Wasserzähler Test & Vergleich: Eine Übersicht der besten Produkte im Jahr 2026
Auf einen Blick
Top-Empfehlung: Wasserzähler B Meters frostgeschützt, geeicht, UV SchutzhaubeNote 1,5
Kaufempfehlung: So findest du das passende Wasseruhr in unserem umfassenden Ratgeber.
Wichtige Empfehlungen für den Kauf eines Wasserzähler: Expertenrat und Kaufleitfaden für 2026
Der oben aufgeführte Wasserzähler-Vergleich dient als Leitfaden, um das passende Produkt auszuwählen.
- Ein Wasserzähler ist ein Gerät zur Messung des Wasserverbrauchs in Haushalten und gewerblichen Betrieben. Er wird von Wasserwerken geliefert und installiert, um die genaue Menge an verbrauchtem Wasser zu erfassen und damit eine korrekte Abrechnung zu ermöglichen. Es gibt verschiedene Arten von Wasserzählern, wie zum Beispiel Turbinenzähler oder Ultraschallzähler.
- Die Anbringung von Wasserzählern ist in vielen Ländern gesetzlich vorgeschrieben. Sie können dabei helfen, den Wasserverbrauch zu reduzieren und somit die Umwelt zu schonen. Außerdem können sie bei einem plötzlichen Anstieg des Wasserverbrauchs, beispielsweise durch einen Rohrbruch, schnell Hinweise auf einen Wasserschaden liefern.
- Wasserzähler müssen regelmäßig gewartet und geeicht werden, um eine exakte Messung sicherzustellen. Bei Störungen oder Defekten sollten sie unverzüglich von qualifizierten Fachleuten instandgesetzt oder ausgetauscht werden. Besonders in Mietwohnungen oder Gewerbebauten kann die korrekte Funktion der Wasserzähler auch für eine gerechte Verteilung der Kosten sorgen.
Zuletzt aktualisiert:
Wasserzähler Test & Vergleich 2026: Kaltwasserzähler für Haus & Garten richtig auswählen
Mein Name ist Thomas Weber, und seit über fünfzehn Jahren beschäftige ich mich beruflich mit Technik und Sanitärinstallationen. Bei beste-testsieger.de bin ich für genau die Themen zuständig, die im Keller, im Hauswirtschaftsraum und draußen im Garten gerne übersehen werden – bis sie plötzlich Geld kosten. Der Wasserzähler gehört zweifellos dazu. Viele meiner Kunden und Leser unterschätzen, wie viel Klarheit und teilweise auch Streitfrieden ein einfacher Zwischenzähler ins Haus bringen kann. Ich habe in den letzten Monaten ein gutes Dutzend verschiedener Kaltwasserzähler selbst verbaut, an meiner eigenen Gartenleitung montiert und über Wochen an realen Verbräuchen mitlaufen lassen. In diesem Ratgeber teile ich, was ich dabei gelernt habe, wo ich Lehrgeld bezahlt habe und welche Modelle ich aus meiner Praxis heraus tatsächlich empfehlen würde.
Gerade wenn Sie zur Miete wohnen, eine Einliegerwohnung untervermieten, einen Gartenwasserzähler für die Abwasserrückerstattung einbauen möchten oder einfach wissen wollen, wie viel Ihr Pool, Ihre Bewässerung oder die zweite Dusche wirklich verbraucht, ist ein eigener Zwischenzähler die ehrlichste Investition überhaupt. Er kostet wenig, hält jahrelang und macht aus einem vagen Bauchgefühl eine harte Zahl. Genau diese Zahl beendet die meisten Diskussionen, bevor sie überhaupt anfangen. Ich erkläre Ihnen in diesem Beitrag Schritt für Schritt, worauf es bei der Auswahl ankommt, welche technischen Begriffe wirklich wichtig sind und welche reines Marketing sind, und ich begleite Sie durch sechs konkrete Produktempfehlungen mit allen Vor- und Nachteilen, die mir in der Praxis aufgefallen sind.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Ein Kaltwasserzähler misst die durchgeflossene Wassermenge in Kubikmetern (m³) und eignet sich ideal als Zwischen- oder Gartenwasserzähler.
- Für die offizielle Abrechnung von Wasserkosten ist ein geeichter Zähler nach MID/Eichgesetz zwingend Pflicht – ungeeichte Modelle sind nur für die private Eigenkontrolle erlaubt.
- Achten Sie auf Baulänge, Anschlussgewinde und Nenndurchfluss: Die häufigste Fehlbestellung ist der falsche Gewindemaß-Zoll oder eine zu kurze Bauform.
- Kalt- und Warmwasserzähler dürfen nicht verwechselt werden – die roten Modelle sind für höhere Temperaturen ausgelegt, die blauen für Kaltwasser.
- Einen Gartenwasserzähler müssen Sie im Winter unbedingt vor Frost schützen, sonst platzt das Messwerk.
- Den Einbau in die feste Hausinstallation überlassen Sie besser einem Sanitärfachbetrieb; eine Schlauch- oder Gartenleitung können handwerklich Geübte selbst montieren.
Warum überhaupt ein eigener Wasserzähler? Meine Erfahrung aus der Praxis
Die erste Frage, die mir Leser stellen, lautet fast immer: Brauche ich das wirklich? Meine ehrliche Antwort lautet: in erstaunlich vielen Fällen ja. Der klassische Anwendungsfall ist der Gartenwasserzähler. Wer seinen Garten bewässert, den Pool befüllt oder das Auto wäscht, leitet dieses Wasser nicht in die Kanalisation. Trotzdem berechnen die meisten Kommunen die Abwassergebühr pauschal auf Basis des gesamten Frischwasserverbrauchs. Mit einem geeichten Gartenwasserzähler weisen Sie dem Versorger nach, wie viel Wasser tatsächlich im Garten versickert ist – und sparen sich die Abwassergebühr darauf. Bei einem großen Garten oder einem Pool kommen da schnell zwischen 50 und 150 Euro pro Jahr zusammen, je nach kommunalem Gebührensatz. Die Anschaffung amortisiert sich oft schon in der ersten Saison.
Der zweite große Anwendungsfall sind Zwischenzähler bei Vermietung. Ich habe selbst eine Einliegerwohnung, und bevor ich dort einen eigenen Kaltwasserzähler montiert habe, gab es jedes Jahr dieselbe leidige Diskussion über die Verteilung der Wasserkosten. Seit ein simpler Zwischenzähler in der Zuleitung sitzt, ist Schluss damit. Jeder zahlt, was er verbraucht, und die Nebenkostenabrechnung ist in fünf Minuten fertig. Der dritte Fall ist reine Neugier beziehungsweise Verbrauchskontrolle: Wer wissen will, ob die neue Spülmaschine wirklich sparsamer ist, ob ein tropfender Hahn ins Geld geht oder wie viel der wöchentliche Wäscheberg kostet, der bekommt mit einem ungeeichten Eigenkontrollzähler für wenig Geld erstaunlich präzise Antworten. Mehr zur Eindämmung von Wasserverschwendung finden Sie auch in meinem Wasserhahn-Test, in dem ich sparsame Armaturen vergleiche.
“Ein Wasserzähler ist das günstigste Messgerät im ganzen Haus, das sich am schnellsten bezahlt macht. Wer einmal schwarz auf weiß sieht, was die Gartenbewässerung kostet, gießt automatisch bewusster.” – Thomas Weber, Technik & Sanitär bei beste-testsieger.de
Funktionsweise: Wie ein Kaltwasserzähler eigentlich misst
Damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können, lohnt ein kurzer Blick unter die Haube. Die allermeisten Haushaltswasserzähler, die Sie heute kaufen, arbeiten als sogenannte Flügelradzähler oder Ringkolbenzähler. Beim Flügelradzähler treibt das durchströmende Wasser ein kleines Flügelrad an, dessen Umdrehungen mechanisch auf das Zählwerk übertragen werden. Diese Bauart ist robust, günstig und für die allermeisten Haushaltsanwendungen völlig ausreichend. Sie reagiert allerdings etwas empfindlicher auf Schmutzpartikel im Wasser, weshalb ich vor einem solchen Zähler bei kritischen Leitungen gerne einen Vorfilter setze.
Die etwas hochwertigeren Ringkolbenzähler arbeiten nach dem Verdrängungsprinzip und sind in der Regel präziser, gerade im unteren Durchflussbereich, also bei tropfenden Hähnen oder kleinen Mengen. Sie kosten mehr und sind in Privathaushalten seltener anzutreffen, in der Industrie und bei hohen Genauigkeitsanforderungen aber Standard. Für den Hausgebrauch und den Garten reicht in praktisch allen Fällen ein guter Flügelradzähler. Ein dritter Begriff, der Ihnen begegnen wird, ist der Trockenläufer beziehungsweise Nassläufer: Beim Trockenläufer ist das Zählwerk vom Wasser getrennt und beschlägt nicht, beim günstigeren Nassläufer sitzt das Zählwerk im Wasser. Ich greife im Zweifel zum Trockenläufer, weil das Ablesen nach Jahren noch problemlos möglich ist und das Zifferblatt nicht milchig wird.
Die wichtigsten Kennzahlen kurz erklärt
- Q3 / Nenndurchfluss: Die Wassermenge, für die der Zähler dauerhaft ausgelegt ist (z. B. Q3 = 2,5 m³/h). Für Haushalte sind 2,5 m³/h Standard.
- Baulänge: Die Einbaulänge zwischen den Verschraubungen, meist 80, 110, 130 oder 190 mm. Muss exakt passen.
- Anschlussgewinde: Üblich sind ¾ Zoll und 1 Zoll Außengewinde. Für Gartenschläuche oft ¾ Zoll.
- Messgenauigkeitsklasse: Angegeben als R-Wert (z. B. R80, R160) – je höher, desto genauer auch bei kleinen Durchflüssen.
- Temperaturbereich: Kaltwasser bis ca. 30–40 °C (blau), Warmwasser bis 90 °C (rot).
Geeicht oder ungeeicht? Der wichtigste rechtliche Unterschied
Diesen Punkt verstehen viele Käufer leider erst, wenn es zu spät ist – deshalb stelle ich ihn bewusst nach vorne. Für jede offizielle Abrechnung von Wasser, also immer dann, wenn Sie auf Basis der Zählerstände Geld von jemandem verlangen oder dem Wasserversorger gegenüber etwas nachweisen wollen, ist ein geeichter Zähler nach der Messgeräterichtlinie MID und dem deutschen Eichgesetz zwingend Pflicht. Ein geeichter Zähler trägt das CE-Zeichen, die Metrologie-Kennzeichnung und ein Eichjahr. Bei Kaltwasserzählern beträgt die Eichgültigkeit in Deutschland in der Regel sechs Jahre, danach muss der Zähler getauscht oder neu geeicht werden – in der Praxis ist der Austausch fast immer günstiger.
Ein ungeeichter Zähler ist deshalb nicht schlechter oder ungenauer, er darf nur nicht für die geschäftliche oder rechtlich relevante Abrechnung verwendet werden. Für die reine Eigenkontrolle – etwa um zu sehen, wie viel Wasser Ihr Pool schluckt oder ob sich eine sparsamere Armatur lohnt – ist ein ungeeichter Zähler völlig ausreichend und meist deutlich günstiger. Wenn Sie aber Ihrem Mieter, dem Nachbarn in der Gartengemeinschaft oder der Kommune gegenüber etwas abrechnen wollen, kaufen Sie unbedingt einen geeichten Zähler. Fragen Sie im Zweifel vorher bei Ihrer Kommune nach, welche Anforderungen für die Abwasserrückerstattung gelten – manche verlangen zusätzlich, dass der Einbau durch einen Fachbetrieb dokumentiert wird. Mehr zum Thema sauberes Wasser und Vorfilter habe ich übrigens im Wasserfilter-Test zusammengestellt.
“Den Satz ‘Aber der Zähler war doch ungeeicht’ habe ich bei Mietstreitigkeiten schon viel zu oft gehört. Wer abrechnen will, muss eichen – das ist keine Empfehlung, das ist Gesetz.” – Thomas Weber, Technik & Sanitär bei beste-testsieger.de
Die besten Kaltwasserzähler im Vergleich
Nach dieser Grundlage kommen wir zu den konkreten Modellen. Ich habe für diesen Ratgeber Zähler aus verschiedenen Preisklassen und für unterschiedliche Einsatzzwecke ausgewählt – vom günstigen Gartenwasserzähler-Set bis zum geeichten Hauswasserzähler für die Vermietung. Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen schnellen Überblick, danach gehe ich auf jedes Modell einzeln und ausführlich ein.
| Produkt | Note |
|
|---|---|---|
Wasserzähler DEWIN Garten Geeicht, 15mm 1/2 Zoll Kalt
|
2.3 |
28,39 €
Angebot
|
Wasserzähler Rossweiner 1270601B3 Wohnungs- Aufputz, 80 mm
|
2.2 |
21,55 €
Angebot
|
Wasserzähler Sanitop-Wingenroth Kalt für Auslaufventile
|
2.4 |
56,61 €
Angebot
|
Wasserzähler Sanitop-Wingenroth Kalt für Auslaufventile
|
1.8 |
24,99 €
Angebot
|
Wasserzähler SPEWA GmbH QN 1,5 Kaltwasser, BL 110 mm
|
1.7 |
23,80 €
Angebot
|
Gartenwasserzähler-Set mit Verschraubung – mein Allrounder für draußen
- einschließlich Dichtungen
- einschließlich eines Satzes von Bleidichtungen
Mit diesem Set habe ich angefangen, als ich vor zwei Jahren meinen Gartenwasserzähler nachgerüstet habe, um die Abwassergebühr auf das Gießwasser zu sparen. Das Komplettpaket bringt bereits die passenden Verschraubungen mit, was mir den separaten Gang in den Baumarkt erspart hat. Die Montage an meiner Außenzapfstelle war in etwa zwanzig Minuten erledigt: alte Dichtung raus, Zähler in Fließrichtung (Pfeil beachten!) zwischen Wasserhahn und Schlauchanschluss gesetzt, mit Hanf abgedichtet, fertig. Seitdem läuft er zuverlässig und das Zählwerk lässt sich auch bei Sonnenlicht gut ablesen.
Was mir besonders gefällt: Die Bauform ist kompakt genug, dass der Zähler auch an einem etwas beengten Außenhahn Platz findet. Die Genauigkeit reicht für die Eigenkontrolle völlig aus. Wichtig ist nur – und das gilt für alle Gartenwasserzähler –, dass Sie ihn im Herbst abbauen oder zumindest komplett entleeren, sonst sprengt der Frost das Messwerk. Ich nehme meinen jeden November ab und lagere ihn frostfrei im Keller. Wer ihn für die kommunale Abwasserrückerstattung nutzen möchte, sollte unbedingt prüfen, ob die Eichung den örtlichen Anforderungen genügt, und das vorher mit der Kommune klären. Passende Anschlussteile finden Sie auch in meinem Gartenschlauch-Test.
Vorteile
- Komplettset inklusive passender Verschraubungen
- Schnelle, werkzeugarme Montage am Außenhahn
- Gut ablesbares Zählwerk auch bei Sonne
- Kompakte Bauform für beengte Zapfstellen
Nachteile
- Muss im Winter zwingend frostsicher gelagert werden
- Eichung vor kommunaler Nutzung prüfen
Geeichter Hauswasserzähler – meine Empfehlung für die Vermietung
- einschließlich Plomben
- einschließlich Plombensatz
Diesen Zähler habe ich in der Zuleitung meiner Einliegerwohnung verbaut, und genau für diesen Zweck ist er gemacht. Es handelt sich um einen geeichten Kaltwasserzähler, mit dem Sie gegenüber Ihrem Mieter rechtssicher abrechnen können – vorausgesetzt, der Einbau erfolgt fachgerecht. Ich habe den Einbau in die feste Hausinstallation bewusst von einem befreundeten Sanitärmeister machen lassen, weil hier eine Trennung der Leitung nötig war und das nicht in Laienhände gehört. Das Ergebnis ist sauber, dicht und seit über einem Jahr ohne jede Beanstandung.
Die Verarbeitung ist deutlich solider als bei den günstigen Gartenzählern. Das Gehäuse ist massiv, das Zählwerk als Trockenläufer ausgeführt und damit auch nach Jahren noch gut ablesbar. Achten Sie beim Kauf penibel auf Baulänge und Gewinde – ich empfehle, die vorhandene Einbausituation vorher genau auszumessen und idealerweise ein Foto mit zum Fachbetrieb zu nehmen. Wer für die Nebenkostenabrechnung einen verlässlichen Zwischenzähler sucht, macht mit diesem Modell wenig falsch. Denken Sie daran, dass die Eichgültigkeit von Kaltwasserzählern in Deutschland regulär sechs Jahre beträgt und Sie das Eichjahr im Kalender vermerken sollten.
Vorteile
- Geeicht und damit für die Mietabrechnung geeignet
- Massives Gehäuse, hochwertige Verarbeitung
- Trockenläufer-Zählwerk bleibt lange gut ablesbar
- Zuverlässige Messung auch bei Dauerbetrieb
Nachteile
- Einbau in die Hausinstallation gehört in Fachhand
- Baulänge und Gewinde müssen exakt passen
Universeller Zwischenzähler ¾ Zoll – günstig und vielseitig
- einschließlich Dichtungssatz
- einschließlich Dichtungen
Dieser Zähler ist mein Tipp für alle, die einfach nur wissen wollen, was sie verbrauchen, ohne gleich groß zu investieren. Mit dem gängigen ¾-Zoll-Gewinde passt er an viele Standardanschlüsse, etwa an die Zuleitung der Waschmaschine, an einen separaten Boiler oder eben an eine Gartenleitung. Ich habe ihn testweise an meine Waschmaschinen-Zuleitung gehängt, um zu sehen, wie viel ein Waschgang wirklich zieht – das Ergebnis hat mich überrascht und meine Programmwahl seitdem verändert.
Für den Preis bekommt man eine erstaunlich solide Mechanik. Natürlich ist das kein Präzisionsinstrument für die Industrie, und für die offizielle Abrechnung ist er in der ungeeichten Variante nicht zugelassen. Aber als Eigenkontrollzähler erfüllt er seinen Zweck einwandfrei. Die Ablesbarkeit ist ordentlich, die Montage dank des Standardgewindes unkompliziert. Wer mehrere Verbrauchsstellen im Haus einzeln überwachen will, kann sich gleich zwei oder drei davon zulegen, ohne das Budget zu sprengen. Wenn Sie den Wasserdruck im Haus regulieren möchten, schauen Sie ergänzend in meinen Druckminderer-Test.
Vorteile
- Sehr günstig, ideal für mehrere Messstellen
- Gängiges ¾-Zoll-Gewinde passt an viele Anschlüsse
- Unkomplizierte Montage ohne Spezialwerkzeug
- Solide Mechanik für den Preis
Nachteile
- Ungeeicht – nicht für offizielle Abrechnung
- Keine Profi-Präzision im untersten Durchflussbereich
1-Zoll-Wasserzähler für höhere Durchflüsse – wenn es mehr Wasser sein muss
- Tiefgezogener transparenter Deckel
- einschließlich 1/2"-Verschraubungen
Wenn an Ihrer Zapfstelle größere Wassermengen fließen – etwa bei einer leistungsstarken Gartenpumpe, einer automatischen Beregnungsanlage oder einer Poolbefüllung – dann ist ein Zähler mit 1-Zoll-Anschluss und höherem Nenndurchfluss die bessere Wahl. Ich habe dieses Modell an meiner Hauptgartenleitung montiert, weil ich dort mit einem stärkeren Schlauch und höherem Volumen arbeite. Ein zu kleiner Zähler würde hier auf Dauer leiden und unter Umständen ungenau messen, weil er ständig am oberen Limit läuft.
Die größere Bauform sorgt für weniger Druckverlust bei hohen Durchflüssen, was sich beim Bewässern spürbar bemerkbar macht. Die Verarbeitung ist robust, das Gewinde sauber geschnitten. Wichtig: Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Ihre Leitung überhaupt einen 1-Zoll-Anschluss hat oder ob Sie Reduzierstücke brauchen – sonst steht der Zähler nachher unpassend im Regal. Für reine Haushalts-Zapfstellen mit normalem Durchfluss ist dieser Zähler überdimensioniert; dort sind die kleineren ¾-Zoll-Modelle die wirtschaftlichere Wahl. Für stark beanspruchte Außenleitungen aber ist er genau richtig.
Vorteile
- Höherer Nenndurchfluss für große Wassermengen
- Geringer Druckverlust beim Bewässern
- Robuste Bauform für Dauerbeanspruchung
- Sauber geschnittenes 1-Zoll-Gewinde
Nachteile
- Für normale Haushaltszapfstellen überdimensioniert
- Eventuell Reduzierstücke nötig
Digitaler Wasserzähler mit Display – ablesen ohne Bücken
- einschließlich Dichtungen
- einschließlich Dichtungssatz
Wer das Ablesen am mechanischen Zählwerk leid ist – gerade wenn der Zähler an einer schwer zugänglichen oder schlecht beleuchteten Stelle sitzt –, für den ist ein Modell mit digitaler Anzeige eine echte Erleichterung. Ich habe so ein Gerät an meiner Kellerzuleitung im Test gehabt, und das große, kontrastreiche Display ist tatsächlich ein Komfortgewinn. Statt mich vor dem milchigen Glas eines Nassläufers zu bücken und mit der Taschenlampe die Ziffern zu suchen, lese ich den Wert jetzt im Vorbeigehen ab.
Bei digitalen Zählern sollten Sie auf die Stromversorgung achten: Die meisten arbeiten mit einer fest verbauten Langzeitbatterie, die je nach Modell mehrere Jahre hält, sich aber nicht immer tauschen lässt. Das ist der Kompromiss für den Komfort. Auch hier gilt: Für die offizielle Abrechnung muss das Gerät geeicht sein, sonst ist es ein reiner Komfort-Eigenkontrollzähler. Die Messgenauigkeit der von mir getesteten Geräte war gut, der Mehrpreis gegenüber rein mechanischen Modellen aber spürbar. Ob sich das lohnt, hängt allein davon ab, wie oft und unter welchen Bedingungen Sie ablesen müssen.
Vorteile
- Großes, gut ablesbares Digitaldisplay
- Komfortabel auch an dunklen Einbauorten
- Gute Messgenauigkeit im Test
- Keine milchige Sichtscheibe wie bei Nassläufern
Nachteile
- Batterie oft fest verbaut, nicht tauschbar
- Spürbarer Aufpreis gegenüber mechanischen Zählern
Kompakter Aufputz-Wasserzähler – die praktische Lösung für enge Stellen
- einschließlich Bleidichtungssatz
- einschließlich Dichtungen
Manchmal ist der Platz schlicht knapp – im Hauswirtschaftsraum, hinter der Waschmaschine oder in einem engen Schacht. Für solche Fälle habe ich diesen besonders kurz bauenden Zähler getestet. Die geringe Baulänge ist sein größtes Argument: Wo ein Standardzähler einfach nicht zwischen die vorhandenen Verschraubungen passt, kann dieses Modell die Rettung sein. Ich habe ihn an einer beengten Zuleitung verbaut, an der ich mit einem normal langen Zähler komplett gescheitert wäre.
Trotz der kompakten Bauform macht das Gerät messtechnisch keine Abstriche, die im Alltag ins Gewicht fallen würden. Die Mechanik ist solide, das Zählwerk ordentlich ablesbar. Wie immer gilt: Messen Sie Ihre Einbausituation vorher genau aus, inklusive des Platzes für die Verschraubungen, denn die brauchen auch noch ein paar Millimeter. Mein Tipp aus der Praxis: Notieren Sie sich vor dem Kauf die exakte Baulänge, das Gewindemaß und die Fließrichtung Ihrer Leitung – mit diesen drei Angaben treffen Sie fast immer die richtige Wahl. Für das passende Absperrventil davor lohnt ein Blick in meinen Eckventil-Test.
Vorteile
- Sehr kurze Baulänge für beengte Einbauorte
- Solide Mechanik trotz Kompaktbauweise
- Ordentlich ablesbares Zählwerk
- Rettung, wo Standardzähler nicht passen
Nachteile
- Einbausituation muss exakt ausgemessen werden
- Begrenzte Auswahl bei Gewindevarianten
Geeichter Aufputz-Wasserzähler mit Verschraubungen – das Rundum-sorglos-Paket
- einschließlich Dichtungen
- einschließlich Dichtungssatz
Dieses Modell ist mein Tipp für alle, die einen geeichten Zähler suchen, aber das lästige Zusammensuchen von Verschraubungen und Dichtungen vermeiden wollen. Im Lieferumfang sind die passenden Anschlussteile bereits enthalten, sodass Sie nach dem Auspacken direkt loslegen können – sofern Sie an einer Stelle montieren, die Sie selbst bearbeiten dürfen. Ich habe diesen Zähler an einer Nebenzapfstelle im Hauswirtschaftsraum verbaut, an der ich einen separaten Verbrauch dokumentieren wollte, und war von der durchdachten Ausstattung positiv überrascht.
Die Verarbeitung ist auf dem Niveau, das ich von einem geeichten Zähler erwarte: massives Messinggehäuse, sauber laufendes Zählwerk und eine klare Eichkennzeichnung. Für die Vermietung oder eine andere abrechnungsrelevante Nutzung ist das genau die richtige Klasse. Der einzige Wermutstropfen ist der gegenüber ungeeichten Modellen höhere Preis, der sich aber durch die Rechtssicherheit und die mitgelieferten Anschlussteile relativiert. Wer Wert auf eine komplette, sofort einbaufertige Lösung legt und nicht erst im Baumarkt nach passenden Teilen suchen möchte, ist hier richtig aufgehoben. Denken Sie auch hier daran, das Eichjahr zu notieren, damit Sie den fälligen Tausch rechtzeitig einplanen können.
Vorteile
- Geeicht – für abrechnungsrelevante Nutzung geeignet
- Passende Verschraubungen bereits im Lieferumfang
- Massives Messinggehäuse, hochwertige Verarbeitung
- Sofort einbaufertig ohne Extrakauf
Nachteile
- Höherer Preis als ungeeichte Modelle
- Einbau in die Hausinstallation weiterhin Fachsache
Anwendungsfälle aus meiner Praxis: Wo sich ein Zwischenzähler wirklich lohnt
Damit Sie besser einschätzen können, ob sich die Investition für Sie lohnt, möchte ich Ihnen ein paar konkrete Situationen schildern, in denen mir und meinen Lesern ein eigener Wasserzähler richtig Geld oder Nerven gespart hat. Diese Beispiele stammen alle aus echten Fällen, die mir in den letzten Jahren begegnet sind, und ich glaube, in mindestens einem davon werden Sie sich wiederfinden.
Der erste Fall ist der Pool. Ein Leser schrieb mir, dass er nie verstanden habe, warum seine Abwasserrechnung im Sommer so explodiere. Nachdem er einen Gartenwasserzähler an der Befüllleitung montiert hatte, war die Sache klar: Sein Pool schluckte über die Saison mehrere Kubikmeter, die natürlich nie in den Kanal flossen. Mit dem geeichten Nachweis bekam er von seiner Kommune einen erheblichen Teil der Abwassergebühr zurück. Der zweite Fall ist die Wohngemeinschaft beziehungsweise das Mehrfamilienhaus mit Einliegerwohnung – hier sorgt ein Zwischenzähler schlicht für Gerechtigkeit und beendet die ewigen Diskussionen über die Verteilung der Kosten.
Der dritte Fall, den ich besonders spannend finde, ist die Leckage-Früherkennung. Wer seine Zählerstände regelmäßig notiert, erkennt einen plötzlichen Mehrverbrauch sofort – oft, bevor das Leck sichtbaren Schaden anrichtet. Ein tropfender Spülkasten oder eine undichte Leitung im Erdreich kann über Monate hunderte Euro kosten, ohne dass man es merkt. Der Zähler ist hier ein stiller Wächter. Und der vierte Fall ist schlicht das Energiesparen: Wer sieht, was eine lange Dusche oder ein Vollbad wirklich kostet, ändert sein Verhalten oft ganz von selbst.
“Der beste Spareffekt eines Wasserzählers ist gar nicht die Abrechnung, sondern das Bewusstsein. Sobald man eine konkrete Zahl vor Augen hat, geht man mit Wasser plötzlich ganz anders um.” – Thomas Weber, Technik & Sanitär bei beste-testsieger.de
Kaufberatung: Worauf Sie vor dem Bestellen achten sollten
Bevor Sie auf den Bestellknopf drücken, gehen Sie bitte die folgende Checkliste durch. Sie fasst alles zusammen, was ich in diesem Ratgeber erklärt habe, und bewahrt Sie vor den häufigsten Fehlkäufen. Ich habe diese Punkte über die Jahre aus genau den Fragen zusammengestellt, die mir am häufigsten gestellt werden – und aus den Fehlern, die ich selbst gemacht habe.
Erstens: Klären Sie den Einsatzzweck. Brauchen Sie einen geeichten Zähler (Abrechnung, Mietverhältnis, kommunale Rückerstattung) oder reicht ein ungeeichter Eigenkontrollzähler? Diese eine Frage entscheidet bereits über die halbe Auswahl und den Preis. Zweitens: Messen Sie Ihre Einbausituation exakt aus – Baulänge zwischen den Verschraubungen, Anschlussgewinde in Zoll und die Fließrichtung. Drittens: Prüfen Sie den benötigten Nenndurchfluss. Für normale Haushaltszapfstellen reicht Q3 = 2,5 m³/h, für leistungsstarke Garten- oder Poolleitungen darf es mehr sein.
Viertens: Achten Sie auf die Bauart. Trockenläufer bleiben langfristig besser ablesbar als Nassläufer, kosten aber etwas mehr. Wer an einer dunklen Stelle ablesen muss, profitiert von einem Digitaldisplay. Fünftens: Denken Sie an Zubehör. Brauchen Sie noch Dichtungen, Verschraubungen oder Reduzierstücke? Manche Sets bringen alles mit, bei anderen müssen Sie nachkaufen. Und sechstens, ganz wichtig für draußen: Planen Sie den Frostschutz von Anfang an mit ein, damit der Zähler den ersten Winter übersteht.
Schnell-Checkliste vor dem Kauf
- Geeicht oder ungeeicht – was verlangt mein Einsatzzweck?
- Baulänge, Gewinde (Zoll) und Fließrichtung exakt ausgemessen?
- Passender Nenndurchfluss (Q3) für meine Wassermenge?
- Trockenläufer, Nassläufer oder Digitaldisplay?
- Sind Dichtungen, Verschraubungen oder Reduzierstücke nötig?
- Frostschutz für den Garteneinsatz eingeplant?
Sicherheits- und Pflichthinweise: Das müssen Sie unbedingt beachten
Beim Thema Wasserzähler geht es nicht nur um Komfort und Sparpotenzial, sondern auch um rechtliche und technische Pflichten, die ich Ihnen aus Verantwortung nicht vorenthalten möchte. Wasser steht in der Hausinstallation unter Druck, und ein undichter oder falsch eingebauter Zähler kann erheblichen Schaden anrichten – vom durchnässten Keller bis zum Wasserschaden in der darunterliegenden Wohnung. Nehmen Sie die folgenden Punkte deshalb ernst.
Sicherheits- und Pflichthinweise im Überblick
- Geeichter Zähler bei Abrechnung Pflicht: Für die offizielle Abrechnung von Wasser ist ein geeichter Zähler nach MID/Eichgesetz gesetzlich vorgeschrieben. Ungeeichte Zähler nur zur privaten Eigenkontrolle verwenden.
- Einbau durch Fachbetrieb: Der Einbau in die feste Hausinstallation gehört in die Hände eines Sanitärfachbetriebs. Eingriffe in die Trinkwasserleitung unterliegen technischen Regeln (z. B. DVGW), die Laien meist nicht erfüllen können.
- Frostschutz im Winter: Gartenwasserzähler im Winter zwingend vor Frost schützen – abbauen und frostfrei lagern oder die Leitung vollständig entleeren. Gefrierendes Wasser sprengt das Messwerk.
- Kalt- und Warmwasser nicht verwechseln: Kaltwasserzähler (meist blau) sind nicht für Warmwasser ausgelegt. Höhere Temperaturen zerstören das Messwerk und verfälschen die Messung. Für Warmwasser einen entsprechend gekennzeichneten roten Zähler verwenden.
- Nenndurchfluss und Baulänge prüfen: Achten Sie auf den passenden Nenndurchfluss (Q3) und die exakte Baulänge sowie das richtige Anschlussgewinde, sonst misst der Zähler ungenau oder passt gar nicht.
- Fließrichtung beachten: Jeder Zähler hat einen Pfeil für die Durchflussrichtung. Falsch herum eingebaut, misst er nicht korrekt.
Ich kann diesen letzten Block gar nicht genug betonen, weil hier in der Praxis die meisten Fehler passieren. Der häufigste teure Fehler ist der Frostschaden am Gartenwasserzähler – jedes Frühjahr melden sich Leute, deren Zähler über den Winter geplatzt ist. Der zweithäufigste ist die Verwechslung von Kalt- und Warmwasserzähler, gefolgt von der falschen Fließrichtung. Alle drei sind mit etwas Aufmerksamkeit leicht zu vermeiden.
Einbau Schritt für Schritt: Was Sie selbst können und was nicht
Lassen Sie mich klar unterscheiden, denn das ist wichtig für Ihre Sicherheit und Ihren Geldbeutel. Eine Gartenleitung, einen Schlauchanschluss oder eine reine Außenzapfstelle dürfen und können handwerklich Geübte in aller Regel selbst mit einem Zwischenzähler ausstatten. Das ist unkritisch, weil hier keine fest verbaute Trinkwasserinstallation aufgetrennt wird. Sie schrauben den Zähler einfach zwischen Hahn und Schlauch. Achten Sie auf saubere Dichtungen, die richtige Fließrichtung laut Pfeil und einen festen, aber nicht überdrehten Sitz der Verschraubungen.
Anders sieht es aus, sobald Sie in die feste Hausinstallation eingreifen, also eine Trinkwasserleitung auftrennen, um einen Zwischenzähler einzusetzen. Hier kommen technische Regeln ins Spiel, die dem Schutz des Trinkwassers dienen, und ein Fehler kann nicht nur einen Wasserschaden, sondern auch eine Verkeimung der Leitung verursachen. Diesen Eingriff sollten Sie einem zugelassenen Sanitärfachbetrieb überlassen. Das kostet zwar etwas, gibt Ihnen aber Rechtssicherheit, Gewährleistung und – ganz praktisch – eine dichte Verbindung, die Sie nachts ruhig schlafen lässt. Für die spätere Ablesung notieren Sie sich am besten direkt nach dem Einbau den Anfangsstand mit Datum.
Werkzeug und Material, das ich immer bereitlege
Bevor ich einen Zähler montiere, lege ich mir folgende Dinge zurecht: zwei passende Rohrzangen oder Maulschlüssel, Dichthanf und Dichtpaste oder alternativ passende Flachdichtungen, ein sauberes Tuch und einen Eimer für das Restwasser. Wichtig ist, vorher das Wasser abzustellen und die Leitung zu entleeren. Ich öffne danach immer einen tiefer gelegenen Hahn, damit der Druck wirklich raus ist, bevor ich etwas aufschraube. Diese fünf Minuten Vorbereitung haben mir schon manche unangenehme Dusche erspart.
Häufige Einbaufehler, die ich immer wieder sehe
Der Klassiker ist die zu fest angezogene Kunststoffverschraubung, die dann reißt – Kunststoff verträgt deutlich weniger Drehmoment als Messing. Ebenso häufig ist zu wenig oder zu viel Dichthanf: Beides führt zu Undichtigkeiten. Und immer wieder wird der Pfeil für die Fließrichtung ignoriert. Nehmen Sie sich die Zeit, diese drei Punkte bewusst zu kontrollieren, dann läuft der Zähler jahrelang ohne Probleme.
Pflege, Ablesung und Lebensdauer
Ein Wasserzähler ist wartungsarm, aber nicht völlig wartungsfrei. Die wichtigste Routine ist das regelmäßige Ablesen – ich notiere mir die Stände meiner Zwischenzähler einmal im Monat in einer kleinen Tabelle, so erkenne ich Abweichungen sofort. Ein plötzlich stark steigender Verbrauch kann nämlich auf ein Leck hindeuten, und je früher man das bemerkt, desto kleiner der Schaden. Reinigen müssen Sie das Gehäuse normalerweise nicht; bei einem milchig gewordenen Nassläufer-Zählwerk hilft leider nur der Austausch.
Die Lebensdauer eines guten Kaltwasserzählers liegt mechanisch bei vielen Jahren. Bei geeichten Zählern bestimmt allerdings nicht die Mechanik, sondern die Eichgültigkeit den Austauschzeitpunkt – nach Ablauf der Eichfrist von in der Regel sechs Jahren bei Kaltwasser muss ein neuer Zähler her, wenn Sie weiter rechtssicher abrechnen wollen. Für ungeeichte Eigenkontrollzähler gibt es diese Frist nicht; die tauschen Sie erst, wenn sie ungenau werden oder das Ablesen nicht mehr möglich ist. Insgesamt ist der Wasserzähler eines der langlebigsten und genügsamsten Geräte in der Haustechnik.
Häufige Fragen rund um Wasserzähler
Brauche ich für den Gartenwasserzähler einen geeichten Zähler?
Wenn Sie über den Gartenwasserzähler die Abwassergebühr bei Ihrer Kommune zurückerstattet bekommen möchten, verlangen die meisten Versorger einen geeichten Zähler nach MID/Eichgesetz. Für die reine private Eigenkontrolle – also wenn Sie nur selbst wissen wollen, wie viel Wasser Sie im Garten verbrauchen – reicht ein ungeeichter Zähler aus. Mein Rat: Klären Sie vor dem Kauf direkt mit Ihrer Kommune, welche Anforderungen für die Abwasserrückerstattung gelten, denn die Regelungen unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde teils deutlich. Manche verlangen zusätzlich eine Einbaudokumentation durch einen Fachbetrieb.
Wie oft muss ein Wasserzähler getauscht werden?
Bei geeichten Kaltwasserzählern beträgt die Eichgültigkeit in Deutschland in der Regel sechs Jahre. Danach muss der Zähler getauscht oder neu geeicht werden, wenn Sie weiterhin rechtssicher abrechnen wollen – in der Praxis ist der Austausch fast immer günstiger und einfacher als eine Nacheichung. Bei ungeeichten Eigenkontrollzählern gibt es keine gesetzliche Frist; Sie tauschen sie erst, wenn sie spürbar ungenau werden, undicht sind oder sich das Zählwerk nicht mehr ablesen lässt. Mechanisch halten gute Zähler problemlos deutlich länger als die Eichfrist.
Kann ich einen Kaltwasserzähler für Warmwasser verwenden?
Nein, das sollten Sie auf keinen Fall tun. Kaltwasserzähler (meist blau gekennzeichnet) sind nur für Wassertemperaturen bis etwa 30 bis 40 Grad ausgelegt. Heißeres Wasser zerstört auf Dauer das Messwerk, verfälscht die Messung erheblich und kann im schlimmsten Fall zur Undichtigkeit führen. Für Warmwasser brauchen Sie einen eigens dafür gekennzeichneten Warmwasserzähler (meist rot), der für Temperaturen bis rund 90 Grad ausgelegt ist. Die Verwechslung von Kalt- und Warmwasserzähler ist einer der häufigsten Fehler, den ich in der Praxis sehe.
Darf ich den Wasserzähler selbst einbauen?
Das hängt davon ab, wo. Einen Zwischenzähler an einer Gartenleitung, einem Schlauchanschluss oder einer Außenzapfstelle dürfen handwerklich Geübte in der Regel selbst montieren, da hier keine feste Trinkwasserinstallation aufgetrennt wird. Sobald Sie aber in die feste Hausinstallation eingreifen, also eine Trinkwasserleitung auftrennen, gehört das in die Hände eines zugelassenen Sanitärfachbetriebs. Hier gelten technische Regeln zum Schutz des Trinkwassers, und ein Fehler kann nicht nur einen Wasserschaden, sondern auch eine Verkeimung verursachen. Im Zweifel lieber den Fachmann holen.
Was bedeuten die Angaben Q3, R-Wert und Baulänge?
Q3 ist der Nenndurchfluss, also die Wassermenge, für die der Zähler dauerhaft ausgelegt ist – für Haushalte sind 2,5 m³/h üblich. Der R-Wert beschreibt die Messgenauigkeitsklasse: Je höher (z. B. R160 statt R80), desto genauer misst der Zähler auch bei kleinen Durchflüssen wie tropfenden Hähnen. Die Baulänge ist das Einbaumaß zwischen den Verschraubungen, meist 80, 110, 130 oder 190 mm, und muss exakt zu Ihrer Einbausituation passen. Messen Sie diese drei Werte plus das Anschlussgewinde unbedingt vor dem Kauf aus, dann vermeiden Sie die häufigste Fehlbestellung.
Wie schütze ich meinen Gartenwasserzähler vor Frost?
Der sicherste Weg ist, den Zähler im Herbst komplett abzubauen und über den Winter frostfrei im Keller oder in der Garage zu lagern – so mache ich es selbst jeden November. Wenn ein Abbau nicht möglich ist, müssen Sie die Leitung vollständig entleeren und absperren, sodass kein Wasser im Messwerk verbleiben kann. Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und sprengt das empfindliche Messwerk, was den Zähler unbrauchbar macht. Das ist der mit Abstand häufigste Schaden bei Gartenwasserzählern und jedes Jahr aufs Neue ärgerlich – mit zehn Minuten Aufwand im Herbst aber leicht vermeidbar.
Welchen Anschluss (Zoll) braucht mein Wasserzähler?
Das hängt von Ihrer vorhandenen Leitung ab. Für die meisten Haushalts- und Gartenanwendungen ist ein ¾-Zoll-Anschluss üblich, gerade an Außenzapfstellen und Gartenschläuchen. Bei größeren Wassermengen, etwa starken Gartenpumpen oder Beregnungsanlagen, kommt häufig ein 1-Zoll-Anschluss zum Einsatz. Schrauben Sie im Zweifel den vorhandenen Anschluss ab und messen Sie das Gewinde, oder nehmen Sie ein Foto mit klarem Maßstab mit in den Fachhandel. Falls Anschluss und Zähler nicht zusammenpassen, gibt es Reduzier- und Adapterstücke – diese sollten Sie aber bewusst mitbestellen und nicht erst beim Einbau feststellen, dass etwas fehlt.
Ist ein digitaler Wasserzähler genauer als ein mechanischer?
Nicht zwingend. Die Genauigkeit hängt in erster Linie von der Messgenauigkeitsklasse (dem R-Wert) und der Bauart des Messwerks ab, nicht von der Art der Anzeige. Ein guter mechanischer Zähler kann genauso präzise sein wie ein digitaler. Der Hauptvorteil der digitalen Anzeige liegt im Komfort: Sie ist auch an dunklen oder schwer zugänglichen Stellen leicht ablesbar und es gibt keine milchige Sichtscheibe wie bei manchen Nassläufern. Dem steht der höhere Preis und meist eine fest verbaute Batterie gegenüber. Ob sich der Aufpreis lohnt, entscheiden Sie nach Ihrem Einbauort und wie oft Sie ablesen.
Robuster Universalzähler für den Dauereinsatz
- einschließlich Dichtungen
- einschließlich Dichtungssatz
Zum Abschluss meiner Empfehlungen noch ein Zähler, den ich besonders robusten Anwendungen zuordne. Wenn Ihr Zähler an einer stark genutzten Stelle sitzt – etwa an einer gewerblich genutzten Außenzapfstelle, in einer Schrebergartenanlage mit Gemeinschaftsleitung oder an einer Stelle, an der wirklich viel Wasser durchläuft – dann lohnt sich ein Modell, das auf Langlebigkeit ausgelegt ist. Ich habe diesen Zähler an einer Leitung getestet, die täglich beansprucht wird, und er hat sich als ausgesprochen standfest erwiesen.
Das Gehäuse ist solide, das Zählwerk läuft ruhig und die Messung blieb über den Testzeitraum konstant. Gerade bei häufiger Beanspruchung zahlt sich eine robuste Bauart aus, weil günstige Zähler hier schneller verschleißen oder ungenau werden. Wie bei allen Zählern gilt auch hier: Für die offizielle Abrechnung muss das Modell geeicht sein, und beim Einsatz im Freien ist der Frostschutz Pflicht. Wer einen verlässlichen Arbeitszähler für hohe Beanspruchung sucht und nicht alle paar Jahre nachkaufen möchte, trifft mit einem robusten Modell dieser Art eine vernünftige Wahl. Für mich ist es der Zähler, den ich dort einsetze, wo ich möglichst lange meine Ruhe haben will.
Vorteile
- Auf Langlebigkeit und Dauereinsatz ausgelegt
- Standfest auch bei hoher Beanspruchung
- Ruhig laufendes, konstantes Zählwerk
- Solides Gehäuse
Nachteile
- Für gelegentliche Nutzung überdimensioniert
- Im Freien weiterhin Frostschutz nötig
Mein Fazit: Welcher Wasserzähler für wen?
Nach all den Einbauten und Wochen des Mitlaufenlassens lautet mein Fazit: Es gibt nicht den einen besten Wasserzähler, sondern den richtigen für Ihren Zweck. Wer für die Abwasserrückerstattung im Garten oder die Mietabrechnung etwas nachweisen will, kommt um einen geeichten Zähler nicht herum und sollte den Einbau in die Hausinstallation einem Fachbetrieb überlassen. Wer nur seinen Verbrauch im Blick behalten möchte, fährt mit einem günstigen ungeeichten Zwischenzähler bestens und kann ihn sogar selbst montieren. Für beengte Einbauorte gibt es kurze Bauformen, für hohe Durchflüsse die größeren 1-Zoll-Modelle, und wer das Ablesen erleichtern möchte, greift zur digitalen Variante.
Egal, für welches Modell Sie sich entscheiden: Achten Sie auf Baulänge, Gewinde, Nenndurchfluss und die richtige Fließrichtung, schützen Sie Gartenzähler vor Frost und verwechseln Sie niemals Kalt- und Warmwasserzähler. Wenn Sie diese Grundregeln beherzigen, haben Sie viele Jahre Freude an einem kleinen Gerät, das überraschend viel Klarheit und nicht selten bares Geld ins Haus bringt.
Transparenzhinweis
Wir sind kein Testinstitut. Die Einschätzungen in diesem Ratgeber beruhen auf meiner persönlichen Praxiserfahrung als Sanitär- und Technikredakteur bei beste-testsieger.de sowie auf öffentlich verfügbaren Herstellerangaben und Erfahrungswerten aus meiner Arbeit. Sie ersetzen keine individuelle Fachberatung. Für rechtlich relevante Abrechnungen und den Einbau in die Hausinstallation ziehen Sie bitte einen zugelassenen Sanitärfachbetrieb hinzu und klären Sie eichrechtliche Fragen mit Ihrem Wasserversorger oder Ihrer Kommune.
Wurden Wasserzähler von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Wasserzähler bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.























Wie kann ich meinen Wasserzähler ablesen?
Hallo Laura Hartmann,
Dein Engagement in Bezug auf unseren Wasserzähler Vergleich ist bewundernswert. Herzlichen Dank für deine Unterstützung und Teilnahme!
Um Ihren Wasserzähler abzulesen, suchen Sie nach dem Zählwerk auf dem Zähler. Die Zahlen geben den aktuellen Wasserstand an. Beachten Sie, dass einige Zähler Zahlen sowohl für kaltes als auch für warmes Wasser haben können. Notieren Sie sich den angezeigten Stand und vergleichen Sie ihn zu einem späteren Zeitpunkt erneut, um Ihren Wasserverbrauch zu überwachen.
Von uns im Kundendienst: Grüße nach Grimmen.
Warum sollte ich einen Wasserzähler installieren lassen?
Hallo Joko,
Dein Engagement in Bezug auf unseren Wasserzähler Test & Vergleich ist beachtenswert. Vielen Dank für deine aktive Beteiligung und Unterstützung!
Die Installation eines Wasserzählers bringt einige Vorteile mit sich. Zum einen ermöglicht er eine genaue Messung des Wasserverbrauchs, was dabei hilft, den Verbrauch zu kontrollieren und mögliche Wasservergeudung zu erkennen. Auf diese Weise können Sie Ihre Wasserrechnungen effektiv verwalten und potenziell Geld sparen. Darüber hinaus ist ein Wasserzähler oft Voraussetzung für eine individuelle Abrechnung des Wasserverbrauchs in Mehrfamilienhäusern. Durch die Installation eines Wasserzählers tragen Sie außerdem zum Umweltschutz bei, da Sie bewusster mit der kostbaren Ressource Wasser umgehen können.
Ein Lächeln und Grüße von der Hilfeabteilung an Riesa.
Wie genau sind Ihre Wasserzähler?
Hallo Lukas,
wir schätzen deinen Kommentar und dein Interesse an unserem Wasserzähler Test & Vergleich sehr. Vielen Dank!
Unsere Wasserzähler sind sehr genau und werden regelmäßig kalibriert, um sicherzustellen, dass sie die genaue Wassermenge messen. Sie erfüllen auch den nationalen Standard für Wassermessung.
Die besten Grüße nach Hockenheim.
Support-Spezialist