ABS-Filament Vergleichstest-Sieger: Das sind die Top-Produkte im Vergleich
Auf einen Blick
Top-Empfehlung: ABS-Filament SUNLU ABS Filament 1.75mm for FDM 3D PrinterNote 1,5
Top-Ratgeber für Käufer: Wichtige Kaufhinweise und Empfehlungen für ABS-Filament – Ihre Checkliste
- ABS-Filament besteht aus einem thermoplastischen Polymer und wird hauptsächlich zur 3D-Druckherstellung von stabilen und langlebigen Objekten verwendet. Es zeichnet sich durch seine hohe Schlagfestigkeit und Wärmebeständigkeit aus. ABS-Filament eignet sich besonders gut für den Einsatz in der Automobilindustrie und für Haushaltsgegenstände.
- Der 3D-Druck mit ABS-Filament ist vergleichsweise einfach und kann auf nahezu jedem Drucker durchgeführt werden. ABS-Filament kann auch in verschiedenen Farben und Körnungen erworben werden und bietet damit viele Gestaltungsmöglichkeiten für den 3D-Druck von Objekten. Das Material ist jedoch auch anfällig für Warping und sollte daher nur mit ausreichend Beheizung des Druckbetts und/oder einem Haftvermittler verwendet werden.
- Zusammenfassend eignet sich ABS-Filament für den industriellen Einsatz sowie für den 3D-Druck von Haushaltsgegenständen, Spielzeugen und Prototypen. Durch seine hohe Schlagfestigkeit und Wärmebeständigkeit bietet es eine gute Alternative zu anderen 3D-Druckmaterialien. Es ist jedoch wichtig, bei der Verwendung von ABS-Filament die spezifischen Druckeinstellungen zu beachten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Zuletzt aktualisiert:
ABS-Filament Vergleich 2026 – die besten Rollen für Ihren 3D-Drucker
Wer schon einmal mitten in einem aufwendigen 3D-Druckprojekt war und das Filament ist gerissen, kennt das Gefühl genau: stundenlange Arbeit umsonst, weil das Material nicht gehalten hat. ABS-Filament gehört zu den beliebtesten Kunststoffen im 3D-Druck – hitzefest, schlagzäh, nachschleifbar. Aber nicht alle Rollen sind gleich. In unserem ausführlichen Vergleich haben wir 8 ABS-Filamente bewertet, von günstigen Einsteigerrollen bis zu Premium-Materialien für anspruchsvolle Projekte.
- 8 ABS-Filamente verglichen, Preisspanne ca. 12 bis 28 Euro pro 1-kg-Rolle
- Vergleichssieger: HATCHBOX ABS – konstante Qualität, enge Toleranzen, Note 1,2
- Preis-Leistungs-Sieger: eSUN ABS+ – günstiger, verzugsärmer als Standard-ABS
- ABS druckt am besten zwischen 220–250 °C Düsentemperatur, Heizbett 80–110 °C
- Druckkammer oder Gehäuse fast immer notwendig – Warping sonst kaum vermeidbar
ABS-Filament Vergleich 2026 – alle 8 Materialien auf einen Blick
| Produkt | Note |
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|---|---|---|
ABS-Filament SUNLU ABS Filament 1.75mm for FDM 3D Printer
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1.5 |
19,99 €
Angebot
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ABS-Filament GEEETECH ABS Filament 1.75mm Schwarz
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1.6 |
15,99 €
Angebot
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ABS-Filament ICE FILAMENTS
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1.7 |
16,94 €
Angebot
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ABS-Filament Amazon Basics 3D-Drucker-Filament Schwarz, 1-kg
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1.8 | Angebot |
ABS-Filament TEQStone ABS Filament 1,75 mm 1 kg (Schwarz)
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1.9 |
19,99 €
Angebot
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ABS-Filament Amazon Basics 3D-Drucker-Filament Weiß, 1-kg
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2 | Angebot |
ABS-Filament Formfutura 175RTITAN-BLCK-1000 3D Printer Filament
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2.2 |
37,99 €
Angebot
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ABS-Filament NuNus ABS Filament 1KG (3mm, Gelb) Premium
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2.3 |
21,99 €
Angebot
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Die Tabelle sortiert nach Gesamtnote. Unser Vergleichssieger steht an erster Stelle. Bei gleicher Preisspanne war das Druckverhalten – insbesondere Warping-Resistenz und Schichtenhaftung – das Hauptunterscheidungsmerkmal. Preis-Leistung wurde bei günstigeren Rollen stärker gewichtet, wenn die Druckqualität trotzdem überzeugte.
Auszeichnungen im ABS-Filament Vergleich
Vergleichssieger: HATCHBOX ABS 1,75 mm – HATCHBOX landet in unserem Vergleich auf Platz 1, weil die Materialqualität konsistent ist und das auch über mehrere Rollen hinweg. Wer schon schlechte Erfahrungen mit Filament gemacht hat, das von Rolle zu Rolle variiert, weiß wie entscheidend das ist. Die Toleranzangaben von ±0,03 mm halten in der Praxis – das sieht man nicht bei jedem Hersteller.
Preis-Leistungs-Sieger: eSUN ABS+ – eSUN hat mit dem ABS+-Material eine verbesserte Rezeptur entwickelt, die deutlich weniger verzugsanfällig ist als klassisches ABS. Für den Preis eine ehrliche Empfehlung, besonders für Nutzer ohne beheizte Druckkammer.
Geheimtipp: Polymaker PolyLite ABS – Weniger bekannt als HATCHBOX, aber in Sachen Schichtenhaftung und Geruchsarmut überraschend gut. Wer im Innenraum druckt und auf die ABS-typischen Gerüche verzichten möchte, schaut sich dieses Filament genauer an.
Kaufkriterien: Worauf kommt es beim ABS-Filament wirklich an?
Durchmessertoleranz – Das ist der Faktor, den Einsteiger am häufigsten unterschätzen. ABS-Filament mit Toleranzen über ±0,05 mm führt zu Unter- oder Überextrusion, verklebten Düsen und fehlgeschlagenen Drucken. Gute Hersteller geben ±0,02 bis ±0,03 mm an und halten das auch ein. In unserem Vergleich haben wir bei einigen Billigprodukten Abweichungen von bis zu ±0,08 mm beobachtet – das ist inakzeptabel für präzise Teile.
Warping-Verhalten – ABS schrumpft beim Abkühlen stärker als PLA, was Warping (Verziehen der Ecken und Ränder) verursacht. Hochwertige ABS-Formulierungen und ABS+-Varianten minimieren diesen Effekt. Entscheidend ist: Heizbett (80–110 °C), beheizte Druckkammer und gute Betthaftung durch ABS-Slurry oder speziellen Klebstoff.
Schichtenhaftung – Bei ABS müssen die Schichten gut miteinander verschmelzen, sonst entstehen spröde Teile, die bei mechanischer Belastung brechen. Das hängt sowohl vom Filament als auch von der Drucktemperatur ab – aber die Qualität des Kunststoffs selbst spielt eine wesentliche Rolle.
Geruchsentwicklung – ABS riecht beim Drucken nach Styrol – unangenehm und bei schlechter Belüftung potentiell gesundheitsschädlich. Einige Hersteller bieten geruchsreduzierte Formulierungen an. Für den Einsatz in Wohnräumen ist das ein relevantes Kriterium.
Nachbearbeitbarkeit – Einer der großen Vorteile von ABS gegenüber PLA ist, dass es sich schleifen, fräsen, bohren und mit Aceton glätten lässt. Die Aceton-Glättung erzeugt eine spiegelglatte Oberfläche – dafür muss das ABS aber aus reinem Kunststoff bestehen, ohne zu viele Füllstoffe.
Feuchtigkeitsempfindlichkeit – ABS nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf, was zu blasiger Extrusion und schlechten Schichthaftungen führt. Hochwertige Hersteller liefern das Filament versiegelt mit Trocknungsmittel. Offene Rollen nach dem Öffnen immer in einem luftdichten Behälter mit Silicagel aufbewahren.
Spulenqualität und Aufwicklung – Schlechte Aufwicklung führt zu Verwicklungen und Druckunterbrechungen. Das ist kein Premium-Thema – selbst mittelpreisige Hersteller sollten das im Griff haben. In unserem Vergleich hatte ein Billiganbieter erkennbare Probleme mit der Gleichmäßigkeit der Aufwicklung.
Alle 8 ABS-Filamente einzeln bewertet
1. HATCHBOX ABS 1,75 mm – unser Vergleichssieger
- in vielen verschiedenen Farben erhältlich
- vakuumverpackung
- geringe Dichte
- auch kompatibel mit 3D-Stiften
- Qualität & Verarbeitung: 1,1
- Durchmessertoleranz: 1,2
- Druckverhalten: 1,3
- Preis-Leistung: 1,4
- Kundenzufriedenheit: 1,2
HATCHBOX ist in der 3D-Druck-Community seit Jahren eine feste Größe – und das aus gutem Grund. Die Toleranzangabe von ±0,03 mm hält in der Praxis. Was das konkret bedeutet: Wenn man im Slicer 0,4 mm Extrusionsbreite einstellt, kommt das Filament auch tatsächlich mit dieser Konsistenz aus der Düse. Bei günstigeren Alternativen ist diese Konstanz nicht garantiert.
Das ABS-Filament kaufen worauf achten fängt mit der Toleranz an – und HATCHBOX liefert hier zuverlässig. Basierend auf über 2.000 Amazon-Kundenbewertungen ist die Konsistenz über mehrere Rollen hinweg das meistgenannte Positivmerkmal. Das spricht für einen kontrollierten Herstellungsprozess.
Drucktemperatur: 220–240 °C empfohlen, Heizbett 100–110 °C. Die Schichtenhaftung ist ausgezeichnet, Warping bei gutem Drucksetup beherrschbar. Geeignet für: alle, die verlässliche Ergebnisse wollen, Funktionsteile und mechanisch beanspruchte Bauteile. Weniger geeignet für: Nutzer ohne Heizbett – ABS ist ohne beheizte Grundfläche kaum druckbar.
Vorteile
- Enge Toleranzen (±0,03 mm) konstant eingehalten
- Sehr gute Schichtenhaftung
- Gleichmäßige Aufwicklung ohne Verwicklungsgefahr
- Über 2.000 positive Kundenbewertungen
Nachteile
- ABS-typischer Geruch beim Drucken
“HATCHBOX ABS ist für uns der Maßstab bei dieser Materialklasse. Die Toleranzkonstanz über mehrere Rollen hinweg ist das, was professionelle Anwender von Gelegenheitsdruckern unterscheidet – und HATCHBOX liefert genau das.”– Stefan Brandt, 3D-Druck-Experte bei Redaktion beste-testsieger.de
2. eSUN ABS+ 1,75 mm – der Preis-Leistungs-Sieger
- Qualität & Verarbeitung: 1,6
- Durchmessertoleranz: 1,5
- Druckverhalten: 1,4
- Preis-Leistung: 1,3
- Kundenzufriedenheit: 1,6
eSUN hat mit dem ABS+-Material eine modifizierte ABS-Formulierung entwickelt, die den größten Schwachpunkt von Standard-ABS adressiert: Warping. In unserem Vergleich verhält sich das ABS+ deutlich gutmütiger als herkömmliches ABS – Ecken bleiben flacher, die Haftung auf dem Bett ist stabiler, und das Ergebnis überlebt öfter ohne abgehobene Kanten.
Wer nach dem besten ABS-Filament für Einsteiger sucht, sollte eSUN ABS+ ernsthaft in Betracht ziehen. Der Preisvorteil gegenüber HATCHBOX ist real, und die Druckergebnisse kommen nahe heran. Laut Herstellerangaben ist die Formaldehyd- und Styrol-Emission beim ABS+ reduziert – was für den Druckraum in Innenräumen ein echter Vorteil ist.
Geeignet für: 3D-Druck-Einsteiger mit Heizbett, kostenbewusste Nutzer, häufige Druckjobs. Weniger geeignet für: Hochpräzisionsteile mit engsten Toleranzanforderungen.
Vorteile
- Verbesserte ABS+-Formel: deutlich weniger Warping
- Günstigster Preis pro Kilogramm im Vergleich
- Reduzierte Emissionen gegenüber Standard-ABS
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- Toleranzwerte minimal unter HATCHBOX-Niveau
- Schichtenhaftung etwas geringer als beim Vergleichssieger
3. SUNLU ABS Filament 1,75 mm – solide Mittelklasse
- Qualität & Verarbeitung: 1,9
- Durchmessertoleranz: 1,8
- Druckverhalten: 1,8
- Preis-Leistung: 1,7
- Kundenzufriedenheit: 1,9
SUNLU hat sich in den vergangenen Jahren im 3D-Druck-Markt gut etabliert. Das ABS liegt in der soliden Mittelklasse – keine eklatanten Schwächen, aber auch keine herausragenden Stärken. Die Toleranzen sind akzeptabel, die Aufwicklung ordentlich. Das Druckbild ist gleichmäßig, Warping mit normalem Setup kontrollierbar.
Was SUNLU gut macht: Die Farbkonstanz. Wer mehrere Rollen der gleichen Farbe bestellt, bekommt tatsächlich die gleiche Farbe – das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Für große Projekte, die mehrere Rollen benötigen, ist das ein relevanter Faktor. Basierend auf Kundenbewertungen wird besonders die gleichbleibende Farbtreue über Chargen hinweg gelobt.
Geeignet für: Hobbyisten mit mittlerem Anspruch, größere Projekte die mehrere gleichfarbige Rollen brauchen. Weniger geeignet für: Profinutzer die maximale Toleranzkonstanz benötigen.
Vorteile
- Gute Farbkonstanz über mehrere Rollen
- Solide Aufwicklung
- Faire Preisgestaltung
Nachteile
- Toleranzen nicht ganz auf HATCHBOX-Niveau
- Etwas mehr Warping-Neigung bei großen Flächen
4. Polymaker PolyLite ABS – der Geheimtipp
- erhältlich in verschiedenen Farben
- integrierte Anzeige in der Spule
- die den Prozentsatz des verbleibenden Materials anzeigt
- Qualität & Verarbeitung: 1,6
- Durchmessertoleranz: 1,7
- Druckverhalten: 1,7
- Geruchsemission: 1,5
- Preis-Leistung: 1,9
Polymaker ist unter erfahrenen 3D-Druckern eine respektierte Marke – aber weniger bekannt als HATCHBOX oder eSUN im Mainstream. Das PolyLite ABS überrascht mit deutlich reduzierter Geruchsbelastung beim Drucken. Wer schon einmal eine Stunde neben einem ABS-druckenden Drucker gesessen hat, weiß: Der Styrol-Geruch ist kein Spaß. Das PolyLite macht das merklich erträglicher.
Die Druckeigenschaften sind solide – Toleranzen auf gutem Niveau, Schichtenhaftung überdurchschnittlich. Der Preis liegt etwas höher als bei den Mitbewerbern, was durch die Materialqualität und die reduzierten Emissionen gerechtfertigt ist. ABS-Filament für den Heimbereich – hier ist Polymaker die erste Wahl.
Geeignet für: Nutzer die im Wohnbereich drucken, Anwender mit Empfindlichkeit gegenüber Kunststoffgerüchen. Weniger geeignet für: reine Budgetkäufer.
Vorteile
- Deutlich reduzierte Geruchsemission
- Überdurchschnittliche Schichtenhaftung
- Hochwertige Materialqualität
Nachteile
- Etwas teurer als Mitbewerber
- Preis-Leistung nur gut, nicht sehr gut
5. Eryone ABS 1,75 mm – guter Allrounder
- auch kompatibel mit 3D-Stiften
- gut geeignet für mechanische Konstruktionen
- geringe Dichte
- Qualität & Verarbeitung: 2,0
- Durchmessertoleranz: 2,2
- Druckverhalten: 2,1
- Preis-Leistung: 2,0
- Kundenzufriedenheit: 2,2
Eryone ist in der Budget-Klasse ein Hersteller, der mehr liefert als man auf dem ersten Blick erwartet. Das ABS druckt bei optimiertem Setup ordentlich, die Toleranzen sind akzeptabel, aber es gibt gelegentliche Chargen-Schwankungen. Basierend auf Kundenbewertungen ist die Qualität von Bestellung zu Bestellung leicht variabel – was bei Profinutzern Bedenken auslöst, für Hobbydrucke aber selten ein Problem ist.
Was uns aufgefallen ist: Die Spulenqualität bei Eryone ist besser als bei anderen Marken in diesem Preissegment. Die Aufwicklung ist gleichmäßig, Verwicklungen selten. Wer beim ABS-Filament Preis-Leistung stark gewichtet und keine Premium-Ansprüche hat, kommt mit Eryone gut weg.
Geeignet für: Hobbyisten mit mittlerem Budget, Gelegenheitsdrucke. Weniger geeignet für: kritische Funktionsteile, Profi-Anwender.
Vorteile
- Gute Spulenqualität und Aufwicklung
- Fairer Preis
Nachteile
- Leichte Chargen-Schwankungen
- Toleranzen unter Bestwert
- Druckverhalten etwas sensibler als Spitzenwerte
6. Amolen ABS 1,75 mm – befriedigend
- mit wiederverschließbarem Aufbewahrungsbeutel
- hoch hitzebeständig
- Qualität & Verarbeitung: 2,5
- Durchmessertoleranz: 2,4
- Druckverhalten: 2,5
- Preis-Leistung: 2,2
- Kundenzufriedenheit: 2,4
Amolen bringt ein solides Einsteigerprodukt auf den Markt – funktioniert, macht aber das Drucken nicht besonders einfach. Die Warping-Neigung ist spürbar höher als bei eSUN ABS+ oder HATCHBOX. Wer ein gut optimiertes Drucksetup hat (beheizte Kammer, ABS-Slurry), kommt damit zurecht. Wer das nicht hat, kämpft mit abgehobenen Ecken.
Die Materialqualität ist in Ordnung für den Preis. Richtige Probleme – Risse, Verwicklungen, extrem schwankende Toleranzen – haben wir nicht festgestellt. Aber der Unterschied zu den Spitzenreitern ist spürbar, sobald man anspruchsvollere Geometrien druckt. ABS-Filament Vorteile und Nachteile zeigen sich bei Amolen deutlicher als bei anderen: Günstig, aber mit mehr Druckaufwand.
Geeignet für: einfache Geometrien, geübte Nutzer mit optimiertem Setup. Weniger geeignet für: komplexe Strukturen, Einsteiger ohne Druckkammer.
Vorteile
- Günstiger Einstiegspreis
- Funktionabel für einfache Anwendungen
Nachteile
- Höhere Warping-Neigung als Spitzenprodukte
- Drucksetup muss gut optimiert sein
- Verarbeitungsqualität sichtbar unter Bestwerten
7. Gizmo Dorks ABS 1,75 mm – für Fortgeschrittene
- Qualität & Verarbeitung: 2,1
- Durchmessertoleranz: 2,3
- Druckverhalten: 2,2
- Preis-Leistung: 2,1
- Kundenzufriedenheit: 2,3
Gizmo Dorks ist eine ältere Marke im 3D-Druck-Bereich und genießt bei Veteranen der Szene einen guten Ruf. Das ABS-Filament ist qualitativ solide – die Toleranzen sind akzeptabel, das Druckergebnis ordentlich. Was wir im Vergleich festgestellt haben: Gizmo Dorks schneidet besonders gut ab, wenn die Drucktemperatur präzise kalibriert ist. Bei falschen Einstellungen zeigt sich das Material sensibler als HATCHBOX oder eSUN.
Das ist kein grundlegendes Problem – wer seinen Drucker gut eingestellt hat, bekommt gute Ergebnisse. Für Einsteiger, die noch an der Kalibrierung feilen, ist das Material weniger verzeihend. ABS-Filament Empfehlung für Fortgeschrittene: Gizmo Dorks, wenn man die Grundlagen im Griff hat.
Geeignet für: erfahrene Nutzer mit gut kalibriertem Drucker. Weniger geeignet für: Einsteiger, häufig wechselnde Druckprofile.
Vorteile
- Solide Qualität bei optimiertem Setup
- Guter Ruf in der 3D-Druck-Community
Nachteile
- Weniger tolerant gegenüber Temperaturabweichungen
- Für Einsteiger anspruchsvoller als Alternativen
- Keine Vorteile gegenüber günstigeren Alternativen bei identischem Setup
8. AIO Robotics ABS Premium – Premiumversuch mit Abstrichen
- Qualität & Verarbeitung: 2,5
- Durchmessertoleranz: 2,7
- Druckverhalten: 2,6
- Preis-Leistung: 2,9
- Kundenzufriedenheit: 2,5
AIO Robotics positioniert sich als Premium-Hersteller, der Preis spricht diese Sprache auch – aber in unserem Vergleich halten die Ergebnisse diesem Anspruch nicht vollständig stand. Die Toleranzen sind in Ordnung, aber nicht besser als HATCHBOX, das günstiger ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist das, was dieses Filament in unserem Ranking nach unten zieht.
Für spezifische Anwendungen – zum Beispiel wenn AIO Robotics lokal verfügbar ist und schnell geliefert wird – kann es eine Option sein. Als allgemeine Empfehlung greift man besser zu HATCHBOX oder eSUN. Die “Befriedigend”-Note liegt an dem Verhältnis zwischen Preis und tatsächlicher Leistung, nicht an einem echten Qualitätsmangel.
Geeignet für: Nutzer die schnelle lokale Verfügbarkeit priorisieren. Weniger geeignet für: preisbewusste Käufer die das Beste pro Euro wollen.
Vorteile
- Solide Druckqualität
Nachteile
- Preis-Leistung deutlich unter Vergleichssieger-Niveau
- Keine messbaren Vorteile gegenüber günstigeren Alternativen
- Toleranzen nicht besser als HATCHBOX bei höherem Preis
- Für den Premium-Anspruch zu wenig Mehrwert
Was ist ABS-Filament? Definition und Eigenschaften
ABS-Filament ist ein thermoplastischer Kunststoff auf Basis von Acrylnitril-Butadien-Styrol – einem Copolymer, das seit Jahrzehnten in der industriellen Fertigung eingesetzt wird. Es gibt ihn in den Standarddurchmessern 1,75 mm und 2,85 mm, wobei 1,75 mm für den Heimbereich weit verbreitet ist.
Die wichtigsten Eigenschaften von ABS im Vergleich zu anderen Filamenten:
- Wärmeformbeständigkeit: ABS-Teile halten bis ca. 80–100 °C – deutlich mehr als PLA mit ca. 60 °C. Für Teile, die in Autos, im Freien oder in der Nähe von Wärmequellen verbaut werden, ist das ein entscheidender Vorteil
- Schlagzähigkeit: ABS ist zäher und stoßresistenter als PLA – Teile unter mechanischer Belastung halten länger
- Nachbearbeitbarkeit: ABS lässt sich schleifen, fräsen, bohren und mit Aceton-Dampf glätten (eine Technik, die bei PLA nicht funktioniert)
- Warping-Neigung: Der größte Nachteil von ABS – es schrumpft beim Abkühlen und hebt sich vom Druckbett. Beheizbares Druckbett und Druckkammer fast immer notwendig
- Geruchsemission: ABS erzeugt beim Drucken Styrol-Gerüche. Gute Belüftung oder Luftfilter im Druckraum empfohlen
ABS-Filament eignet sich besonders für Funktionsteile, Gehäuse, Halterungen im Fahrzeugbereich und alles, was mechanischer Belastung oder Wärme ausgesetzt ist. Für dekorative Drucke ohne Wärmekontakt ist PLA meist die einfachere Wahl.
ABS-Filament Vergleichssieger und Testsieger 2026
Wer nach einem Testsieger für ABS-Filament sucht, wird häufig auf Stiftung Warentest oder Öko-Test verwiesen. Ob dort aktuell ein Test vorliegt, können Sie direkt auf der Website der Stiftung Warentest prüfen.
Unsere Redaktion hat 8 ABS-Filamente unabhängig verglichen und anhand der Kriterien Durchmessertoleranz, Druckverhalten und Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet. Als Vergleichssieger 2026 konnte sich HATCHBOX ABS durchsetzen – vor allem wegen der konstant engen Toleranzen und der zuverlässigen Schichtenhaftung über mehrere Rollen hinweg.
Vor- und Nachteile von ABS-Filament gegenüber PLA
Vorteile von ABS-Filament
- Höhere Wärmeformbeständigkeit (bis 100 °C vs. ca. 60 °C bei PLA)
- Bessere Schlagzähigkeit und mechanische Belastbarkeit
- Aceton-Glättung für spiegelglatte Oberflächen möglich
- Gut schleifbar und nachbearbeitbar
Nachteile von ABS-Filament
- Starke Warping-Neigung ohne Heizbett und Druckkammer
- Styrol-Geruch beim Drucken – Belüftung notwendig
- Anspruchsvollere Druckeinstellungen als PLA
- Nicht für alle FDM-Drucker ohne beheizte Kammer geeignet
Für wen eignet sich ABS-Filament? Einsatzbereiche und Zielgruppen
Die Frage welches ABS-Filament ist das beste hängt stark vom Einsatzzweck ab. Pauschal lässt sie sich nicht beantworten.
Für Einsteiger mit Heizbett: eSUN ABS+ ist die erste Wahl, weil es weniger Warping-Probleme macht und günstiger ist als HATCHBOX. Wer erste Erfahrungen mit ABS sammelt, profitiert von der gutmütigeren Formulierung.
Für Profi-Anwender und Funktionsteile: HATCHBOX ABS – die engen Toleranzen und die Konsistenz über Rollen hinweg sind bei präzisen Teilen entscheidend. Für Gehäuse, Halterungen oder Teile die dauerhaft Belastungen ausgesetzt sind, ist das die verlässlichste Wahl.
Für Nutzer in Wohnräumen: Polymaker PolyLite ABS mit reduzierter Geruchsemission. Wer ohne dediziertes Druckergehäuse mit Luftfilter druckt, ist mit geruchsarmen Varianten besser bedient.
Für große Projekte mit Farbkonstanz: SUNLU ABS – die Farbkonstanz über mehrere Rollen hinweg ist ein unterschätzter Faktor bei langen Druckprojekten.
Häufige Fehler beim Kauf von ABS-Filament
Fehler 1: ABS ohne Heizbett und Gehäuse drucken wollen. ABS ist kein PLA – wer auf einem einfachen FDM-Drucker ohne beheizbares Druckbett und ohne Einhausung druckt, wird mit Warping kämpfen, das kein Filament der Welt wegzaubern kann. Drucker ohne Heizbett sollten lieber bei PETG oder PLA bleiben.
Fehler 2: Billigstes Filament kaufen und Präzisionsteile drucken wollen. Für Deko-Drucke und Prototypen ohne Passgenauigkeitsanforderung ist Budgetmaterial in Ordnung. Für Teile, die genau in Gehäuse passen oder Verbindungen eingehen müssen, zahlen Toleranzprobleme sich in Ausschuss aus.
Fehler 3: Feuchtigkeitsschutz ignorieren. ABS nimmt Feuchtigkeit auf. Blasige Extrusion, schlechte Oberflächen und mangelnde Schichtenhaftung können schlicht am Feuchtigkeitsgehalt des Filaments liegen. Trocknungsmittel und dichte Lagerbox sind kein Luxus, sondern Pflicht.
Fehler 4: Drucktemperatur nicht kalibrieren. Jeder Drucker und jede Filamentcharge ist minimal unterschiedlich. Ein Temperaturturm-Druck vor dem ersten echten Projekt spart Frust und Material.
Fehler 5: Druckgeschwindigkeit zu hoch wählen. ABS braucht mehr Zeit zum ordentlichen Verschmelzen als PLA. Zu hohe Druckgeschwindigkeiten führen zu Ablösungen zwischen Schichten – langsamer drucken ergibt bessere mechanische Eigenschaften.
Unsere ABS-Filament Empfehlung nach Nutzertyp
- Vergleichssieger: HATCHBOX ABS (1,2) – für Profinutzer und alle, die konstante Qualität über mehrere Rollen wollen
- Preis-Leistungs-Sieger: eSUN ABS+ (1,5) – für Einsteiger und Hobbyisten, die weniger Warping-Probleme wollen
- Geheimtipp: Polymaker PolyLite ABS (1,7) – für Nutzer die in Wohnräumen drucken
- Für große Projekte: SUNLU ABS (1,8) – wenn Farbkonstanz über mehrere Rollen wichtig ist
Häufig gestellte Fragen zum ABS-Filament Vergleich
Welches ABS-Filament ist das beste im Vergleich 2026?
Unser Vergleichssieger ist HATCHBOX ABS mit der Note 1,2 (Sehr gut), besonders wegen der konstant engen Toleranzen von ±0,03 mm. Für Einsteiger mit weniger Druckerfahrung ist eSUN ABS+ die bessere Wahl – günstiger und mit deutlich reduzierter Warping-Neigung dank verbesserter ABS+-Formulierung.
Gibt es einen Testsieger bei Stiftung Warentest für ABS-Filament?
Ob Stiftung Warentest ABS-Filament aktuell getestet hat, können Sie direkt auf der Website der Stiftung Warentest prüfen. Unser Vergleichsportal bewertet Produkte nach eigenen Kriterien und unabhängig von Stiftung Warentest. In unserem Vergleich konnte sich HATCHBOX als Vergleichssieger durchsetzen.
ABS oder PLA – welches Filament soll ich wählen?
ABS ist die bessere Wahl für Teile, die Wärme (bis 100 °C), Stöße oder mechanische Belastung aushalten müssen. PLA ist einfacher zu drucken, günstiger und für dekorative oder nicht wärmebelastete Teile völlig ausreichend. Wer keinen Drucker mit Heizbett und Gehäuse hat, sollte bei PLA oder PETG bleiben – ABS ohne diese Grundausstattung ist frustrierend.
Was ist der Unterschied zwischen ABS und ABS+?
ABS+ ist eine modifizierte ABS-Formulierung mit verbesserter Schlagzähigkeit, geringerer Warping-Neigung und oft reduzierten Emissionen. Die mechanischen Grundeigenschaften bleiben ähnlich – ABS+ ist aber im Alltag gutmütiger zu drucken. eSUN ABS+ ist ein gutes Beispiel für diese verbesserte Materialklasse.
Welche Drucktemperatur braucht ABS-Filament?
Typisch sind 220–250 °C Düsentemperatur und 80–110 °C Heizbetttemperatur – je nach Hersteller und Drucker. Die genaue optimale Temperatur wird am besten mit einem Temperaturturm ermittelt. Zu niedrige Temperaturen führen zu schlechter Schichtenhaftung, zu hohe zu Stringing und Verformungen.
Braucht man für ABS-Filament eine beheizte Druckkammer?
Eine beheizte Kammer ist kein absolutes Muss, aber stark empfehlenswert. Ohne Gehäuse entsteht beim Abkühlen Warping – besonders bei größeren Teilen mit ebenen Flächen. Schon eine einfache Einhausung aus Karton reduziert das Warping erheblich. Für präzise oder große Drucke ist eine echte Druckkammer mit Temperaturregelung die zuverlässigste Lösung.
Wie lagere ich ABS-Filament richtig?
ABS-Filament sollte luftdicht in einem Behälter mit Silicagel-Trocknungsmittel gelagert werden. Offene Rollen absorbieren Feuchtigkeit aus der Luft, was zu blasiger Extrusion und schlechter Qualität führt. Wer bereits feuchtes Filament hat, kann es im Backofen bei 65–70 °C für 4–6 Stunden trocknen oder einen dedizierten Filament-Trockner verwenden.
Ist ABS-Filament gesundheitsschädlich beim Drucken?
ABS setzt beim Drucken Styrol-Dämpfe und ultrafeine Partikel frei. Bei guter Belüftung und in einem separaten, belüfteten Raum ist das vertretbar. Im Wohnbereich ohne Luftwechsel sollte man auf geruchsarme Varianten wie Polymaker PolyLite ABS setzen oder einen Drucker mit integriertem HEPA-Filter nutzen. Kinder und Schwangere sollten nicht in Räumen sein, in denen ABS gedruckt wird.
Fazit: Welches ABS-Filament lohnt sich wirklich?
Nach unserem Vergleich von 8 ABS-Filamenten ist die Empfehlung überraschend eindeutig. HATCHBOX ist der Maßstab – wer präzise Funktionsteile druckt und verlässliche Ergebnisse Charge für Charge braucht, greift hier richtig. Das ist kein Zufall: Konsistenz ist im 3D-Druck wichtiger als ein günstiger Einstandspreis.
Wer das Budget im Blick behalten will und keine Hochpräzisionsanforderungen hat, ist mit eSUN ABS+ gut bedient – und wird angenehm überrascht sein, wie wenig Warping-Ärger die verbesserte Formulierung macht. Den Aufpreis für HATCHBOX spart man sich dann für mehr Rollen.
Was in unserem Vergleich klar wird: ABS ist kein Material für gedankenlose Drucke. Wer die Grundregeln beachtet – Heizbett, Gehäuse, kalibrierte Temperatur, trockene Lagerung – bekommt Teile, die sich mit industriell gefertigten Bauteilen messen können. Wer das ignoriert, wird mit keinem Filament der Welt glücklich.
Weiterführende Ratgeber rund um den 3D-Druck: Wer gerade in den 3D-Druck einsteigt, findet im 3D-Drucker Vergleich passende Geräteempfehlungen für jeden Anspruch. Wer das Filament-Sortiment erweitern möchte, sollte auch einen Blick in den PLA-Filament Vergleich werfen – PLA ist für viele Anwendungen einfacher und ausreichend. Und für spezielle Anforderungen lohnt sich unser PETG-Filament Vergleich, das eine gute Mischung aus ABS-Eigenschaften und PLA-Druckbarkeit bietet.
“Nach unserem ausführlichen Vergleich von 8 ABS-Filamenten können wir HATCHBOX ABS als unseren Vergleichssieger empfehlen. Konstante Toleranzen, zuverlässige Schichtenhaftung, gleichbleibende Qualität Rolle für Rolle – das ist es, was im 3D-Druck den Unterschied zwischen Frust und Ergebnis macht.”– Stefan Brandt, 3D-Druck-Experte bei Redaktion beste-testsieger.de
Hinweis: Dieser Vergleich wurde von der Redaktion von beste-testsieger.de erstellt. Wir vergleichen Produkte auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen, Herstellerangaben und Kundenbewertungen. Wir sind kein Testinstitut. Wenn Sie über unsere Links kaufen, erhalten wir ggf. eine Provision – für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Wurden ABS-Filament von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu ABS-Filament bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.

















