Unkrautbekämpfung - Alle Tests und Vergleiche

Die besten Produkte aus der Kategorie Unkrautbekämpfung im Vergleich

Rasenherbizid

Wenn Sie lästiges Unkraut auf dem Rasen entfernen möchten, empfiehlt sich der Einsatz eines speziellen Rasenherbizids. Diese Behandlungen sind besonders wirksam bei zweikeimblättrigen Pflanzen wie Klee, Löwenzahn, Hahnenfuß und Gänseblümchen. Dies funktioniert mit Hilfe von Herbiziden, die diese Pflanzen schädigen und ihren Wachstumsprozess stören können. Dadurch stirbt das Unkraut ab.

Jeder, der die Grünfläche zusätzlich mit Nährstoffen versorgen möchte, kann das Kombinationsprodukt verwenden. Dieser Herbizid-Rasendünger kann Gartenarbeitszeit sparen und ist in der Regel nicht teuer. Die enthaltenen Herbizide lassen sich nach ihrer Wirkung in zwei Kategorien einteilen.

Die erste Gruppe umfasst Wachstumshemmer. Sie stören den Eiweißstoffwechsel der Pflanzen und bringen sie zum Absterben. Ein Beispiel ist Clopyrol, das über die Blätter aufgenommen wird. Dieser Effekt ist an verdrehten Blättern und Stängeln zu sehen. Die zweite Gruppe umfasst Herbizide wie 2,4 D, Dicamba, MCPA und MCPPP. Sie beschleunigen das Wachstum und erhöhen dadurch den Nährstoffbedarf der Pflanze. Das konnte die Pflanze mit ihren Wurzeln nicht wettmachen und verhungerte.

Der Markt bietet auch Rasendünger mit Moosvernichter an. Diese Mittel verwenden hauptsächlich Stickstoff und Magnesium, um die Stängel zu düngen.

Abhilfe bei unansehnlichem Moos auf Steinen und Schiefer

Hat sich die Flechte in den Ritzen zwischen den Steinen oder auf den Pflastersteinen niedergelassen, ist Moss Killer eine gute Wahl. Das Konzentrat wird vor Gebrauch in einer Spraydose mit Wasser verdünnt. Das genaue Mischungsverhältnis finden Sie in der Gebrauchsanweisung.

Das Wetter spielt bei der Mission eine wichtige Rolle. Einige Substanzen sind im trockenen Zustand wirksamer als im nassen Zustand. Wenn die Oberfläche trocken ist und die nächsten Tage in diesem Zustand bleibt, ist der Mooskiller mit Pelargonsäure besonders wirksam. Sonst verliert die Säure schnell ihre Wirkung. Es dringt in die Wachsschicht der dünnen Blätter ein und schädigt die Zellen, wodurch das Moos austrocknet.

Wenn Sie umweltfreundlich gegen Moos vorgehen möchten, empfehlen wir die Verwendung von Mitteln auf Essigsäurebasis. Es ist für Bienen ungefährlich und wird von Bodenorganismen gut vertragen. Essigsäure verbrennt die Blätter des Moos und lässt die Pflanze nach einiger Zeit absterben. Essigsäurehaltige Moosvernichter sind auch bei trockenem Wetter am wirksamsten.

Bei Eisen(II)sulfat-Mitteln gilt das Gegenteil – sie sind wirksamer, wenn Moos und Erde feucht sind. Daher eignen sich diese Herbizide besonders gut für den Einsatz im Herbst oder nach dem Winterurlaub. Eisen(II)sulfat zerstört das Moos, wodurch es abstirbt und schwarz wird. Mit einem Moosrechen oder einem Vertikutierer lässt er sich dann ganz einfach vom Rasen entfernen.

Diese Herbizide vervollständigen das gemahlene Gras.
Das herbizid gemahlene Holunder wird verwendet, um weiß blühendes Unkraut zu entfernen, das in vielen Gärten häufig vorkommt. Zu diesem Zweck werden hauptsächlich Nonansäure und Maleinsäurehydrazid verwendet.

Nonansäure dringt in die Wachsschicht der Blätter ein und zerstört die Zellen, wodurch die Zellen austrocknen und die Pflanzen absterben. Maleinsäurehydrazid hemmt das Wachstum von gemahlenem Gras. Es wird über die Blätter aufgenommen und breitet sich dann auf die Wurzeln aus. Dort unterbricht die Substanz die Zellteilung und verhindert eine weitere Ausscheidung.

Was ist ein Totalherbizid?
Totalherbizid hat ein breites Wirkungsspektrum – es kann viele verschiedene Pflanzen zerstören. Diese Art von Heilmittel wird beispielsweise verwendet, um Flächen für die zukünftige Bepflanzung vorzubereiten und unerwünschte Pflanzen und Setzlinge zu entfernen.

Hauptbestandteil dieses Herbizids ist meist der umstrittene Wirkstoff Glyphosat, der sowohl bei einkeimblättrigen als auch bei zweikeimblättrigen Pflanzen wirksam ist. Einige Produkte enthalten auch Flufenacet, Sulfadiazin und Pelargonsäure, um die Wirksamkeit zu erhöhen.

Glyphosat steht im Verdacht, beim Menschen krebserregend zu sein und ist daher seit vielen Jahren Gegenstand der öffentlichen Diskussion. Die zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehörende Internationale Agentur für Krebsforschung stuft Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" ein.

Österreich hat im Juli 2019 den Einsatz von Glyphosat verboten. Die Entscheidung ist jedoch rechtlich umstritten, da sie möglicherweise gegen EU-Recht verstößt. In Deutschland wird der Einsatz von Herbiziden ab Ende 2023 komplett verboten.