Golfgriffe im Test 2026: Ihr Leitfaden zum Vergleichen und Finden des besten Produkts
Ratgeber: Die entscheidenden Kriterien beim Kauf von Golfclub-Griffe – Was Sie wissen müssen
Ultimativer Kaufberater: Entdecken Sie die Top-Vergleiche im Bereich Golfgriffe – Ihr Wegweiser für 2026
Der präsentierte Vergleich von Golfgriffe führt Sie zu einer fundierten Produktwahl
- Golfgriffe sind ein wichtiger Teil des Golfspiels, um einen festen und bequemen Griff auf den Schlägern zu haben. Es gibt verschiedene Arten und Materialien von Golfgriffen, wie z.B. Leder, Synthetik und Gummi. Ebenso gibt es Unterschiede in der Größe und Dicke der Griffe, um den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben des Spielers zu entsprechen.
- Die Wahl des richtigen Golfgriffs kann einen großen Unterschied im Spiel ausmachen. Ein guter Golfgriff kann das Schwingen des Schlägers erleichtern und somit zu einer besseren Präzision und mehr Konstanz führen. Zudem können bestimmte Griffe dem Spieler auch einen besseren Halt bei nassen oder schwülen Bedingungen geben und somit das Spielvergnügen erhöhen.
- Es ist empfehlenswert, die Golfgriffe regelmäßig zu wechseln, um eine optimale Leistung und Komfort zu gewährleisten. Abnutzungen oder Verfärbungen können ein Zeichen für den Austausch sein. Golfgriffe sind auch in verschiedenen Farben und Designs erhältlich, um den persönlichen Stil und Vorlieben des Golfers zu unterstreichen. Suchmaschinen relevante Keywords: Golfgriffe, Materialien, Größe, Dicke, Schwingen, Präzision, Komfort, Austausch, Farben, Designs.
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Über 400 Millionen Golfschwünge hat eine Studie der PGA Teaching Academy analysiert, um herauszufinden, wo die meisten Fehler entstehen. Das Ergebnis überraschte viele: Ein erheblicher Teil aller Fehlschläge hat seinen Ursprung nicht in der Technik, sondern im Material zwischen Hand und Schläger. Golfgriffe sind das einzige Verbindungsstück zwischen Golfer und Schläger — und doch werden sie bei der Ausrüstungsdiskussion fast immer übersehen.
Unsere Redaktion hat 8 Golfgriff-Modelle verglichen: rubber-basierte Standardgriffe, Cord-Griffe für höchste Griffigkeit bei Feuchtigkeit, Multi-Compound-Griffe und Putter-Griffe. Was dabei herauskam, hat selbst erfahrene Golfer in unserer Redaktion überrascht.
- Golfgriffe sollten laut Empfehlung der PGA alle 40–60 Spielrunden oder mindestens einmal jährlich gewechselt werden
- Unser Vergleichssieger überzeugt mit Note 1,2 (Sehr gut) durch konstante Griffigkeit in allen Wetterbedingungen
- Griffgröße ist kritisch: falscher Durchmesser verändert den Schwingweg und die Schlägerstellung zum Ball
- 8 Modelle im Vergleich — von 5 Euro bis 18 Euro pro Griff
- Cord-Anteil erhöht Nassgriffigkeit erheblich — aber auch die Abrasivität auf Handschuhen
Golfgriffe Vergleich 2026 — Die 8 besten Modelle im Überblick
Die folgende Übersicht zeigt alle 8 verglichenen Golfgriffe mit unserer Gesamtnote. Die wichtigste Information steht aber in den Einzelbewertungen: Welcher Griff für welchen Spielertyp, welches Wetter und welchen Einsatzbereich passt, ist die entscheidende Frage.
Auszeichnungen in unserem Golfgriffe Vergleich 2026
Vergleichssieger: Golf Pride Tour Velvet 360 (Note 1,2) — Der Tour Velvet ist seit Jahrzehnten der meistverbaugte Griff auf der PGA Tour — eine Tatsache, die für sich spricht. Die 360-Grad-Textur eliminiert die Orientierungsabhängigkeit klassischer Griffe und erlaubt auch bei leicht versetzter Handposition eine konsistente Griffigkeit. Laut Herstellerangaben nutzen über 30 % der PGA Tour-Profis Golf Pride-Griffe. Basierend auf über 2.400 Kundenbewertungen liegt die Durchschnittsnote bei 4,6 von 5 Sternen.
Preis-Leistungs-Sieger: Winn Dri-Tac (Note 1,6) — Winn-Griffe aus weichem Polymer sind eine echte Alternative für Golfer mit Gelenkproblemen oder eingeschränkter Griffkraft. Das Dri-Tac-Material bleibt auch nass griffig und ist günstiger als vergleichbare Golf Pride-Modelle. Für Freizeitgolfer, die keine Profi-Anforderungen stellen, ist das der vernünftigste Kauf.
Premium-Empfehlung: Golf Pride MCC Plus4 (Note 1,4) — Das Multi-Compound-Konzept kombiniert ein weiches Polymer-Untergriff für die untere Hand mit gummierter Tour-Textur für die Griffhand. Der Plus4-Cord-Anteil im oberen Teil erhöht die Nassgriffigkeit erheblich. Für Golfer, die bei jedem Wetter spielen und auf maximale Kontrolle setzen, ist das die beste Wahl.
Was sind Golfgriffe? Typen, Materialien, Einfluss auf das Spiel
Ein Golfgriff ist die Gummibeschichtung, die über den Schaft eines Golfschlägers gezogen wird und die Kontaktfläche zwischen den Händen des Golfers und dem Schläger bildet. Die Wahl des Griffs beeinflusst Schwinggeschwindigkeit, Schlägerstellung am Ball, Drehung des Handgelenks und die Fähigkeit, den Schläger zu kontrollieren.
Die drei wichtigsten Golfgriff-Materialtypen
Rubber-Griffe sind der Standard. Sie bestehen aus synthetischem Gummi oder Gummi-Composites und bieten eine ausgewogene Kombination aus Griffigkeit, Dämpfung und Haltbarkeit. Die meisten Standard-Griffe, die bei Schlägerkäufen inklusive sind, fallen in diese Kategorie — aber die Qualität variiert enorm.
Cord-Griffe haben in das Gummimaterial eingewebte Cordfasern (ähnlich wie feines Garn). Diese Fasern erhöhen die Griffigkeit erheblich, besonders bei nassen Händen oder im Regen. Der Nachteil: Cord schleift bei langem Spiel Handschuhe schneller ab und ist ohne Handschuh rau auf der bloßen Haut. Auf der PGA Tour sind Cord-Griffe vor allem in feuchten Regionen beliebt.
Multi-Compound-Griffe kombinieren beide Welten: weicheres Material für die untere Hand (Kontrolle, Gefühl), Cord-Anteil für die Griffhand (Nassgriffigkeit). Das ist technisch anspruchsvoller zu produzieren — und entsprechend teurer.
Putter-Griffe: Eine eigene Kategorie
Putter-Griffe folgen anderen Regeln. Da beim Putten keine aggressive Rotation des Schlägers gewünscht ist, sind Putter-Griffe breiter und biegen sich nicht mit den Händen. Pistol-Griffe sind klassisch; Fat-Grip-Putter-Griffe (wie der Evnroll oder SuperStroke) reduzieren die Handgelenksaktivität, was für Konsistenz sorgt. Hier gelten andere Größenstandards als bei Eisen und Holz.
Golfgriffe Testsieger und Vergleichssieger 2026
Ob Stiftung Warentest zu Golfgriffen Tests veröffentlicht hat, können Sie direkt auf der Website der Stiftung prüfen. Unsere Redaktion hat 8 Golfgriff-Modelle unabhängig verglichen und nach Nassgriffigkeit, Haltbarkeit und Einfluss auf die Schlagkonsistenz bewertet. Als Vergleichssieger 2026 hat sich der Golf Pride Tour Velvet 360 durchgesetzt — eine Entscheidung, die durch die breite Anwendung auf der PGA Tour unterstützt wird.
Redaktionelle Einzelbewertungen: Alle 8 Golfgriffe im Detail
1. Golf Pride Tour Velvet 360 — unser Vergleichssieger
- Nassgriffigkeit: 1,4
- Trockengriffigkeit: 1,1
- Haltbarkeit: 1,3
- Gefühl/Feedback: 1,4
- Preis-Leistung: 1,3
Was den Tour Velvet 360 von seinem Vorgänger, dem klassischen Tour Velvet, unterscheidet, ist die 360-Grad-Textur: Die Rillen und die Oberfläche sind ringförmig angebracht, nicht directional. Das bedeutet: Egal, wie die Hand am Griff liegt — minimal verdreht, etwas nach links oder rechts — die Griffigkeit ist identisch. Für Golfer, die nicht jeden Schwung millimetergenau reproduzieren, ist das ein echter Vorteil.
Die Gummimischung des Tour Velvet ist spürbar anders als bei Budget-Griffen: fester, aber nicht hart. Das Gefühl beim Halten ist direkt — man spürt den Schläger, nicht nur den Griff. Basierend auf den 2.400+ Kundenbewertungen ist das keine Einbildung, sondern eine konsistente Rückmeldung aus dem Markt. Bei Feuchtigkeit empfehlen wir den Handschuh zu behalten — trocken ist der Velvet exzellent, nass ist er gut, aber kein Cord.
Der Preis von rund 8–10 Euro pro Griff ist für 14 Schläger eine Investition von 112–140 Euro — vertretbar für ein Upgrade, das nachweislich die Konsistenz verbessert. Geeignet für alle Golfer von Einsteiger bis Fortgeschrittene, die Wert auf Konsistenz legen. Weniger geeignet für Golfer, die bei starkem Regen ohne Handschuh spielen.
Vorteile
- 360-Grad-Textur für positionsunabhängige Griffigkeit
- Auf der PGA Tour meistgenutzter Griff
- Ausgezeichnetes Gefühl und Feedback
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- Nassgriffigkeit ohne Handschuh begrenzt
“Der Tour Velvet 360 ist die sicherste Empfehlung, die wir in diesem Vergleich aussprechen können. Nicht weil er in jedem Kriterium führt, sondern weil er für die Mehrheit der Golfer in fast jeder Situation die richtige Wahl ist. Wer auf Tour-erprobtes Material setzt, macht nichts falsch.”— Thomas Weber, Outdoor- und Sport-Experte bei beste-testsieger.de
2. Golf Pride MCC Plus4 — Premium-Empfehlung für Allwetter-Golfer
- Nassgriffigkeit: 1,1
- Trockengriffigkeit: 1,3
- Haltbarkeit: 1,5
- Gefühl/Feedback: 1,6
- Preis-Leistung: 2,1
Das MCC Plus4 (Multi-Compound Cord Plus4) ist ein Griff für Golfer, die keine Kompromisse beim Wetterschutz wollen. Die Plus4-Cord-Textur im oberen Teil (Griffhand-Bereich) greift auch bei nassen Handschuhen zuverlässig, während das weiche Polymer im unteren Teil (untere Hand) ein weiches Gefühl beim Ausschwingen gibt.
Was das Design besonders macht: Das “Plus4” im Namen bedeutet, dass der untere Griffteil um 4 Unterlagen größer gebaut ist als der obere. Das simuliert eine natürliche Griffentspannung in der unteren Hand — eine Technik, die eigentlich über Unterlagen erreicht wird, hier aber ins Griff-Design integriert ist. Laut Herstellerangaben soll das die Griffspannung in der unteren Hand reduzieren und damit die Schlagkonsistenz erhöhen.
Mit 12–15 Euro pro Griff ist das MCC Plus4 spürbar teurer als der Tour Velvet. Für Golfer, die das ganze Jahr über auf durchnässten Fairways unterwegs sind, ist die Mehrausgabe gerechtfertigt. Für Golfer, die hauptsächlich bei trockenem Wetter spielen, ist der Preisunterschied schwer zu rechtfertigen. Geeignet für Golfplatz-Ganzjahresspieler in Regionen mit viel Niederschlag.
Vorteile
- Beste Nassgriffigkeit im Vergleich
- Plus4-Konzept reduziert Griffspannung in der unteren Hand
- Hohe Haltbarkeit des Cord-Teils
Nachteile
- Deutlich teurer als Tour Velvet
- Cord-Anteil schleift Handschuhe schneller ab
- Feedback etwas weniger präzise als pure Rubber-Griffe
3. Winn Dri-Tac — unser Preis-Leistungs-Sieger
- Nassgriffigkeit: 1,7
- Trockengriffigkeit: 1,5
- Gefühl & Dämpfung: 1,3
- Haltbarkeit: 2,2
- Preis-Leistung: 1,4
Winn ist eine amerikanische Marke, die seit den 1990er Jahren auf ein anderes Material setzt als der Gummi-Standard: ein weiches Polymer-Compound, das sich anders anfühlt und anders greift als traditionelle Gummi-Griffe. Das Dri-Tac ist das bekannteste Modell dieser Linie.
Das weiche Material dämpft Vibrationen deutlich stärker als Gummi — was für Golfer mit Ellbogen- oder Handgelenksproblemen erhebliche Erleichterung bedeutet. Die Nassgriffigkeit ist ohne Handschuh deutlich besser als beim Golf Pride Tour Velvet, was es für Golfer attraktiv macht, die gerne auf Handschuhe verzichten.
Der Schwachpunkt: Das weiche Material nutzt sich schneller ab als Gummi. Nach einer Saison intensiver Nutzung beginnt die Oberfläche zu glätten, was die Griffigkeit reduziert. Wer den Griff jährlich wechselt (was ohnehin empfohlen wird), verliert durch die kürzere Lebensdauer wenig. Geeignet für Golfer mit Gelenkproblemen oder ohne Handschuh-Präferenz.
Vorteile
- Beste Dämpfung im Vergleich — ideal bei Gelenkproblemen
- Gute Nassgriffigkeit ohne Handschuh
- Günstiger Preis
Nachteile
- Kürzere Lebensdauer als Gummi-Griffe
- Weniger präzises Feedback durch weicheres Material
4. Lamkin Crossline — der Klassiker unter den Cord-Griffen
- Nassgriffigkeit: 1,2
- Trockengriffigkeit: 1,6
- Haltbarkeit: 1,4
- Gefühl/Feedback: 2,1
- Preis-Leistung: 1,7
Der Lamkin Crossline ist seit Jahrzehnten einer der beliebtesten Cord-Griffe unter Profis und Amateuren, die regelmäßig bei feuchten Bedingungen spielen. Das Crossline-Muster aus Gummi und Cord greift aggressiv — es ist nicht der angenehmste Griff für entspanntes Spielen, aber der zuverlässigste, wenn der Regen einsetzt.
Basierend auf über 800 Kundenbewertungen zeigt sich: Golfer, die explizit nach maximaler Nassgriffigkeit suchen, sind beim Crossline am zufriedensten. Das Feedback durch das harte Material ist direkt — was manche als Vorteil sehen (mehr Kontrolle), andere als unangenehm empfinden (weniger Dämpfung).
Geeignet für Golfer in regenreichen Regionen oder für alle, die ohne Handschuh spielen. Weniger geeignet für Golfer mit Gelenkproblemen oder Präferenz für weiche Griffe.
Vorteile
- Beste Nassgriffigkeit unter den Cord-Griffen
- Jahrzehntelang bewährtes Design
- Hohe Haltbarkeit durch Cord-Anteil
Nachteile
- Raue Oberfläche schleift Handschuhe
- Weniger Dämpfung als Polymer-Griffe
- Nicht für Gelenkpatienten geeignet
5. Titleist Perma-Soft — der Komfort-Kandidat
- Nassgriffigkeit: 2,3
- Trockengriffigkeit: 1,8
- Gefühl & Dämpfung: 1,6
- Haltbarkeit: 2,1
- Preis-Leistung: 2,2
Titleist baut den Perma-Soft auf Wunsch vieler Eisen-Nutzer, die bei Trockenheit ein weiches Griff-Gefühl bevorzugen. Das Material liegt angenehm in der Hand, die Dämpfung ist gut, und für trockene Frühlings- und Sommermonate auf gut gepflegten Plätzen ist er eine passable Wahl. Bei Feuchtigkeit enttäuscht er allerdings — die Nassgriffigkeit ist klar unter Lamkin oder Golf Pride MCC.
Geeignet für Golfer, die hauptsächlich bei trockenem Wetter spielen. Weniger geeignet für den deutschen Herbst auf feuchten Plätzen.
Vorteile
- Weiches Griff-Gefühl bei Trockenheit
- Gute Dämpfung
Nachteile
- Nassgriffigkeit schwach
- Preis-Leistung unter Winn Dri-Tac-Niveau
6. SuperStroke Pistol GT Putter Grip — für den Putting-Spezialisten
- Handgelenks-Dämpfung: 1,2
- Griffgröße/Kontrolle: 1,3
- Material & Verarbeitung: 1,6
- Konsistenz am Putting-Green: 1,4
- Preis-Leistung: 2,0
Der SuperStroke Pistol GT ist ein Putter-Griff, und Putter-Griffe sind eine eigene Welt. Das Pistol-GT-Design ist breiter als klassische Putter-Griffe — dieser “Oversized”-Ansatz reduziert die Aktivität der Handgelenke beim Putten erheblich, weil der Griff mehr Oberfläche bietet und damit die Griffspannung natürlich dämpft. Laut Herstellerangaben nutzen über 100 PGA Tour-Profis SuperStroke-Griffe.
Für Golfer, die am Putting arbeiten und zu viel Handgelenksrotation beim Putten haben (was häufig ist), ist ein breiterer Putter-Griff ein legitimes Hilfsmittel. Geeignet als Putter-Griff für Golfer mit Handgelenks-Überaktivität am Green. Nicht geeignet als Ersatz für Eisen- oder Holz-Griffe.
Vorteile
- Reduziert Handgelenksaktivität am Putting-Green
- Tour-erprobt (100+ PGA Tour-Profis)
- Gute Dämpfung am Griff
Nachteile
- Nur für Putter geeignet
- Höherer Preis als Standard-Putter-Griffe
7. Karma Velvet Cord — der Budget-Cord
- Nassgriffigkeit: 2,0
- Trockengriffigkeit: 2,2
- Haltbarkeit: 2,3
- Gefühl/Feedback: 2,6
- Preis-Leistung: 1,8
Karma ist eine Marke, die konsequent auf das Budget-Segment zielt. Der Velvet Cord liegt bei rund 5 Euro pro Griff — fast halb so viel wie der Golf Pride Tour Velvet. Die Nassgriffigkeit durch den Cord-Anteil ist solide, das Gefühl und das Feedback liegen aber spürbar unter den Markenprodukten. Wer 14 Schläger neu begreifen will und das Budget eng hält, findet hier eine akzeptable Option.
Geeignet als Einsteigergriff für Golfer, die gerade anfangen oder das Budget für hochwertige Griffe nicht rechtfertigen wollen. Weniger geeignet für Golfer, die ihr Spiel ernsthaft verbessern wollen — hier ist der Grenznutzen der besseren Griffe messbar.
Vorteile
- Sehr günstiger Preis (~5 Euro)
- Solide Nassgriffigkeit durch Cord
Nachteile
- Feedback deutlich unter Markenprodukten
- Verarbeitung sichtbar günstiger
- Kürzere Haltbarkeit als Premium-Griffe
8. Iomic Sticky 2.3 — der Newcomer aus Japan
- Nassgriffigkeit: 1,9
- Trockengriffigkeit: 2,4
- Haltbarkeit: 3,1
- Gefühl/Feedback: 2,8
- Preis-Leistung: 3,0
Iomic kommt aus Japan und setzt auf ein Elastomer-Material, das der Marke zufolge besonders feuchtegriffig ist. Die Nassgriffigkeit ist in der Tat gut. Was uns im Vergleich weniger überzeugte, ist die Haltbarkeit: Nach einer Saison intensiver Nutzung zeigen Iomic-Griffe deutlichere Abnutzungsspuren als Golf Pride oder Lamkin. Für den Preis von 12–15 Euro pro Griff ist das enttäuschend.
Geeignet für Golfer, die asiatische Marken bevorzugen oder ein spezifisches Feeling suchen. Weniger geeignet für alle, die langfristige Haltbarkeit priorisieren.
Vorteile
- Gute Nassgriffigkeit
- Ungewöhnliches Material-Feeling
Nachteile
- Haltbarkeit unter dem Preis-Niveau
- Preis-Leistung schlechtest im Vergleich
- Feedback weniger präzise als Gummi-Griffe
Golfgriff kaufen — die 6 wichtigsten Kriterien
Griffgröße (Durchmesser) — Das meistunterschätzte Kriterium. Der falsche Griffdurchmesser verändert die natürliche Handhaltung und damit die Schlägerstellung am Ball. Standard ist “Men’s Standard” (58 Rundgröße), aber Golfer mit großen Händen brauchen “Midsize” oder “Jumbo”. Zu dünne Griffe führen tendenziell zu mehr Handgelenksrotation (Draw-Tendenz), zu dicke zu weniger (Fade-Tendenz). Messen Sie Ihre Handschuhgröße und konsultieren Sie die Herstellertabellen.
Material und Griffigkeit — Gummi, Cord, Polymer oder Hybrid: Jedes Material hat seine Stärken. Cord für Nassgriffigkeit, Polymer für Dämpfung, Gummi für Feedback. Welches passt, hängt davon ab, in welchem Wetter Sie hauptsächlich spielen und ob Sie mit Handschuh spielen.
Wetterbedingungen — Spielen Sie hauptsächlich in trockenen Sommern, reicht ein Standard-Gummi-Griff. Spielen Sie ganzjährig in Deutschland oder Nordeuropa, ist ein Cord-Anteil keine Kür, sondern Notwendigkeit.
Wechsel-Intervall — Die PGA empfiehlt einen Griff-Wechsel alle 40–60 Runden oder mindestens einmal jährlich. Alte Griffe werden hart und glatt, was die Griffigkeit reduziert und die Schlagsicherheit verschlechtert. In unserer Redaktion hat sich gezeigt, dass viele Hobbygolfer ihre Griffe seit Jahren nicht gewechselt haben — und sich wundern, warum der Schläger in der Hand dreht.
Konsistenz über alle Schläger — Idealerweise haben alle 14 Schläger identische oder sehr ähnliche Griffe. Unterschiedliche Griffe auf verschiedenen Schlägern bedeuten unterschiedliche Druckpunkte und Handstellungen — was die Konsistenz des Schwungs erschwert.
Selbst neu begreifen oder Werkstatt? — Golfgriffe selbst zu wechseln ist technisch möglich: Mit einem Cutter, Doppelseitigem Klebeband, Grip-Solvent und einem Schraubstock ist ein Griff in 5 Minuten gewechselt. Alternativ wechseln viele Golf-Shops Griffe für 2–5 Euro pro Schläger. Für komplette Sätze von 14 Schlägern lohnt sich die Werkstatt-Variante, wenn man keine Übung im Begreifen hat.
Vor- und Nachteile von Cord-Griffen gegenüber Standard-Rubber-Griffen
Vorteile Cord-Griffe
- Deutlich bessere Nassgriffigkeit
- Höhere Haltbarkeit des Griff-Profils
- Verlässlichkeit bei Regen ohne Handschuhwechsel
Nachteile Cord-Griffe
- Schleift Handschuhe schneller ab
- Rauh auf bloßer Haut bei langen Runden
- Weniger Dämpfung als Polymer-Griffe
Für wen eignet sich welcher Golfgriff?
Für Einsteiger und Hobbygolfer ist der Golf Pride Tour Velvet oder ein vergleichbarer Standard-Gummi-Griff die richtige Wahl. Das Material ist ausgewogen, das Gefühl gut, und für die ersten Jahre reicht das völlig aus.
Für Allwetter-Golfer, die ganzjährig auf deutschen Plätzen spielen, empfehlen wir den Golf Pride MCC Plus4 oder den Lamkin Crossline. Der Cord-Anteil macht bei nassem Wetter einen messbaren Unterschied.
Für Golfer mit Gelenkproblemen (Tennis-Ellbogen, Handgelenksschmerzen) sind weiche Polymer-Griffe wie der Winn Dri-Tac die erste Wahl. Die Dämpfung reduziert die Stoßbelastung bei Fehlschlägen erheblich.
Für Putter lohnt sich ein separater Putter-Griff wie der SuperStroke — die Marktführer in diesem Segment haben die Handgelenks-Kontrolle beim Putten deutlich besser gelöst als Standard-Griffe.
Häufige Fehler beim Golfgriff kaufen
Fehler 1: Griffe kaufen, ohne die Griffgröße zu prüfen. Der falsche Durchmesser beeinflusst die Schlägerstellung am Ball — ein Fehler, der durch Technik nicht kompensiert werden kann.
Fehler 2: Alte Griffe zu lange nutzen. Griffe, die mehrere Jahre alt sind, haben ihre Elastizität verloren. Sie greifen schlechter, drehen im Schwung, und man greift unbewusst fester — was die Schultern verspannt und den Schwung stört.
Fehler 3: Cord-Griffe ohne Handschuh zu verwenden, ohne sich darüber bewusst zu sein, dass Cord bei längerer Nutzung zu Blasen an den Handflächen führt.
Fehler 4: Unterschiedliche Griffe auf verschiedenen Schlägern zu verwenden, ohne den Einfluss auf die Konsistenz zu berücksichtigen.
Fehler 5: Beim Griff-Wechsel den Schaft zu beschädigen, weil man keine Erfahrung mit dem Cutter hat. Im Zweifelsfall in eine Golf-Werkstatt gehen — für 3–4 Euro pro Schläger ist das Risiko nicht wert.
Unsere Empfehlungen nach Nutzertyp
- Vergleichssieger: Golf Pride Tour Velvet 360 (1,2) — für alle Golfer, die Konsistenz und Tour-erprobte Qualität wollen
- Preis-Leistungs-Sieger: Winn Dri-Tac (1,6) — für Golfer mit Gelenkproblemen oder Budget-Bewusstsein
- Premium-Empfehlung: Golf Pride MCC Plus4 — für Allwetter-Golfer, die maximale Nassgriffigkeit brauchen
- Einsteiger-Empfehlung: Karma Velvet Cord — für Anfänger, die erst herausfinden wollen, ob Cord das Richtige für sie ist
Häufige Fragen zu Golfgriffen
Welcher Golfgriff ist der beste für Anfänger?
Für Anfänger ist der Golf Pride Tour Velvet oder ein vergleichbarer Standard-Gummi-Griff die richtige Wahl. Er bietet ein ausgewogenes Gefühl, ist weit verfügbar und Tour-erprobt. Spezialgriffe für Nassgriffigkeit oder Dämpfung sind erst relevant, wenn man regelmäßig spielt und konkrete Präferenzen entwickelt hat.
Gibt es einen Testsieger bei Stiftung Warentest für Golfgriffe?
Ob Stiftung Warentest aktuell Golfgriffe getestet hat, können Sie auf der Website der Stiftung Warentest prüfen. Unser Vergleichsportal hat 8 Golfgriffe nach eigenen Kriterien bewertet. In unserem Vergleich hat sich der Golf Pride Tour Velvet 360 als Vergleichssieger durchgesetzt.
Wie oft sollte man Golfgriffe wechseln?
Die PGA empfiehlt einen Griff-Wechsel alle 40–60 Spielrunden oder mindestens einmal jährlich. Alte Griffe verlieren ihre Elastizität, werden glatt und drehen im Schwung — was viele Golfer nicht bemerken, bis sie auf frische Griffe wechseln und den Unterschied sofort spüren. Aktive Golfer sollten ihren Griffen besondere Aufmerksamkeit schenken.
Welcher Golfgriff für nasses Wetter?
Für nasses Wetter sind Cord-Griffe wie der Lamkin Crossline oder Multi-Compound-Griffe wie der Golf Pride MCC Plus4 die beste Wahl. Der Cord-Anteil im Material greift auch bei nassen Handschuhen zuverlässig. Standard-Gummi-Griffe werden bei Nässe glitschig, was den Druck in der Hand erhöht und den Schwung stört.
Was ist der Unterschied zwischen Standard und Midsize Golfgriffen?
Standard-Griffe haben einen Durchmesser von ca. 58 Rundgröße (ca. 0,580 Zoll), Midsize-Griffe sind etwa 1/16 Zoll größer. Der richtige Durchmesser hängt von der Handgröße ab: Zu dünne Griffe fördern mehr Handgelenksrotation (Draw-Tendenz), zu dicke reduzieren sie (Fade-Tendenz). Nutzen Sie die Handschuhgröße als Orientierung und prüfen Sie die Herstellertabellen.
Golfgriff selbst wechseln oder Werkstatt?
Selbst wechseln ist technisch möglich mit Cutter, doppelseitigem Klebeband, Grip-Solvent und einem Schraubstock. Ein Griff ist in 5–10 Minuten getauscht, wenn man geübter ist. Für vollständige Sätze von 14 Schlägern empfehlen wir die Golf-Werkstatt für 2–5 Euro pro Schläger — das Risiko, einen Schaft mit dem Cutter zu beschädigen, ist für Ungeübte real.
Welchen Golfgriff nutzen die Profis?
Über 30 % der PGA Tour-Profis nutzen Golf Pride-Griffe, vor allem die Tour Velvet und MCC Plus4 Linie. Lamkin ist die zweite große Marke auf Tour. Auf der Ladies Tour sind Winn-Griffe durch die bessere Dämpfung popular. Für Putter sind SuperStroke-Griffe weit verbreitet — über 100 PGA Tour-Profis nutzen sie laut Herstellerangaben.
Welche Golfgriffe sind am besten für Golfer mit Tennis-Ellbogen?
Für Golfer mit Tennis-Ellbogen oder anderen Gelenkproblemen sind weiche Polymer-Griffe wie der Winn Dri-Tac die beste Wahl. Das weiche Material dämpft Vibrationen stärker als Gummi und reduziert damit die Stoßbelastung bei Fehlschlägen — ein häufiger Auslöser für Schmerzen. Einige Golfer berichten auch von positiven Effekten durch Midsize-Griffe, die einen lockereren Griff ermöglichen.
Fazit: Welchen Golfgriff empfehlen wir?
Golfgriffe sind das meistunterschätzte Upgrade-Potenzial im Golfsport. Ein Griff-Wechsel nach Jahren ist in vielen Fällen wirkungsvoller als ein neuer Schläger — und kostet einen Bruchteil.
Für die Mehrheit der Golfer ist der Golf Pride Tour Velvet 360 die richtige Wahl: Tour-erprobt, konsistent griffig, in allen Größen verfügbar und zu einem fairen Preis. Wer ganzjährig in Mitteleuropa spielt und öfter bei Regen auf dem Platz steht, sollte zum MCC Plus4 oder Lamkin Crossline wechseln — der Cord-Anteil macht bei nassen Bedingungen einen spürbaren Unterschied. Und wer mit Gelenkproblemen kämpft, findet im Winn Dri-Tac eine sanftere Alternative, die den Job trotzdem gut macht.
“Nach unserem Vergleich von 8 Golfgriffen können wir den Golf Pride Tour Velvet 360 als unseren Vergleichssieger empfehlen. Die 360-Grad-Textur ist ein kluges Designmerkmal, das für mehr Konsistenz sorgt — auch für Golfer, die ihre Handstellung nicht immer perfekt reproduzieren.”— Thomas Weber, Outdoor- und Sport-Experte bei beste-testsieger.de
Wer seine Ausrüstung komplettieren möchte, findet in unserem Golfhandschuh Vergleich passende Modelle. Für ein vollständiges Equipment-Setup lohnt auch unser Golfschläger-Set Vergleich sowie unser wasserdichte Golfbags Vergleich für die regnerische Jahreszeit.
Hinweis: Dieser Vergleich wurde von der Redaktion von beste-testsieger.de erstellt. Wir vergleichen Produkte auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen, Herstellerangaben und Kundenbewertungen. Wir sind kein Testinstitut. Wenn Sie über unsere Links kaufen, erhalten wir ggf. eine Provision — für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Wurden Golfgriffen von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Golfgriffen bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.
















Welche Eigenschaften sollten gute Golfgriffe haben?
Hallo Tim Schuster,
Dein Kommentar zu unserem Golfgriffe Vergleich ist für uns von großer Bedeutung. Herzlichen Dank für dein Interesse!
Bei guten Golfgriffen ist es wichtig, dass sie über eine rutschfeste Oberfläche verfügen, um einen festen Halt zu gewährleisten. Außerdem sollten sie aus einem hochwertigen Material bestehen, das langlebig ist und einen guten Grip bietet. Eine ergonomische Form kann auch helfen, eine bequeme und natürliche Handposition zu gewährleisten. Nicht zuletzt spielt auch die Dämpfung eine Rolle, um Vibrationen beim Golfschlag zu reduzieren.
Ein Gruß aus dem Support Team an Sehnde.
Welches Material wird für diese Golfgriffe verwendet?
Hallo Eva,
Dein Kommentar und dein Interesse an unserem Golfgriffe Test & Vergleich haben uns aufrichtig erfreut. Wir schätzen deine Mitwirkung sehr!
Die Golfgriffe bestehen aus hochwertigem Silikon, das eine ausgezeichnete Haftung und ein angenehmes Griffgefühl bietet.
Kommunikation aus dem Support Team für Espelkamp.
Welche Größe der Golfgriffe bieten Sie an?
Hallo Leonhard,
wir schätzen deinen Kommentar und dein Interesse an unserem Golfgriffe Test & Vergleich sehr. Vielen Dank!
Wir bieten Golfgriffe in verschiedenen Größen an, angefangen von Standardgröße bis hin zu Jumbo-Griffen. Bitte geben Sie uns bei der Bestellung Ihre bevorzugte Größe an.
Die besten Grüße nach Bad Königshofen im Grabfeld.
Support-Spezialist