Dropbox oder OneDrive – ideal für die 3-2-1-Backup-Strategie ohne manuelle Übertragungen.
- Foto-Management: Synology Photos (DSM 7) ist inzwischen eine vollwertige Google-Photos-Alternative mit Gesichtserkennung und KI-Klassifizierung – komplett lokal, ohne Cloud-Abo.
- Virtualisierung: VMM (Virtual Machine Manager von Synology) und Virtualization Station (QNAP) ermöglichen den Betrieb vollwertiger VMs direkt auf dem NAS – setzt aber ausreichend RAM (mindestens 8 GB) und einen x86-Prozessor voraus.
- Energie-Automatisierung: Alle getesteten Geräte unterstützen automatisches Abschalten und Aufwachen per Zeitplan oder WOL (Wake on LAN) – das spart Strom, wenn das NAS nicht rund um die Uhr erreichbar sein muss.
Welche Festplatten passen in ein 4-Bay-NAS?
Die Wahl der richtigen Festplatten ist mindestens genauso wichtig wie die NAS-Hardware selbst. Ich habe in meiner Praxis drei Laufwerksfamilien als besonders zuverlässig für den 24/7-NAS-Betrieb kennengelernt:
Seagate IronWolf und IronWolf Pro: Die IronWolf-Serie ist speziell für NAS-Umgebungen entwickelt worden und bringt eine AgileArray-Technologie mit, die Vibrationen in Multi-Drive-Gehäusen kompensiert. Die Pro-Variante bietet erweiterte Garantien (5 Jahre statt 3) und ist für schwerere Workloads ausgelegt. Ich habe IronWolf-Laufwerke in mehreren meiner NAS-Setups im Dauerbetrieb – ohne Ausfall.
WD Red und WD Red Plus: WD Red-Laufwerke sind ebenfalls für NAS-Dauerbetrieb ausgelegt und beliebt wegen ihrer geringen Wärmeentwicklung. Wichtig: WD Red (SMR-Technologie) ist für NAS mit leichter Last gedacht; für intensivere Nutzung und RAID-Rebuilds sollte es die WD Red Plus (CMR) sein, die deutlich höhere Performance bei Schreibvorgängen liefert.
Toshiba N300: Die N300-Serie bietet vergleichbare Spezifikationen zu IronWolf und WD Red Plus zu oft günstigerem Preis – eine gute Option, wenn Budget ein Faktor ist. Im Dauerbetrieb über mehrere Monate habe ich keine Auffälligkeiten festgestellt.
Fazit: Welches 4-Bay-NAS lohnt sich wirklich?
Nach mehreren Wochen intensivem Praxistest stehe ich eindeutig hinter dem Synology DS923+ als Testsieger dieser Runde. Er vereint die beste Prozessor-Plattform (AMD Ryzen Embedded), das überzeugendste Betriebssystem (DSM 7), maximale Erweiterbarkeit über PCIe und M.2-Slots sowie eine ausgezeichnete App-Bibliothek – das macht ihn zum vielseitigsten 4-Bay-NAS für Heimanwender und kleine Büros. Wer ein knappes Budget hat und hauptsächlich Daten sichern und verteilen möchte, greift zum QNAP TS-433: günstiger Preis, niedrigster Stromverbrauch, 2,5-GbE serienmäßig – mehr braucht der normale Heimnetz-Nutzer wirklich nicht. Als soliden Allrounder zwischen beiden Polen empfehle ich den Synology DS420+, der Hardware-Transcoding mit dem bewährten DSM-Komfort verbindet. Unabhängig vom Modell gilt: Investiere in NAS-taugliche Festplatten, richte ein echtes Backup-Konzept ein und halte die Firmware aktuell – erst dann hast du ein wirklich sicheres Datenzentrum im Heimnetz.
Wurden 4 Bay NAS von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu 4 Bay NAS bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.


















Was ist der Unterschied zwischen einem 2 Bay und einem 4 Bay NAS?
Hallo Daniel Krüger,
Wir sind dir dankbar für deinen Kommentar und dein Interesse an unserem 4 Bay NAS Vergleich. Deine Worte sind für uns motivierend!
Der Hauptunterschied zwischen einem 2 Bay und einem 4 Bay NAS liegt in der Anzahl der Festplatteneinschübe. Ein 2 Bay NAS hat Platz für zwei Festplatten, während ein 4 Bay NAS Platz für vier Festplatten bietet. Dies bedeutet, dass ein 4 Bay NAS in der Regel mehr Speicherkapazität bietet und die Möglichkeit bietet, RAID-Konfigurationen wie RAID 5 oder RAID 10 zu verwenden, um Daten vor Verlust zu schützen und die Leistung zu verbessern. Ein 2 Bay NAS eignet sich eher für den privaten Gebrauch oder kleinere Büroumgebungen, während ein 4 Bay NAS für größere Unternehmen oder Nutzer mit höherem Speicherbedarf empfohlen wird.
Beste Wünsche von der Service-Crew für Bensdorf.
Kann ich bei diesem 4 Bay NAS die Festplatten selbst auswählen?
Hallo Ethan,
Vielen Dank für deinen Kommentar und dein Interesse an unserem 4 Bay NAS Test & Vergleich. Dein Feedback ist uns wichtig und geschätzt!
Ja, bei diesem 4 Bay NAS haben Sie die Möglichkeit, die Festplatten selbst auszuwählen. Es unterstützt verschiedene Festplattentypen wie SATA und SSD. Sie können die Festplatten je nach Ihren Bedürfnissen und Budget auswählen.
Unsere herzlichen Grüße gehen nach Achern – Ihr Support-Team.
Kann ich meine Daten auf dem NAS extern sichern?
Hallo Martin,
wir schätzen deinen Kommentar und dein Interesse an unserem 4 Bay NAS Test & Vergleich sehr. Vielen Dank!
Ja, Sie können die Daten auf dem NAS extern sichern, indem Sie eine externe Festplatte an den NAS anschließen oder die Daten über das Netzwerk auf einen anderen Speicherort kopieren. Wir empfehlen jedoch, dass Sie eine redundante Datensicherung erstellen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten immer geschützt sind.
Die besten Grüße nach Märkische Heide.
Support-Spezialist