Sicherheitssandalen Test & Vergleich 2026: Entdecken Sie die herausragenden Produkte auf dem Markt
Wer ist der Vergleichssieger? Entdecken Sie die besten Schutzsandale im detaillierten Vergleich
Sicherheitssandalen 2026: Expertenberatung für maßgeschneiderte Produktlösungen – Ultimative Kaufanleitung und Profi-Tipps
Finden Sie mit diesen Ratschlägen das optimale Produkt in unserem Sicherheitssandalen-Vergleich
- Sicherheitssandalen sind spezielle Schuhe, die mit einer Schutzkappe aus Stahl oder Kunststoff ausgestattet sind, um den Fuß vor Verletzungen zu schützen. Sie bieten Schutz vor herabfallenden Gegenständen und scharfen Gegenständen auf Baustellen und in anderen gefährlichen Arbeitsumgebungen.
- Sicherheitssandalen sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, darunter solche, die wasserabweisend oder rutschfest sind, um den Benutzer vor Unfällen zu schützen. Einige Modelle sind auch mit elektrischer Isolierung ausgestattet, um vor Stromschlägen zu schützen.
- Sicherheitssandalen werden von vielen verschiedenen Branchen eingesetzt, darunter Bauarbeiter, Handwerker, Fabrikarbeiter und Landwirte. Sie sind für Berufe konzipiert, bei denen der Arbeitnehmer einem Risiko für Fußverletzungen ausgesetzt ist. Aus diesem Grund sind Sicherheitssandalen bei der Arbeit oft vorgeschrieben.
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Sicherheitssandalen Vergleich 2026 — offene Sicherheitsschuhe mit Zehenschutz (S1/S1P) ehrlich verglichen
Sicherheitssandalen sind offene Arbeitsschuhe mit geschlossener Zehenschutzkappe — sie schützen die Zehen vor herabfallenden Gegenständen (Schutzkappe 200 Joule nach EN ISO 20345), bleiben dabei aber im Fersen- und Spannbereich offen und damit luftig. Genau das macht sie zum bevorzugten Sommerschuh in Lager, Werkstatt und Industrie, wenn die Temperaturen steigen. Unsere Redaktion hat für die Saison 2026 zehn weit verbreitete Sicherheitssandalen verglichen — von der ESD-fähigen Industriesandale über die ultraleichte Lagervariante bis zum kliniktauglichen Modell für Damen. Wir ordnen Schutzklasse (S1, S1P, SB), Material der Zehenkappe (Stahl, Aluminium oder Kunststoff), Durchtrittsicherheit, ESD-Eignung, Rutschhemmung (SRC), Belüftung, Gewicht und Weite ehrlich ein — und sagen klar, wo die Grenzen eines offenen Sicherheitsschuhs liegen. Denn eine Sandale ist kein Allzweckschuh: Wo Späne, Funken oder Flüssigkeiten von oben drohen, ist sie schlicht das falsche Produkt.
- Sicherheitssandalen bieten Zehenschutz durch eine Schutzkappe (200 Joule), aber keinen Schutz vor Spänen, Funken oder Flüssigkeiten, die von oben oder seitlich auf den offenen Fuß treffen.
- Sie eignen sich nur für Arbeitsplätze ohne Durchtritt-, Spritz- oder Funkengefahr — also überwiegend S1 und S1P, nicht S3.
- S1 = antistatisch, geschlossener Fersenbereich, energieaufnehmender Fersenbereich; S1P = zusätzlich durchtrittsichere Sohle; SB = Grundanforderung mit Zehenkappe.
- Zehenkappe aus Aluminium oder Kunststoff ist leichter und kältebrückenärmer als Stahl; ESD-Schuhe sind Pflicht in der Elektronikfertigung.
- Die Schutzklasse muss zur Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes passen — das entscheidet die Sicherheitsfachkraft oder der Vorgesetzte, nicht der Geschmack.
Alle Sicherheitssandalen im Vergleich 2026
Die folgende Tabelle stellt fünf zentrale Modelle gegenüber — von der ESD-Industriesandale bis zum leichten Lagermodell. Verglichen wurden Schutzklasse, Material der Zehenkappe, Durchtrittsicherheit, ESD-Eignung und Rutschhemmung. So sehen Sie auf einen Blick, welches Modell zu Ihrem Einsatz passt — vom Elektronik-Reinraum bis zum sommerlichen Hochregallager.
| Produkt | Note |
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|---|---|---|
Sicherheitssandalen Uvex 2 Xenova Arbeitssandalen - S1P SRC ESD
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2 |
72,94 €
Angebot
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Sicherheitssandalen ELTEN Sicherheitsschuhe SCOTT BOA ESD S1P
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1.8 |
109,40 €
Angebot
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Sicherheitssandalen Atlas Alu-tec 360 - EN ISO 20345 S1 - W10
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1.5 |
88,95 €
Angebot
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Sicherheitssandalen Cofra S.r.l. Cofra 13050-000.W40 GUTTORM S1
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2.3 |
104,40 €
Angebot
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Sicherheitssandalen texxor Sicherheitssandale S1 Romans leicht
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2.1 |
30,44 €
Angebot
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Im Folgenden finden Sie unsere detaillierten Einzelbewertungen zu allen zehn Sandalen — vom Vergleichssieger bis zur preiswerten Lagervariante und den Damenmodellen. Passende Arbeitskleidung dazu finden Sie in unseren Ratgebern zur Arbeitshose und zu Arbeitshandschuhen.
Unsere redaktionellen Einzelbewertungen
1. uvex 2 xenova S1P SRC ESD — Vergleichssieger als durchtrittsichere ESD-Industriesandale
- sehr bequem dank guter Polsterung
- auch in anderen Farben erhältlich
Die uvex 2 xenova S1P SRC ESD ist unser Vergleichssieger 2026. Sie vereint alles, was eine hochwertige Industriesandale ausmacht: eine metallfreie Zehenschutzkappe aus Kunststoff (uvex xenova), eine durchtrittsichere Zwischensohle (Kennzeichen P, also S1P), ESD-Fähigkeit für die Elektronikfertigung und eine Laufsohle mit der höchsten Rutschhemmungsstufe SRC. Laut Herstellerangaben ist die Kappe metallfrei und damit kältebrückenfrei sowie nichtleitend — ein Vorteil bei kühlen Hallenböden und in der ESD-Umgebung. Die offene Bauweise mit Klett-Schnellverschluss sorgt für gute Belüftung und schnelles An- und Ausziehen. Erhältlich in den Weiten 10 (normal) und 11 (weit), Größen 38 bis 52. Basierend auf Kundenbewertungen werden besonders das geringe Gewicht und der dämpfende Tragekomfort über lange Schichten gelobt.
Im Vergleich fiel auf, dass dieses Modell als einzige Sandale im Test sowohl durchtrittsicher (S1P) als auch ESD-fähig und mit SRC-Sohle ausgestattet ist — die größte Schutzbreite, die ein offener Schuh bieten kann. Damit ist sie auch für Arbeitsplätze geeignet, an denen am Boden Nägel oder spitze Teile liegen können, solange keine Gefahr von oben besteht. Der Preis liegt im oberen Segment, ist für ein Profimodell mit dieser Ausstattung aber angemessen. Wir vergeben die Note 1,4.
Vorteile
- S1P mit durchtrittsicherer Sohle — schützt vor spitzen Teilen am Boden
- Metallfreie, kältebrückenfreie Kunststoff-Zehenkappe
- ESD-fähig für die Elektronikfertigung
- Höchste Rutschhemmungsstufe SRC
- Sehr leicht, gute Dämpfung über lange Schichten
- Zwei Weiten (10 normal, 11 weit) verfügbar
Nachteile
- Höherer Preis im Vergleich
- Offene Bauweise bietet keinen Schutz von oben/seitlich
“Wer im warmen Lager oder in der Elektronik eine Sandale sucht, die trotzdem durchtrittsicher und ESD-fähig ist, bekommt mit diesem Modell die maximale Schutzbreite eines offenen Schuhs — das rechtfertigt den Aufpreis im Profieinsatz.”— Klaus Hofmann, Arbeitsschutz & PSA, Redaktion beste-testsieger.de
2. ELTEN Scott BOA ESD S1P — ESD-Sandale mit BOA-Schnellverschluss
- einfaches Anziehen mit einer Hand dank Schnellverschluss
- mit Durchtrittschutz
- mit grauer ESD-Halborthopädiesohle
- praktische Fersenschlaufe
Die ELTEN Scott BOA ESD S1P ist die komfortabelste Wahl für alle, die einen schnellen, millimetergenauen Verschluss schätzen. Statt Klett oder Schnalle setzt das Modell auf das BOA-Fit-System: ein Drehrad spannt einen Stahlseilzug, der die Sandale gleichmäßig über den Spann zieht. Laut Herstellerangaben ist der Schuh S1P (also durchtrittsicher), ESD-fähig und mit einer rutschhemmenden Sohle ausgestattet. Die Zehenkappe ist metallfrei. Das BOA-System lässt sich auch mit Handschuhen oder einer Hand bedienen und verteilt den Druck angenehmer als ein einzelner Klettriemen. Erhältlich in den Größen 39 bis 48. Basierend auf Kundenbewertungen wird der gleichmäßige, druckfreie Sitz besonders bei breiteren Füßen gelobt.
Im Vergleich überzeugte die Scott BOA durch den präzisen Halt — gerade bei einer offenen Sandale ist ein fester, rutschfreier Sitz sicherheitsrelevant, weil ein lockerer Schuh die Schutzwirkung der Kappe untergräbt. Das BOA-Rad ist robust, im seltenen Defektfall aber teurer zu ersetzen als ein simpler Klett. Wir vergeben die Note 1,5.
Vorteile
- BOA-Schnellverschluss — gleichmäßiger Druck, millimetergenaue Einstellung
- S1P durchtrittsicher und ESD-fähig
- Metallfreie Zehenkappe
- Sehr guter Halt auch bei breiteren Füßen
Nachteile
- BOA-Mechanik im Defektfall teurer zu ersetzen als Klett
- Preislich im oberen Bereich
3. Atlas Alu-tec 360 S1 W10 — leichte Sandale mit Aluminium-Zehenkappe
- in vielen Größen erhältlich
- geeignet für die Verwendung mit orthopädischen Einlagen
- auch in einer anderen Breite erhältlich
- daher gut geeignet für breitere Füße
Die Atlas Alu-tec 360 S1 ist eine leichte Lager- und Werkstattsandale mit Zehenkappe aus Aluminium. Aluminium spart gegenüber Stahl spürbar Gewicht und bildet weniger Kältebrücke, bietet aber denselben 200-Joule-Schutz. Laut Herstellerangaben ist das Modell S1 (antistatisch, geschlossener und energieaufnehmender Fersenbereich), die Weite W10 entspricht der normalen Standardweite. Die Sohle ist rutschhemmend, der Spann über zwei Klettriemen verstellbar. Erhältlich in den Größen 36 bis 48. Basierend auf Kundenbewertungen wird das angenehme Fußklima und das geringe Gewicht über lange Schichten besonders gelobt; einige Träger merken an, dass S1 ohne durchtrittsichere Sohle nur für saubere Böden ohne spitze Teile geeignet ist.
Im Vergleich positioniert sich die Alu-tec 360 als komfortabler Allrounder fürs warme Lager. Die Aluminiumkappe macht sie leichter als viele Stahlkappenmodelle. Wichtig: Als reine S1-Sandale ohne P-Kennzeichen bietet sie keinen Durchtrittschutz — für Arbeitsplätze mit Nägeln oder spitzen Teilen am Boden ist ein S1P-Modell die richtige Wahl. Wir vergeben die Note 1,6.
Vorteile
- Leichte Aluminium-Zehenkappe, weniger Kältebrücke als Stahl
- Angenehmes Fußklima durch offene Bauweise
- Zwei Klettriemen für individuellen Halt
- Breites Größenspektrum (36 bis 48)
Nachteile
- S1 ohne durchtrittsichere Sohle — nur für saubere Böden
- Standardweite W10, keine Weitenvarianten
“Eine Aluminiumkappe wiegt deutlich weniger als Stahl und kühlt im Winter nicht so stark aus — für Beschäftigte, die acht Stunden auf den Beinen sind, ist das im Alltag ein echter Komfortgewinn.”— Klaus Hofmann, Arbeitsschutz & PSA, Redaktion beste-testsieger.de
4. Cofra Guttorm S1 — robuste Standardsandale fürs Lager
- hohe Stabilität
- praktische Fersenschlaufe
Die Cofra Guttorm S1 ist eine solide, preiswerte Standardsandale für den klassischen Lager- und Logistikeinsatz. Laut Herstellerangaben erfüllt sie die Schutzklasse S1 mit antistatischer Ausstattung, geschlossenem Fersenbereich und energieaufnehmendem Fersenbereich. Die Zehenkappe schützt mit 200 Joule, der Spann ist über einen breiten Klettriemen verstellbar, die Sohle rutschhemmend. Erhältlich in den Größen 39 bis 47. Basierend auf Kundenbewertungen wird das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die robuste Verarbeitung gelobt; kritisch genannt wird gelegentlich, dass die Dämpfung nicht ganz an die Premium-Modelle heranreicht.
Im Vergleich ist die Guttorm die richtige Wahl für Betriebe, die viele Beschäftigte mit einer zuverlässigen S1-Sandale zum fairen Preis ausstatten wollen. Für lange Steh- und Gehschichten auf hartem Boden bietet ein Premium-Modell etwas mehr Dämpfung. Als robuste Arbeitssandale ohne Durchtrittgefahr erfüllt sie ihren Zweck zuverlässig. Wir vergeben die Note 1,8.
Vorteile
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für die Mengenausstattung
- Robuste Verarbeitung
- Breiter, gut verstellbarer Klettriemen
- Rutschhemmende Sohle
Nachteile
- Dämpfung unter dem Niveau der Premium-Modelle
- S1 ohne Durchtrittschutz
5. texxor Romans S1 leicht — ultraleichte Sommersandale
- praktische Fersenschlaufe
- besonders leichtes
- sportliches Design
Die texxor Romans S1 ist die leichteste Sandale im Vergleich und auf maximale Belüftung im Sommer ausgelegt. Laut Herstellerangaben kombiniert sie eine S1-Schutzklasse mit einem besonders leichten Aufbau und einem atmungsaktiven Obermaterial. Die Zehenkappe schützt mit 200 Joule, der Spann ist über Klett verstellbar, die Sohle rutschhemmend. Erhältlich in den Größen 36 bis 48. Basierend auf Kundenbewertungen wird vor allem das geringe Gewicht und das luftige Tragegefühl an heißen Arbeitstagen hervorgehoben; einige Träger weisen darauf hin, dass die leichte Bauweise weniger seitlichen Halt bietet als robustere Modelle.
Im Vergleich ist die Romans die Wahl für alle, denen an heißen Sommertagen das Fußklima am wichtigsten ist. Die ultraleichte Konstruktion entlastet die Beine, geht aber zulasten von Robustheit und seitlicher Stabilität. Für leichte Lager- und Kommissioniertätigkeiten ohne Durchtrittgefahr ist sie ideal. Wir vergeben die Note 1,9.
Vorteile
- Sehr geringes Gewicht — entlastet die Beine
- Luftiges Obermaterial für heiße Tage
- Günstiger Preis
- Breites Größenspektrum
Nachteile
- Weniger seitlicher Halt durch leichte Bauweise
- S1 ohne durchtrittsichere Sohle
6. BAAK Rene2 schwarz — komfortable Klett-Sandale in Schwarz
- Sohlen nach DGUV 112-191
- EN ISO 20345 S1P SRC ESD; 100% metallfrei
- zertifiziert für den orthopädischen Gebrauch
Die BAAK Rene2 in Schwarz ist eine komfortbetonte Sicherheitssandale eines deutschen Herstellers mit Fokus auf Fußgesundheit. BAAK ist bekannt für orthopädisch durchdachte Fußbetten. Laut Herstellerangaben verfügt die Rene2 über ein anatomisch geformtes, austauschbares Fußbett, eine S1-Schutzklasse und eine rutschhemmende Sohle. Die Zehenkappe schützt mit 200 Joule, der Verschluss erfolgt über Klett. Die schwarze Optik macht das Modell auch für Bereiche mit gehobenem Erscheinungsbild geeignet. Erhältlich in den Größen 39 bis 48. Basierend auf Kundenbewertungen wird das hochwertige Fußbett und der gesunde Abrollkomfort besonders gelobt.
Im Vergleich fiel auf, dass die Rene2 den Tragekomfort und die Fußgesundheit über den niedrigsten Preis stellt. Wer viel steht und geht und Wert auf ein gutes Fußbett legt, profitiert spürbar. Das austauschbare Fußbett erlaubt zudem den Einsatz orthopädischer Einlagen. Wir vergeben die Note 1,7.
Vorteile
- Anatomisch geformtes, austauschbares Fußbett
- Erlaubt orthopädische Einlagen
- Hochwertige Verarbeitung eines deutschen Herstellers
- Unauffällige schwarze Optik
Nachteile
- Preislich über den Budget-Modellen
- S1 ohne Durchtrittschutz
7. BAAK Rico2 S1P Go and Relax — durchtrittsichere Komfortsandale
- mit Durchdringungsschutz
- besonders rutschfest
Die BAAK Rico2 S1P Go and Relax kombiniert das komfortbetonte BAAK-Fußbett mit der durchtrittsicheren Schutzklasse S1P. Laut Herstellerangaben gehört sie zur Go-and-Relax-Linie, die auf ein besonders dämpfendes, ermüdungsarmes Laufgefühl ausgelegt ist. Mit dem P-Kennzeichen bietet sie eine durchtrittsichere Zwischensohle und schützt damit auch vor spitzen Teilen am Boden. Die Zehenkappe schützt mit 200 Joule, die Sohle ist rutschhemmend, der Verschluss erfolgt über Klett. Erhältlich in den Größen 39 bis 48. Basierend auf Kundenbewertungen wird die Kombination aus Durchtrittschutz und außergewöhnlichem Gehkomfort gelobt.
Im Vergleich überzeugte die Rico2 als komfortabelste durchtrittsichere Sandale: Wer S1P-Schutz braucht, aber nicht auf das BAAK-Fußbett verzichten will, ist hier richtig. Sie ist eine sinnvolle Alternative zum Vergleichssieger, wenn Fußkomfort und ein austauschbares Fußbett im Vordergrund stehen. Wir vergeben die Note 1,6.
Vorteile
- S1P durchtrittsicher und trotzdem sehr komfortabel
- Dämpfendes Go-and-Relax-Fußbett
- Austauschbares Fußbett für Einlagen
- Rutschhemmende Sohle
Nachteile
- Höherer Preis
- Offene Bauweise ohne Schutz von oben
8. ELTEN Mila aqua Easy ESD — Damen-Sandale für Pflege und Industrie
- auch in kleinen Größen erhältlich
- hitzebeständig bis ca. 130°
- herausnehmbare Innensohle
- praktische Fersenschlaufe
Die ELTEN Mila aqua Easy ESD ist eine speziell für Damen geschnittene Sicherheitssandale mit ESD-Eignung. Laut Herstellerangaben ist sie auf den schmaleren Damenfuß abgestimmt, ESD-fähig und mit einer rutschhemmenden Sohle ausgestattet. Die Zehenkappe schützt mit 200 Joule. Der Easy-Verschluss erlaubt schnelles An- und Ausziehen, das frische Design in heller Optik passt zu Pflege-, Labor- und leichten Industriebereichen. Erhältlich in den Damengrößen 35 bis 43. Basierend auf Kundenbewertungen wird die passgenaue Damenform und das geringe Gewicht besonders gelobt — gerade weil viele Sicherheitsschuhe nur in Unisex-Größen erhältlich sind und Frauen dann oft schlecht sitzen.
Im Vergleich ist die Mila aqua Easy die beste Wahl für Frauen, die einen wirklich passenden, ESD-fähigen Sommerschuh suchen. Die echte Damenform sorgt für besseren Halt als ein zu groß geratener Unisex-Schuh. Für die Elektronik- und Laborumgebung ist die ESD-Eignung ein klares Plus. Wir vergeben die Note 1,7.
Vorteile
- Echte Damenform für schmalere Füße
- ESD-fähig für Elektronik und Labor
- Leicht und mit schnellem Easy-Verschluss
- Frische, helle Optik für Pflege und Labor
Nachteile
- S1 ohne durchtrittsichere Sohle
- Helle Optik schmutzempfindlicher
“Viele Sicherheitsschuhe werden nur in Unisex-Größen verkauft, und der schmalere Damenfuß rutscht darin. Ein echtes Damenmodell ist deshalb nicht nur Komfort, sondern auch Sicherheit — denn ein lockerer Schuh verliert seine Schutzwirkung.”— Klaus Hofmann, Arbeitsschutz & PSA, Redaktion beste-testsieger.de
9. Oxypas Doria Damen — leichte Sandale für Klinik und Pflege
- ISO-20347 zertifiziert
- Schutzklasse: antistatisch
- ultraleichte EVA-Zwischensohle zur Stoßdämpfung
Die Oxypas Doria ist eine leichte Damensandale, die vor allem im Klinik-, Pflege- und Laborbereich verbreitet ist. Laut Herstellerangaben legt Oxypas den Schwerpunkt auf hygienische, leicht zu reinigende Materialien und ein geringes Gewicht für lange Schichten auf glatten Böden. Das Modell ist antistatisch und mit einer rutschhemmenden Sohle ausgestattet; die Zehenkappe schützt mit 200 Joule. Erhältlich in den Damengrößen 35 bis 42. Basierend auf Kundenbewertungen wird das leichte, hygienische Material und der angenehme Sitz auf langen Pflegeschichten besonders gelobt; einige Träger merken an, dass die Sandale auf den klinischen Einsatz und nicht auf schwere Industrie ausgelegt ist.
Im Vergleich ist die Doria die Spezialistin für Klinik und Pflege: leicht, hygienisch, gut zu reinigen. Für schwere Lager- oder Industriearbeit mit Durchtrittgefahr ist sie nicht gedacht — dort greift man zu einem S1P-Modell. In ihrem Einsatzfeld auf glatten, sauberen Böden spielt sie ihre Stärken aus. Wir vergeben die Note 1,9.
Vorteile
- Sehr leicht, ideal für lange Pflegeschichten
- Hygienisches, leicht zu reinigendes Material
- Antistatisch und rutschhemmend
- Echte Damengrößen
Nachteile
- Auf Klinik/Pflege ausgelegt, nicht für schwere Industrie
- Kein Durchtrittschutz
10. All Ride Sicherheitssandale mit Klettverschluss — preiswerter Einstieg
- EWG-Richtlinie 89/686 (persönliche Schutzausrüstung)
- EN ISO 20345:2011
- Zertifizierte Sicherheitsschuhe
Die All Ride Sicherheitssandale mit Klettverschluss ist der preiswerte Einstieg ins Thema offener Sicherheitsschuh. Laut Herstellerangaben bietet sie eine Zehenschutzkappe mit 200 Joule, einen über Klett verstellbaren Spann und eine rutschhemmende Sohle. Sie richtet sich an Gelegenheitsnutzer und Betriebe, die eine einfache Sandale für leichte Tätigkeiten ohne hohe Schutzanforderungen suchen. Erhältlich in gängigen Herrengrößen. Basierend auf Kundenbewertungen wird der niedrige Preis gelobt; kritisch genannt werden die einfachere Verarbeitung und die geringere Dämpfung im Vergleich zu den Markenmodellen.
Im Vergleich ist die All Ride die Wahl für preisbewusste Käufer, die nur gelegentlich eine Sicherheitssandale benötigen. Für den Dauereinsatz über lange Schichten oder anspruchsvolle Arbeitsplätze bieten die Markenmodelle mehr Komfort und Schutzbreite. Prüfen Sie vor dem Kauf genau, welche Schutzklasse das Modell konkret erfüllt und ob sie zu Ihrer Gefährdungsbeurteilung passt. Wir vergeben die Note 2,2.
Vorteile
- Günstiger Einstiegspreis
- Zehenschutzkappe mit 200 Joule
- Klettverschluss für einfache Verstellung
- Ausreichend für leichte Gelegenheitstätigkeiten
Nachteile
- Einfachere Verarbeitung und geringere Dämpfung
- Schutzklasse vor Kauf genau prüfen
Schutzklassen bei Sicherheitssandalen: SB, S1 und S1P erklärt
Die Schutzklasse ist das wichtigste Auswahlkriterium und entscheidet, wo eine Sandale eingesetzt werden darf. Alle Sicherheitsschuhe und damit auch Sandalen sind in der Norm EN ISO 20345 geregelt. Die Grundanforderung jeder Klasse ist die Zehenschutzkappe, die einem Aufprall von 200 Joule standhält — das entspricht etwa einem 20-Kilogramm-Gegenstand aus rund einem Meter Höhe. Die Buchstaben hinter dem S geben an, welche Zusatzeigenschaften erfüllt sind.
SB (Sicherheits-Basis): Die Grundstufe. Sie verlangt nur die Zehenschutzkappe mit 200 Joule und eine Mindestrutschfestigkeit. Antistatik, geschlossener Fersenbereich oder Energieaufnahme sind nicht zwingend. Reine SB-Sandalen sind im Profibereich selten.
S1: Die häufigste Klasse bei Sandalen. S1 verlangt zusätzlich zur Zehenkappe einen geschlossenen Fersenbereich, antistatische Eigenschaften (A), einen energieaufnehmenden Fersenbereich (E) und Kraftstoffbeständigkeit der Sohle. S1 ist für trockene Innenbereiche ohne Durchtritt- oder Nässegefahr ausgelegt — also das klassische Lager und die Werkstatt.
S1P: Wie S1, aber zusätzlich mit durchtrittsicherer Sohle (Kennzeichen P). Die durchtrittsichere Zwischensohle — aus Stahl oder textilem Gewebe — schützt davor, dass Nägel oder spitze Teile von unten durch die Sohle in den Fuß dringen. S1P ist die richtige Wahl überall dort, wo am Boden spitze Gegenstände liegen können, etwa beim Palettenhandling oder in der Bauzulieferung.
Zehenkappe: Stahl, Aluminium oder Kunststoff?
Alle drei Kappenmaterialien bieten denselben 200-Joule-Schutz — der Unterschied liegt in Gewicht, Kälteverhalten und Leitfähigkeit. Die Schutzwirkung gegen herabfallende Gegenstände ist genormt und bei allen Materialien gleich. Für die Auswahl zählen die praktischen Eigenschaften im Alltag.
Stahlkappe
Die klassische Stahlkappe ist robust und preiswert. Ihr Nachteil: Sie ist die schwerste Variante und bildet eine Kältebrücke — bei niedrigen Hallentemperaturen fühlen sich die Zehen über der Stahlkappe schneller kalt an. Außerdem ist Stahl magnetisch und leitend, was an Metalldetektoren (etwa in Sicherheitsbereichen) und in ESD-Umgebungen stören kann. Für das warme Sommerlager ist die Kältebrücke kein Thema.
Aluminiumkappe
Aluminium bietet denselben Schutz wie Stahl, ist aber leichter und bildet eine geringere Kältebrücke. Modelle wie die Atlas Alu-tec nutzen diesen Vorteil. Aluminium ist nichtmagnetisch, aber weiterhin leitend. Für lange Steh- und Gehschichten ist die Gewichtsersparnis spürbar.
Kunststoffkappe
Kunststoffkappen (etwa aus Verbundwerkstoff wie bei der uvex xenova) sind metallfrei, leicht, kältebrückenfrei und nichtleitend. Damit sind sie ideal für ESD-Umgebungen, Metalldetektor-Bereiche und kalte Hallen. Sie sind in der Herstellung aufwendiger und meist etwas teurer. Für die meisten modernen Profimodelle ist die metallfreie Kappe heute der Standard.
Durchtrittsicherheit, ESD und Rutschhemmung (SRC)
Drei technische Eigenschaften entscheiden über die Eignung einer Sandale für anspruchsvollere Arbeitsplätze: Durchtrittsicherheit, ESD und Rutschhemmung. Sie sind unabhängig von der reinen Zehenschutzwirkung und sollten gezielt nach dem Arbeitsplatz ausgewählt werden.
Durchtrittsicherheit (P / S1P)
Die durchtrittsichere Sohle schützt davor, dass spitze Gegenstände — Nägel, Schrauben, Glassplitter — von unten durch die Sohle dringen. Sie ist am Kennzeichen P (also S1P) erkennbar. Wo am Boden spitze Teile liegen können, ist Durchtrittschutz Pflicht. Im Vergleich bieten die uvex 2 xenova, die ELTEN Scott BOA und die BAAK Rico2 diesen Schutz.
ESD (Ableitfähigkeit)
ESD steht für Electro-Static Discharge. ESD-Schuhe leiten elektrostatische Aufladungen kontrolliert über den Körper zum Boden ab und verhindern so, dass empfindliche elektronische Bauteile durch eine Entladung beschädigt werden. In der Elektronikfertigung, in Reinräumen und an vielen Montageplätzen ist ESD-Schuhwerk vorgeschrieben. Wichtig: ESD ist nicht dasselbe wie die antistatische Eigenschaft (A) von S1 — ESD stellt strengere Anforderungen an den elektrischen Widerstand.
Rutschhemmung (SRA, SRB, SRC)
Die Rutschhemmung wird in drei Stufen geprüft: SRA (auf keramischem Boden mit Reinigungsmittel), SRB (auf Stahlboden mit Glyzerin) und SRC (besteht beide Prüfungen). SRC ist die höchste Stufe und auf nahezu allen Böden sicher. Auf glatten, feuchten Hallenböden ist eine gute Rutschhemmung sicherheitsrelevant — gerade weil eine offene Sandale bei einem Sturz weniger Halt am Fuß bietet als ein geschlossener Schuh.
Belüftung, Komfort und Gewicht bei Hitze
Der einzige Grund, eine offene Sandale statt eines geschlossenen Schuhs zu tragen, ist das Fußklima bei Wärme. Im Sommer staut sich in geschlossenen Sicherheitsschuhen schnell Wärme und Feuchtigkeit, was zu Schweißfüßen, Hautreizungen und Unbehagen über lange Schichten führt. Eine Sandale mit offenem Spann und offenem Fersenbereich lässt Luft an den Fuß und kühlt spürbar.
Für den Komfort bei Hitze zählen drei Faktoren. Erstens das Gewicht: Jedes eingesparte Gramm entlastet die Beine über eine Acht-Stunden-Schicht. Leichte Kappen (Aluminium, Kunststoff) und leichte Sohlen wie bei der texxor Romans machen sich hier bezahlt. Zweitens das Obermaterial: Atmungsaktive Textilien oder perforiertes Leder transportieren Feuchtigkeit besser als geschlossenes Vollleder. Drittens das Fußbett: Ein dämpfendes, austauschbares Fußbett wie bei BAAK reduziert die Ermüdung und nimmt Feuchtigkeit auf.
Passform, Weite und Halt — sicherheitsrelevant bei offenen Schuhen
Bei einer offenen Sandale ist der feste Sitz nicht nur Komfort, sondern Teil der Schutzwirkung. Eine Zehenschutzkappe wirkt nur dann zuverlässig, wenn der Fuß fest in der richtigen Position sitzt und nicht im Schuh rutscht. Ein zu großer oder zu locker verschlossener Schuh kann dazu führen, dass die Zehen nicht vollständig unter der Kappe liegen.
Achten Sie deshalb auf die richtige Weite. Hersteller wie uvex bieten Weitenvarianten an (etwa Weite 10 für normale, 11 für breite Füße). Wer einen breiten Fuß hat und nur die Normalweite bekommt, greift schnell zur nächsten Länge — und hat dann einen zu langen Schuh, in dem der Fuß nach vorn rutscht. Die richtige Weite löst dieses Problem. Verschlusssysteme wie Klett oder das BOA-Fit-System erlauben eine individuelle Spannungseinstellung über den Spann.
Anprobe-Tipps für Sicherheitssandalen
Probieren Sie die Sandale am Nachmittag an, wenn die Füße leicht angeschwollen sind — so vermeiden Sie, dass der Schuh abends drückt. Stellen Sie sicher, dass die Zehen die Zehenkappe vorn nicht berühren, aber auch nicht zu viel Spiel haben. Gehen Sie ein paar Schritte: Die Ferse darf nicht aus dem geschlossenen Fersenbereich heben. Ziehen Sie die Klett- oder BOA-Verschlüsse so an, dass der Spann fest, aber nicht eingeschnürt sitzt.
Herren- und Damenmodelle
Viele Sicherheitssandalen werden in Unisex-Größen verkauft, die am breiteren Herrenfuß orientiert sind. Frauen mit schmaleren Füßen finden darin oft keinen guten Halt. Echte Damenmodelle wie die ELTEN Mila aqua Easy oder die Oxypas Doria sind auf die Damenform abgestimmt und bieten dadurch besseren, sichereren Sitz. Da der feste Sitz bei offenen Schuhen sicherheitsrelevant ist, lohnt sich für Frauen die Investition in ein echtes Damenmodell.
Einsatzbereiche: Lager, Werkstatt und Industrie bei Wärme
Sicherheitssandalen sind Spezialisten für trockene, warme Innenbereiche ohne Gefahr von oben. Ihr typisches Einsatzfeld ergibt sich direkt aus ihrer offenen Bauweise.
Lager und Logistik: Im Hochregallager und in der Kommissionierung herrschen im Sommer oft hohe Temperaturen. Hier sind leichte S1-Sandalen wie die Atlas Alu-tec oder die texxor Romans ideal — vorausgesetzt, am Boden liegen keine spitzen Teile. Wo Paletten mit Nägeln verarbeitet werden, ist ein S1P-Modell mit Durchtrittschutz die richtige Wahl.
Werkstatt und Montage: In der Montage ohne Funken- und Spänegefahr sind Sandalen ein angenehmer Sommerschuh. Sobald jedoch geschweißt, getrennt oder geschliffen wird, sind sie tabu — heiße Funken und Späne treffen den offenen Fuß ungeschützt.
Industrie und Elektronik: In der Elektronikfertigung und in Reinräumen sind ESD-fähige Sandalen wie die uvex 2 xenova oder die ELTEN Scott BOA verbreitet, weil sie Komfort und ableitfähige Eigenschaften verbinden.
Klinik, Pflege und Labor: Auf glatten, sauberen Böden im Gesundheitswesen sind leichte, hygienische Sandalen wie die Oxypas Doria gefragt. Hier zählen Gewicht, Reinigbarkeit und Rutschhemmung mehr als Durchtrittschutz.
Pflege und Lebensdauer von Sicherheitssandalen
Die Lebensdauer einer Sicherheitssandale hängt von Material, Beanspruchung und Pflege ab — und die Schutzwirkung darf über die Nutzungsdauer nicht nachlassen. Anders als bei modischen Schuhen geht es bei PSA nicht nur um Optik, sondern um Funktion.
Reinigen Sie Leder-Obermaterial mit einem feuchten Tuch und gelegentlich mit einem geeigneten Lederpflegemittel, damit es geschmeidig bleibt. Textiles Obermaterial lässt sich meist mit lauwarmem Wasser und milder Seife abwischen. Trocknen Sie die Sandale niemals direkt auf der Heizung oder in der Sonne — Hitze macht Sohlen und Klebeverbindungen spröde. Austauschbare Fußbetten sollten regelmäßig gereinigt und bei starkem Verschleiß ersetzt werden.
Häufige Fehler beim Kauf einer Sicherheitssandale
Falsche Schutzklasse für den Arbeitsplatz: Der folgenschwerste Fehler. Wer eine S1-Sandale dort trägt, wo Durchtritt- oder Nässegefahr besteht, ist nicht ausreichend geschützt. Die Schutzklasse muss zur Gefährdungsbeurteilung passen — fragen Sie im Zweifel die Sicherheitsfachkraft.
Sandale als Allzweckschuh missverstehen: Eine Sandale ist kein Ersatz für einen geschlossenen S3-Schuh. Wer an wechselnden Arbeitsplätzen mit und ohne Funkengefahr tätig ist, braucht zwei Paar Schuhe — nicht nur die Sandale.
Zu groß kaufen: Bei offenen Schuhen ist der feste Sitz sicherheitsrelevant. Eine zu große Sandale lässt den Fuß rutschen und untergräbt die Schutzwirkung der Kappe. Lieber die richtige Weite wählen als die nächste Länge.
ESD-Pflicht ignorieren: In der Elektronik ist ESD-Schuhwerk vorgeschrieben. Eine antistatische S1-Sandale ohne ESD-Kennzeichnung erfüllt diese Anforderung nicht. Achten Sie auf das explizite ESD-Symbol.
Rutschhemmung unterschätzen: Auf glatten, feuchten Böden ist SRC der Standard. Eine schlechte Rutschhemmung ist gerade bei offenen Schuhen ein Sturzrisiko, weil der Fuß weniger Halt im Schuh hat.
Falsche Socken tragen: Dicke Baumwollsocken machen den Belüftungsvorteil der Sandale zunichte und stauen Schweiß. Dünne Funktionssocken transportieren Feuchtigkeit besser.
Für wen eignet sich welche Sicherheitssandale?
Für Industrie und Elektronik mit höchsten Anforderungen: Die uvex 2 xenova S1P SRC ESD als Vergleichssieger bietet als einzige Sandale Durchtrittschutz, ESD und SRC zugleich — die größte Schutzbreite eines offenen Schuhs.
Für Beschäftigte, die schnellen, präzisen Halt wollen: Die ELTEN Scott BOA ESD S1P mit BOA-Drehverschluss bietet millimetergenaue Einstellung und gleichmäßigen Druck, ideal für breitere Füße und ESD-Umgebungen.
Für das warme Lager ohne Durchtrittgefahr: Die Atlas Alu-tec 360 und die ultraleichte texxor Romans punkten mit Komfort, Gewicht und Preis, solange am Boden keine spitzen Teile liegen.
Für komfortbewusste Träger mit Fußbett-Anspruch: Die BAAK Rene2 (S1) und die durchtrittsichere BAAK Rico2 (S1P) bieten ein hochwertiges, austauschbares Fußbett für lange Schichten und orthopädische Einlagen.
Für Damen in Pflege, Labor und leichter Industrie: Die ELTEN Mila aqua Easy ESD und die Oxypas Doria bieten echte Damenpassform, geringes Gewicht und hygienische Materialien.
Für preisbewusste Gelegenheitsnutzer: Die All Ride Sicherheitssandale mit Klettverschluss ist der günstige Einstieg für leichte Tätigkeiten ohne hohe Schutzanforderungen — Schutzklasse vor Kauf prüfen.
Sicherheitssandalen: Testsieger und Vergleichssieger 2026
Ob Stiftung Warentest oder Fachmagazine für Arbeitsschutz aktuelle Tests von Sicherheitssandalen veröffentlicht haben, können Sie auf den jeweiligen Portalen prüfen. Unsere Redaktion hat zehn Modelle verglichen. Als Vergleichssieger 2026 setzte sich die uvex 2 xenova S1P SRC ESD durch — die größte Schutzbreite im Vergleich mit Durchtrittschutz, ESD und SRC-Rutschhemmung in einem leichten, komfortablen offenen Schuh. Wer einen Drehverschluss bevorzugt, findet in der ELTEN Scott BOA eine hervorragende Alternative; für das warme Lager überzeugen die leichten Modelle von Atlas und texxor.
Sicherheitssandalen: Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was sind Sicherheitssandalen und wovor schützen sie?
Sicherheitssandalen sind offene Arbeitsschuhe mit einer geschlossenen Zehenschutzkappe, die einem Aufprall von 200 Joule standhält (EN ISO 20345). Sie schützen die Zehen vor herabfallenden oder rollenden Gegenständen. Weil sie im Spann- und Fersenbereich offen sind, bieten sie jedoch keinen Schutz vor Spänen, Funken oder Flüssigkeiten, die von oben oder seitlich auf den Fuß treffen. Sie sind nur für Arbeitsplätze ohne diese Gefahren geeignet.
Was ist der Unterschied zwischen S1 und S1P?
S1 bedeutet: Zehenschutzkappe (200 Joule), geschlossener Fersenbereich, antistatisch, energieaufnehmender Fersenbereich und kraftstoffbeständige Sohle. S1P bietet zusätzlich eine durchtrittsichere Sohle (Kennzeichen P), die vor spitzen Teilen wie Nägeln am Boden schützt. Wo am Boden spitze Gegenstände liegen können, ist S1P die richtige Wahl; auf sauberen Böden ohne Durchtrittgefahr genügt S1.
Gibt es Sicherheitssandalen in Schutzklasse S3?
Nein. S2 und S3 verlangen ein wasserdichtes, geschlossenes Obermaterial. Eine Sandale ist per Definition offen und kann diese Anforderung nicht erfüllen. Deshalb gibt es keine S2- oder S3-Sandalen. Wer Schutz gegen Nässe, Späne oder Flüssigkeiten von oben braucht, muss zu einem geschlossenen Halbschuh oder Stiefel greifen.
Welche Zehenkappe ist besser — Stahl, Aluminium oder Kunststoff?
Alle drei bieten denselben 200-Joule-Schutz. Stahl ist robust und günstig, aber schwer und bildet eine Kältebrücke. Aluminium ist leichter und kühlt weniger aus. Kunststoff (Verbundwerkstoff) ist metallfrei, leicht, kältebrückenfrei und nichtleitend — ideal für ESD-Umgebungen, Metalldetektor-Bereiche und kalte Hallen. Für das warme Lager genügt jede Variante.
Sind Sicherheitssandalen am Arbeitsplatz erlaubt?
Das hängt von der Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes ab. Sicherheitssandalen sind dort zulässig, wo keine Durchtritt-, Spritz- oder Funkengefahr besteht und die geforderte Schutzklasse erfüllt wird. Die Entscheidung trifft die Sicherheitsfachkraft oder der Vorgesetzte, nicht der Beschäftigte. An Schweiß-, Bau- oder Gießereiarbeitsplätzen sind sie unzulässig.
Was bedeutet ESD bei Sicherheitssandalen?
ESD steht für Electro-Static Discharge. ESD-Schuhe leiten elektrostatische Aufladungen kontrolliert zum Boden ab und schützen so empfindliche elektronische Bauteile vor Entladungsschäden. In der Elektronikfertigung und in Reinräumen ist ESD-Schuhwerk vorgeschrieben. ESD ist strenger als die einfache antistatische Eigenschaft (A) der Klasse S1 — achten Sie auf das explizite ESD-Symbol.
Was bedeutet SRC bei der Rutschhemmung?
Die Rutschhemmung wird in drei Stufen geprüft: SRA (keramischer Boden mit Reinigungsmittel), SRB (Stahlboden mit Glyzerin) und SRC (besteht beide Prüfungen). SRC ist die höchste Stufe und auf nahezu allen Böden sicher. Auf glatten, feuchten Hallenböden ist eine gute Rutschhemmung besonders wichtig, weil eine offene Sandale dem Fuß weniger Halt gibt als ein geschlossener Schuh.
Sind Sicherheitssandalen gut für heiße Sommertage?
Ja, das ist ihr Hauptvorteil. Die offene Bauweise lässt Luft an den Fuß und verhindert den Wärme- und Feuchtigkeitsstau geschlossener Schuhe. Leichte Modelle mit Aluminium- oder Kunststoffkappe und atmungsaktivem Obermaterial sind besonders angenehm. Dünne Funktionssocken statt dicker Baumwollsocken verstärken den Belüftungseffekt zusätzlich.
Gibt es Sicherheitssandalen speziell für Damen?
Ja. Viele Sandalen werden in Unisex-Größen am Herrenfuß orientiert verkauft, in denen schmalere Damenfüße schlecht sitzen. Echte Damenmodelle wie die ELTEN Mila aqua Easy ESD oder die Oxypas Doria sind auf die Damenform abgestimmt und bieten besseren, sichereren Halt. Da der feste Sitz bei offenen Schuhen sicherheitsrelevant ist, lohnt sich für Frauen ein echtes Damenmodell.
Wann muss ich eine Sicherheitssandale austauschen?
Tauschen Sie die Sandale, wenn die Laufsohle abgelaufen ist und die Rutschhemmung nachlässt, wenn die Zehenkappe nach einem schweren Stoß sichtbar verformt ist, wenn das Obermaterial einreißt und keinen Halt mehr gibt oder wenn der Verschluss nicht mehr fest schließt. Eine beschädigte PSA bietet keinen verlässlichen Schutz mehr — im Zweifel ersetzen.
Kann ich orthopädische Einlagen in Sicherheitssandalen tragen?
Bei Modellen mit austauschbarem Fußbett, etwa von BAAK, lassen sich orthopädische Einlagen einsetzen. Wichtig ist, dass die Einlage die antistatischen beziehungsweise ESD-Eigenschaften des Schuhs nicht aufhebt — für PSA-Schuhe gibt es zertifizierte Austauscheinlagen. Klären Sie den Einsatz im Zweifel mit der Sicherheitsfachkraft, damit die Schutzwirkung erhalten bleibt.
Gibt es einen Testsieger bei Stiftung Warentest für Sicherheitssandalen?
Stiftung Warentest und Fachmagazine für Arbeitsschutz testen regelmäßig Sicherheitsschuhe. Aktuelle Tests prüfen Sie auf den jeweiligen Portalen. Wir sind kein Testinstitut und führen keine Labortests durch. In unserem Vergleich überzeugte die uvex 2 xenova S1P SRC ESD als Vergleichssieger.
Über den Autor
Transparenzhinweis: Wir sind kein Testinstitut. Dieser Vergleich wurde von der Redaktion beste-testsieger.de erstellt. beste-testsieger.de ist ein unabhängiges Vergleichsportal. Wir vergleichen Produkte anhand von Herstellerangaben, geltenden Normen, Kundenbewertungen und eigener redaktioneller Einschätzung und führen keine Labortests durch. Die für Ihren Arbeitsplatz zulässige Schutzklasse ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung und ist mit der zuständigen Sicherheitsfachkraft oder dem Vorgesetzten abzustimmen. Bei Käufen über unsere Links erhalten wir ggf. eine Provision — für Sie entstehen dadurch keine Mehrkosten.
Wurden Sicherheitssandalen von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Sicherheitssandalen bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.





















Sind die Sicherheitssandalen auch für den Einsatz in feuchten Umgebungen geeignet?
Hallo Anton Braun,
Dein Beitrag zu unserem Sicherheitssandalen Vergleich ist eine Bereicherung für uns. Herzlichen Dank für deine aktive Teilnahme und deine wertvolle Meinung!
Ja, die Sicherheitssandalen sind speziell für den Einsatz in feuchten Umgebungen konzipiert. Sie verfügen über rutschfeste Sohlen und sind wasserabweisend, so dass Sie auch bei feuchten Bedingungen optimalen Schutz und Komfort genießen können.
Aus der Support-Abteilung nach Marienmünster – Grüße!
Bieten diese Sicherheitssandalen einen guten Halt auf rutschigen Oberflächen?
Hallo Jacky,
Wir schätzen deinen Kommentar zu unserem Sicherheitssandalen Test & Vergleich sehr. Danke, dass du uns dazu ermächtigst, noch besser zu werden!
Ja, diese Sicherheitssandalen bieten einen ausgezeichneten Halt auch auf rutschigen Oberflächen. Sie sind mit rutschfesten Sohlen ausgestattet, die Ihnen zusätzliche Stabilität und Sicherheit bieten. Egal ob Sie auf Baustellen, in Werkstätten oder anderen gefährlichen Umgebungen arbeiten, mit diesen Sandalen haben Sie festen Stand und können sich darauf verlassen.
Ein freundlicher Gruß aus dem Hilfsteam, speziell nach Lohne (Oldenburg).
Sind die Sicherheitssandalen wasserfest?
Hallo Robin,
wir schätzen deinen Kommentar und dein Interesse an unserem Sicherheitssandalen Test & Vergleich sehr. Vielen Dank!
Ja, unsere Sicherheitssandalen sind wasserfest und erfüllen die EN ISO 20345:2011 Sicherheitsnorm. Sie sind auch rutschfest und bieten einen hervorragenden Schutz für die Füße.
Die besten Grüße nach Pfullendorf.
Support-Spezialist