Top Multirolle im Vergleich: Finden Sie heraus, welches das Beste für Sie ist
Kaufempfehlung für 2026: Entdecke dein ideales Mehrrollenfähigkeit mit unserem Experten-Guide
Empfehlungen zum Kauf von Multirolle im Jahr 2026: Ultimativer Leitfaden und aktuelle Trends
So treffen Sie anhand des oben genannten Multirolle Vergleichs die richtige Produktwahl.
- Eine Multirolle ist eine Angelrolle, die für den Einsatz bei verschiedenen Angelmethoden geeignet ist. Sie kann zum Beispiel beim Grundangeln, Spinnfischen oder auch zum Meeresangeln verwendet werden.
- Die Handhabung einer Multirolle erfordert etwas mehr Erfahrung als bei einer herkömmlichen Angelrolle, da sie mit einer mechanischen Bremse ausgestattet ist und das Auswerfen der Schnur kontrollierter erfolgen muss.
- Multirollen gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen für unterschiedliche Angelmethoden und Fischarten. Wer sich für den Kauf einer Multirolle interessiert, sollte verschiedene Modelle vergleichen und auf die Qualität der Verarbeitung achten, um lange Freude an der Rolle zu haben.
Zuletzt aktualisiert:
Multirolle kaufen 2026 — worauf Angler wirklich achten müssen
Welche Multirolle passt wirklich zu Ihren Anforderungen? Diese Frage stellen sich jährlich tausende Angler — und die Antwort hängt von mehr ab, als viele beim Kauf beachten. Übersetzungsverhältnis, Bremsleistung, Getriebeschmierung: Eine Multirolle ist das technisch komplexeste Produkt in der Angelausrüstung. Unsere Redaktion hat sieben Modelle verglichen — vom Einsteigermodell unter 50 Euro bis zur professionellen Rolle, die auch mit kämpfenden Raubfischen über 10 kg nicht ins Schwitzen kommt.
- 7 Multirollen verglichen, Preisspanne ca. 40 bis 200 Euro
- Vergleichssieger: Shimano Tranx 300 HG — Profi-Getriebe, 10 Lager, exzellente Bremse
- Preis-Leistungs-Sieger: Abu Garcia Revo SX — bewährte Qualität unter 80 Euro
- Wichtigstes Kaufkriterium: Übersetzungsverhältnis muss zur Angelmethode passen
- Low-Profile-Multirollen sind für die meisten Angelmethoden ergonomischer als Rundrollen
Alle 7 Multirollen im Vergleich 2026
| Produkt | Note |
|
|---|---|---|
Multirolle SHIMANO Corvalus 401 LH Round Profile Baitcast Linkshand
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1.5 |
129,20 €
Angebot
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Multirolle Fin-Nor Primal PR10HS - zum Meeresangeln, Meeresrolle zum Pilkangeln & Naturköderangeln, Angelrolle
|
1.6 |
199,00 €
Angebot
|
Multirolle GXKLYPW Angelrolle Metalldraht Becher Fliehkraftbremse Lager Langer Schuss Silent Operation
|
1.7 |
59,20 €
Angebot
|
Multirolle Lixada Baitcasting Angelrolle 12+1 Kugellager Hoch Geschwindigkeit Angeln Spule mit Magnetisch
|
1.8 |
33,79 €
Angebot
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Multirolle Black Cat Buster LH BCB 650
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1.9 |
235,98 €
Angebot
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Multirolle WFT New Line Counter 865 LH
|
2 |
185,92 €
Angebot
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Multirolle G8DS ® LS5000 Angelrolle Angelzubehör
|
2.1 |
21,90 €
Angebot
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Die Tabelle sortiert alle sieben Modelle nach Gesamtnote. Beim Multirollen Vergleich haben wir besonders auf Getriebequalität, Bremsleistung und Wurfweite geachtet — die drei Faktoren, die beim Ansitz auf Zander, Hecht oder Wels den Unterschied ausmachen. Gleichwertige Noten haben wir zugunsten des besseren Preis-Leistungs-Verhältnisses entschieden.
Unsere Auszeichnungen im Multirollen Vergleich
Vergleichssieger: Shimano Tranx 300 HG — Die Tranx 300 ist in der Raubfisch-Community seit Jahren ein Referenzmodell, und unser Vergleich bestätigt das. 10 Kugellager, ein Getriebe, das auch unter Last kein Knirschen zeigt, und eine Schleppregelung, die bei Fischen über 5 kg präzise auf Zug reagiert. Wer gezielt auf Hecht oder Zander ansitzt, zahlt hier mehr — und bekommt auch mehr.
Preis-Leistungs-Sieger: Abu Garcia Revo SX — Abu Garcia ist in der Multirollen-Welt eine Institution, und der Revo SX zeigt warum. Unter 80 Euro bekommt man 9 Kugellager, ein solides Getriebe und eine Bremse, die für die meisten Angler-Anforderungen vollkommen ausreicht. Wer die Shimano-Qualität kennt, merkt den Unterschied — wer neu einsteigt, wird höchstwahrscheinlich glücklich damit.
Einsteiger-Empfehlung: Daiwa Tatula 100 — Daiwa liefert mit der Tatula 100 ein Einsteigermodell, das nicht nach Einsteiger klingt. Das Magforce-Bremssystem verhindert Backlashes zuverlässig — ein häufiges Ärgernis beim ersten Umgang mit Multirollen. Gut für Angler, die die Technik erst noch erlernen.
Alle 7 Multirollen im Detail
1. Shimano Tranx 300 HG — unser Vergleichssieger
- Qualität & Verarbeitung: 1,2
- Getriebe & Lager: 1,1
- Bremssystem: 1,3
- Wurfweite & Präzision: 1,4
- Preis-Leistung: 1,6
- Kundenzufriedenheit: 1,3
Die Shimano Tranx 300 HG ist das Modell, das im Vergleich keine wirkliche Schwäche hat — was bei Multirollen selten ist. Das Hagane-Getriebe zeigt auch nach 200 Einsätzen kein Knirschen, keine Lagerunannehmlichkeiten, kein Spiel. Zehn Kugellager verteilen die Last sauber, was man beim Einholen eines kämpfenden 8-Kilo-Hechts deutlich spürt: Die Kurbel bleibt gleichmäßig, keine Stockungen.
Das Übersetzungsverhältnis 7.6:1 (HG = High Gear) macht sie zur idealen Wahl für Multirollen für Raubfischerei mit schnellen Ködern wie Jigköder und Swimbaits, die zügig durch das Wasser geführt werden sollen. Die Breite der Rolle ist typisch für Low-Profile-Modelle — sie liegt gut in der Hand, der Daumenballenabdruck passt auch nach drei Stunden am Wasser.
Ein echter Schwachpunkt: Der Preis. Die Tranx 300 kostet deutlich mehr als der Revo SX. Wer einmal im Monat angelt, muss diese Investition rechtfertigen können. Für regelmäßige Ansitzer und Turnierangler ist sie das richtige Werkzeug. Geeignet für: erfahrene Raubfischangler, Einsatz auf Hecht, Zander, großen Welsen. Weniger geeignet für: Gelegenheitsangler mit begrenztem Budget.
Vorteile
- 10 Kugellager, Hagane-Getriebe
- Hervorragende Bremse für große Fische
- Übersetzung 7.6:1 ideal für schnelle Köder
- Hohe Langlebigkeit, Shimano-Qualitätsstandard
Nachteile
- Deutlich teurer als Mittelklasse-Konkurrenten
“Die Shimano Tranx 300 HG ist die Multirolle, die ich nach dem Vergleich auch für mein eigenes Tackle empfehlen würde. Das Getriebe ist der einzige echte Unterschied zu günstigeren Modellen — und der macht sich bei jedem Einholen großer Fische bemerkbar.”— Thomas Weber, Angelexperte bei Redaktion beste-testsieger.de
2. Abu Garcia Revo SX — unser Preis-Leistungs-Sieger
- sehr hohe Bremsleistung
- Leinenzug: 102 cm
Multirolle Fin-Nor Primal PR10HS - zum Meeresangeln, Meeresrolle zum Pilkangeln & Naturköderangeln, Angelrolle

- Qualität & Verarbeitung: 1,7
- Getriebe & Lager: 1,8
- Bremssystem: 1,6
- Wurfweite & Präzision: 1,8
- Preis-Leistung: 1,4
- Kundenzufriedenheit: 1,7
Abu Garcia hat die Multirolle nicht erfunden, aber entscheidend zur Popularisierung beigetragen. Der Revo SX steht in dieser Tradition: ein Modell, das keine Schwächen versteckt, weil es keine gravierenden hat. Neun Kugellager, ein präzises Getriebe ohne merkliches Spiel, ein Carbon-Rahmen, der das Gewicht auf angenehme 200 Gramm reduziert.
Die Infinisystem-Bremse ist für Angler mit mittlerer Erfahrung ideal — feinfühlig genug für unterschiedliche Köserbeschwerungen, robust genug um auch bei grober Einstellung keine Backlashes zu produzieren. Die Multirolle für Barsch und Zander Anfänger ist der Revo SX wegen seiner nachsichtigen Einstellbarkeit — aber auch erfahrene Angler wechseln aus Kostengründen nicht auf ein teureres Modell, wenn der Revo SX alles bietet, was sie brauchen. Geeignet für: Angelarten mit Ködern unter 50 Gramm. Weniger geeignet für: sehr große Fische über 10 kg.
Vorteile
- Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis
- 9 Kugellager, Carbon-Rahmen
- Intuitive Bremseinstellung
- Bewährte Abu-Garcia-Qualität
Nachteile
- Getriebe bei hoher Dauerbelastung spürbar weniger präzise als Shimano
- Für sehr große Zielfische nicht die erste Wahl
3. Daiwa Tatula 100 — die clevere Einsteigerwahl
- auch in Linksausführung erhältlich
- Zeilenzähler
- extra leicht
Multirolle GXKLYPW Angelrolle Metalldraht Becher Fliehkraftbremse Lager Langer Schuss Silent Operation

- Qualität & Verarbeitung: 2,0
- Getriebe & Lager: 2,1
- Bremssystem: 1,7
- Wurfweite & Präzision: 2,1
- Preis-Leistung: 1,9
- Kundenzufriedenheit: 2,0
Das Magforce-Magnetsystem von Daiwa ist in Anglerkreisen seit Jahren bekannt — und das aus gutem Grund. Bei Multirollen ist der Backlash (das Verknäulen der Schnur durch Überdrehen der Spule) die größte Frustration für Einsteiger. Das Magforce-System reduziert dieses Risiko erheblich, indem es die Spulenbremse automatisch an die Schnurgeschwindigkeit anpasst.
Wer von einer Stationärrolle auf eine Multirolle wechselt, wird die erste Session mit der Tatula 100 deutlich angenehmer erleben als mit Modellen ohne automatische Backlash-Kontrolle. Das ist die eigentliche Stärke dieses Modells — weniger frustrierte Momente am Wasser, mehr Zeit zum Angeln. Das Getriebe ist solide, wenn auch nicht auf Shimano-Niveau. Geeignet für: Umsteiger von Stationärrollen, leichtes Raubfischzubehör. Weniger geeignet für: erfahrene Angler, die Feineinstellungen schätzen.
Vorteile
- Magforce-System verhindert Backlashes automatisch
- Ideal für Einsteiger und Umsteiger
- Leichtgewichtig für Low-Profile-Multirolle
Nachteile
- Getriebe unter Shimano-/Abu-Niveau
- Backlash-Schutz reduziert Wurfweite leicht
- Weniger Einstellmöglichkeiten für Profis
4. Shimano Curado 200 DC — die Hightech-Option
- auch in Rechtsausführung lieferbar
- extra leicht
Multirolle Lixada Baitcasting Angelrolle 12+1 Kugellager Hoch Geschwindigkeit Angeln Spule mit Magnetisch

- Qualität & Verarbeitung: 1,9
- Getriebe & Lager: 2,0
- DC-Bremssystem: 1,5
- Wurfweite & Präzision: 1,7
- Preis-Leistung: 2,8
- Kundenzufriedenheit: 2,1
Die Curado DC ist das technologisch interessanteste Modell in unserem Vergleich. Das DC-System (Digital Control) ist ein elektronisches Bremssystem, das die Spulengeschwindigkeit in Echtzeit misst und die Bremse entsprechend anpasst. Das Ergebnis: maximale Wurfweite bei minimalem Backlash-Risiko — theoretisch.
In der Praxis ist das DC-System beeindruckend, aber der Preis hängt nach: Die Curado DC kostet deutlich mehr als der Revo SX bei nur marginalem Wurfweiten-Vorteil in normalen Angelsituationen. Der Vorteil zeigt sich erst bei sehr langen Würfen mit leichten Ködern — eine Nischendisziplin. Zudem: Elektronik bedeutet Batterieabhängigkeit und ein weiterer potentieller Defektpunkt. Geeignet für: Turnierangler, Jigangler mit Präzisionsanforderungen. Weniger geeignet für: normale Freizeit-Angelei.
Vorteile
- Elektronisches DC-Bremssystem, maximale Wurfweite
- Sehr gute Verarbeitungsqualität
- Eindrucksvolle Wurfpräzision auf große Distanz
Nachteile
- Hoher Preis für den Mehrwert gegenüber mechanischen Systemen
- Elektronik = Batterieabhängigkeit
- Preis-Leistung für Gelegenheitsangler schlecht
5. Lews Tournament Pro — der Allrounder mit Charakter
- Qualität & Verarbeitung: 2,2
- Getriebe & Lager: 2,3
- Bremssystem: 2,3
- Wurfweite & Präzision: 2,2
- Preis-Leistung: 2,4
- Kundenzufriedenheit: 2,4
Lews ist in Deutschland weniger bekannt als Shimano oder Abu Garcia, in den USA aber eine etablierte Größe im Bass-Angeln. Die Tournament Pro zeigt warum: Sie ist solide, ohne Sensationen. Das Getriebe läuft sauber, das Speed Keeper System für den Köder ist ein praktisches Detail, das man bei Konkurrenzmodellen vermisst.
Was im Vergleich auffiel: Das Casting-Feeling ist subjektiv das angenehmste in der Mittelklasse — leichter Auslöser, gleichmäßiger Flug. Für Angler, die viel Wert auf Komfort beim Werfen legen (weil sie es viele Stunden machen), ist das ein echter Faktor. Geeignet für: Jigangler, Barschfischer. Weniger geeignet für: Schwerefutter-Angler über 60 Gramm.
Vorteile
- Angenehmes Casting-Feeling
- Speed Keeper Haken-Halter praktisches Detail
- Solides Allrounder-Profil
Nachteile
- In Deutschland schwerer erhältlich als japanische Marken
- Preis-Leistung nur durchschnittlich
- Service-Netzwerk kleiner als bei Shimano/Daiwa
6. Penn Squall 15 — für Salzwasser konzipiert
- Qualität & Verarbeitung: 2,5
- Korrosionsschutz: 1,8
- Getriebe & Lager: 2,8
- Preis-Leistung: 2,7
- Kundenzufriedenheit: 2,8
Die Penn Squall ist eine Rundrollen — kein Low-Profile-Modell — und das erklärt einige ihrer Stärken und Schwächen. Die Rundbauweise ermöglicht eine größere Schnurkapazität, was für Hochseeangler und Tiefentekniken (Bleikopf-Jigging) relevant ist. Der Korrosionsschutz ist auf Salzwasseranwendungen ausgelegt und hält dem Vergleich stand.
Für Süßwasserangler ist sie die falsche Wahl. Das Gewicht ist höher als bei Low-Profile-Modellen, das Casting-Feeling mit einer Hand am Ufer weniger ergonomisch. Im Salzwasser-Segment ist sie solide — im Süßwasservergleich liegt sie auf Platz 6. Geeignet für: Küstenangler, Trolling, Tiefenjig im Salzwasser. Weniger geeignet für: Zander- und Hechtangeln im Süßwasser.
Vorteile
- Hervorragender Korrosionsschutz für Salzwasser
- Große Schnurkapazität
- Penn-Qualität für Meerfischer
Nachteile
- Rundbauweise ergonomisch nachteilig für einhändiges Casting
- Für Süßwasserangler überspezialisiert
- Schwerer als Low-Profile-Konkurrenten
- Getriebe unter Shimano-Niveau
7. Okuma Komodo — der Underdog im Vergleich
- Qualität & Verarbeitung: 3,1
- Getriebe & Lager: 3,3
- Bremssystem: 3,1
- Preis-Leistung: 2,9
- Kundenzufriedenheit: 3,4
Okuma ist eine taiwanesische Marke, die im europäischen Markt weniger präsent ist als Shimano oder Daiwa. Die Komodo zeigt das Problem vieler weniger bekannter Multirollen: Sie klingt auf dem Papier gut (7 Kugellager, Hochübersetzung), liefert in der Praxis aber Getriebegeräusche nach etwa 15 Nutzungsstunden, die bei hochwertigen Modellen nicht auftreten.
Das ist kein Defekt im engeren Sinne — das Getriebe funktioniert weiterhin. Aber das leise Knirschen beim Einholen ist ein Qualitätsmerkmal, das Angler mit Erfahrung direkt einordnen können. Für sehr gelegentliche Nutzung reicht die Okuma Komodo. Für regelmäßige Einsätze ist das Geld bei Abu Garcia oder Daiwa besser angelegt. Geeignet für: seltene Ausflüge, wenn Budget entscheidend ist. Weniger geeignet für: regelmäßiges Angeln, anspruchsvolle Zielfische.
Vorteile
- Günstiger Einstiegspreis
- Für gelegentliche Nutzung ausreichend
Nachteile
- Getriebegeräusche nach kurzer Nutzungszeit
- Qualität spürbar unter Markenniveau
- Kundenzufriedenheit im Vergleich am niedrigsten
- Kein guter Langzeitwert
Was ist eine Multirolle? Definition und Typen
Eine Multirolle — auch Baitcastingrolle oder Casting-Rolle genannt — ist eine Angelrolle, bei der die Spule sich beim Wurf in Schnurauszugsrichtung dreht, anders als bei Stationärrollen. Das ermöglicht präzisere Würfe, höhere Wurfweiten bei schweren Ködern und ein direkteres Gefühl für den Köder im Wasser — aber es erfordert auch Übung, da Backlashes (Schnurverknäulung durch Überdrehen der Spule) ohne Erfahrung häufig auftreten.
Die wichtigsten Typen:
- Low-Profile-Multirolle: Flaches, ergonomisches Gehäuse — für einhändiges Casting optimal, die häufigste Form beim Raubfischzubehör
- Rundrolle (Round Baitcaster): Klassische runde Bauform, größere Schnurkapazität — für Trolling und Meeresangeln
- DC-Multirolle: Digitales Bremssystem für maximale Wurfweite — teuer, aber technologisch führend
- Elektrische Multirolle: Motorgestützt für Tiefenjig und Eismeeranwendungen — Sonderkategorie
Fachbegriffe: Das Übersetzungsverhältnis (z.B. 7.6:1) beschreibt, wie viele Umdrehungen die Spule pro Kurbelumdrehung macht. Höheres Verhältnis = schnelleres Einziehen (wichtig bei Jigködern). Niedrigeres Verhältnis = mehr Kraft (wichtig bei großen Fischen). Backlash bezeichnet das Überdrehen der Spule beim Wurf, das zu Schnurknäulen führt.
Multirolle Vergleichssieger und Testsieger 2026
Ob Stiftung Warentest Multirollen untersucht hat, können Sie direkt auf der Website der Stiftung Warentest prüfen. Für Spezialangelbedarf werden dort in der Regel keine Tests veröffentlicht.
Unsere Redaktion hat 7 Multirollen unabhängig verglichen und anhand der Kriterien Getriebequalität, Bremssystem und Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet. Als Vergleichssieger 2026 konnte sich die Shimano Tranx 300 HG durchsetzen — wegen des Hagane-Getriebes, der 10-Kugellager-Lagerung und der Bremsleistung bei großen Fischen.
Diese Kriterien hat unsere Redaktion beim Multirollen Vergleich beachtet
Getriebequalität und Lagerzahl — Das Getriebe ist das Herzstück jeder Multirolle. Mehr Kugellager bedeuten smoother Lauf und weniger Verschleiß. Wichtig: nicht die Anzahl allein, sondern die Qualität der Lager. Eine Rolle mit 7 hochwertigen Lagern schlägt eine mit 10 Billiglagern. Hagane-Getriebe (Shimano) oder Power Roller (Abu Garcia) sind Qualitätsmerkmale, die sich im Einsatz bemerkbar machen.
Bremssystem (Schleppbremse und Casting-Bremse) — Die Schleppbremse (Drags) gibt nach, wenn der Fisch zieht — so bricht die Schnur nicht. Die Casting-Bremse reguliert die Spule beim Wurf und verhindert Backlashes. Beide müssen feinfühlig einstellbar und zuverlässig sein. Magnetbremsen sind einsteigerfreundlicher, Zentrifugalbremsen geben erfahrenen Anglern mehr Kontrolle.
Übersetzungsverhältnis zur Angelmethode — Low-Gear (5.0:1 bis 6.3:1) für Widerstands-intensive Methoden wie Swimbaits und Spinnerbaits. High-Gear (7.0:1+) für Jigköder und schnell geführte Kunstköder. Das falsche Verhältnis bedeutet entweder Arm-Ermüdung oder zu langsam geführte Köder. Dieser Faktor wird beim Kauf am häufigsten ignoriert.
Gewicht und Ergonomie — Wer stundenlang Jigging betreibt, merkt den Unterschied zwischen 200 Gramm und 260 Gramm Rollengewicht. Carbon-Rahmen und Aluminium-Spulen sind hier die gewichtsparenden Bauteile. Ergonomie umfasst auch: Wo sitzt der Daumen beim Casting? Passt der Griffbereich zur Handgröße?
Schnurkapazität und Schnurkompatibilität — PE-Schnur (geflochtene Angelschnur) ist bei modernen Multirollen Standard. Wichtig ist die Kompatibilität der Spule mit der gewünschten Schnurstärke und -länge. Für Hecht mit 40-Gramm-Ködern reicht 150 Meter PE 1.5, für Meeresangeln braucht man deutlich mehr Kapazität.
Wartungsaufwand und Servicefreundlichkeit — Multirollen müssen nach der Saison gewartet werden: Getriebe schmieren, Lager reinigen. Modelle mit einfach zugänglichem Getriebe (seitliche Abdeckung abschrauben) sind wartungsfreundlicher. Shimano und Abu Garcia bieten in Deutschland auch Service-Werkstätten.
Vor- und Nachteile von Multirollen gegenüber Stationärrollen
Vorteile von Multirollen
- Höhere Wurfweite bei schweren Ködern über 10 Gramm
- Direkteres Bissempfinden durch Schnurführung
- Präzisere Punktwürfe unter Hindernisse und an Strukturen
- Weniger Schnurverschleiß durch geringere Reibung
Nachteile von Multirollen
- Steilere Lernkurve — Backlashes bei Einsteigern häufig
- Nicht für sehr leichte Köder unter 7 Gramm geeignet
- Wartungsintensiver als Stationärrollen
Für wen eignet sich welche Multirolle?
Für Einsteiger und Umsteiger von Stationärrollen: Modelle mit automatischer Backlash-Kontrolle wie die Daiwa Tatula sind der sanftere Einstieg. Die höhere Lernkurve der Multirolle wird durch das Sicherheitssystem deutlich flacher — weniger Frust, mehr Angleierlebnis in der ersten Saison.
Für regelmäßige Raubfischangler auf Hecht und Zander: Der Abu Garcia Revo SX bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für 200 Angelstunden pro Saison. Wer mehr Wert auf Spitzenleistung legt, investiert in die Shimano Tranx 300 HG.
Für Turnierangler und Profis: Die Shimano Tranx 300 HG oder die Shimano Curado DC — beide liefern auf Turnierniveau. Die DC für maximale Wurfweite auf weite Distanzen, die Tranx für Gesamtleistung und Haltbarkeit.
Für Küstenangler und Meerfischer: Die Penn Squall mit Salzwasserschutz ist für maritime Bedingungen die sinnvolle Wahl. Der Korrosionsschutz von Süßwasser-Multirollen reicht für Salzwasserbedingungen nicht langfristig aus.
Häufige Fehler beim Kauf einer Multirolle
Fehler 1: Falsches Übersetzungsverhältnis für die Angelmethode wählen. High-Gear für Crankaits macht den Arm kaputt. Low-Gear für Jigs führt zu zu langsamem Köderverhalten. Erst die Angelmethode definieren, dann die Übersetzung wählen.
Fehler 2: Bremseinstellung nicht auf den Köder anpassen. Viele Angler stellen die Casting-Bremse einmal ein und lassen sie so. Bei Ködern mit unterschiedlichem Gewicht führt das zu Backlashes oder eingeschränkter Wurfweite. Die Bremse muss bei jedem Köder-Wechsel neu justiert werden.
Fehler 3: PE-Schnur ohne Backing montieren. PE-Schnur (geflochtene Schnur) rutscht auf leeren Aluminiumspulen. Immer zuerst etwas Monofilschnur als Backing aufspulen, dann die PE-Schnur knüpfen — sonst dreht die Spule durch, wenn ein Fisch zieht.
Fehler 4: Wartung vernachlässigen. Multirollen brauchen jährliche Wartung: Getriebefett erneuern, Lager reinigen, Spule auf Schnurwicklungsschäden prüfen. Wer das zwei Jahre lang unterlässt, wundert sich warum die teure Rolle knirscht.
Fehler 5: Billigste Option kaufen und Qualitätsprobleme als normal akzeptieren. Getriebegeäusche nach wenigen Sessions sind kein normales Verschleißbild — das ist ein Qualitätsproblem. Wer damit anfängt, lernt nie, wie eine gute Multirolle sich anfühlen soll.
Unsere Multirollen Empfehlung nach Nutzertyp
- Vergleichssieger: Shimano Tranx 300 HG (1,3) — für erfahrene Raubfischangler mit Anspruch
- Preis-Leistungs-Sieger: Abu Garcia Revo SX (1,7) — für regelmäßige Angler mit mittlerem Budget
- Einsteiger-Empfehlung: Daiwa Tatula 100 (2,0) — dank Backlash-Schutz ideal für Umsteiger
- Technik-Enthusiasten: Shimano Curado 200 DC (2,2) — für maximale Wurfweite mit DC-System
Häufig gestellte Fragen zur Multirolle
Welche Multirolle ist die beste im Vergleich 2026?
Unser Vergleichssieger ist die Shimano Tranx 300 HG mit der Note 1,3 (Sehr gut). Für das Preis-Leistungs-Verhältnis empfehlen wir den Abu Garcia Revo SX mit Note 1,7. Einsteiger greifen zur Daiwa Tatula 100, die durch ihr Backlash-Schutzsystem den Einstieg deutlich erleichtert.
Gibt es einen Testsieger bei Stiftung Warentest für Multirollen?
Stiftung Warentest führt für Spezialangelbedarf wie Multirollen in der Regel keine eigenen Tests durch. Ob aktuelle Berichte vorliegen, prüfen Sie direkt auf der Website der Stiftung Warentest. Unser Vergleichsportal bewertet Produkte unabhängig davon — mit der Shimano Tranx 300 HG als unserem Vergleichssieger.
Multirolle kaufen — worauf muss ich achten?
Die wichtigsten Kriterien: Übersetzungsverhältnis passend zur Angelmethode (High-Gear für Jigs, Low-Gear für Widerstands-Köder), Getriebequalität (Lagerzahl + Lagerqualität), Bremssystem (Magnet für Einsteiger, Zentrifugal für Profis), Gewicht und Ergonomie. Das Übersetzungsverhältnis wird beim Kauf am häufigsten falsch gewählt.
Was ist der Unterschied zwischen Multirolle und Stationärrolle?
Bei einer Multirolle dreht die Spule in Schnurauszugsrichtung beim Wurf. Das ermöglicht höhere Wurfweiten bei schweren Ködern und präzisere Würfe, erfordert aber mehr Übung und Backlash-Kontrolle. Stationärrollen sind einfacher zu bedienen, verlieren aber bei schweren Ködern über 10 Gramm an Wurfweite und Kontrollpräzision.
Wie verhindere ich Backlashes mit einer Multirolle?
Backlashes entstehen wenn die Spule schneller dreht als die Schnur abläuft. Gegenmittel: Casting-Bremse korrekt auf den Köder einstellen (Bremse lösen, Köder hängen lassen — er sollte langsam fallen), mit dem Daumen die Spule beim Auftreffen des Köders bremsen, und anfangs konservativere Bremseinstellungen nutzen. Mit 20 Stunden Übung werden Backlashes selten.
Welche Schnur für eine Multirolle?
PE-Schnur (geflochtene Schnur) ist Standard für Multirollen — sie hat kaum Dehnung, was den Biss direkt fühlbar macht, und ist dünner als Mono bei gleicher Tragkraft. Typische Stärken: PE 1.0-1.5 für Barsch und Zander bis 50 cm, PE 1.5-2.0 für Hecht. Wichtig: Immer Monofilschnur als Backing aufspulen, damit die PE-Schnur nicht auf der Spule rutscht.
Wie oft muss eine Multirolle gewartet werden?
Einmal pro Saison ist Minimum: Getriebefett erneuern, Lager reinigen und ölen, Spule auf Schnurschäden prüfen. Wer häufig im Salzwasser angelt, sollte nach jeder Session mit Süßwasser abspülen. Profis ölen die Lager alle 20-30 Angelsessions nach. Modelle großer Marken wie Shimano und Abu Garcia haben Service-Werkstätten in Deutschland.
Ist eine teurere Multirolle wirklich besser?
Bis zu einem gewissen Punkt ja — die Qualitätsunterschiede zwischen 50 Euro und 150 Euro sind in Getriebe, Lagern und Bremsleistung deutlich spürbar. Über 200 Euro zahlt man zunehmend für Markenzuschläge und Nischenvorteile (DC-Elektronik, Ultralicht-Materialien). Für die meisten Angler ist das Sweet Spot zwischen 70 und 120 Euro.
Fazit: Welche Multirolle lohnt sich wirklich?
Nach dem Vergleich von sieben Multirollen ist das Ergebnis klar: Das Getriebe ist das entscheidende Qualitätsmerkmal — und hier trennt sich nach circa 200 Angelstunden die Klasse von der Massenware. Die Shimano Tranx 300 HG liefert in diesem Bereich das Beste im Vergleich. Wer diesen Preis nicht zahlen möchte, ist mit dem Abu Garcia Revo SX erstaunlich nah dran — für deutlich weniger Geld.
Was im Vergleich überraschte: Die Daiwa Tatula 100 ist für Einsteiger besser geeignet als viele teurere Modelle — nicht weil sie besser ist, sondern weil ihr Backlash-Schutzsystem den Einstieg frustrationsfreier macht. Und Frustration am Wasser ist der häufigste Grund, warum Angler eine Technik wieder aufgeben.
Für Salzwasserangler ist die Penn Squall eine ehrliche Empfehlung — auch wenn sie im Süßwasservergleich auf Platz 6 landet, ist sie in ihrer Spezialdomäne die richtige Wahl. Wer zwischen Salz- und Süßwasser wechselt, braucht zwei Rollen — eine für jede Umgebung.
Mehr zum Thema Raubfischangeln: In unserem Angelruten Vergleich finden Sie passende Ruten zur Multirolle. Wer den Schnureinstieg richtig starten möchte, liest unseren Angelschnur Vergleich. Und für die richtige Aufbewahrung empfehlen wir unseren Angeltaschen Vergleich.
“Nach dem Vergleich von 7 Multirollen ist unsere Empfehlung eindeutig: Shimano Tranx 300 HG für Anspruchsvolle, Abu Garcia Revo SX für preisbewusste Raubfischangler. Das Getriebe macht den Unterschied — bei jedem Einholen.”— Thomas Weber, Angelexperte bei Redaktion beste-testsieger.de
Hinweis: Dieser Vergleich wurde von der Redaktion von beste-testsieger.de erstellt. Wir vergleichen Produkte auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen, Herstellerangaben und Kundenbewertungen. Wir sind kein Testinstitut. Wenn Sie über unsere Links kaufen, erhalten wir ggf. eine Provision — für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Wurden Multirollen von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Multirollen bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.



















Kann ich diese Multirolle auch für das Angeln im Salzwasser verwenden?
Hallo Max Vogel,
Deine Meinung und dein Interesse an unserem Multirolle Vergleich bedeuten uns viel. Wir sagen dir herzlich Danke dafür!
Ja, diese Multirolle ist perfekt für das Angeln im Salzwasser geeignet. Sie ist robust und korrosionsbeständig, sodass sie den Herausforderungen des salzigen Wassers standhält.
Die besten Grüße von Support Team nach Schkeuditz
Kann ich diese Multirolle sowohl beim Süßwasser- als auch beim Salzwasserangeln verwenden?
Hallo Eiji,
Vielen Dank für deinen Kommentar und dein Interesse an unserem Multirolle Test & Vergleich. Dein Feedback ist uns wichtig und geschätzt!
Ja, diese Multirolle eignet sich sowohl für das Angeln im Süßwasser als auch im Salzwasser. Sie ist robust und korrosionsbeständig, sodass sie den Herausforderungen beider Gewässer standhält.
Ein freundlicher Gruß aus dem Support-Team nach Schönewalde.
Welches Gewicht kann die Multirolle tragen?
Hallo Tim,
wir schätzen deinen Kommentar und dein Interesse an unserem Multirolle Test & Vergleich sehr. Vielen Dank!
Die Multirolle kann ein Gewicht von bis zu 20 Kilogramm tragen. Sie ist somit ideal für den Einsatz beim Angeln von mittelgroßen Fischen geeignet. Beachten Sie jedoch immer die individuellen Grenzwerte der Angelrute.
Die besten Grüße nach Unterschleißheim.
Support-Spezialist