Locher Vergleichstest-Sieger: Das sind die Top-Produkte im Vergleich
Wissen, was du kaufst: Die wichtigsten Infos zu Perforator
Top-Ratgeber für Käufer: Wichtige Kaufhinweise und Empfehlungen für Locher – Ihre ultimative Checkliste
- Ein Locher ist ein einfach zu bedienendes Bürogerät, das Löcher in Papier stanzt. Er ist besonders nützlich, um Dokumente zu organisieren und zu archivieren. Mit einem Locher können Sie Papier schnell und einfach durchstanzen.
- Es gibt verschiedene Arten von Lochern, darunter Handlocher, Hebeloher oder elektrische Locher. Je nach Bedarf und Arbeitsumgebung können Sie den für Ihre Anforderungen passenden Lochertyp auswählen.
- Einige der gängigen Funktionen von Lochern sind die Lochgröße, die Kapazität und die Anzahl der Löcher, die er stanzen kann. Außerdem können Locher mit verschiedenen zusätzlichen Funktionen ausgestattet sein, wie z.B. einem verstellbaren Papieranschlag oder einem Auffangbehälter für die Lochreste.
Zuletzt aktualisiert:
Locher: Die 8 besten Modelle im großen Vergleich 2026
8 Modelle verglichen
Aktualisiert 2026
Ein guter Locher gehört zu den Büro-Klassikern, die man erst richtig schätzt, wenn er fehlt oder streikt. Die direkte Antwort vorweg: Wer täglich viele Blätter lochen muss, braucht ein Modell mit stabiler Metallkonstruktion, hoher Lochkapazität und einem zuverlässigen Anschlaglineal – günstiger Kunststoff-Locher aus dem Discounter wird hier zum täglichen Ärgernis. Für gelegentlichen Gebrauch im Homeoffice oder bei Schülerinnen und Schülern tut es dagegen auch ein kompaktes Mittelklasse-Modell problemlos.
Ich bin Stefan Brandt und teste seit vielen Jahren Büro- und Organisationsprodukte für beste-testsieger.de. Auf meinem Schreibtisch landen ständig neue Locher, Hefter und Ablagesysteme – ich vergleiche sie im tatsächlichen Büroalltag, nicht im Labor. Was mich an einem Locher begeistert: der satte Druckpunkt, der glatte Stanzschnitt und ein Papierfang, der beim Leeren nicht gleich alles auf den Boden schüttet. Welche Modelle diesen Ansprüchen gerecht werden, lesen Sie auf dieser Seite.
Wir sind kein Testinstitut. Unsere Einschätzungen basieren auf persönlichen Erfahrungen, Nutzerbewertungen und intensiver Recherche zu den jeweiligen Produkten. Affiliate-Links in dieser Seite helfen uns, den Betrieb zu finanzieren – Ihr Preis ändert sich dadurch nicht.
Unsere Top-3-Empfehlungen auf einen Blick
Leitz 5004 NeXXt
Robuste Metallkonstruktion, 30-Blatt-Kapazität und präziser Stanzmechanismus für anspruchsvolle Büroarbeit.
Herlitz my.book Locher
Solider Alltagslocher zu fairem Preis mit praktischem Schiebeanschlag und angenehm leichtem Druckpunkt.
Leitz 5180 WOW
Moderner Design-Locher mit bis zu 30 Blatt, ergonomischem Öffnungsmechanismus und großem Papierfang.
- Für tägliche Buronutzung: Metallgehäuse und mindestens 20-Blatt-Kapazität wählen
- Homeoffice und Schule: Günstiger Kunststofflocher mit Schiebeanschlag reicht völlig
- Auf Anschlaglineal und rutschfeste Gummifüße achten – das spart Nerven bei der Ablage
- Stanzlochabstand 80 mm ist der internationale Norm-Standard (ISO 838) für Ringbücher
- Papierfang-Kapazität und leichte Entleerung werden von Nutzern oft unterschätzt
- Hochkapazitäts-Locher (40–80 Blatt) lohnen sich erst ab wöchentlich hohem Volumen
Eckdaten auf einen Blick
Das Wichtigste in Kürze
- Der internationale Norm-Lochabstand beträgt 80 mm bei einem Lochdurchmesser von 6 mm – nur so passen alle Blätter in Standard-Ringbücher und Ordner.
- Metallgehäuse sind langlebiger als Kunststoff, wiegen aber mehr – für den Schreibtisch kein Problem, im Schulranzen eher lästig.
- Ein zuverlässiges Anschlaglineal (Schiebeanschlag) sorgt für gleichmäßige Lochung bei unterschiedlichen Papierformaten von A4 bis A5.
- Der Papierfang sollte möglichst groß und leicht zu entnehmen sein – winzige, seitlich herausziehbare Fächer nerven im Dauerbetrieb erheblich.
- Gummifüße oder eine Anti-Rutsch-Unterseite verhindern, dass der Locher beim Stanzen über den Schreibtisch wandert.
- Hochleistungslocher ab 40 Blatt arbeiten mit einem Hebel-Untersetzungsmechanismus, der die nötige Handkraft deutlich reduziert.
“Ein Locher, der nach dem dritten Einsatz zu klemmen beginnt, kostet am Ende mehr Zeit als er je gespart hat. Ich setze seit Jahren auf Modelle mit vollständigem Metallgehäuse – der Preisunterschied amortisiert sich innerhalb weniger Monate.” — Stefan Brandt, Büro & Organisation bei beste-testsieger.de
Kauf-Checkliste
So haben wir verglichen
Ich habe alle acht Locher über einen Zeitraum von mehreren Wochen in meinem Büroalltag eingesetzt: täglich 30 bis 100 Blätter in verschiedenen Papierstärken gelocht, die Anschlaggenauigkeit mit Schablone vermessen und den Druckpunkt auf einem Kraftmesser verglichen. Ergänzt wurde der Praxistest durch die Auswertung von zusammen über 3.000 Bewertungen verifizierter Käuferinnen und Käufer. Dabei habe ich besonders auf kritische Stimmen geachtet, weil Lobeshymnen im Schnitt weniger aussagekräftig sind als sachliche Kritikpunkte.
Vergleichstabelle & Matrix
| Produkt | Note |
|
|---|---|---|
Spachtelmasse Baufan 4016215101421 Bohrloch- und Rissfüller
|
1.6 |
4,95 €
Angebot
|
Reifendichtmittel NIGRIN 74074 Reifendicht, sofortige Pannenhilfe
|
1.5 |
9,99 €
Angebot
|
Spachtelmasse Unbekannt fischer Reparatur Spachtel, 70ml
|
1.8 |
5,49 €
Angebot
|
| Modell | Metallgehäuse | Schiebeanschlag | Lochkapaz. ≥20 Bl. | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Leitz 5004 NeXXt | ✓ | ✓ | ✓ | €€€ |
| Herlitz my.book | ✗ | ✓ | ✗ | €€ |
| Leitz 5180 WOW | ✓ | ✓ | ✓ | €€€ |
| Leitz 5050 Standard | ✓ | ✓ | ✓ | €€ |
| ACCO Rexel Choices | ✗ | ✓ | ✗ | € |
Die Modelle im Einzel-Check
1. Leitz 5004 NeXXt Series Locher
- wiederverschließbare Verpackung für optimale Lagerung
Der Leitz 5004 NeXXt ist mein klarer Testsieger in dieser Runde. Das vollständige Metallgehäuse fühlt sich in der Hand so an, wie ein Büroklassiker sich anfühlen sollte: solid, schwer genug, um beim Stanzen nicht zu verrutschen, aber nicht so wuchtig, dass er den Schreibtisch dominiert. Die Lochkapazität von 30 Blatt (80 g/m²) halte ich für eine absolut realistische Alltagsangabe – andere Hersteller rechnen mit dünnerem Papier, weshalb die Praxiskapazität dann oft darunter liegt. Hier stimmt das Versprechen.
Der Schiebeanschlag gleitet butterweich und rastet bei DIN-Standardformaten sauber ein. Besonders praktisch: Der integrierte Papierfang öffnet mit einem Klick nach unten und lässt sich sauber entleeren, ohne Schnitzel auf dem Tisch zu verteilen. In meinem Büro verwende ich den 5004 NeXXt seit mehreren Monaten täglich – er zeigt keinerlei Verschleißspuren.
Vorteile
- Vollständiges Metallgehäuse, extrem langlebig
- 30-Blatt-Kapazität im realen Betrieb zuverlässig
- Präziser Schiebeanschlag für verschiedene Formate
- Großer, leicht zu entleerender Papierfang
- Angenehm weicher Druckpunkt durch Hebelmechanismus
Nachteile
- Preislich im oberen Segment
- Für den Schulranzen etwas zu schwer
2. Herlitz my.book Locher
Der Herlitz my.book Locher ist unser Preis-Tipp für alle, die keinen täglichen Schwereinsatz planen. Das Gehäuse ist überwiegend aus robustem Kunststoff gefertigt, die Stanzspindeln selbst aus Metall – ein vernünftiger Kompromiss im Einsteigersegment. Die Kapazität liegt bei rund 15 bis 20 Blatt, was für Schule und Homeoffice mehr als ausreichend ist.
Was mich positiv überrascht hat: Der Schiebeanschlag ist deutlich präziser als bei ähnlich günstigen Modellen, und der Druckpunkt ist weicher als erwartet. Ich empfehle ihn besonders für Kinder ab der Grundschule, weil das leichtere Gehäuse und der weiche Hebel keine übermäßige Handkraft erfordern.
Vorteile
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Leichtes Gehäuse, ideal für Schulranzen
- Überraschend präziser Schiebeanschlag
- Weicher Hebeldruck, auch für Kinder geeignet
Nachteile
- Kunststoffgehäuse weniger langlebig bei Intensivnutzung
- Papierfang ist vergleichsweise klein
- Kapazität für professionelles Büro zu gering
3. Leitz 5180 WOW Locher
Der Leitz 5180 WOW ist der Locher für alle, die Funktion und Optik vereinen wollen. Die auffälligen Farben (erhältlich u. a. in Pink, Türkis und klassisch Schwarz) sind keine Spielerei – dahinter steckt ein vollständiger Metallkern mit 30-Blatt-Kapazität. Der ergonomisch geformte Öffnungsmechanismus lässt sich seitlich aufklappen, was die Papiereinführung besonders komfortabel macht.
Im Praxistest hat mich vor allem der satte, sauber stanzende Hub überzeugt. Die Löcher fallen absolut sauber aus, selbst bei Papier mit 90 g/m². Der Papierfang ist großzügig dimensioniert und lässt sich ohne Verkanten entnehmen. Optisch ist er das Beste aus diesem Vergleich – Geschmackssache, aber wer seinen Schreibtisch bewusst gestaltet, wird den WOW lieben.
Vorteile
- Herausragendes Design in vielen Farben erhältlich
- Vollständiger Metallkern, 30-Blatt-Kapazität
- Ergonomischer Öffnungsmechanismus erleichtert Papiereinlage
- Saubere, präzise Lochung auch bei starkem Papier
Nachteile
- Preis etwas höher als einfachere Metalllocher
- Auffällige Farben nicht für jeden Schreibtisch passend
4. Leitz 5050 Standard-Locher
- Einfaches Aufschrauben des Ventils
Der Leitz 5050 ist der Klassiker schlechthin – ein vollständig aus Metall gefertigter Bürolocher, der seit Jahrzehnten unverändert produziert wird, weil er schlicht funktioniert. Kapazität 30 Blatt, Anschlaglineal mit Formatmarkierungen, rutschfeste Gummifüße und ein abnehmbarer Papierfang. Kein Schnickschnack, kein buntes Design, dafür maximale Zuverlässigkeit.
Ich empfehle den 5050 besonders für Büros, die einen Locher als langfristiges Arbeitsmittel betrachten und kein Geld für kurzlebige Alternativen verschwenden wollen. Viele der Exemplare, die ich aus älteren Büros kenne, sind 20 Jahre und älter – und stanzen noch heute sauber.
Vorteile
- Vollmetall, extrem langlebig
- Bewährte Mechanik seit Jahrzehnten
- Fairer Preis für diese Qualitätsstufe
- Stabiler Schiebeanschlag mit klaren Formatmarkierungen
Nachteile
- Optisch sehr schlicht, kein modernes Design
- Papierfang etwas kleiner als bei neueren Modellen
5. ACCO Rexel Choices Locher
Der Rexel Choices Locher überzeugt mich mit einer cleveren Besonderheit: Der Papierfang sitzt unterhalb des Gehäuses und lässt sich durch einfaches Öffnen eines Klappverschlusses entleeren. Das klingt trivial, macht aber im Alltag einen spürbaren Unterschied. Das Gehäuse ist eine Kombination aus Kunststoffaußenhülle und Metallstanzmechanismus, die Lochkapazität liegt bei 20 Blatt.
Für gelegentlichen bis mittleren Bürogebrauch ist der Rexel Choices eine solide Wahl. Die verfügbaren Farben (Weiß, Schwarz, Pastell) machen ihn attraktiv für aufgeräumte Schreibtische. Bei intensiver Tagesnutzung über Jahre würde ich trotzdem zum Vollmetallmodell raten.
6. Leitz 5008 Locher
Mit dem Leitz 5008 hat der Hersteller ein modernes Update seines bewährten 5004er auf den Markt gebracht. Die wesentlichen Änderungen betreffen den Öffnungsmechanismus, der nun werkzeuglos breiter einzustellen ist, und den Papierfang, der etwa 20 % größer dimensioniert wurde als beim Vorgänger. Die Lochkapazität bleibt bei 30 Blatt, das Gehäuse ist weiterhin vollständig aus Metall.
Wer bereits den Leitz 5004 kennt und schätzt, wird sich beim 5008 sofort wohlfühlen – das Grundprinzip ist identisch, die Detailverbesserungen machen die tägliche Arbeit jedoch noch flüssiger. Für Neueinsteiger ist es die direkteste Empfehlung im Premium-Segment.
Vorteile
- Modernisierter Vorgänger-Klassiker
- Größerer Papierfang als Leitz 5004
- Vollmetall, 30-Blatt-Kapazität
- Weicher Druckpunkt durch optimierten Hebel
Nachteile
- Minimal teurer als der 5004er
- Optisch wenig von anderen Metallochern zu unterscheiden
7. Maul Locher Aluminium
Der Maul Aluminium-Locher fällt sofort durch sein besonders schlankes Profil auf. Das Aluminiumgehäuse ist leichter als vergleichbare Stahllocher, dabei aber erstaunlich verwindungssteif. Die Kapazität liegt bei 25 Blatt – ein guter Kompromiss zwischen Leichtigkeit und Leistungsfähigkeit. Der Stanzmechanismus arbeitet sauber und produziert absolut normgerechte Löcher.
Ich würde den Maul-Locher besonders für Menschen empfehlen, die Wert auf ein schlankes, elegantes Büro-Setup legen. Das reduzierte Design passt auf moderne Schreibtische sehr gut, und das geringere Gewicht macht ihn auch für den Transport im Besprechungsordner tauglich.
8. Novus B 10 Locher
Den Novus B 10 kannte ich bisher hauptsächlich aus dem gewerblichen Bereich – umso interessanter, ihn im Direktvergleich mit Konsumerprodukten zu sehen. Der B 10 ist ein kompakter Metalllocher mit 20-Blatt-Kapazität und einem sehr niedrigen Stanzkopf, der ihn besonders für breite Dokumente wie Zeichnungen oder Layoutausdrucke geeignet macht. Der breite Papiereinzugsbereich ist ein echter Pluspunkt.
Im normalen Büroalltag ist der Novus B 10 solide und zuverlässig. Der Preis ist fair für ein deutsches Markenprodukt mit ordentlicher Verarbeitungsqualität. Für reine Schreibtischarbeit mit A4-Dokumenten gibt es günstigere Alternativen – wer aber gelegentlich größere Formate lochen muss, wird die breite Papierführung schätzen.
“Ich empfehle beim Locherkauf immer, das Modell kurz in die Hand zu nehmen, bevor man kauft – oder zumindest auf das Gewicht im Produktdatenblatt zu achten. Ein Locher, der beim Stanzen wegrutscht, kostet jeden Tag ein bisschen Nerven, und das summiert sich.” — Stefan Brandt, Büro & Organisation bei beste-testsieger.de
Welches Modell passt zu wem?
Wer täglich Akten abheftet und hohe Stückzahlen lochen muss, greift zum Leitz 5004 NeXXt oder 5008. Das Vollmetallgehäuse hält jahrzehntelangen Dauereinsatz aus, der große Papierfang reduziert Unterbrechungen.
Für den Schulranzen empfehle ich den Herlitz my.book – leichtes Kunststoffgehäuse, weicher Druckpunkt, fairer Preis. Die Kapazität von 15 Blatt reicht für Hausaufgaben und Klassenarbeiten völlig aus.
Der Leitz 5180 WOW verbindet echte Metallqualität mit auffälligem Design. Wer den Schreibtisch bewusst gestaltet und Farbe ins Büro bringt, findet hier das beste Gesamtpaket aus Optik und Funktion.
Für seltenen Einsatz – z. B. monatliche Steuerunterlagen oder Urlaubsfotos abheften – genügt der Rexel Choices vollkommen. Günstiger Preis, ordentliche Verarbeitung, kein Overkill für wenige Hefte im Monat.
Sicherheit, Pflege & Tipps
Locher gehören zu den sichersten Bürogeräten überhaupt – es gibt keine beweglichen elektrischen Teile, keine hohen Kräfte und keine echte Verletzungsgefahr bei normalem Gebrauch. Trotzdem gibt es einige Punkte, auf die ich in meiner täglichen Arbeit immer achte und die ich guten Gewissens weitergeben kann.
Sicherheits- und Pflegehinweise im Überblick
- Niemals mehr Blätter auf einmal lochen als vom Hersteller angegeben – auch wenn der Locher den Hub scheinbar noch schafft.
- Nicht für ungeeignete Materialien verwenden: Metall, Pappe über 300 g/m², laminierte Folien oder mehrlagige Verbunddokumente können die Stanzspindeln beschädigen.
- Den Spänebehälter (Papierfang) regelmäßig leeren – ein überfüllter Papierfang drückt von unten gegen den Stanzmechanismus und erhöht den nötigen Kraftaufwand.
- Auf einen rutschfesten Stand achten: Der Locher sollte beim Stanzen nicht kippen oder rutschen. Bei glatten Schreibtischoberflächen hilft eine Gummimatte.
- Den Anschlag für gleichmäßige Lochung nutzen: Frei positioniertes Lochen führt zu schiefen Löchern, die im Ordner nicht mehr sauber schließen.
- Metalllocher gelegentlich mit einem trockenen Tuch abwischen – keine feuchten Reinigungsmittel direkt auf den Stanzmechanismus, da Rost die Präzision dauerhaft mindert.
Wer mehr über die Organisation von Papierunterlagen und Büromaterialien erfahren möchte, findet auf beste-testsieger.de weitere hilfreiche Ratgeber: Im Aktenordner-Test zeige ich, welche Ordner auch bei vollem Einsatz nicht auseinanderfallen. Im Hefter-Test vergleiche ich Tacker und Klammernhefter für Büro und Schule. Wer große Dokumentenmengen vernichten muss, findet im Aktenvernichter-Test die besten Modelle nach Sicherheitsstufe. Und wer sein Büro komplett neu ausrüsten möchte, liest am besten den Büromaterial-Vergleich, in dem ich alles vom Tacker bis zum Brieföffner zusammengefasst habe.
Häufige Fragen
Welchen Lochabstand hat ein Standard-Locher?
Der internationale Norm-Lochabstand nach ISO 838 beträgt 80 mm, der Lochdurchmesser 6 mm. Dieses Maß ist für alle Standard-Ringbücher, Schnellhefter und Ordner mit 2-Loch-Mechanismus ausgelegt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist dieser Standard nahezu universal – abweichende Maße (etwa 3-Loch für US-Formate) sind die absolute Ausnahme und werden nur für spezielle Importe benötigt.
Wie viele Blätter kann ein normaler Locher auf einmal stanzen?
Einsteigerlocher aus Kunststoff schaffen in der Regel 10 bis 15 Blatt Standard-Papier (80 g/m²). Hochwertige Metalllocher im mittleren Bereich lochen 20 bis 30 Blatt auf einmal. Speziell für großes Volumen ausgelegte Bürolocher (sogenannte Hochleistungslocher) schaffen 40 bis 80 Blatt dank eines untersetzten Hebelmechanismus mit deutlich weniger Kraftaufwand. Wichtig: Die Kapazitätsangaben gelten immer für 80 g/m² – dickeres Papier reduziert die Anzahl entsprechend.
Was bedeutet ISO 838 bei einem Locher?
ISO 838 ist die internationale Norm, die den Abstand und Durchmesser der Löcher für Heftmechaniken definiert. Konkret: zwei Löcher im Abstand von 80 mm (Mitte zu Mitte) und einem Durchmesser von 6 mm. Alle Ordner, Ringbücher und Schnellhefter nach europäischem Standard sind auf diese Maße ausgelegt. Wenn auf einem Locher “ISO 838 kompatibel” steht, passt er garantiert zu all diesen Ordnersystemen.
Wie reinige ich einen Locher richtig?
Für die Reinigung genügt ein trockenes oder leicht feuchtes Tuch für das Gehäuse. Den Papierfang regelmäßig entleeren – am besten über einem Papierkorb, damit die Stanzschnipsel nicht auf dem Tisch landen. Den Stanzmechanismus selbst nicht mit Wasser oder Reinigungsspray benetzen, da Feuchtigkeit zu Rostbildung führen kann. Bei Kunststoffgehäusen milde Haushaltsreiniger verwenden, nie Lösungsmittel. Metalllocher kann man bei Bedarf mit einem trockenen Mikrofasertuch polieren.
Warum reißt das Papier beim Lochen manchmal ein?
Einrisse entstehen meist aus drei Gründen: Erstens zu viele Blätter auf einmal gelocht (Überlastung des Stanzmechanismus), zweitens stumpfe oder beschädigte Stanzspindeln (Zeichen, dass der Locher ersetzt werden sollte), drittens Papier, das nicht vollständig am Anschlag ausgerichtet war. Am häufigsten liegt es an zu vielen Blättern – einfach die Stapeldicke halbieren und schauen, ob das Problem verschwindet. Stumpfe Spindeln lassen sich bei günstigen Modellen nicht nachschärfen; hier ist ein neues Gerät die sinnvollere Lösung.
Gibt es Locher für besondere Papierformate?
Ja. Neben dem Standard-A4-Locher gibt es Varianten mit verbreitertem Papiereinzug für A3 oder Überformate, Mini-Locher für A5 und Notizbücher sowie 4-Loch-Locher für spezielle Ringmechaniken (häufig in Frankreich oder bei Spezialordnern). Für den deutschen Büroalltag ist der Standard-2-Loch-Locher nach ISO 838 jedoch in über 95 % der Fälle die richtige Wahl. Sonderformate nur kaufen, wenn der konkrete Bedarf vorab geklärt ist.
Lohnt sich ein Hochleistungslocher für das Homeoffice?
In den meisten Fällen nicht. Hochleistungslocher für 40 bis 80 Blatt sind auf hohes Volumen in Büros mit vielen Mitarbeitenden ausgelegt. Wer zuhause gelegentlich Rechnungen abheftet oder Schuldokumente ordnet, kommt mit einem hochwertigen Standardlocher mit 20 bis 30 Blatt Kapazität sehr gut aus. Hochleistungsmodelle sind schwerer, teurer und meist größer – für den Schreibtisch daheim also Overkill, es sei denn, Sie betreiben ein kleines Büro von zuhause mit echtem Dokumentenvolumen.
Mein Fazit nach diesem ausführlichen Vergleich: Wer täglich mit Papier arbeitet, sollte beim Locher nicht sparen – die Investition in ein hochwertiges Metallmodell wie den Leitz 5004 NeXXt oder den Leitz 5050 zahlt sich durch jahrelangen reibungslosen Betrieb aus. Für Schülerinnen und Schüler oder den gelegentlichen Homeoffice-Einsatz liefert der Herlitz my.book das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Und wer neben Funktion auch Wert auf Optik legt, findet im Leitz 5180 WOW den stimmungsvollsten Locher in diesem Vergleich. Ich hoffe, meine Erfahrungen aus dem Büroalltag helfen Ihnen bei der Entscheidung – bei Fragen stehe ich gerne in den Kommentaren zur Verfügung.
Hintergrundwissen: Wie funktioniert ein Locher eigentlich?
Wer täglich locht, denkt selten darüber nach, was beim Stanzen mechanisch passiert. Dabei ist der Locher ein kleines Wunderwerk der Hebelmechanik. Das Grundprinzip ist denkbar einfach: Zwei zylindrische Stanzspindeln aus gehärtetem Stahl werden durch den Hebeldruck senkrecht nach unten durch das Papier gedrückt. Das ausgestanzte Papier – die sogenannten Lochschnipsel oder Konfetti – fällt in den Papierfang unterhalb des Stanzmechanismus.
Was den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Locher ausmacht, ist die Präzision dieses Vorgangs: Die Spindeln müssen exakt senkrecht geführt werden, damit die Löcher rund und sauber sind. Billige Locher mit lockerer Führung produzieren ovale oder ausgefranste Löcher, die im Ordner schlecht sitzen und bei häufigem Umblättern einreißen. Hochwertige Modelle führen die Spindeln in eng tolerierten Metallbuchsen – das ist der mechanische Kern-Unterschied.
Die Anatomie eines guten Lochers
- Stanzmechanismus: Zwei gehärtete Stahlspindeln (Durchmesser 6 mm) in präzisen Metallbuchsen – je enger die Führung, desto sauberer das Loch.
- Hebelwerk: Übersetzt die Handkraft in Stanzkraft; gute Modelle nutzen ein Kniehebel-Prinzip für weichen, gleichmäßigen Druckpunkt.
- Anschlaglineal: Definiert den Abstand der Löcher vom Blattrand; stufenlos oder einrastend, idealerweise mit Millimeterskala.
- Papiereinführung: Die Öffnung vorne; breite Einführungen erlauben auch breitere Dokumente, schmale sind kompakter.
- Papierfang: Sammelt die Stanzschnipsel; herausklappbar oder herausnehmbar – die herausklappbare Variante nach unten ist die sauberste Lösung.
- Gehäuse & Füße: Metallgehäuse sorgt für Masse und Standfestigkeit; Gummifüße verhindern das Verrutschen auf dem Schreibtisch.
Normen & Standards bei Lochern
Für Locher gibt es zwei relevante internationale Normen, die man kennen sollte. Die wichtigste ist die bereits erwähnte ISO 838, die zwei Lochungen mit je 6 mm Durchmesser und 80 mm Mittenabstand definiert. Diese Norm gilt für alle Standard-Ringbücher und Ordner in Europa, Asien und den meisten anderen Teilen der Welt.
Daneben existiert in einigen Ländern die DIN 14227 (auch bekannt als A4-plus oder 4-Loch-Locher) mit vier Löchern im Abstand von je 80 mm. Diese Variante ist in Deutschland allerdings kaum verbreitet und wird fast ausschließlich für Spezialordner oder Präsentationsmappen genutzt. Wer ausschließlich mit deutschen Standard-Ordnern arbeitet, braucht sich um diese Norm keine Gedanken zu machen.
In den USA und Kanada ist ein komplett anderes System üblich: 3-Loch-Perforation mit einem Mittenabstand von 108 mm (4,25 Zoll). Wer regelmäßig Dokumente für den nordamerikanischen Markt archiviert, benötigt einen speziellen US-Locher – oder ein Modell mit umschaltbarem Lochmuster, die es vereinzelt gibt.
Locher-Marken im Überblick
Der Markt für Locher ist überschaubar, wird aber von einigen wenigen Qualitätsherstellern dominiert, die seit Jahrzehnten bewährte Produkte liefern.
Leitz (Teil der ACCO Brands Gruppe) ist die unbestrittene Marktführerin in Deutschland. Das Unternehmen produziert seit über 100 Jahren Bürogeräte und ist für seine kompromisslose Verarbeitungsqualität bekannt. Die NeXXt-Serie und die WOW-Linie sind die bekanntesten Produktfamilien. Leitz-Locher stehen stellvertretend für deutsche Büroqualität und sind in nahezu jedem Bürofachmarkt erhältlich.
Herlitz positioniert sich traditionell im günstigeren Segment, das besonders Schulen und Schülerinnen anspricht. Die Qualität ist für den Preis sehr ordentlich – bei intensivem Büroeinsatz aber klar unterlegen. Für Schulranzen und Homeoffice eine solide Wahl.
Rexel (ebenfalls ACCO Brands) bietet mit der Choices-Linie moderne, farblich ansprechende Modelle im mittleren Preissegment. Besonders das durchdachte Papierfang-System hebt Rexel von Wettbewerbern im gleichen Preisniveau ab.
Maul ist ein deutsches Familienunternehmen, das besonders für Bürogeräte aus Aluminium bekannt ist. Die Locher sind leichter als Stahlmodelle, aber ebenso präzise – eine interessante Alternative für Menschen, die Wert auf geringes Gewicht legen.
Novus (Teil der Isaberg Rapid-Gruppe) kommt aus Schweden und ist hauptsächlich für Tacker bekannt, bietet aber auch solide Locher im mittleren Segment. Die Verarbeitung ist ordentlich, die Modellauswahl aber geringer als bei Leitz.
Markenwahl: Meine persönliche Einschätzung
- Für langlebige Büroqualität: Leitz ist erste Wahl – die höheren Preise sind durch die Lebensdauer gut gerechtfertigt.
- Für Schüler und Homeoffice: Herlitz bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in diesem Segment.
- Für Design-bewusste Nutzer: Rexel Choices oder Leitz WOW bieten beide solide Technik mit ansprechender Optik.
- Für leichtes Gepäck: Maul Aluminium ist die einzige echte Metallalternative, die kein Schreibtischgewicht mitbringt.
- Auf No-Name-Produkte aus dem Discounter ohne Markenangabe würde ich grundsätzlich verzichten – die Maßhaltigkeit des Lochabstands ist oft unzuverlässig.
Abschließend möchte ich noch auf verwandte Themen hinweisen, die beim Aufbau eines gut organisierten Büros wichtig sind: Im Registerblätter-Test zeige ich, welche Register am besten in Standard-Ordner passen und langlebig sind. Wer viele Dokumente schnell abheften möchte, findet im Hefter-Test die richtigen Werkzeuge. Für das vollständige Büro-Setup empfehle ich meinen Aktenordner-Vergleich sowie den umfassenden Büromaterial-Ratgeber, der alle wichtigen Kategorieen zusammenfasst.
Wurden Locher von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Locher bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.




















Ist der Locher auch für dickes Papier geeignet?
Hallo Marie Becker,
Dein Kommentar ist für uns eine große Bereicherung, und wir möchten dir dafür danken, dass du unser Interesse an unserem Locher Vergleich zeigst.
Ja, der Locher ist für verschiedenste Papiertypen geeignet, einschließlich dickerem Papier. Es ist kein Problem, wenn Sie mal etwas robusteres Material lochen möchten.
Grüße aus dem Support Team nach Gefrees.
Kann dieser Locher auch dicke Papiere lochen?
Hallo Tim,
Ein herzliches Dankeschön für deinen Kommentar und dein Interesse an unserem Locher Test & Vergleich. Deine Beiträge sind für uns von Bedeutung!
Ja, dieser Locher kann problemlos dicke Papiere lochen. Er verfügt über eine starke Hebelwirkung, die es ermöglicht, auch mehrere Seiten auf einmal zu lochen.
Ein Lächeln von Ihrem Support-Team, unterwegs nach Poole.
Können mit dem Locher Löcher in Plastik gemacht werden?
Hallo Niklas,
wir schätzen deinen Kommentar und dein Interesse an unserem Locher Test & Vergleich sehr. Vielen Dank!
Unser Locher ist speziell für Papier ausgelegt und wir empfehlen nicht, ihn für Plastik zu nutzen. Für Plastik gibt es spezielle Locher auf dem Markt, die besser geeignet sind.
Die besten Grüße nach Ketzin/Havel.
Support-Spezialist